Algenexplosion übers Wochenende

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Anonymous

Guest
Moin,

mal wieder hochinteressant, was sich hier im Thread abspielt.

Ist schonmal einer von euch, die ihr gerade so über die Wasserwechsel-Anleitung von Bernd lächelt, auf den Gedanken gekommen, daß es auf die unterschiedlichen Wasserwerte ankommen könnte, die da so aus der Leitung sprudeln?

Bei uns hier in BS muß niemand auf den Gedanken verfallen, sein AQ zu düngen. Unser Baumarkt mit AQ-Abteilung hat seit der Neueinrichtung seines Schaubeckens monströse Probleme mit Faden- und Braunalgen, trotz aller Versuche mit schnellwachsenden Pflanzen. Ich beobachte das hier bei mir ebenfalls, wenn ich mal mit dem Wasserwechsel schludere. Soange ich aber brav wöchentlich 50% wechsle, wachsen meine Pflanzen wunderbar und ich bleibe von Algen größtenteils verschont. Ohne Düngung!

Unser Wasser hier ist phosphat- und eisenhaltig, soweit mir das bekannt ist. Durch wöchentliche Zufuhr von frischem Wasser bekommen so die höheren Pflanzen immer brav ihre Nährstoffzufuhr und halten die Algen in Schach. Bleibt der WW aus (so wie im Baumarkt, die nur alle zwei bis drei Wochen wechseln), kümmern die höheren Pflanzen und die Algen schmeissen sich auf die für sie ausreichenden Reste.

Ihr solltet also mal nicht so pauschal WW als probates Mittel gegen Algen abtun.
 


Ferrika schrieb:
Moin,

mal wieder hochinteressant, was sich hier im Thread abspielt.

Ist schonmal einer von euch, die ihr gerade so über die Wasserwechsel-Anleitung von Bernd lächelt, auf den Gedanken gekommen, daß es auf die unterschiedlichen Wasserwerte ankommen könnte, die da so aus der Leitung sprudeln?

Bei uns hier in BS muß niemand auf den Gedanken verfallen, sein AQ zu düngen. Unser Baumarkt mit AQ-Abteilung hat seit der Neueinrichtung seines Schaubeckens monströse Probleme mit Faden- und Braunalgen, trotz aller Versuche mit schnellwachsenden Pflanzen. Ich beobachte das hier bei mir ebenfalls, wenn ich mal mit dem Wasserwechsel schludere. Soange ich aber brav wöchentlich 50% wechsle, wachsen meine Pflanzen wunderbar und ich bleibe von Algen größtenteils verschont. Ohne Düngung!

Unser Wasser hier ist phosphat- und eisenhaltig, soweit mir das bekannt ist. Durch wöchentliche Zufuhr von frischem Wasser bekommen so die höheren Pflanzen immer brav ihre Nährstoffzufuhr und halten die Algen in Schach. Bleibt der WW aus (so wie im Baumarkt, die nur alle zwei bis drei Wochen wechseln), kümmern die höheren Pflanzen und die Algen schmeissen sich auf die für sie ausreichenden Reste.

Ihr solltet also mal nicht so pauschal WW als probates Mittel gegen Algen abtun.

Du solltest mal nicht so schnell Düngung als probates Mittel gegen Algen abtun!
 
A

Anonymous

Guest
Martin Krüger schrieb:
Hi,

soweit ich das sehe, verdünnen WW und sonst nix.
Nährstoffe hinzufügen durch WW.... weia.

Beste Grüße
Martin

Hat hier jemand gegen Dünger gelästert oder gegen WW?
 
Moin,

könnten wir die Diskussion bitte sachlich und in einem freundlichen Umgangston weiter führen? Ich bin dankbar über jeden konstruktiven Beitrag und mit der Diskussion, wie sie hier in den letzten Beiträgen geführt wurde, ist doch keinem geholfen.

Ich habe jetzt zum Problem mehrere Lösungsansätze gehört, die ich aber alleine nicht verifizieren kann, da ich von der Biologie der Pflanzen i.A. und der Biologie der Rotalgen im Speziellen, einfach keine Ahnung habe.

Es wurden genannt:

-Mechanische Entfernung der Algen mit Holzstäbchen/Rasierklinge.
-Wasserwechsel im großen Stil um, so habe ich es verstanden, Nitrat zusenken und evtl. Nährstoffe einzubringen.
-Düngung auf Tagesdüngung mit V30, später Ferrdrakon, umstellen um eine konstante Versorgung der höheren Pflanzen mit Nährstoffen zu gewährleisten.
-Mehr schnellwachsende Pflanzen wie Hornblatt einsetzen, um dem Wasser freie Nährstoffe zu entziehen.
-Mehr Vordergrundpflanzen wie Echi. tenellus einsetzen.
-Beleuchtung auf 2x 54W verstärken.

Kann man das so stehen lassen?

Meine Freundin wird sich heute nachmittag mal den Raven vornehmen und sich wieder in Pflanzenbiologie einarbeiten, evtl. finden wir da noch was.

Mit harmoniebedürftigen Grüßen :wink:
Lars
 
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Anonymous

Guest
Moin Lars,

eins hätte ich noch: vielleicht könntest Du einmal entweder beim Wasserwerk Gießen Phosphat- und Eisengehalt erfragen oder irgendwo messen lassen.

Wie bereits gesagt, dünge ich hier überhaupt nicht, weil wir aus dem Wasserhahn bereits genügend bekommen und sich der restliche Bedarf über den Besatz reguliert. Trotzdem habe ich hier in allen Becken die grüne Hölle und zusätzlicher Dünger würde hier vermutlich ebenso zu einer Algenexplosion führen.
 
Moin,

Hier gibt es die Trinkwasseranalyse unseres Versorgers. Uns betrifft nur die Analyse aus Stadtallendorf auf den Seiten 1-4, wie ich gerade erfahren habe. So wie ich das sehe, ist Eisen in zu geringer Menge vorhanden, als dass ich nicht düngen bräuchte, ebenso Phosphat.

Gruß
Lars
 


A

Anonymous

Guest
Thomas Schmidt schrieb:
Hallo,
Ferrika schrieb:
Trotzdem habe ich hier in allen Becken die grüne Hölle und zusätzlicher Dünger würde hier vermutlich ebenso zu einer Algenexplosion führen.
kann man die auch mal sehen?

Aber sischer dat:



Dat issene Krebsbecken und deshalb nicht so durchgängig bepflanzt. Trotzdem sieht man, daß die Pflanzen prächtig wachsen und gedeihen, ohne Dünger.



Und das Grundelheim steht direkt unter einem schrägen Dachfenster. Da hab ich schon ab und an Probleme mit Fadenalgen... aber man kanns im Griff halten
 

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Stinnes

Mitglied
Hallo,

@Jutta: schöne Beispiele. :thumleft:

@hensele: Von reinem No3 wachsen die Pflanzen noch nicht. Aber du bist auf dem richtigen Weg. :wink:

@Martin Krüger:
soweit ich das sehe, verdünnen WW und sonst nix...

dann mach die Augen etwas weiter auf. Ein schönes Bsp. hast du ja jetzt. :wink:

@ Lars:

ich vertrete auch die Auffassung, dass ein mit Grünalgen belastetes Becken zu fett läuft. Kann das an meinen Becken nachvollziehen und steuern.
Nach deinen WW sollte erhöhter TWW wie vorgeschlagen ungemein helfen. Ansonsten sparsamer füttern und auf die Art der Fütterung schauen. Düngung parallel leicht nach unten fahren. PO4 würde ich keinesfalls nachdüngen, da dies mit dem Futter eingebracht wird.
 
Hallo allerseits,

Stinnes schrieb:
ich vertrete auch die Auffassung, dass ein mit Grünalgen belastetes Becken zu fett läuft. Kann das an meinen Becken nachvollziehen und steuern.
heißt zu fett, zu viele freie Nährstoffe im Becken?

Ich habe mir gestern 4x Echi. tenellus, Hornblatt, sowie noch zwei Cryptocoryne besorgt. Denke mal, wenn das Hornblatt abgeht, sollte sich das mit den freien Nährstoffen bald erledigen.

Ich habe allerdings heute morgen festgestellt, dass meine CO2 Anlage keine Bläschen mehr produziert. Scheinbar ist mir die Mischung gekippt, was auch immer. Habe daraufhin den CO2 Gehalt im Wasser gemessen und kam auf 8mg/L. Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie lange schon kein CO2 mehr ins Becken kommt, aber kann es unter Umständen auch daran liegen?

Viele Grüße
Lars
 


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