Aquarium einrichten - woher die Pflanzen?

Moin

oha, alle einzeln setzen...
Jetzt weiß ich was der Verkäufer mit "das dauert ja bestimmt 4 Stunden" meinte :lol:

Puh, also doch noch ne Menge zu tun *grins*
Nervig ist, dass die ständig hochschwimmen nach dem Einsetzen - aber das wird schon irgendwie machbar sein, ham ja anderen offenbar auch geschafft!

Der Filterausgang sitzt schon auf der kurzen Seite - hatte ich aber eher aus optischen Gründen so getauscht :oops:

Wegen der Temperatur... da überleg ich, ob ichs etwas kühler machen kann.
Folgendes soll rein:

1x Wabenschilderwels
6x Panda-Panzerwels
2x Kakadu Zwergbuntbarsch
5x Skalar (mit anschließender Abgabe)
30x Phantomsalmler

LG
Dorina
 


Moin.

Tweetie schrieb:
Moin

oha, alle einzeln setzen...
Jetzt weiß ich was der Verkäufer mit "das dauert ja bestimmt 4 Stunden" meinte :lol:
Wenn du die Stängelpflanzen stufig von vorne nach hinten einsetzt gibt das eine tolle Optik mit toller Tiefenwirkung.

Puh, also doch noch ne Menge zu tun *grins*
Nervig ist, dass die ständig hochschwimmen nach dem Einsetzen - aber das wird schon irgendwie machbar sein, ham ja anderen offenbar auch geschafft!
Da brauch man nur Geduld. Irgendwann hat man den Bogen raus.

Der Filterausgang sitzt schon auf der kurzen Seite - hatte ich aber eher aus optischen Gründen so getauscht :oops:

Wegen der Temperatur... da überleg ich, ob ichs etwas kühler machen kann.
Folgendes soll rein:

1x Wabenschilderwels Der wird viel zu groß (>40cm) für dein Becken. Vergiss das.
6x Panda-Panzerwels Man liest öfter, dass das nicht gut mit Buntbarschen funktioniert. Habe ich aber keine eigenen Erfahrungen zu, sollen sich mal andere zu äußern.
2x Kakadu Zwergbuntbarsch Das passt. Biete ihnen noch Kokusnusshöhlen zum brüten an.
5x Skalar (mit anschließender Abgabe)Das heißt es soll dann bei einem Pärchen bleiben?
30x Phantomsalmler Passt auch. Schöner Fisch, wollte ich mir auch mal holen.

LG
Dorina
 

MOOSKUGEL

Moderator
Teammitglied
Ich noch mal,
Tweetie schrieb:
Nervig ist, dass die ständig hochschwimmen nach dem Einsetzen
den Stängel beim einpflanzen schräg ins Substrat stecken, zur Not noch einen Stein drauf packen, bis er angewurzelt ist.
Tweetie schrieb:
1x Wabenschilderwels
Wie Felix schon schreibt, das werden Mordsbrummer!
Davon abgesehen fressen die auch enorm und schei... dir das ganze Becken zu.
Wenn dich jetzt schon ein paar oben treibende Stängelpflanzen nerven, was denkst du was erst passiert, wenn ein halbwüchsiger Wabi des Nachts seine Runden dreht :wink:

Gruss Heiko
 
Hallöchen,

was die Welse betrifft, da bin ich noch offen und nicht wirklich festgelegt.
Also doch lieber zwei blaue Antennenwelse?

Ansonsten hab ich die Pflanzen jetzt auseinander gesetzt und werde bei Gelgenheit wohl auch ein paar Ausdünnen und dem kleinen Schulaquarium sponsorn, das ist noch etwas kahl...
Werde dann wohl auch noch etwas Wasser nachfüllen, damit man die Lampen nicht so arg sieht.

Aber es ist erstmal schön wenn der Rest wohl so passt! :dance: Dann kann das Einsetzen nach und nach ja nun ganz langsam nach und nach von statten gehen *schonganzdolledrauffreu*
 
Hey.

Kommt es mir nur so vor oder sind alle Fische die in das Becken sollen eher Bodenorientiert? Die Welse - Boden, die Barsche - unteres Drittel, die Phantomsalmler - unteres Drittel ... Ob das wirklich sooooo gut ist ...

Ich glaube auch nicht das man bei der vielen Wuselei viel von den Phantomsalmlern hat. Vor allem würde ich diese Fische nicht als eine Art ansehen die man mit so vielen Artgenossen halten muss. Ich würde sie eher als Gruppentiere bezeichnen. Bei den Phantomsalmlern ist es doch gerade ihr typisches Verhalten was sie interessant macht. Da habe ich mit 10 Tieren die besten Erfahrungen gemacht. 3 Männchen und 7 Weibchen, da konnte ich ständig das abstecken kleiner Reviere und das voreinander imponieren beobachten. War auch super zu beobachten welches Männchen den meisten Erfolg hatte und wortwörtlich die meisten Weibchen auf seiner Seite hatte ... ^^

Das ich mit den angeblich empfindlichereren roten Phantomen bessere Erfahrungen gemacht habe als mit den Schwarzen liegt vielleicht auch an der Qualität der Fische. Oft weis man ja auch nicht woher die Fische kommen. Aber jedenfalls hatte ich nicht den Eindruck das die Roten Probleme bereiten.

Antennenwels ... Wer es mag ... ^^

ich finde es gibt auch noch genug andere Welse die nicht wirklich riesig werden. Ich nehme doch lieber ne Horde Oto`s als einen Antennenwels ... Aber jeder wie er mal ... :stille:

Gruß, Christian
 

CarstenOL

Mitglied
Hallo!
Ich nehme doch lieber ne Horde Oto`s als einen Antennenwels
Gemeint sind die kleinen Ohrgitterharnischwelse (Otocinclus). Bei ihnen gilt (auch und gerade wegen der Ernährungsfrage) allerdings, dass sie erst in ein "eingefahrenes" Aquarium dürfen, also erst nach ein paar Monaten.
Gruß
Carsten
 
Hm.. also die Antennis find ich persönlich ja nicht so topp... sehen zwar schick aus, vorallem die männer mi dem geweih später, aber mir haben so oft pflanzen ausgebuddelt, die echis angeknabbert.. ich persönlich nie wieder...
ich hatte sbb mit pandas zusammen, und hatte damit nie probleme, wusste bis heut auch nicht, dass da häufiger probleme auftreten können?
 


Huhu,

das scheint ja doch immer eine Diskussion zu sein was wo wie zusammen passt :lol:

Hmmm, um mal bei den Welsen und den Pflanzen zu bleiben...
Wie würde sich ein Pärchen Peckoltia vittata (Zierbinden Zwergschilderwels) dazu machen?

Viele Grüße
Dorina
 

CarstenOL

Mitglied
Hallo!
Die würden zwar passen, aber als eher nachtaktive Gesellen eher ein dezentes Leben führen... :D
Gruß
Carsten
 
CarstenOL schrieb:
Hallo!
Die würden zwar passen, aber als eher nachtaktive Gesellen eher ein dezentes Leben führen... :D
Gruß
Carsten

Hi Carsten,
:lol: das klingt schonmal gut! :dance:

Dann hätt ich mehr Spielraum für oben (um den gutgemeinten Rat mit dem zu vielen Getümmel unten mal im Hinterkopf zu behalten)

Gutes Nächtle
Dorina
 
sheltiefrodo schrieb:
ich hatte sbb mit pandas zusammen, und hatte damit nie probleme, wusste bis heut auch nicht, dass da häufiger probleme auftreten können?

Hey,

SBB sind ja auch keine Apistogramma. Und zwischen letzteren und Corys gibt es selten Frieden seitens der Apistogramma.

mfg
danny
 

CarstenOL

Mitglied
Hallo!
SBB sind ja auch keine Apistogramma. Und zwischen letzteren und Corys gibt es selten Frieden seitens der Apistogramma.
...und das weißt Du aus jahrzehntelanger Erfahrung mit der Vergesellschaftung dieser Arten oder wie?
Die Gattung Apistogramma ist recht groß, es gibt Arten, die sind sehr friedlich und andere Arten, die sind im Falle einer anstehenden Fortpflanzung schon etwas "giftig". Allerdings ist das Becken groß, und bei einer guten Strukturierung sollte es keine Probleme geben. Und wenn es sich nicht gerade um die zickigen Apistogramma agassizi handelt, sondern um diese hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kakadu-Zwergbuntbarsch
sollte es keine Probleme geben.
Gruß
Carsten
 
CarstenOL schrieb:
...und das weißt Du aus jahrzehntelanger Erfahrung mit der Vergesellschaftung dieser Arten oder wie?
Die Gattung Apistogramma ist recht groß, es gibt Arten, die sind sehr friedlich und andere Arten, die sind im Falle einer anstehenden Fortpflanzung schon etwas "giftig". Allerdings ist das Becken groß, und bei einer guten Strukturierung sollte es keine Probleme geben

Habe ich das irgendwann irgendwo behauptet? Nein, also bleib mal locker.

Wie charakterisierst du denn "friedlich" und "im Falle einer anstehenden Fortpflanzung etwas 'giftig' "? Es wird hier stets darauf hingewiesen, dass es nicht die glücklichste Kombination ist. Ich selbst habe es bei Apistogramma hongsloi + Corydoras aeneus mitangesehen, woraufhin ich dann die Corys abgegeben habe.
Zudem wären 6 Corydoras panda auf 260L wohl alles andere als glücklich. Und wenn man dann eine entsprechend große Anzahl nehmen würde, würde ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass die Corys keine Prügel von den Kakadus beziehen würden... Könntest du das etwa? Hast du schon alle möglichen Kombinationen durch?

mfg
danny
 

CarstenOL

Mitglied
Hallo!
Ich hatte bereits in der Spanne einiger Jahrzehnte A. agassizi, borelli, cacatuoides. Mit Panzerwelsen. Keine Probleme.
Das "Geheimnis" ist, ein Becken so zu strukturieren, dass es "logische" Plätze für die Barsche (z.B. Kokosnüsse in einer Ecke des Beckens, freie "Buddelfläche" für die Welse in der anderen Ecke und pflanzliche Raumteiler in der Mitte des Beckens gibt.
Erstaunlicherweise passte das gerade bei den SBB nicht, weil diese als Freilaicher diese freie Fläche beanspruchten.
Und bei der Beckengröße müsste das hinzubekommen sein.
Außerdem:
Mehr Sinn macht es ohnehin, wenn die Tiere in Hochzeitsstimmung sind, die in ein eigenes Zuchtbecken zu überführen. Selbst wenn sie laichen und die Brut schlüpft... da schwimmen ja auch noch Salmler und Skalare im Becken... :twisted:
Gruß
Carsten
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

Die Gattung Apistogramma ist recht groß, es gibt Arten, die sind sehr friedlich und andere Arten, die sind im Falle einer anstehenden Fortpflanzung schon etwas "giftig".

Alle Apistogramma sind bei der Brutverteidigung agressiv, wenn andere Fische in das dafür gesteckte REiver einschwimmen. Die Beckengröße spielt dafür überhaupt keine Rolle, da Corydoras sich nicht anREviergrenzen halten (ich kenn jedenfalls keine einzige Art von denen, die das tut) Und ausserhalb der Brutpflege ist eigentlich keinApistogramma besonders agressiv gegenüber artfremden Fischen. Und gerade die A.cacatoides als besonders friedliche Art aufzuführen, bzw. Wikipedia als Referenz aufzuführen, halte ich für äußerst fraglich.

Insofrn ist der Hinweis von Danny, das die Kombi Apistogramma/Corydoras zu Problemen ühren kann, völlig berechtigt.

Gruß
 
Huhu allerseits,

die Cory-Idee hab ich jetzt erstmal fallen gelassen und mich für die zwei friedlichen Sauger entschieden. Die Corys wuseln ja doch erheblich (hab sie mir die letzten Tage in unterschiedlichen Geschäften angesehen) und da ich nichtmal Sand anbieten kann, passen sie auch nicht so wirklich gut zu meinem Becken.

Aber nach meinen Recherchen sind das wohl auch keine peckoltia vittata, sondern L 162/LDA 67 Panaqolus sp. aff. maccus - vom Verhalten scheinen die aber ähnlich zu sein und bleiben sogar noch kleiner...

Ein kleiner Traum wäre ja auch ein großer Schwarm Neons (ca 50 Stück) zusammen mit nem Pärchen Skalaren und nem Pärchen Apistogramma... aber da müssten die Neons ja schon erwachsen sein... wie schnell wachsen die denn so im Schnitt?

Liebe Grüße
Dorina
 

fischolli

R.I.P.
Hi,

nein, du kannst auch junge Neonsalmler mitjungen Skalaren einsetzen. Das funktioniert sehr gut. Ich habe damals keinen einzigen Neon an die Skalare verloren.

Gruß
 
Hey Olli,

das sind ja tolle Neuigkeiten!

Da mein Becken jetzt wirklich toll läuft und auch die Pflanzen schön anwachsen, die Apfelschnecken fleißig die Echis fällen und auch sonst überall und nirgendwo zu finden sind, aber meine Althernanthera reineckii einen deutlichen Wachstumsschub zeigen und sich auch deutlich intensivere Farben kriegt, frag ich mich, ob ich die Beleuchtung evtl etwas weniger einstellen sollte.
Anfangs hatte ich die ersten 3 Tage komplett durch beleuchtet (damit alles schön anwächst) und jetzt habe ich ca 18 Stunden am Stück (von Mitternacht bis morgens um 6 ist es dunkel) - das ist ja mehr als man normalerweise einstellt...

Nur wie sollte ich es am besten machen? Ich mag es, morgens nach dem Aufstehen erstmal das Aquarium anzusehen, könnte mir aber mittags/nachmittags eine Beleuchtungspause vorstellen, dann wieder abends bis um Mitternacht oder evtl auch nen ticken später...
Wie sind die Erfahrungen was die Beleuchtungslänge angeht? Müssen das für eine Beleuchtungseinheit mindestens 6 Stunden am Stück sein z.B.?

Liebe Grüße
Dorina
 
Tweetie schrieb:
Anfangs hatte ich die ersten 3 Tage komplett durch beleuchtet (damit alles schön anwächst) und jetzt habe ich ca 18 Stunden am Stück

Hey,

vielleicht kann das hier noch jemand fachkundig fundierter ausführen, aber das Licht so lange anzulassen bringt nicht wirklich was. Die können ja nicht 24h durchpowern, was Stoffwechsel und Wachstum angeht.

mfg
danny
 
Hey Danny,
Hmmm.... können sie das wirklich nicht?

Ich kam ja nur auf die Idee das Licht lieber etwas länger als zu wenig laufen zu lassen, weil ja einige Cannabis-Kellerzüchter dadurch aufgefallen waren, dass sie extrem hohe Stromkosten hatten und diese Pflanzen so viel Licht benötigen, dass eben 24h durchbeleuchtet wird.

Ich bin zwar eher Physikerin und keine Biologin, aber eine Leuchtstoffröhre erreicht nur einen Bruchteil der Lichtstärke unserer Sonne...
Eine Leuchtstoffröhre mit 40 Watt hat gut 2000 Lumen, die Sonne hat ca 7000 Lumen...

Davon gelangt nicht alles ins Wasser und okay... so klares Wasser wie hier im Aquarium gibts nicht in jedem Fluss, aber ich schätze, dass die Durchdrinungsrate proportional zur Bestrahlungsstärke wäre?

Und brauchen Pflanzen wirklich die Dunkelheit um zu Relaxen? (Wäre ja mal toll, das raus zu finden, falls es noch niemand untersucht hat)

Bin gespannt auf weitere Antworten :)

PS: Ein netter Versuch wäre ja, zwei verschiedene Lampen herzunehmen, die eine hat nur 20% der Lichtstärke der anderen, damit würde man aber 5x so lang beleuchten. Ob dann beide Pflanzen gleichermaßen wachsen?
 


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