Bekomme mein CO2 nicht ins Wasser

Servus zusammen,

ich versuche seit 2 Wochen, den CO2 Gehalt meines Aquariums zu erhöhen, aber scheinbar ohne Erfolg...

Ich habe eine CO2 Anlage mit einem Microperler, und im Moment läuft der mit 80 Blasen/min.
Ich teste mit dem Dauertest von clever-aquaristik, befüllt mit der Lösung von Aquasabi.
Diese verfärbt sich kein bisschen.
Ich dachte zuerst, dass es am CO2 Test liegt, dne ich Anfangs benutzt habe, aber daran scheint es nicht zu liegen.

Macht es evtl. Sinn, die Blasen vom Microperler noch vom Aussenfilter ansaugen zu lassen?
Oder soll ich den Microperler ganz weglassen, und mal den Schlauch von der CO2 Flasche unter Wasser in den Ansaug des Aussenfilters stecken?

Am Auslaufrohr im Bereich über dem Microperler hängen bereits jede Menge Blasen, sieht aus wie in der Sprudelflasche :mrgreen:

Bin etwas ratlos.
 


Starmbi

Mitglied
Hallo!

Ohne Angabe von Beckengröße und Pflanzendichte (Foto) wird es etwas schwierig Deine Frage zu beantworten.
Macht es evtl. Sinn, die Blasen vom Microperler noch vom Aussenfilter ansaugen zu lassen?
Wenn der Microperler in Bodennähe platziert ist, kann er da bleiben.

Gruß
Stefan
 
Hi,

Bl8_Runner schrieb:
Macht es evtl. Sinn, die Blasen vom Microperler noch vom Aussenfilter ansaugen zu lassen?
Oder soll ich den Microperler ganz weglassen, und mal den Schlauch von der CO2 Flasche unter Wasser in den Ansaug des Aussenfilters stecken?

Das würde ich nicht machen. Man soll das CO2 auch bei Außenreaktoren nur auslass-seitig in den Filterkreislauf einbringen, da sich sonst CO2 (so wie Luftblasen) im Filter sammeln kann, was zu Geräuschentwicklung oder sogar zur Bschädigung des Filters führen kann.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

ich sehe da überhaupt keine Probleme, kannst Du bedenkenlos machen. :wink:

Ich mache das seit vielen Jahren an allen meinen Becken so, dass ich das CO2, nachdem es die Flipper (von Dennerle, die ich in allen Becken benutze) passiert, aus der oben sitzenden Auffangwanne in den Filter (diverse Eheim-Aussenfilter) leite.
Dazu habe ich einfach in die Auffangwannen ein kleines Loch gebohrt, einen durchsichtigen Schlauchstutzen (gibt es in jedem Zoogeschäft) eingeklebt und einen passenden Luftschlauch draufgesteckt, der in das Ansaugrohr des Aussenfilters mündet.
Durch den Sog des Filters wird das CO2 aus der Auffangwanne gesaugt.
Junge Fische, etc. können nicht eingesaugt werden, weil die Eintrittsöffnung des Stutzens zu klein und die Sogwirkung sehr gering ist. Diese reicht gerade aus, um die CO2-Blasen aus der Auffangwanne zu saugen.
Habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, das CO2 wird restlos verbraucht und ich hatte noch nie Probleme mit irgendwelchen Geräuschen oder Beschädigungen an den Filtern, da sich das Gas, während der "Wanderschaft" durch den Filter, komplett auflöst.
Seit ich das so mache, habe ich einen wesentlich geringeren CO2-Verbrauch, da sich das Gas restlos auflöst und nichts verloren geht. :D

Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht

Volker
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!

Neonzähler schrieb:
Seit ich das so mache, habe ich einen wesentlich geringeren CO2-Verbrauch, da sich das Gas restlos auflöst und nichts verloren geht
Was ist wesentlich?
Mehr als 5% Einsparung kann ich mir dabei nicht vorstellen.

Mit dem "Gas" hast Du recht, CO2 wird es aber fast nicht mehr sein.
Die Gase in der Auffangschale sind die sog. Falschgase.
Wenn eineCO2-Blase ins Wasser gelangt, spielen sich gleichzeitig 2 Vorgänge ab.
Das CO2 in der Blase (große Konzentration) diffundiert ins Wasser (kleinere Konzentration)
Umgekehrt diffundiert im Wasser gelöste Luft (große Konzentration) in die CO2-Blase (kleine Konzentration).
Dies geschieht im Idealfalle so lange bis alle Sättigungs-Konzentrationen im Wasser, sowie in der Blase geich sind.
Hält man also die Blase lang genug im Wasser, so verliert sie beim Aufsteigen immer mehr CO2 ans Wasser und nimmt Luft auf. Dieses Falschgas ist dann fast frei von CO2.


Gruß

Stefan
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Stefan,

also ich konnte nach der Einführung dieser CO2-Verwertung den CO2-Verbrauch um ca. 15% verringern.
Dies habe ich in mehreren Versuchen unter Einsatz eines Blasenzählers ermittelt.

Fakt ist, dass die Flipper einen zu kurzen Weg für die CO2-Bläschen haben. Bevor der größtmögliche Anteil des CO2 ins Wasser diffundieren kann, landet er schon in der Auffangwanne. Ist diese voll, läuft sie über und das Gas blubbert ungenutzt an die Wasseroberfläche.

Viele Grüße

Volker
 




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