Besatzfrage 60x30x30

Hallo zusammen!

Ich habe mir im März einen Dennerle Scaper's Tank 55l angeschafft und mit Garnelen besetzt. Ich habe dann doch gemerkt, dass mir das Becken nicht zusagt, deshalb habe ich mir dann ein 60x30x30 Becken zugelegt, mehr passt auf den Schrank nicht drauf.

Aktuell tummeln sich meine Yellow Fire, TDS und PHS darin. Nun bin ich am überlegen, welcher Fischbesatz noch dazukommt.
Meine Wasserwerte sind im Moment nach letzter Messung: Temperatur 23 Grad // KH 11 // GH14 // PH 7,2

Nach langer Recherche habe ich mir folgenden Besatzwunsch ausgedacht:

12 - 15 Perlhuhnbärblinge // 8 Panda-Panzerwelse // 1 Paar Honigguramis

Was haltet ihr davon? Ist das schon zu viel?

Anbei noch ein Foto, wie es nach dem Einrichten aussah. Es kommen noch drei Pflanzen dazu und an die zwei Fingerwurzeln wird Moos aufgeklebt :)
 

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Z-Jörg

Mitglied
Hi gutes Mädchen,
da die Perlhühner und auch die Pandas gar nicht so klein sind, würde ich auf 10 Bärblinge und 5-6 Welse reduzieren.
 
Hallo,
Für die Honigguramis sollte aber die Oberfläche ein bißchen zugewuchert sein, oder Schwimmpflanzen da sein.
Und wie ist die Raumtemperatur im Verhältnis zur Zimmertemperatur?
Der sollte nicht zu groß dein.
Ansonsten weiter viel Spaß beim Planen und umsetzen.
Gruß,
Svenja
 
G

Gelöschtes Mitglied 43263

Guest
Ich habe Perlhuhnbärblinge über längere Zeit gehalten und vermehrt. Es ist für mich eine sehr interessante Fischart. Sie lieben Moos und dichte Bepflanzung als Rückzugsoption, wobei man auch darauf achten sollte gleichzeitig auch Freiflächenbereiche zu haben. Also viel Moos, eine große Freifläche und dahinter Deckung. Dunkler Bodengrund ist sinnvoll, da die Art relativ vorsichtig im Verhalten ist (hast Du). Lebendfutter ist sehr zu empfehlen. Zum Beispiel weiße Mückenlarven und Wasserflöhe. Frisch geschlüpfte Artemien sind natürlich das Beste. Besonders wenn die ersten Jungfische auftauchen. Deshalb viel Moos und auch eine Ecke mit Schwimmpflanzen.
Ich würde bei dieser Beckengröße mit 10-12 Perlhuhnbärblingen starten und 8 Corydora panda. Eine dritte Art würde ich bei dieser Beckengröße nicht nehmen, auch wenn es verlockend ist. Wenn die Parameter für die Perlhuhnbärblinge stimmen, primär Lebendfutter, viel Moos (Java Moos) und genügend Deckung für den Nachwuchs, dann kommen regelmäßig Jungfische durch. Das heißt die Perlhuhnbärblingspopulation steigt langsam an. Sie sind Dauerlaicher, deshalb erfolgt der Anstieg sukzessive und nicht auf einem Schlag. Wenn das Becken gut eingefahren ist und Begleitfauna sich etabliert dann finden die kleinsten Jungfische auch eigenständig Nahrung (Kleinstlebewesen). Artemianauplien bleiben aber sehr wichtig für die Aufzucht.
 


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