Besatz bei 21 Litern überhaupt möglich ?

G

Gelöschtes Mitglied 19955

Guest
Hallo Forum,
habe heute zum Geburtstag ein Starter-Set von meiner Frau geschenkt bekommen. Das Problem : Das AQ hat lediglich ein Volumen von 21 Litern :!: , kein Schreibfehler.Bin absoluter Laie aber Eure Postings fangen bei 54 L erst an, daher meine Frage :
Lässt sich bei der Größe irgendein Besatz überhaupt einsetzen :?:
Bitte keine Comments wie "na ,wie kann man sich denn sowas andrehen lassen", dass hilft mir nicht wirklich weiter, meine Frau wollte mir ne Freude machen ....
Bin für Hinweise dankbar

Der beutelbaer
 


ahoi,

gewisse Möglichkeiten hast du schon....

Angefangen bei Zwerggarnelen (Red Fire und Co. ) über z.B. Boraras oder eventuell sogar nen Kafi.

Falls du ein wenig stöbern möchtest, würd ich dir diese Seite nahe legen.

http://minifische.de/

MfG
Christian

PS: kannst du was zur technik sagen, die dabei ist (ist überhaupt was dabei ? )
Wenn ja wie siehts mit nem Filter und Heizstab oder ähnlichem aus ?
 
Hi,
ich wuerde an deiner stelle garnelen einsetzen um einen guten start in die aquaristik zu bekommen. Minifische sind zwar schoen und gut aber ein 21l aq verzeiht dir nicht so schnell fehler....tote fische usw. Die biologie ist halt nicht so stabil wie bei einem groesseren. Es kann halt schneller "umkippen", grade anfangs.
Kannst ja mal im wirbellosenthread reinschaun und anregungen holen. Wirst dir nach den 21l wahrscheinlich sowieso ein groesseres aq holen :lol: .
:wink:
 
A

Anonymous

Guest
Moin,

also nur die Grüße sagt meines Erachtens nichts über die Pflegeleichtigkeit eines Beckens und seiner Bewohner aus. Je nach Parametern und entsprechenden Fischen, finde ich, dass die "kleinen" Becken eine besondere Herausforderung stellen. Und fantastische "kleine" Fische gibt es hinreichend. Der Vorschlag mit http://www.minifische.de ist da meines Erachtens ein guter Anfang. Garnelen sind aber auch eine gute Option.

Bernd ;-)
 
Servus,
solche Minifische wären eigentlich kein Problem zu halten. Das größere Problem wird es eher sein, sich solche Tiere zu beschaffen. Ausser wenn man einen Züchter in der Nähe hat.
Ich würde da mit Garnelen anfangen. Wir haben hier im Wirbellosen-Forum einen Einsteigerleitfaden.
Da steht eigentlich alles drin, was man Anfänglich über Garnelen wissen muss.
Und das solche kleine Becken leichter umkippen ist nicht ganz richtig. Das kommt auf den Pfleger drauf an. Wenn man natürlich jeden Tag maßlos überfüttert und sich um das Becken kaum kümmert, ist es klar, das es umkippt, aber das würde bei einem großen auch passieren, nur halt etwas später. Dies sollte man dazu sagen und nicht einfach "kleine Becken kippen dir sehr schnell um" in die Runde werfen. :wink:
Meine 12er und 25er liefen immer ohne Probleme.

Also so schwierig sind so kleine Becken nicht.

Gruß
Manu
 
Hallo,

beutelbaer schrieb:
habe heute zum Geburtstag ein Starter-Set von meiner Frau geschenkt bekommen. Das Problem : Das AQ hat lediglich ein Volumen von 21 Litern :!: , kein Schreibfehler.Bin absoluter Laie aber Eure Postings fangen bei 54 L erst an, daher meine Frage :
Lässt sich bei der Größe irgendein Besatz überhaupt einsetzen :?:
Bitte keine Comments wie "na ,wie kann man sich denn sowas andrehen lassen", dass hilft mir nicht wirklich weiter, meine Frau wollte mir ne Freude machen ....
Bin für Hinweise dankbar

ja, man kann sogar noch kleinere Aquarien sehr gut nutzen.
Allerdings mit Einschränkungen.

a) für den Einstieg in die Aquaristik sind sie ungeeignet, weil die entsprechenden Fische nicht für den Einsteiger geeignet sind. Dieses liegt u.a. daran, dass es sich um Lebendfutterkandidaten handelt und man auch schon ein gewisses Fingerspitzengefühl haben sollte.

b) es keine Gesellschaftsbecken im eigentliche Sinne sein können, sondern zumeist Zucht- oder Aufzuchtaquarien. Das heißt dann, dass es noch andere Aquarien geben wird. Auch wieder nicht unbedingt das Gebiet er Einsteiger

c) die oft angesprochene "biologische Instabilität" der Aquarien im gewissen Sinne tatsächlich gegeben ist, dieses aber auch nur in den Händen eines Einsteigers. Wenn man damit vernünftig umgeht verhält sich ein solches Becken nicht anders als ein größeres auch.

Mit einem 60cm langen Einstiegsbecken bist Du erstmal besser davor. Eine sinnvolle Anwendung für das kleine Becken ergibt sich dann von selbst.
 
hallo,
in einem 21l becken kann man problemlos 10-15 moskitoboraras pflegen.die sind öfters im handel zu finden,und werden ca.1,5-2cm.
dann noch ein paar zwerggarnelen ,und du hast ein schönes mini becken. :wink:
 


hi,
Ich finde diese Becken sind, wenn überhaupt nur für Wirbellose geeignet.
Laut Tierschutzgesetz brauchen AQ auch eine gewisse Mindestgröße.
Die Anfängersets mit 60cm Kantenlänge und 54l Inhalt erfüllen diese.

LG
Daniel
 
Hi!
Habe in meinen Mini-Becken folgende Tierchen:

12 Liter: Cambarellus shuffeldtii (Zwergkrebse), 1 adultes Männchen und 4 Jungtiere

20 Liter: Grüne Zwerggarnelen und 5 Corydoras Habrosus

25 Liter: White Pearl Zwerggarnelen und 3 Zwergkrallenfrösche


Von meinen Beobachtungen sind die Becken für die Tiere ausreichend groß, die Krebse hocken die meiste Zeit unter einer Wurzel oder im Hornkraut. Die C.habrosus schwimmen zwar aber nie besonders weit und ausdauernd, die meiste Zeit hocken sie auf einem Haufen und durchwühlen den Sand nach fressbarem.
Die Zwergkrallenfrösche graben sich tagsüber im Laub ein oder verstecken sich in kleinen Blumentöpfen und Schieferhöhlen. Wenn es Futter gibt sind sie auch mal schwimmend dabei. "Nachteil": die brauchen Frost- oder noch besser Lebendfutter.

Also in meinen Augen kann man in solchen Becken nicht nur Wirbellose halten... und die ausreichende Wasserpflege ist bei den Becken ja schnell erledigt, 1 oder 2 mal pro Woche 70% Wasserwechsel habe ich in 10 Minuten erledigt.

LG
Catharina
 
Platinum-Slayer schrieb:
Und das solche kleine Becken leichter umkippen ist nicht ganz richtig. Das kommt auf den Pfleger drauf an.
Ich nochmal,
natuerlich kommt es auf den pfleger an, deswegen sehe ich es fuer einen anfaenger angemessener mit einem groesseren becken anzufangen. Wenn man weiss wie so ein minibiotop funktioniert und wie, was, wo beeinflusst ist das weniger ein problem.
Allein die ueberdosierung an futter kann bei kleinen becken schlechter "verdaut" werden als bei groesseren, tote fische/garnelen und co, werden im kleinen aq auch kritischer wirken.
Ich wuerde zB in meinem 240l aq ohne probleme ne viertel gurke als futter drin lassen, die selbe menge in meinem 25l aq waeren sehr unpassend.
:wink:
 
blablub schrieb:
hi,
Ich finde diese Becken sind, wenn überhaupt nur für Wirbellose geeignet.
Laut Tierschutzgesetz brauchen AQ auch eine gewisse Mindestgröße.
Die Anfängersets mit 60cm Kantenlänge und 54l Inhalt erfüllen diese.

LG
Daniel

Hi,

Das ist leider völlig falsch.
In Deutschland gibt es keine Anforderungen an die Mindestbeckengröße.

Beste Grüße
Martin
 
Guten Morgen,
Martin Krüger schrieb:
blablub schrieb:
hi,
Ich finde diese Becken sind, wenn überhaupt nur für Wirbellose geeignet.
Laut Tierschutzgesetz brauchen AQ auch eine gewisse Mindestgröße.
Die Anfängersets mit 60cm Kantenlänge und 54l Inhalt erfüllen diese.

LG
Daniel

Hi,

Das ist leider völlig falsch.
In Deutschland gibt es keine Anforderungen an die Mindestbeckengröße.

Beste Grüße
Martin

richtig. Es gibt lediglich eine Liste wo die empfohlenen Mindestbeckengrößen aufgelistet sind. Gesetzlich vorgeschriebene Mindestgrößen gibt es allerdings nicht.
Hier die Übersicht:
http://www.bmelv.de/cln_045/nn_753138/s ... __nnn=true
Zudem sind dort auch nur "Handelsrelevante Arten" drin. Also bei weitem nicht alle und schon gar keine Minifische.

Gruß
Manu
 
G

Gelöschtes Mitglied 19955

Guest
Danke !

Hallo @ll,
vielen Dank für die zahlreichen Postings,alle sehr konstruktiv ,hat mir sehr geholfen , habe nach reiflicher Überlegung dann doch durch ein 54L getauscht.

By this way ,tolles Forum !

Der Beutelbaer
 


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