Der Wiedereinstieg

Servus zusammen,

ich hab vor ca.10 Jahren mit der Aquaristik aufgehört...keine Zeit, wenig Geld usw.
Jetzt, 10 Jahre später hab ich von beidem ein wenig mehr wieder zu Verfügung ;-) Spass beiseite, meine Tochter wünschte sich erstmal Triopse....usw....und jetzt hat sie 60l Becken ;-)

Ich musste feststellen, dass sich die letzten Jahre einiges getan hat. Früher hab ich mit einem Ionentauscher das Wasser aufbereitet, vor 4 Wochen hab ich uns ein Teil zur Umkehr-Osmose gekauft (in der Bucht für 70 €).

Nachdem ich die 60 Liter Wasser aufebreitet habe, schüttete ich noch ein paar MIneralien dazu um das Wasser aufzuhärten. Bodendünger und Kies rein, dann halbe Menge Wasser und dann die Pfanzen. Restwassser drauf.

Wasserwerte waren alle super, alle im grünen Bereich. Ich messe mit den Teststreifen (die Tröpfchen haben mich schon damals genervt...)

1 Woche später haben wir Fischis dazu. Jede Menge Neons, ein Kampffisch und zwei blaue Antennenwelse.
OK, ich war zu früh dran damit, dass habe ich gestern festgestellt nachdem unser Nitritwert bei 5!!!! lag

Sch...e dachte ich mir und hab 50% Wasser gewechselt, Heute Morgen warens "nur" noch 2mg/l Nitrit und dann nach dem erneuten Wasserwechsel nur noch 0,5 bis 0,7.

Ich hab mir dann erlesen, dass ich Opfer des Nitritpeak geworden bin, der ja nahezu immer am Anfang eintritt weil noch keine ausreichenden Bakterien vorhanden sind.
hätte wohl doch 4 Wochen warten sollen....
zusätzlich hab ich mal alle "toten" Pflanzenreste zusammengesammelt, die sollen ja auch für Nitrit verantwortlich ssein.
Füttern tun wir sehr wenig, geradeso, dass es "im Flug" gegessen wird.
Ausser dem verfrühten Start mein ich alles rcichtig gemacht zu haben, oder?

Die Fische haben das ganze scheinbar gut überstanden, puuhhH!

Jetz beim Lesen kommen mir noch ein paar Fragen:

1. Wozu ein Lüfterstein? ich dachte der bindet O2 und Co2 und treibt es dann raus?

2. Woher weiss ich wieviel Pflanzendünger ich wöchtenlich nachkippen muss?

3. Die Bakterien für den Start bekomme ich im Aquariumfachhandel?! oder?!

4. Anhand der Karbonathärte und pH weiss ich ja den CO2-Wert. Wenn der im "grünen" Bereich ist, muss ich doch ned nachdüngen oder`?

im Sommer möchte ich meinen Traum erfüllen: ein 370l Becken, in sofern hab ich jetzt genug Zeit mich darauf vorzubereiten

vielen dank schon mal für eure geduldigen Antworten

Grüße
Andreas
 


Hallo.

zu1. brauchst Du bei guter Bepflanzung nicht. Haste ja selber richtig erklärt.
zu2. Ich denke, wenn Du nach der Anleitung auf der Flasche,Packung... düngst müsste das passen.
zu3.Ja.
zu4.Momentan nein. Den Wert solltest Du aber im Auge behalten. Wenn die Pflanzen mal richtig wachsen, kann Co2 schnell mal zum Mangel werden. Dann sollte man nachdüngen. Wenn der Wert aber im grünen Bereich bleibt, ist es nicht notwendig.
 
Hi!



Ich messe mit den Teststreifen (die Tröpfchen haben mich schon damals genervt...)
Kann ich verstehen, langfristig würde ich dir aber doch die Tröpfchentests empfehlen, die sind um einiges genauer.

Jede Menge Neons, ein Kampffisch und zwei blaue Antennenwelse.
Wie viel sind denn "jede Menge"? also auf ein 60l Becken würde ich nicht mehr als 20 nehmen...Kommt wiederum auf deinen Filter an, für wie viel Liter der ausgelegt ist. Wenn du z.B. 40 Stück drinne hast (jetzt mal etwas übertrieben) könntest du etwas häufiger Probleme mit dem Nitrit haben :p

Grüße,
Mateusz
 
danke für die ANtworten,
es sind 22 Neons. ich hab mich an die Regel 1cm Fisch auf 1l gehalten, kommt so in etwa hin.

hab heute früh wieder gemessen...2mg/l grrrrr. Bin zum Händler und hab die Bazillen geholt, Hoffentlich hilft das. Täglich Wasser zu wechseln ist auf Dauer nervig

Wie ist das eigentlich mit dem Osmose-Wasser? Wie lange darf ich das aufbereitete Wasser aufheben? Sollte man das gleich verarbeiten?

Achja und eine kleine Frage noch: Wie oft wechselt Ihr 30% des Wassers? mal les ich wöchtnlich, mal zweiwöchenltich mal monatlich....
was ist richtig und wichtig?

...bei normaler Fischbesetzung
 
Hi!

Wie oft wechselt Ihr 30% des Wassers? mal les ich wöchtnlich, mal zweiwöchenltich mal monatlich....
was ist richtig und wichtig?
Es gibt keine "richtige" Antwort. Die allgemeine Lehrmeinung lautet: 30% wöchentlich.
Ich denke damit kann man auch nicht viel falsch machen.

Bei größeren Becken (>250l) seh ich es persöhnlich anders, da reicht meiner Meinung nach auch 1 mal alle zwei Wochen.
Mein Händler hat privat ein 600l Becken, da wechselt er das Wasser ein mal im Monat :)

Ich würde aber sagen: 30% wöchentlich ist OK.
Grüße,
Mateusz
 
ah danke für den Hinweis. Heisst dann für mich, bei meiner Tochter wöchentlicher Wasserwechsel und bei meinem dann alle 2 - 3 Wochen,
freu mich schon tierisch auf mein 375l becken ;-) grinssssss

grüße

achja nochwas, wie lange kann ich Wasser eigentlich vorhalten?
und, wenn ich bei meinem 375l Becken dann das Wasser wechsle sind das ja ca 120l......muss auch osmose-Wasser sein, oder?
 
Hi!

freu mich schon tierisch auf mein 375l becken grinssssss
das würde ich auch tun :D bin ganz neidisch... :|

achja nochwas, wie lange kann ich Wasser eigentlich vorhalten?
was meinst du mit vorhalten? weiß nicht wirklich was mit dem Begriff anzufangen... :?

und, wenn ich bei meinem 375l Becken dann das Wasser wechsle sind das ja ca 120l......muss auch osmose-Wasser sein, oder?
pfff...da weiß ich dir nicht wirklich zu helfen, da kenne ich mich nicht aus :stille:
mein bauchgefühl sagt, dass es nicht zwangsläufig nötig ist: wenn du recht "gutes" leitungswasser hast, muss es denke ich nicht umbedingt sein.
Unser Leitungswasser ist ziemilch gut dafür geeignet (Raum Hamburg), ich hab es mal komplett testen lassen, und es sind keine schädlichen Stoffe drinne, es ist sauber und ich kann es ohne eine Osmose-Anlage benutzen. Mein Händler benutzt auch keine, er nimmt auch normales Leitungswasser zum WW (sein Becken hat 600l)
Warte aber lieber weitere Antworten ab!
Grüße,
Mat
 


morpheus4711 schrieb:
[...]
Ich musste feststellen, dass sich die letzten Jahre einiges getan hat. Früher hab ich mit einem Ionentauscher das Wasser aufbereitet, vor 4 Wochen hab ich uns ein Teil zur Umkehr-Osmose gekauft (in der Bucht für 70 €).

Nachdem ich die 60 Liter Wasser aufebreitet habe, schüttete ich noch ein paar MIneralien dazu um das Wasser aufzuhärten.
[...]
Wenn du das Wasser mittels Umkehrosmose enthärtest, warum härtest du es danach wieder auf?
Meiner Meinung nach, benötigst du für dein normales Gesellschaftsbecken keine Umkehrosmoseanlage. Normales Leitungswasser tut es i.d.R. auch. Einen Wasseraufbereiter halte ich ebenfalls für überflüssig (Ausnahme: Kupfer oder Chlor im Leitungswasser).
 

OR

Mitglied
Hallo

ich wechsel m 30er und im 60er je 30% ale 2 Wochen und hatte nie Probleme!!!
Manchmal wenn es sehr warm ist oder viele algen oder somst was 1-2 mal die woche

LG
OR
 
unser Wasser hier in Regensburg ist ne Katastophe!

ph > 8
kH > 12
GH > 18

also wenn das nicht ungeeignet ist, dann weiss ich auch nimmer

:twisted:

Ich frag mich was die Wasserwerke sich dabei denken......
 
Hallo,

da gibts nur eins, Fische und Pflanzen aussuchen, denen die Werte nichts anhaben :D

Würde mir ein "gepansche" bei über 300liter nicht antun wollen. Dann such lieber einen Besatz der paßt ohne großes "Kino".
Macht mehr Spaß.
 
das Gepansche hält sich in Grenzen. muss halt 2 Tage vor Stichtag ca. 120 l aufbereiten, dauert dann so ca. 2 Tage ;-),

welche Fische und Pfalnzen passen denn für dieses Wasser? Barsche? ach ne! ich mag keine Barsche....
 
hallo,

bei den wasserwerten kannst du eigentlich problemlos viele fische aus dem standard-sortiment halten, ohne viel panschen zu müssen.
mit vermehrung wird es dann bei einiges kaum klappen und absolute weichwasserfische sind auch schlecht, aber das robuste mittelmaß sollte da durchaus machbar sein.

schau dich doch einfach mal nach deinem wunschbesatz um und frag dann hier wieder nach.
 


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