Zu wenig Kies für die Pflanzen...

Frage:

Habe wohl bei der Einrichtung mit dem Kies gespart, ich habe den Eindruck das die Pflanzen mit den Wurzeln nicht richtig "packen" im Kies... (vorn sinds etwa 2cm, hinten ca.4cm)
Habe schon den Kies etwas höher um die Planzen geschoben, auch ein paar Steinchen zum beschweren der Wurzeln.
Ich weiß, klingt provisorisch, isses auch.

Da ich aber schon das Becken mit 6 Fischen (1 Betta + 5 Welse) besetzt habe, hab ich keinen Plan wie ich am besten den Kies auffülle ohne zu viel Streß im Becken zu machen.
Habe zu den Pflanzen noch einen Holzstein und eine Amphore drin.

Guggst Du Bild.
 


Hallo,

Dein Kies ist auch sehr groß.
Das bringt vielen Pflanzen Probleme. Feiner Kies wäre besser gewesen.
In dem feinen Kies können sich die Pflanzen besser verwurzeln.
Gruß
Holger
 
............... und die Pflanzen täglich wieder einsetzen ist täglich Stress und einmal Kies nachschütten, ist einmaliger Stress :wink:
 
der kies ist auch ein bischen sehr hell, oder? also ein bischen sehr gross ist der schon! :)

ich würde an deiner stelle noch einen sack dunklen feinen kies kaufen ( 2-4mm körnung) und den dann mit dem anderen mischen. am besten nimmst du die pflanzen und die dekoration nochmal raus, mischt vorsichtig den feineren, ausgewaschenen kies drunter, so das alles gleichmässig vermischt ist, und dann kannst du ohne sorgen die pflanzen wieder einsetzen ... also so würd ich das machen ...
 
und wenn du die fische für 1-2 stunden in einen eimer wasser mit dem heizstab tust, wird die fische schon nich grossartig stressen! :) was glaubst du was so fische in freier natur für stress haben ... da muss man ja nun nicht zuuuuuuu vorsichtig sein!

und lieber einmal ein bischen umständlich, wie ständig im becken rumfuchteln ... das wär doch im vergleich echt stressiger für die fische ...
 
Hallo!

Bitte nicht sehr feinen und groben Kies mischen, dass wird Beton! Zumindest die gleiche Konsistenz.

Welche Welse pflegst Du? Sollten es Panzwerwelse sein, würde ich Dir auf jeden Fall raten, Sand als Bodengrund zu nehmen, da sie gern darin gründeln und sich an anderen Materialien ihre Barteln verletzen können.
In Sand wachsen Pflanzen auch gut, habe keine gegenteiligen Erfahrungen gemacht. Die Schicht sollte circa 5-7 cm hoch sein, am Besten nach hinten ansteigend.

Fische zusammen mit laufendem (!) Filter in einen Eimer, Handtuch drauf fertig.

Nach dem Wechsel gut auf den Nitritwert achten, da sich viele Bakterien im Bodengrund befinden.

Viele Grüße,

Bäbs
 
was habt ihr eigentlich alle immer mit euren sand? panzerwelse brauchen keinen sand. solange man abgerundeten kies benutzt können sich die welse auch nicht verletzen!
 


Hallo,

natürlich kann man Corydoras auch auf abgerundeten Kies halten. Aber wenn man einmal gesehen hat, wie Panzerwelse im Sand wühlen, und den Sand durch die Kiemen filtern, mit dem ganzen Kopf im Sand stecken, will man sie nie wieder auf Kies halten.
Generell geht es aber solange keine Verletzungsgefahr besteht.

LG Tanja
 
Aaaaalso.....

Erstmal danke.

Nun zu meinem Problem, vielleicht steinigt Ihr mich ja, aber nu isses eh zu spät, da muss ich (und die Füsche) nu durch:

Das Becken (58L) ist seit einer Woche erst eingelaufen, in meiner Neulingseuphorie habe ich mich im Laden von einem biologischen Wasseraufbereiter faszinieren lassen, den ich nach 3 Tagen Einlaufzeit benutzt habe.
24 Stunden später kam der Kampffisch zusammen mit 5 corydoras julii rein, nachdem ich die Werte mit

NO-3: 10-25
NO-2: 0-1
GH: >6°d- >10°d
KH: 3-6°d
ph: ca.7.6

gemessen habe..

(ich weeeeeiß, war ein großes Risiko!! Bitte nicht schümpfen!!)

Messe auch alle 12 Stunden, soweit verändern sich die Werte nicht, alles im "grünen"...

Na, und der Kies wurde mir als ausreichend verkauft für dieses Becken, aber wie Ihr seht, zu wenig.
heute ist der Nitrit auf ca 1 angestiegen, und ich habe 12 Liter gewechselt für heute.

Da nun die Füsche erst seit 3 Tagen im Becken sind, will ich nicht so viel Aufstand da drin treiben, die Pflanzen steck ich auch nicht jeden Tag neu in den Kies...

Hab auch schon ein bisschen schlechtes Gewissen das ich so früh besetzt hab, aber wie gesagt, nu müssen wir da durch.

Meine Frage: Der Tipp, die Fische in einem Eimer mit laufendem Filter für ein paar Stündchen umzusetzen ist sehr gut, aber soll ich das wirklich machen?
Wenn feinerer Kies für meine corydoras besser ist, habe ich auch keine Probleme damit, den ganz neu auszutauschen, etwas dunklerer würde mir auch besser gefallen.

Wenn ich das wirklich so machen sollte, dann stelle ich mir das SO vor:

Fische mit Beckenwasser in ein Gefäss (werde mir son Mini-Becken für solche Fälle zulegen) samt Pumpe.
Im AQ das Wasser drin lassen und Pflanzen und alten Kies raus.
Neuen gewaschenen Kies rein, Pflanzen pflanzen.
Wenn AQ fertig, Fische, Pumpe mit Wasser wieder ins AQ.

Gut so??

Und wie lange warte ich nach der Neugestaltung, bis ich die Füsche wieder umsetze??

Danke für Eure Hilfe (und das Du bis hierher gelesen hast! *lach*)


Simone
 
Hi,

also, sobald du Nitrit nachweisen kannst, musst du 80% Wasser wechseln, bis nichts mehr nach zuweisen ist.
Deine Werte, sind die mit Stäbchen getestet worden? Sind nämlich nicht wirklich sehr genau. Teste es doch mal bitte mit Tröpfchen.
So an sich ist der Besatz schon super, aber....es dürfen keine weiteren Fische mehr rein. Lass das Becken soweit in Ruhe, außer halt Wasser wechseln bis Nitrit nicht Nachweisbar ist.
Für Corydoras sieht der Kies doch recht ungeeignet aus, wenn es eh deinem geschmack nicht trifft, kannst du auch Sand oder feinen abgerundeten Kies einsetzen.
Fische in einen Eimer. Wasser auch soviel wie es geht. Den Filter ebenso, und die Pflanzen.
Dann Kies austauschen und wieder alles rein ins Becken.

LG Tanja
 
Danke Tanja, für Deine schnelle Antwort...

Das Wasser wollte ich jeden Tag einen Teil wechseln.
Leider nur Stäbchenwerte, werde morgen Tröpfchentests holen.
Mal ne Frage zu dem Wasserwechsel:

Wenn ich das frische Wasser einfülle, schütte ich da bevor das Wasser ins AQ kommt Wasseraufbereiter rein, oder nach dem befüllen eine Dosis ins AQ?

Und noch eine Frage:

Ich füttere dem Kafi Mückenlarven getrocknet, wieviel geb ich dem?
(Angabe meinetwegen in Stückzahl der Larven, hab sonst keinen Überblick... die Angabe (soviel wie in 3-5 Min. weg sind, ist bisschen "oberflächlich".)

Kann auch sein, daß das Nitrit angestiegen ist wegen Überfütterung?
Da ich keine Beratung bezüglich Futter im Geschäft hatte, habe ich Premium-Flockenfutter gekauft und 2 Tage gefüttert, der Kafi hats aber überwiegend ausgespuckt, so das einige Flocken noch immer auf dem Boden "verweilen". Die Corydoras fressens wohl, aber heute habe ich mich nochmal beraten lassen (und selbst im Internet gestöbert) und getrocknete Mückenlarven und Tabletten für die Welse gekauft.

Liegts wohl am überschüssigen Futter????
 
Hallo,

den Wasseraufbereiter habe ich immer mit in den Eimer gegeben.
Durch den Wasserstrahl wird er gut vermischt. Mittlerweile setze ich aber keinen Wasseraufbereiter mehr ein.

Fütter nur soviel Futter wie in 1-2 Minuten gefressen werden kann.
Getrocknete Mückenlarven werden von vielen Fischen nicht gefressen.
Nimm lieber Frostfutter, das fressen sie bestimmt.

Gruß
Holger
 
Moin,

Flockenfutter verfüttere ich nicht mehr.
Ich nehme Granulatfutter von z.B.sera.
Dazu Frostfutter(Rote Mückenlarven). Wasserflöhe und schwarze Mückenlarven fressen meine Fische nicht.
Ich weiß auch nicht warum? :shock:

Für Deine Welse oder Schmerlen kann ich Dir die Vipa Chips von Sera empfehlen. Die Wels Chips von sera sind pflanzlich und verfüttere ich ebenfalls. Die Chips gebe ich dazu, nachdem das Licht aus ist.
Normale Futtertabletten habe ich auch. Die gebe ich aber selten dazu.
Da Du nur 5 Welse hast, solltest Du auch hier sparsam füttern.
Von den Chips sollten 1-2 am Tag reichen.
Da ich 12 Panzerwelse, 5 Schmerlen, 1 Siamensis, 1 Feuerschwanz und 2 Ottos im Becken habe, gebe ich 3 Vipa chips und 3 Wels Chips pro Tag in das Becken. Ab und zu bekommen sie auch Erbsen, Salat und Wassergurke dazu. Ich habe hier mal etwas von Paprika gehört.
Das habe ich aber noch nicht probiert.

Gruß
Holger
 
Man man...

Habe mir heute Tröpfchentests besorgt, natürlich ist der Nitrit zu hoch! *bullshit* (0,5mg/l)
Habe 50% gewechselt, gestern aber auch schon, werde das wohl nun jeden Tag durchziehen, bisses passt. Nach dem WW war der Nitrit bei 0,3mg/l
Der Biologische Aufbereiter soll auch laut Anweisung zu Anfang mindestens alle 14 Tage angewand werden. Habe ja hier im Forum schon einige male gelesen, das davon abgeraten wird von einigen, da ich aber nun so "doooooof" war, und damit angefangen habe, muss ich wohl damit weiter fahren, oder wie seht ihr das? Man sollte den Aufbereiter bei mehrmaligen gebrauch in den Filter schütten, würde noooch schneller gehen mit den Baktos....
Will die Füsche doch durchbringen.
Der Aufbereiter ist auch nur 2 Wochen haltbar, steht im Kühlschrank beim Händler.
Hat sonst noch jemand Erfahrung mit dem amtra Aufbereiter?

Die Füsche sehen alle gut aus, sind aktiv aber nicht unruhig und fressen das bisschen was ich zur Zeit füttere. Die 7 Corydoras sind ca. 2cm groß und bekommen 1 halbe Tablette, die auch ratzeputz weg ist nach ca. 15 Minuten. Knabbern aber druchgehend daran, also hungrig scheinen sie zu sein!
Der Kafi bekommt auch nur geringe Mengen an Mückenlarven, die nach 2 Minuten wech sind.

Hab mir das mit dem Kieswechsel mal genauer überlegt:
Da ich noch dieses Jahr umziehe, werde ich wohl bis dahin warten und dann gleich den Kies wechseln, bis dahin müssen die Corydoras mit dem Kies auskommen. Die Pflanzen ham sich ein wenig "beruhigt", bleiben zur Zeit da, wo ich ihnen den Platz zugewiesen hab. Es wird wohl ein feiner, dunkler Kies werden, der helle fliegt raus!

Danke für Euer Interesse,
die Amphore (Simone)
 
Nun war eine Woche um, und der Nitrit ist (gegen die Beschreibung von amtra) angestiegen, bis auf ca.1,0!
Habe in der Zeit fast jeden zweiten Tag nen WW durchgeführt, meist 50%, gestern aber einen 80%tigen.
Zudem kam nochmals amtra zum Zuge, heute war der Nitrit unter 0,3 mg/l.

Ich berichte weiter vom Abenteuerbecken "amtra-das Wunder"
 


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