Besatzfrage: Nanofische im 160cm Becken

Hallo an alle,

ich bin neu hier und habe mich angemeldet, in der Hoffnung das ihr mir helfen könnt.

Kurz zu mir, ich bin Christian, Student und habe schon sehr lange Aquarien.
Vor vielen Jahren nur mit Fischen, doch seit ca. 3 Jahren sind alles reine Garnelenbecken.

Nun ist mein größtes Becken durch einen Umbau leer geworden, wurde neu aufgesetzt und läuft nun schon seit 4 Wochen ein. Dieses mal sollen wieder ein paar Fische einziehen.
Das Becken ist ein Sonderbau mit den Maßen 160x35x40 (224 Liter)

Ich bin ein Fan von diversen Nano Fischen und habe lieber einen kleinen Fisch im größeren Schwarm als wenige große.

Für den Besatz wünsche ich mir folgendes:
- Boraras brigittae (Mosquitorasbora)
- Danio margaritatus (Perlhuhnbärbling)
- Corydoras Habrosus (Marmorierter Zwergpanzerwels)
- Hyalobagrus ornatus (Zwergstachelwels)
. Amano Garnelen


Die Faustformel 1cm Fisch pro Liter Wasser ist wohl ziemlich veraltet und nicht mehr aktuell oder?
Ich frage mich außerdem ob ich mich eher an den 224 Litern Inhalt oder den 160cm Schwimmfläche richten soll.


Bei den Hyalobagrus ornatus habe ich mir 6-7 Tiere vorgestellt und da dieses wohl sehr schwer bis gar nicht zu vermehren sind, wird es wohl auch dabei bleiben.

Von den anderen Tiere würde ich für den Anfang gerne mit einer kleinen Gruppe von ca. 10-15 Tieren anfangen und den Schwarm/Besatz durch eigene Nachzuchten vergrößern.

Nun noch zwei Fragen:
Wäre nur ein Schwarmfisch besser oder sind die zwei ok?
Wie viele Tiere von den Arten sind für das Becken die Grenze?


Liebe Grüße
Christian
 


Z-Jörg

Mitglied
Hi Christian,
auch wenn viele diese Faustformel für veraltet oder Quatsch erachten, ist sie schon noch aktuel, man muss sie eben nur richtig anwenden.
D.h. das man sie nur für kleinere Fische anwenden kann, denn man kann natürlich nicht einen 20cm Fisch in 200l setzen.
Aber es ist ja eben auch nur eine Faustformel, die für Anfänger gedacht ist, um ein Becken nicht gleich über zu besetzen.
Bei zwei "Schwärmen" läuft man immer Gefahr, das sie sich vermischen, was bei deiner Beckenlänge aber kein Problem sein dürfte.
 
Hey Jörg,

vielen dank schon mal für die Antwort.

Wenn 2 Schwärme auf 160cm gut machbar sind, dann werden es wohl auch diese beiden erwähnten Arten werden.

Nun Frag ich mich noch wie viele es denn werden können, ich bin mir sicher das sie sich in größeren Schwärmen sicherer fühlen und es dann auch einer artgerechteren Haltung entspricht. Sie sollen jedoch auch genug Platz haben und irgendwann ist das Becken natürlich auch voll.

Ich habe schon viel über die Zucht der Arten gelesen und glaube das ich das auf jeden Fall hinkriegen sollte. Panzerwelse z.B habe ich früher auch schon gezüchtet.
Lebendfutter, Osmosewasser, Schwarzwasser usw. sind für mich bei Zuchtversuchen kein Problem.

Kann mir jemand ein paar grobe Zahlen für die maximalen Schwarmgrößen von Mosquitorasboras, Perlhuhnbärblingen und Zwergpanzerwelsen auf 160cm Kantenlänge nennen?


Lg Christian
 

Z-Jörg

Mitglied
Ich würde schon je mind. 15 Bärblinge nehmen, wenn es wirklich mal zu viele werden, wirst du die auch gut los.
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

in dem Becken würde ich problemlos pro Art 30 Tiere einsetzen. Von den Perlhühnern wirst eh nicht viel sehen und echtes Schwarmverhalten zeigen die Bärblinge auch nicht. Mit den Welsen wird auch nicht viel an Nachwuchs da hochkommen.

Steht "HB" für Bremen?

Gruß
 
Moin Moin,

super vielen dank, dann hab ich endlich einen Anhaltspunkt wo es hingehen kann :thumleft:

Klaroo Bremen :dance:
Du kommst auch aus Bremen sehe ich?
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

richtig, bin auch Bremer. Brauchst noch Grünzeug?. Dieses Wochenende geht sonst einiges wieder in den Biomüll.

Gruß
 


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