Hallo Doris,
noch ein paar Nachträge zum bisherigen Thread.
Zur Anubie, weiter oben:
1.
Die Wurzeln an sich können schon im Boden sein, nur das Rhizom darf nicht unter die Erde. Man kann sie also problemlos im Boden einpflanzen.
Das ist als würde ich sagen: Die Haare dürfen schon nass werden, nur der Kopf nicht. Die Wurzeln sitzen nun mal am Rhinzom und sind meist bei neu gekauften Pflanzen nicht ellenlang. Also besser kein Risiko eingehen.
2. Zu der vorherigen Wurzel: Was ist denn das Gegenteil von Bakterien? Kernseife?

Ich weiß schon, was Du meinst, halte den Rat des "Fachmannes" aber immer noch für Unsinn. Sehr schön kann man sehen, wie hier Aquaristik in Kaffeesatzleserei umschlägt, wenn Leute versuchen, zwischen zwei Ereignissen einen kausalen Zusammenhang herzustellen, der nicht zwingend ist. Manchmal lässt sich ein solcher nicht leugnen: Ich tu ein Medikament ins Wasser, zwei Minuten später liegen meine Fische auf der Seite. Riesen-WW, Fische erholen sich. Da seh ich einen kausalen Zusammenhang. In vielen Fällen ist der aber sehr viel schwieriger herzustellen.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe noch nie erlebt, dass durch eine Wurzel ein Nitritwert steigt, und ich habe hier schon Wurzeln im Wert eines halbes Gehölzes reingetan, rausgefischt, umgesetzt, bepflanzt, zurechtgesägt und was noch so.
3. Drei Tage ist überhaupt nicht zu kurz zum Einfahren, vor allem wenn man Filterschlamm aus einem eingefahrenen Becken benutzt. Die Frage ist sowieso, ob ein Becken im herkömmlichen Sinn "einfährt", wenn keine Fische drin sind, also niemand "Futter" für die Bakterien produziert. Du, Doris, hast vermutlich lediglich etwas zu hastig besetzt (wenn ich mir die Besatzliste anschaue, ist die tatsächlich ein bisschen lang für die paar Tage, in denen das AQ steht). Was jetzt gerade passiert: Du fährst "unter Last" ein, und Du machst das mit den WW auch ganz richtig. Wenn Du das weiter durchziehst, sehe ich da gar keine Probleme.
Sehr viel einfacher gehen die WW mit einem Schlauch und einem Verbindungsstück z.B. für den Wasserhahn an der Badewanne. Google mal "Gardena Art. 8187-20", dann siehst du das Teil. Es kann am Wasserhahn verbleiben. Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren läuft Wasser aus dem AQ auch ab, wenn das Gefälle zum Ausfluss nicht gigantisch ist. Kann ich nur empfehlen, es ist ein tolles Gefühl, wenn sich hier das Wasser wechselt, während ich Nachrichten gucke und nur mal so ein Auge drauf habe.
4. CO2 tut in diesem Zusammenhang doch gar nichts zur Sache: Erstens, warum sollte durch einen WW CO2 ausgetrieben werden? Und zweitens, was hat CO2 mit einer Nitritbelastung zu tun? Nämlich nix.
Was Jürgen wissen möchte, ist, ob Du einen Filter betreibst, also mit Motor, Gehäuse und Filterschwämmen, durch die das Wasser gezogen wird, oder lediglich eine Luftpumpe: Das ist ein Motörchen, das außerhalb des AQ sitzt und einen "Luftschlauch" hat, der im AQ endet. Das Motörchen bläst Luft durch den Schlauch, und im AQ blubbert's. Manche Leute machen das, um den Sauerstoffgehalt im Becken zu erhöhen. Bei vernünftigem Pflanzenbewuchs braucht man das aber nicht (und ein Filter, der die Oberfläche kräuselt, sorgt auch für einen Gasaustausch.)
Ich nehme an, Du meinst einen Filter, oder?
So, das war's fürs erste, ich wünsche allseits einen schönen Sonntag

Beste Grüße,
Susanne