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180l Aquarium welcher Bodengrund?

Dieses Thema im Forum "Beginner Forum" wurde erstellt von Cor 2, 8. September 2019.

  1. Hallo,

    ich kaufe am Donnerstag wahrscheinlich ein gebrauchtes, noch laufendes 180l Aquarium und übernehme dann auch diesen Fischbestand( Honiggurami, Neonsalmler Kilifische),Deko, Außenfilter, Co2.
    Bisher ist Kies in dem Becken, ich möchte allerdings auf Sand umstellen.
    Sollte ich unter den Sand einen Nährboden geben?
    Muss das Becken aufgrund der Fische falls ich es kaufe, daheim direkt in Betrieb nehmen, reicht es wenn die Deko, Pflanzen aus dem Becken wieder verwendet werden und ich aus meinem kleineren Becken die Filterwatte im neuen Becken ausdrücke?
    Um genug Bakterien zu haben.
    Gibt es evtl sonst noch was zu beachten?

    LG
    Corinne
     
  2. Kleiner Schussel

    Kleiner Schussel Mitglied

    Hallo Corinne,
    jetzt wird's also ernst... ;)
    Wie ist den der Transport überhaupt geplant und wie lang wird die Fahrt?
    Wenn die nicht zu lang ist kannst Du den Außenfilter zu Hause gleich wieder anschmeißen, dann sollten die Bakterien das überstehen.
    Olli hat mir mal den Tip gegeben die Fische in so einer großen Plastikaufbewahrungsbox aus dem Bau- oder Supermarkt "zwischenzulagern" während des Umbaus und einfach auch den Filter dran laufen zu lassen. Hat damals gut geklappt.
    Was den Nährboden angeht, ich halt da nichts von. Jedesmal wenn man Pflanzen mal rauszieht kommt ein Teil davon mit nach oben und vermischt sich mit dem Sand.
    Und die Pflanzen wachsen auch so im Sand.
    Für die Wurzelzehrer einfach Düngetabletten an die Wurzeln stecken.
    Ich hoffe ich konnte helfen.
    Gruß,
    Svenja
     
  3. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    genau wie Svenja schreibt. Fische in einem ausreichend grossen Behälter zwischenlagern (z.B. Maurerbütt oder eben Plastikwanne), Alten Filter ohne Säuberung mit rein und laufen lassen, Becken in Ruhe einrichten Dann filterschwamm/watte im neuen Becken ausdrücken und den Filter mit dem alten Material dort anschliessen. Damit dürfte nichts passieren.

    Ich rate generell von Nährböden ab. Wenn man sie nicht sowieso durch Pflanzaktionen aufwirbelt, kippen sie irgendwann um und versauen einem das Becken. Wie Svenja schreibt, Wurzelzehrer lieber gezielt mit Düngekugeln/stäbchen versorgen.

    Gruß
     
  4. Danke für die Antworten. Werde es nun ohne Nährboden einrichten. Hab 40kg Sand gekauft, ich hoffe das der ausreicht.
     
  5. Hallo Svenja,

    ja der Transport davor graut mir ehrlich gesagt etwas. Müssen ne Std Fahrt rechnen, wenn das Becken gefällt, wird es abgebaut und wir fahren wieder ne Std zurück und wird dann bei mir wieder aufgebaut. Dazwischen wusseln noch 3 Kinder rum.
    Bin ja noch ziemlicher Aquaristik Neuling und hatte noch null Berührungspunkte mit Aussenfiltern oder CO2 Flaschen, somit bin ich mal sehr gespannt wie das alles verläuft.

    LG
    Corinne
     
  6. Ach würdet ihr bei einem Sandbecken Turmdeckelschnecken empfehlen?
    Oder kann ich die auch weg lassen.

    Grüße
     
  7. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Was spricht für dich gegen TDS?
     
  8. Ich hab leider keine Ahnung, deshalb frag ich. Hab gelesen das sie nützlich sein könnten für die Belüftung und Lockerung des Bodens.​
    Aber auch das man nicht unbedingt welche braucht.
    Und das sie sich unter Umständen ( zb.bei zu viel Futtergabe) extrem vermehren.
    Was passiert den wenn man keine Turmdeckelschnecken im Aquarium hat auf längere Zeit?
     
  9. Moderlieschen

    Moderlieschen Moderator AQL-Team

    Hi Corinne,

    gerade bei TDS hätte ich jetzt keine Angst vor der "massenhaften" Vermehrung.
    Ich hatte hier wirklich schon sehr viele TDS im großen Becken.
    Aber tagsüber hat man von denen nichts gesehen. Der Sand war blitzeblank, einfach nur schöner Sandboden, nichtmal Wabi-Kacke war zu finden. Und das will was heissen. Die TDA haben da sehr gute Arbeit geleistet.

    Die kamen immer nur zur Fütterungszeit raus. Da hat dann der Boden richtig "gelebt", es waren Unmengen Schnecken, die da zum Vorschein kamen.
    Nach dem Füttern verschwanden die aber wieder im Sand und ich denke mal, dort haben sie gemacht, was wir von ihnen erwarten:)
    Darum hab ich jetzt auch mein neues Becken ausreichend mit schönen fetten TDS bestückt.
    Aber ich seh selten welche, haben sich alle schon eingegraben, also das Gesamtbild stören die sicher nicht.

    Ob man die jetzt braucht? Keine Ahnung, aber bei mir leisten sie gute Arbeit, eben schon allein wegen der Wabi-Kacke die immer irgendwie im Nichts verschwindet:D
     
  10. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Ich sehe bei den TDS auch keine Nachteile.
    Zu den genannten Vorteilen kommt eben noch, dass du einen guten Anzeiger für zu viel Trockenfuttergabe hast.
     
  11. Moderlieschen

    Moderlieschen Moderator AQL-Team

    ...und evtl. auch für zuwenig Sauerstoff oder zuviel Nitrit, wenn sie in größeren Mengen an den Scheiben hochkriechen.
     
  12. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    bei Sandboden halte ich TDS schon fast für unverzichtbar zwecks "Belüftung" des Bodens. Ohne TDS verdichtet sich Sand mit der Zeit, was zu Wuchsproblemen bei den Pflanzen führen kann. Dazu, wie geschrieben, sind sie top Restverwerter beim Futter und die entsorgen auch dezent mal eine Fischleiche, die man vielleicht gar nicht sieht, bevor sie zu gammeln anfängt.

    Niemals ohne!

    Gruß
     
  13. Snowgnome

    Snowgnome Mitglied

    Hi,

    niemals ohne - das halte ich jetzt für etwas zu pauschal;)

    Ein Verdichten des Sandes konnte ich auch nach vielen Jahren ohne TDS nicht feststellen. Das mag aber auch mit meinem Fischbesatz - mittelgroße Cichliden, die auch gern buddeln - feststellen. Ansonsten hat Olli natürlich Recht. Im "schlimmsten" Fall wären Turmdeckelschnecken nutzneutral, schaden können sie nicht.
     
  14. Tüpfelblatt

    Tüpfelblatt Mitglied

    Gibt es auch eine ganz winzige Art von diesen TDS? Ich hab unzählige davon drin. Aber die sind nie größer als nen paar Milimeter. Größere hab ich nie gesehen.
     
  15. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Das könnte an sehr weichem Wasser liegen, dann wachsen sie nicht weiter bzw sterben vorher ab.
    Oder an Schneckenfressern, in meinem größeren Becken lassen die Prachtschmerlen kein Schnecke groß werden.
     
  16. Tüpfelblatt

    Tüpfelblatt Mitglied

    Dann wird es wohl an dem Wasser liegen. Unser Leitungswasser ist sehr weich, entsprechend auch das Aquariumwasser. Macht es dann überhaupt Sinn Schnecken zu kaufen?

    So größere TDS hätte ich ja auch gerne, habe auch Sand als Bodengrund. Aber das sollte dann ja keinen Sinn ergeben oder?
    Wenn die Schnecken im Aquarium schon nur ganz klein bleiben.
     
  17. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Viel Geld würde ich für TDS sowieso nicht ausgeben, aber für (fast) umsonst kannst du ruhig immer mal welche reinsetzen.
     
  18. Tüpfelblatt

    Tüpfelblatt Mitglied

  19. Auch ich sage Danke für die zahlreichen Antworten:)
    Bin nun auch mal gespannt wie groß die TDS bei mir werden, wir haben nämlich auch sehr weiches Wasser.
     
  20. Kleiner Schussel

    Kleiner Schussel Mitglied

    Hallo Corinne,
    TDS braucht man ja eh nicht kaufen, die schleppt man sich von irgendwo her ein... bei mir war das jedenfalls so.
    Und was den Transport angeht, Augen zu und durch ;) Das wird schon.
    Denn wenn man erst mal angefangen hat gibt es kein zurück mehr o_O
    Aber man hat ja ein Ziel vor Augen.
    Achso, der Sand, wird der gewaschen?
    Gruß,
    Svenja
     

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