Zwergbuntbarsche in 110 l-Becken

ChriMi

Mitglied
Hallo zusammen,

am Wochenende hatte ich mein 80 cm-AQ mal "entkrautet" und den Fischbestand kontrolliert:
  • ein Paar Paradiesfische,
  • 2 Panda Panzerwelse und
  • 3 Keilfleckbarben.
Auf absehbare Zeit würde ich gerne mal südamerikanischen ZBB pflegen, daher ist eine Aufstockung der zu wenigen Keilfleckbarben und Panda Panzerwelse nicht angedacht.

Meine Fragen:
  1. Fühlen sich die Panda PW wohler, wenn ich sie in mein 430 l-Becken umziehen lasse, wo schon 15 Corydoras sterbai wohnen?
  2. Vertragen sich Makropoden und ZBB? Passen sie von der Temperatur her überhaput zusammen? Wenn ja, welche ZBB würdet Ihr empfehlen?
Wasserwerte:
GH 4
KH 2
pH 6,6
Temp.: 23 °C
 


fischolli

R.I.P.
Moin,

müsste/sollte dann schon ein Apistogramm sein, der auch mit kühlerem Wasser klar kommt. Da käme z.B. der A. borellii in Frage. Ich kann mich an meine Makropoden kaum noch erinnern, inwieweit die nur oberflächen-orientiert waren oder das ganze Becken genutzt haben. Wenn die mehr oben sind, kann das funktionieren.

C. Panda und C. sterbai passen eigentlich garnicht zusammen. Die Ssterbai mögen es doch deutlich wärmer, die Panda eher kühler. Würde ich eher dann abgeben.

Gruß
 

ChriMi

Mitglied
Danke für Deine Rückmeldung, Olli.

Die Makropoden bei mir sind tatsächlich sehr nach oben orientiert.

Die Pandas aufzustocken und mit den A. borellii zu vergesellschaften, wäre wohl nicht so ideal, oder?
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

also, wenn du nicht ein Riesenbecken hast, dass den Corys 40-50 cm Fluchtdistanz bietet zu den/dem Apisto-Revier, würde ich das bleiben lassen. Bei mir ging das damals selbst in einem 130 cm langen und 50 cm tiefen Becken schief. Ich weiss, dass es bei einigen funktioniert, aber willst du es darauf ankommen lassen und eventuell feststellen, dass deine Panda nur nocht total scheu sind und höchstens zum fressen rauskommen?

Gruß
 

fischolli

R.I.P.
Ach ja, wenn du Bodenbewohner willst, nimm entweder eine kleinbleibende L-Wels-Art oder Hexenwels-Art, die mit niedrigen Tempraturen klarkommt. (Z.B. Ancistrus sp. "Rio PAraguay", kannst sicher bei PEtra bekommen.:D) oder, wenn du in Asien bleibst, nimm Sewellia. Die kommen gut mit 23/24 Grad klar, wenn du denen irgendwo einen Steinhaufen reingibst, bleiben die meist auch dort und die sind nicht so pimperlich wie die Corys.
 

ChriMi

Mitglied
Danke für Deine Ideen, Olli. Das mit den Pandas werde ich dann natürlich lassen.

Laut Fischlexikon sollten die A. borellii "äußerst empfindlich" gegenüber schlechten Wasserwerten sein. Stimmt das? Vertragen die trotzdem mal in der Urlaubszeit drei Wochen ohne Wasserwechsel?
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

für mich ist der Borellii einer der robustesten Apistogramma, die ich kenne. 3 Wochen Wasserqechsel ist in einem moderat besetzten Becken überhaupt kein Problem. Das wird immer schwierig, wenn die Becken zu voll sind, gilt aber dann auch für andere Fische.

Gruß
 


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