Wiedereinsteiger braucht umfassende Beratung

Dande

Mitglied
Nachdem ich Anfang der 90er als Jugendlicher ein (kleines) Aquarium hatte will ich nun den Wiedereinstieg wagen und dabei die Fehler von früher verhindern. Und nachdem ich jetzt ein bischen was gelesen habe, tun mir meine Fishe von damals inzwischen richtig leid. Daher habe ich mir jetzt folgende Ziele gesetzt:
  • Ein Süßwasseraquarium
  • Fische und Pflanzen ausgewählt nach dem hiesigen Leitungswasser, damit ich zumindest bei der Wasseraufbereitung schon mal keine Fehler machen kann. http://www.vg-lingenfeld.de/vg_ling...wasseruntersuchungen/Entnahme SHM_12.2013.pdf, wichtigste Werte: ph-Wert 7,8, Gesamthärte 16,2°dH, Carbonhärte 15,2°dH. Das Wasser scheint irgendwie ein wenig aussergewöhlich zu sein. Zumindest passt es nicht zu dem was ich so in Einstiegsempfehlungen gefunden habe.
  • Wassertemperatur ein bischen über 20°C, damit das Aquarium nicht das ganze gut isolierte Haus heizt. Da die Zimmertemperatur im Sommer aber höher steigen kann. Sollen Pflanzen und Fische auch mit 26°C klar kommen.
  • Ca. 200l als guter Kompromiss zwischen Größe und Platzbedarf.
  • Ein Eckaquarium, damit es ein schöner Blickfang im Wohnzimmer wird ohen dabei nahe am Fenster zu stehen
Bei den Eckaquarien wird es schon schwierig. Ich habe beim suchen nur drei gefunden:
Hat jemand noch andere Empfehlungen für Eckaquarien (möglichst gleich mit Unterschrank)?

Das Juwel und das Fluval unterscheiden sich eigentlich nur im Filter nennenswert. Das Fluval hat einen Aussenfilter und das Juwel einen Innenfilter. Nach den Erfahrungen mit dem Innenfilter meines früheren Aquariums wollte ich den eigentlich von vorneherein ausschließen. Der hat sich ständig verstopft, war laut und schlecht zu reinigen. Allerdings ist der Vergleich zwischen meinem alten Innenfilter und dem von Juwel irgendwie wie der zwischen einem Pferdekarren und einer Mercedes S-Klasse. Beim Außenfilter von Fluval habe ich ein bischern unbehagen wegen der Schlauchdurchführung im Beckenboden (Easy Connect). Hat damit jemand Erfahrung? Bei dem Aussenfilter würde ich dann auch vor- und hinter dem Filter gerne Ventile anbringen, um für den Wasserwechsel hinter dem Filter das Wasser abzugreifen (zu entfernen) unn vor dem Filter neues Wasser anzusaugen (evtl. gemischt mit dem normalen Zulauf). Funktioniert so etwas? Hat jemand sowas realisiert?

Bei den Fischen wird die Sache noch schwieriger. Es sollen eher anspruchslose einfach zu haltende Fische sein (etwas anspruchsvoller kann ich ja im Laufe der Zeit ja noch werden), die interessant anzuschauen sind (insbesondere auch für die kleinen Kinder). Die Fische sollten sich auch nicht zu sehr vermehren. Bei meinem alten Aquauarium hatte ich mehrfach das Problem den ganzen Guppy und Black Molly Nachwuchs "loswerden" zu müssen. Also diensmal lieber keien lebendgebährenden Zahnkarpfen.
Ich hatte mir dazu folgendes Überlegt:
  • Wenige etwas größere Fische, z.B. ein Paar Fadenfische oder Paradiesfische
  • 2 oder 3 Schwärme von kleineren Fischen. Ich dachte z.B. an einen Schwarm Neons + ???
  • Meine Frau hätte gerne noch ein paar Krebse oder Garnelen für auf dem Boden. Funktioniert es Süßwassergarnelen mit Fischen zu "mischen" oder sollte ich dafür lieber ein paar Welse nehmen?
Habt ihr ein paar Vorschläge für mich? Nachdem ich angefangen habe Fische zu googeln sind meine Fragezeichen eher größer als kleiner geworden. Insbesondere weil sich die Seiten in Bezug auf die Ansprüche und Verhaltensweisen der Fische nicht nur nicht einig sondern tw. heftig widersprochen haben.

Boden: Wenn es eine der Fischarten benötigt Sand, ansonsten eher dunklen kleinen Kies, da der nach dem was ich gelesen habe ein wenig einfacher zu handeln ist.

Pflanzen und sonstige Einrichtungsgegenstände. Ich wollte eine Holzwurzel und eine "Steinhöhle" als Verstecke ins Aquarium setzen. Die Pflanzen wollte ich im wesentlichen nach einfacher Pflege und den Bedürfnissen der Fische auswählen. Im wesentlichen hinten hoch, vorne flach und evtl. noch eine Schwimmpflanze dazu. Könnt ihr mir evtl. ein paar Pflanzen für den Einstieg empfehlen? Beim suchen im Netz bin ich ständig auf irgendwelchen Händlerseiten gelandet und mir sehr unsicher, wie weit ich den Informationen da trauen kann.

So vielen Dank an alle, die bis hierher gelesen haben und mir auch noch antworten.
Daniel
 


Henny

Mitglied
Hallo Daniel,

da es jetzt schon spät ist, antworte ich Dir zuerst nur mit einem 'herzlich willkommen hier im Forum'!

Du hast Dir ja schon reichlich Gedanken gemacht und die in Textform gebracht, das ist prima. Morgen/heute wird es mit Sicherheit Antworten geben.
 

Henny

Mitglied
Hi Daniel,

Dein Wasser ist relativ hart, ich habe fast die selben Werte, da lassen sich aber trotzdem reichlich Fische gut drin halten.

Mit den Eckaquarien habe ich keine Erfahrung.
Der Juwel-Innenfilter soll sehr anständig sein, nimmt aber natürlich Platz im Becken weg. Außerdem habe ich schon gelesen, dass Schnecken den Impeller zum Erliegen gebracht haben und Fische da irgendwie reingekommen sind. Aber ganz viele Leute nutzen den ohne Probleme.
Ich tendiere generell zu Außenfiltern. Vom Gefühl her würden mir Lochbohrungen im Beckenboden auch Bauchschmerzen bereiten, aber ich denke, dass die Leute von Fluval das schon ordentlich verarbeitet haben. Außerdem haben einige Leute Becken mit diesen Lochbohrungen und denen läuft auch nicht ständig die Brühe raus.
Bei einem Außenfilter besteht immer die Gefahr, dass man sein Zimmer flutet, wenn da was undicht wird. Allerdings ist mir das noch nie passiert. Aber auch das AQ selber kann undicht werden. Ein Risiko besteht also immer bei den wassergefüllten Glaskästen. Geht meistens gut, manchmal aber auch nicht. :mrgreen:

Zu den angedachten Kupplungen kann ich leider noch weniger sagen.

Zu den Fischen:
Zwergfadenfische und Paradiesfische lassen sich gut bei Zimmertemperatur halten.
Auch eine Gruppe von ca. 20 Neons (Paracheirodon innesi) ist kein Problem. Die Neons sind sehr schön und farbenfroh, geben von Verhalten allerdings nicht viel her. Aber die 'Action' würden dann die Paarfische ausreichend übernehmen.
Krebse würde ich nicht mit Fischen vergesellschaften.
Z.B. Red Fire-Garnelen wären machbar. Die brauchen aber reichlich Rückzugsmöglichkeiten, sonst kannst Du Nachwuchs von denen völlig knicken. Auch wären Amanogarnelen denkbar, die vermehren sich sowieso nicht.
Falls Du Dich allerdings für Makropoden entscheiden solltest, gehen Garnelen gar nicht, die enden sofort als Snack, auch die großen Amanos.
Für den Boden könnte ich mir gut Panzerwelse vorstellen, z.B. C. paleatus, die brauchen es auch nicht warm und kommen mit hartem Wasser gut klar.
Alternativ zu den Corys kann ich mir auch ein oder zwei Pärchen Apistogramma borelli denken. Zu Neons und Zwergfadenfischen würden die passen, die würde ich aber nicht mit Makropoden vergesellschaften.

Bodengrund:
Ich habe die beste Erfahrung mit Sand mit einer Körnung von 0,4- 0,8 mm gemacht, nicht feiner und nicht gröber. Auf dunklem Bodengrund wirken die Fische besser als auf hellem.

Mit Wurzeln kann man ein AQ sehr schön dekorieren. Außerdem dienen die auch gut als Revierabgrenzungen. Ich würde hohe verzweigte Wurzeln wählen. Steine sind in der Kombi prima. Wie viele und was für 'Höhlen' Du brauchst, hängt von dem Besatz ab.

Pflanzen:
Was bei dem einen wächst wie Hulle, zerbeamt sich bei dem anderen ggf. sofort in seine Einzelteile.
Als hohe Schnellwachser für den Hintergrund haben sich bei mir Vallisnerien, Kirschblatt und Indischer Wasserfreund bewährt.
Für den Mittelgrund wächst Cryptocoryne wendtii wie Unkraut und wird locker 30 cm hoch.
Für den Vordergrund nutze ich hauptsächlich kleinbleibende Cryptocoryne-Arten (bei Bedarf werde ich die Namen raussuchen) und Echinodorus tropica.
Auf die Wurzeln kannst Du reichlich Anubias aufbinden. Auch eine rote Lotus macht sich als Farbtupfer sehr nett.
An der Wasseroberfläche kannst Du Hornkraut fluten lassen.

Auf einen Depotdünger unter dem Sand würde ich verzichten und nur die Würzelzehrer gezielt mit Düngekugeln versorgen (die kann man sogar billig selber basteln). Ansonsten sollte ein guter Flüssigdünger (z.B. Ferrdrakon) in Maßen rein.

So, das sind jetzt alles nur Vorschläge, es werden sich bestimmt nocht andere Leute hier äußern.
 

Dande

Mitglied
Hallo Andrea,
vielen Dank für deine Antworten. Ds gibt mir schon mal ein paar gute Anregungen für die weitere Planung. Ich bin mal gespannt was sonst noch so für Ideen und Meinungen kommen.
Daniel
 
Hallo Daniel,

ich bin kein Fan von Eckaquarien mit gerundeter Frontscheibe, da sie optisch einfach für mich zu viel verzerren.
Aber vielleicht steht bei einem deiner Händler ein gefülltes Schaubecken dieser Art, um dich von dieser Verzerrung selbst ein Bild machen zu können.
Es gibt aber auch Eckquarien mit gerader Frontscheibe:

http://brillant-aquarium.de/ProfiLine/E ... _Delta.php

Ist ein wahlloses Beispiel ohne Wertung. In der Art gibt es auch mehrere Hersteller, Grössen und Preisvorstellungen.

Zu Besatz und Gestaltungsvorstellungen sage ich erstmal nichts, da die Vielfallt einfach zu gross ist. Es soll ja deinem Geschmack näher kommen als meinem. ;)

Gruss Klaus
 

Dande

Mitglied
Hallo zusammen,

ich möchte mal einen Zwischenstand geben. Klaus Tipp mir die gerundeten Scheiben der beiden Eckaquarien einmal live anzuschauen war gut. Bei relativ senkrechtem Blick auf die Scheibe ist der Effekt relativ gering, aber bei schrägem Blick hat er mich gestört. Nachdem meine Frau das Wohnzimmer aber sowieso ein wenig umplanen wollte, haben wir ein wenig mehr verändert als ursprünglich vorgesehen uum ein "normales" rechteckiges Aquarium aufstellen zu können.
Also steht jetzt ein Eheim Vivaline 240 bei uns im Wohnzimmer (Maße 120cm x 40cm x 50cm). Als Filter war bei dem Set ein Eheim Ecco Pro 300 Filter dabei. Von der Handhabung und vom Aufbau her gefällt mir der sehr gut. Anfangs war die Pumpe relativ laut und es kamen immer wieder Luftblasen vom Filter ins Auqarium und wurden dort effektvoll zerstäubt. Das hat sich aber inzwischen gegeben und die Pumpe ist deutlich leiser geworden. Bei dem Set war auch noch ein Heizstab dabei (150W). Den habe ich aber noch gar nicht installiert. Die 2x T5 39 Röhren über dem Aquarium sollten das Aquarium eigentlich ohne größere Probleme immer ein oder zwei Grad über Zimmertemperatur halten. Ich werde sie also erst dann einbauen, wenn das nötig wird. Als Bodengrund habe ich auf anraten des Verkäufers (der sich unheimlich viel Zeit für mich genommen hat und mir alle Fragen sehr detailiiert beantwortet hat) sehr feinen gerundeten Kies genommen (Körnung 0,8mm - 1,6mm). Nass und unter dem Licht des Aquariums wirkt der jetzt leider deutlich heller als im Sack. Ich bin mal gespannt wie das fertige Aquarium wirkt, wenn Fische drin sind. Eignetlich wollte ich ja einen eher dunklen Boden haben.
Als Bepflanzung habe ich jetzt erst einmal auf ein paar schnellwachsende Pflanzen gesetzt.
  • Haarnixe, Wasserpest und Pfennigkraut im rechten Bereich des Beckens um dort einen dichten Bewuchs bis zur Wasseroberfläche zu schaffen und den Wassereinlass des Filters zu verstecken. Der Wasserauslass des Filters ist zwar auch rechts (gerichtet nach links), aber so dass dort etwa 25cm "strömungsfreier" Bereich entstehen.
  • Am linken Rand des Beckens (eher hinten) habe ich brasilianischen Wassernebel gepflanzt (im Boden). Wenn man den Einpflanzt soll der bis zur Wasseroberflöche wachsen. Ich bin da mal gespannt, nachdem ich da inzwischen unterschiedliche Meinungen gelesen habe.
  • In der Mitte gibt es dann noch eine weitere "Pflanzengruppe". Hertels Wasserkelch, Nadelsimse und zwei weiteren Pflanzen deren Namen mir pertu nicht mehr einfällt.
Zwischen diesen drei Pflanzengruppen sollen dann noch zwei Wurzeln, die im Moment ausserhalb des Aquariums Wasser ziehen und hoffentlich bald aufhören das Wasser zu sehr zu färben. Die eine hatte nach einer Stunde im Wasser etlich Risse bekommen und hat einen unglaublichen Auftrieb. Ich bin mir nicht sicher, ob die nicht ein Fehlkauf war. Vor dem Einsetzen ins Aquarium werden die Wurzeln auf jeden Fall nochmal mir kochendem Wasser übergossen um unliebsame Passagiere loszuwerden. Kochen kann ich die Wurzeln leider nicht, da wir keinen Topf haben, der groß genug ist. Die ursprüngliche Idee mit der Steinhöhle habe ich aufgegeben, da ich nichts schönes gefunden habe. Vielleicht unterlege ich aber die kleinere Wurzel hinten noch mit einem Stein.
Liest hier evtl. ein Aquarianer aus der Südpfalz mit und hat eine sehr großen Topf zum Wurzel auskochen (10l Eimer ist zu klein)? Er könnte ihn z.B. zu einer Einladung zum Grillen mitbringen ;) Na, wer ist bestechlich?

Ein Bild des Aquariums reiche ich nach, sobald die Wurzeln drin liegen. Kann also noch eine Woche oder so dauern.

Ein paar Fragen stehen jetzt als nächstes an:
  • Zunächst die Beleuchtung: Ich dachte an 9-13 Uhr und 16-22:30 Uhr. Dann haben die Kinder tagsüber und wir Abends etwas davon. Und 10,5 Stunden Beleuchtung dürften auch in Ordnung sein. Passt das eurer Meinung nach?
  • Dann die Wasserwerte: Ich bin mir unsicher welche ich zumindest erstmal überwachen sollte. Beim zweiten Besuch im Fachgeschäft (leider mit anderem Verkäufer) wollte man mir da den Komplettkoffer von JBL mit gefühlten 20 Messwerten andrehen. Was mir übertrieben vorkam. pH, GH und KH erwarte ich jetzt relativ konstant (siehe Wasserwerte aus der Leitung oben). CO2 und O2 sollte ich am Pflanzenwachstum und verhalten der Fische merken. Nitrit und Nitrat könnten zumindest jetzt am Anfang interessant sein. Wenn das Becken einmal "eingefahren" ist dürften die aber auch uninteressant werden. Was messt ihr denn (insbesondere bei neuen Becken)?
  • Fischbesatz: Hier habe ich noch am meisten Fragezeichen. Für den Boden ist es noch relativ eindeutig. Da möchte ich zwei kleine Gruppen Panzerwelse haben. Ich dachte an je 5 Stromlinien-Panzerwelse und Orangeflossen-Panzerwelse. Des weiteren ist ein Gruppe Neons gesetzt (ca. 15 Tiere). Die gefallen mir einfach zu gut.
    Richtig unsicher bin ich mir darüber hinaus. Ich schwanke zwischen einem Paar (oder 1 Männchen und 2 Weibchen) Paradiesfische, 2 oder 3 Paaren Zwergfadenfischen und einer Kombination aus einem Paar Mosaikfadenfischen und einem Paar Zwergfadenfischen. Bei den Paradiesfischen habe ich inzwischen viel über Probleme wegen tw. ruppigem Verhalten gelesen. Ausserdem waren die wenigen die ich bisher im Handel gesehen habe sehr blass. Die Zwergfadenfische an sich gefallen mir sehr gut, aber ich wollte eigentlich auch noch einen Akzent mit etwas größeren Fischen setzen. Bei den Mosaikfadenfischen habe ich ein wenig bedenken, ob die nicht zu groß werden. Des weiteren habe ich im Handel noch keine gesehen. Ich müsste also erst mal noch welche finden.
    Des weiteren wollte ich eigentlich noch einen zweiten Schwarm oder eine kleiner Gruppe kleinerer Fische. Da bin ich aber noch ganz unschlüssig. Zum einen will ich das Becken nicht überbesetzen, zum anderen sollen sich die Fische mit dem Rest vetragen und zu allem Überfluss müssen sie mir noch gefallen und sollen zu allem Überfluss auch noch einen farblichen Akzent (evtl. im Kontrast zu den anderen Fischen) setzen. Das heisst um diese Fische kümmere ich mich frühstens, wenn der Rest geklärt ist.
    Wichtig neben der Auswahl (und dem Kauf der Fische) ist die Frage wie ich die Fische einsetze. Alle auf einmal oder Etappenweise und wenn Etappenweise, mit welchen fange ich an???? Was sind da eure Erfahrungen?
    Und wann sollte ich sie einsetzen? Jetzt sehr schnell oder nach zwei Wochen wie im Fachgeschäft geraten oder erst wenn die Wasserwerte ok sind???

So, jetzt habe ich schon wieder einen Roman geschrieben. Vielen Dank an alle die bis hierher gelesen haben und noch einen viel größeren Dank an alle die mich an ihren Überlegungen teilhaben lassen.

Gute Nacht
Daniel
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi Daniel,

Glückwunsch zum neuen AQ!

Zu deinen Fragen:

1. Beleuchtung.
Kann man so machen. Da ich selbst kein großer Freund von Beleuchtungspausen bin (da sind die Meinungen aber sehr unterschiedlich), wird bei mir von 12-24 Uhr beleuchtet. Sodaß sowohl die Kinder (wenn hier noch welche wären :lol: ) als auch wir etwas davon haben.

2. Wasserwerte.
Da reichen erst mal Teststäbchen. Die von JBL sind sehr gut, zeigen fast identische Werte wie meine Tropfentests, die inzwischen alle abgelaufen sind, weil zu lange nicht mehr in Gebrauch. Anfangs ist vor allem Nitrit wichtig. Auch Nitritanstieg würdest du zwar an den Fischen erkennen, aber ich finds nicht schlecht die Stäbchen zur Sicherheit im Haus zu haben. Mal kurz reinhalten...NO2 weiss...alles gut :wink: Sobald sich das Feld verfärbt, großzügig Wasser wechseln, und da sich Nitrit auch wieder neu bildet, notfalls mehrmals täglich.

3. Besatz.
Die Fische solltest du etappenweise einsetzen. Du könntest jetzt schon anfangen, z. B. mit den 10 Corys, von denen ich allerdings nur eine Sorte nehmen würde. Ist aber glaub eher Ansichtssache, als für die Corys selbst besonders wichtig. Für die wäre jedoch Sand als Bodengrund besser gewesen. Vielleicht willst du das ja nochmal überdenken. Es gibt aber auch Viele hier, die sie auf Kies halten, geht also notfalls auch.

Dann kannst du schrittweise ca. alle 2 Wochen wieder ein paar Fische mehr dazu setzen.
Wenn du anfangs alles gut beobachtest, kann da nicht viel schief gehen. Bei auffälligem Verhalten, Wasserwechsel, Wasserwechsel, Wasserwechsel. :wink:

Zu den Fischen selbst: Neons sind schön, stehen meist einzeln im Becken rum und wirken dann auch nicht mehr so toll wie beim Händler, wo sie in großen Schwärmen durchs Becken ziehen. Sie sind vom Verhalten her ziemlich langweilig, aber auch kein Problem für andere Fische. Also, wenn du sie haben möchtest, das passt in den meisten Fällen.
Zu den Fadenfischen usw. (hatte ich noch nicht, außer ganz ganz früher) dürfen sich die Anderen äußern...es gibt hier ja genug "Wissende", was die Beratung zum Fisch-Besatz angeht :wink:

Grüße Petra
 


Henny

Mitglied
Moin Daniel,
Dande schrieb:
...Liest hier evtl. ein Aquarianer aus der Südpfalz mit und hat eine sehr großen Topf zum Wurzel auskochen (10l Eimer ist zu klein)? Er könnte ihn z.B. zu einer Einladung zum Grillen mitbringen ;) Na, wer ist bestechlich?...
ich will Dir Deine Grillparty in keinster Weise sprengen, aber warum willst Du die Wurzeln unbedingt auskochen?
Ich bürste Wurzeln nur unter heißem Wasser kurz ab. Wenn die großen Dinger nicht untergehen wollen, kommen sie in der frostfreien Zeit in die Regentonne. Wenn ein AQ schnell aufgesetzt werden soll, kommen sie sofort ins Becken und werden dort mit Steinen beschwert. Falls gleich die ersten Fische rein sollen, muss man natürlich sichergehen, dass da nichts kippt. Notfalls die Steine stramm festbinden.
Die Wurzeln sondern Huminsäuren/Gerbstoffe ab und färben das Wasser gelblich/bräunlich. Das wirst Du aber auch mit Auskochen nicht verhindern können. Die Braunfärbung des Wassers stört die Fische gar nicht, ganz im Gegenteil, viele Fische schätzen das. Die Wurzeln säuern das Wasser leicht an, das ist bei Deinem harten Wasser aber völlig unproblematisch und eher willkommen. Wenn ich bei sowas mal interessehalber getestet hatte, habe ich nie eine relevante Veränderung der Werte feststellen können.
Ich packe sogar reichlich Erlenzapfen oder deren Sud in die AQs, damit das Wasser leicht bräunlich ist.
Also, versenke die Wurzeln in dem Pott und lad Dir nette Aquarianer zum Grillen ein, auch wenn die keinen großen Topf haben. :wink:
 
Huhu,

das mach ich genauso wie Andrea: nur wässern, bürsten und ich hab es noch nie, auch nach wochenlangem Wässern nicht, geschafft, dass eine Wurzel von selbst unten bleibt. Also, spar dir die ganze Warterei, binde Steine dran und versenk die Wurzeln!

Die Wurzel, die ich jetzt als letztes gekauft habe ist recht groß und da ich keine sooo großen Steine hatte um sie zu beschweren, hab ich Kieselsteine in Nylonstrümpfe gepackt und diese Säckchen an der Wurzel festgebunden. Wichtig ist, dass du zum festbinden ein Material verwendest, dass sich nicht so schnell auflöst, ich habe Perlonfaden verwendet. Klappt prima und man kann es so einrichten, dass man diese Gewichte nicht sieht. Entweder, du machst sie unten an der Wurzel fest (das klappt nicht immer mit der Statik :wink: ). Oder du packst Moos drauf.

Gruß, Sina
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

die Fadenfische sind OK,sowohl die Zwergfafis !als auch die Mosaiker. Aber von den Zwergen nimm eher 2 Männchen und 4 Weibchen.

An sich hat fast jede grosse Aqurienkette T.leeri im Angebot. Bei jungen Tieren sind die Geschlechter aber schlecht zu unterscheiden. Ansonsten sehr friedliche und wunderschöne Labyrinther.

Gruß
 

Dande

Mitglied
Hallo zusammen,
ich wollte mal einen Zwischenstand geben. Im Anhang dieses Beitrags findet ihr angehängt ein Bild des Aquariums. Es fehlt hier aber noch die zweite Wurzel, die rechts in den größeren freien Bereich kommt und dieses mehr oder weniger ausfüllen wird. Die andere Wurzeln liegt jetzt seit etwa vier Stunden im Wasser. Die zweite Wurzel zieht sich auch langsam voll Wasser. Vorgestern schaute sie noch ein oder zwei Zentimeter weiter aus dem Wasser.

Was mir noch fehlt sind
  • ein Hintergrund. Vor der weißen Wand wirken die Farben der Pflanzen irgendwie nicht so sonderlich gut und ich glaube auch nicht, dass das bei den Fischen anders sein wird. Ich schwank noch zwischen einem dunklen blau und schwarz.
  • im linken Bereich evtl. noch eine hohe Pflanze, um den Fadenfischen an der Wasseroberfläche evtl. ein wenig mehr Versteckmöglikchkeiten zu bieten (je nachdem wie die anderen Pflanzen so wachsen)
  • evtl. auch noch eine kleine Pflanze für auf die zweite Wurzel und evtl. auch noch was vorne an der Scheibe
  • evtl. baue ich die Heizung doch noch ein. Jetzt wo es draußen kälter geworden ist, ist auch die Temperatur im Aquarium abgesackt und liegt jetzt sogar ein Grad unter der Raumtemperatur. Schaden kann es ja kaum etwas und wenn ich den Regler auf 22°C stelle habe ich zumindest ein untere Grenze, die ich mit Sicherheit nicht unterschreite. Vielleicht packe ich auch noch Reflektoren an die T5-Röhren. Dann sollten die weniger den Deckel und mehr das Wasser. Ob das jetzt aber viel bringt weiß ich nicht.
  • Die Fische

Heute habe ich zum ersten mal Wasserwerte bestimmt (kurz bevor die Wurzel ins Wasser kam). Sieht eigentlich gut aus. ph zwischen 7,5 und 8 (so wie es auch aus der Leitung kommt). KH 13°dH, GH 12°DH etwas weicher als es aus der Leitung kommt. Nitrit am unteren Ende der Messkala mit <0,035mg/l, Nitrat bei etwa 1mg/l bei etwa 0,05mg/l. Dafür dass das Becken jetzt eine Woche lang gefüllt und bepflanzt ist hatte ich eigentlich schlechtere Werte erwartet. Vielleicht haben die Starterbakterien in Wasser und Filter ja doch was gebracht. Wenn die Wasserwerte Ende der Woche immer noch so gut sind, dann traue ich mich vermutlich am nächsten Wochenende die ersten Fische einzusetzen.

Genau bei den Fischen kommen noch Fragen bei mir auf. Ich habe momentan vor mit einem Dutzend Corys (6 Stromlinien-Panzerwelse und 6 Orangeflossen-Panzerwelse) anzufangen und (wenn alles gut geht) zwei bis drei Wochen später Fandenfische hinzuzufügen (ein Paar Mosaikfadenfische und 2 bis 6 Zwergfadenfischen (1paar - 2m/4w)). Denkt ihr das ist so ok? Weitere Fische kommen dann nochmal zwei bis 3 Wochen später, aber erstmal will ich mir anschauen wie es mit diesen Kollegen läuft.
Bevor ich die Fische einsetzen kann muss ich sie aber erstmal kaufen. Und da suche ich noch nach dem/den passendem/-n Geschäft/-en. Ich hab mir einge Geschäfte hier in der Südpflaz angeschaut, aber bisher wenig gefunden, was mir gefaööen hat. Etliche Zoofachhandlungen (auch größere Ketten) haben eine Auqaristik Ecke, die kaum aus mehr besteht als 3 Sorten Flockenfutter. Wirklich gut gefallen hat mir bisher nur der Kölle-Zoo in Ludwigshafen. Die beiden Cory Arten hatten sie aber nicht. Und wenn die ersten Fische kommen sollen, dann muss das auch funktionieren. Die Enttäuschung kann ich meinen beiden kleinen Kindern nicht antun. Könnt ihr mir hier etwas enpfehlen? Ich habe auch kein Problem damit etwas zu fahren, wenn es sich lohnt.

So, dass war der aktuelle Stand
Grüße
Daniel
 

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fischolli

R.I.P.
Moin,

selbst wenn die Pflanzen noch wachsen, ist das doch sehr spärlich, was du drin hast. Auch wenn da noch eine Wurzel reinkommt, darf da locker noch einmal das doppelte an Pflanzen dazu. Gerade bei den Zwergfadenfischen brauche die Weibchen Versteckmöglichkeiten, um sich vor den Attacken der Männchen (die immer kommen) in Sicherheit zu bringen. Ich kann nicht erkennen, was das für eine Pflanze rechts vorne ist, auf alle Fälle wird die für eine Vordergrundpflanze zu hoch, also auch einfach nach hinten setzen. Die Cabomba (?) hinten mitte würde ich mehr einzelnd setzen. Sieht zwar nett aus so ein Busch, aber dir werden unten die Blätter abfallen und dann sieht es blöd aus.

Für die geplanten Fadenfische solltest du in jedem Fall die Stengelpflanzen bis zur Oberfläche wachsen und dort fluten lassen, alternativ bringst du noch einige Schwimmpflanzen ein.

Dann solltest du eine generelle Entscheidung treffen, ob du ein Warmwasser-Becken oder eins mit mittleren Temperaturen machen willst. Die Orangeflossen-Corys (C. sterbai) fühlen sich so ab 27 Grad wohl, da ist ein Becken ohne Heizung nix. Ach die T. leeri mögen es gern etwas wärmer, würden also gut dazu passen. T. lalius dagegen stirbt zwar nicht bei hohen Temperaturen, vergreist aber deutlich schneller und lebt dann sehr viel kürzer.

Ach ja, Rückwand. Um zu testen, was dir gefällt, kuck doch mal, ob ihr ein dunkelblaues Handtuch in eurem Bestand habt und häng das dahinter. Ggfs. dasselbe mit einem schwarzen, wobei eine etnsprechend grosse Pappe auch nicht die Welt kostet.

Gruß
 

Dande

Mitglied
Hallo zusammen,

ich muss mich nochmal meinen geplanten Fischbesatz überdenken. Ich hab am Wochenende beobachten "dürfen" wie meine Kinder Fische in einem Aquarium gradezu verfolgen und wie schreckhaft Fadenfische darauf reagieren. Da die große grade mal drei Jahre alt ist und die beiden problemlos zum Aquarium kommen können, dürften auch Verbote für die Fische nur ein unzureichender Schutz sein (und permanent beaufsichtigen geht halt auch nicht). Um jetzt keine Fische zu quälen werde ich wohl das Thema Fadenfische um ein paar Jahre verschieben.

Also alles wieder auf Anfang :(
Auf die schnelle kam ich zu zwei Ideen. Entweder ein Becken mit ein paar Welsen, ein paar Barben und evtl. einem Zwergbuntbarsch Pärchen als "akzent", oder (als Idee von einem Händler) ein Becken mit "exotischeren" Lebendgebärenden, bei denen ich den Nachwuchs dann auch wieder loswerden würde. Er hat mir da durchaus schöne Koi-Schwertträger mit Schleierflossen gezeigt.
Bei der Sucherei bin ich aber inzwischen auf ein echtes Problem gestossen. Wo bekomme ich verlässliche Angaben, welche Fische welche Wasserwerte brauchen um sich wohlzufühlen? Ich hab inzwischen zwei Bücher, das Internet (hauptsächlich Zierfischverzeichniss und aquarium-guide) sowie mehrere Händler konsultiert (Warum muss ich Depp auch gründlich recherchieren :? ). Die Angaben sind nicht nur leicht unterschiedlich, die haben ja tw. gar nichts miteinander zu tun und haben tw. noch nicht mal Schnittmengen?!?!

Mit dem Besatz hat es aber noch etwas Zeit. Nitrit fängt grade erst an leicht anzusteigen und die zweite Wurzel habe ich zurück gebracht, da sie einen komischen Belag entwickelt hat. Jetzt wässert grade eine zweite Mopani Wurzel (die war einfach zu schön um sie nicht zu nehmen). Für die Welse muss ich mir jetzt wohl noch eine kleine weichere Wurzel suchen, damit die was zum abknabbern haben.
Des weiteren habe ich die Pflanzen ein wenig aufgestockt und schon mal Ausschau nach Aufsitzerpflanzen gehalten, damit mit der großen Wurzel nochmal ein paar Pflanzen hinzukommen.

Bis dann und eine gute Nacht
Daniel
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

ich kenne keine Fische, die auf an die SCheibe klopfende/schlagende Kinder völlig gelassen reagieren. Das Problem wirst du also mit jeder Fischart haben. Auch Welse werden panikartig verschwinden und schlechtestenfalls so gut wie garnicht mehr zu sehen sein.

Ob man irgendwelche Zuchtformen von Lebendgebährdenden gut los wird, lass ich mal dahingestellt, vor allem, wenn eine solche Aussage von einem Händler kommt, der mir diese Fische verkaufen will. Entscheide danach, ob dir die Fische gefallen. Vorteil dieser Arten ist, sie sind schön bunt und quirlig, also gute "KInder-Fische". Einem selber kann das aber schnell auf den Geist gehen mit dem Gewusel.

Ich habe mal auf die Schnelle 2-3 Arten auf den beiden von dir genannten Seiten angesehen und finde, dort bekommt man fürs Erste recht brauchbare Informationen. Händleraussagen würde ich bei meiner Recherche vorerst komplett ausschliessen. Ich weiss nicht, welche Bücher du dir zugelegt hast, aber ich halte den Mergus Atlas Band 1 immer noch für eines der besten "Handbücher", um die wichtigsten Informationen zu den gängigen Arten zu bekommen. Wenn du dich dann für eine Art näher interessierst, gibst du den wissenschaftlichen Namen einfach in die Suchmaschine deiner Wahl ein und bekommst in der Regel haufenweise weiterführende Infos.

Deine Wasserwerte würde ich mal als Mittelhart bis hart bezeichnen. Damit kommen Lebendgebährdende gut klar, auch die meisten gängigen Corydoras und Ancistren. Bei den Zwergbuntbarschen würde ich Apistogramma cacatoides und borelli als Vertreter, die das gut verkraften sehen. Aber, Rumgeklopfe an der Scheibe nehmen die ganz übel, die können vor Schreck tot umfallen.

Der BElag auf deiner Wurzel ist völlig harmlos und normal gewesen (Bakterienrasen). Bei Nutzung der Suchfunktion hier im Forum hättest du diverse Threads dazu gefunden. Wenn du jetzt Morkienholz gegen Mopani ausgetauscht hast, war das kein guter Tausch, sofern du z.B. Ancistren halten willst, die gern Holz raspeln. An dem Mopani-Zeugs beissen die sich nämlich die Zähne aus.

Gruß
 
Hallo,

Dande schrieb:
Ich hab am Wochenende beobachten "dürfen" wie meine Kinder Fische in einem Aquarium gradezu verfolgen

das war vielleicht nur die erste Begeisterung. Ich denke, das Interesse der Kinder am Aquarium wird sich recht schnell legen. Wenn du keine Fische aussuchst, die vor Schreck tot umfallen, wie Olli schreibt und den Kindern von Anfang an beibringst, dass auf keinen Fall am Aquarium geklopft werden darf, dann klappt das. Kinder sind fasziniert von diesen kleinen bunten Tieren, die da durchs Wasser schweben und sie wollen sie auch anfassen, sie verstehen ja zunächst nicht, dass sie durch die Scheibe nicht durchfassen können. Aber wenn sie gemerkt haben, dass das nicht geht und das Aq jeden Tag da rum steht, dann wird`s auch schnell langweilig ;-)

Liebe Grüße,
Sina
 

Dande

Mitglied
Hmm, vielleicht hast du recht Sina. Ich glaube ich werde mir zwei Besutzungsvarianten aussuchen. Einmal eine Variante mit Fadenfischen (so wie ursprünglich geplant) und einmal eine Zwergbuntbarsch/Barben Variante. Bei beiden werde ich Panzerwelse drin haben und die kommen dann zuerst ins Becken. Vielleicht finde ich auch noch einen schönen Schwarmfisch, der in beide Besetzungsvarianten passt. Das sollte eigentlich möglich sein.
Wenn ich die im Abstand von zwei Wochen einsetze kann ich immerhin einen Monat beobachten, was meine Kinder machen und ihnen beibringen, die Fische ordentlich zu behandeln. Dann kann ich immer noch entscheiden welche Besetzungsvariante ich im Endeffekt realisiere.

Grüße
Daniel
 
Hallo,

wie gesagt, ich denke, es wird mit der Zeit nicht mehr so extrem spannend sein für die Kinder und du kannst ihnen auch beibringen, wie sie sich in der Nähe des Aq verhalten sollen aber es kann immer mal vorkommen, dass sie nah am Aq vorbei rennen oder in einer unbeobachteten Minute mal anklopfen also such keine extrem empfindlichen Fische aus.

Bei mir hat es vier Jahre lang mit Barben und Tageskindern jeden Alters einwandfrei geklappt, Corydoras sind auch nicht empfindlich. Zu Fadenfischen oder Buntbarschen kann ich aber nichts sagen, da hab ich keine Erfahrung.

Gruß, Sina
 

Dande

Mitglied
Hallo zusammen,
ich brauche mal eure Hilfe. Ich hatte jetzt heute Abend endlich mal etwas Zeit mein Aquarium bei Licht anzuschauen (das kam diese Woche seit dem Wochenende nicht mehr vor). Mir sind dabei ein paar Sachen aufgefallen, zu denen ich eure Meinung brauche.

Zum einen ist mir aufgefallen dass aus dem Boden (feiner Kies) ein paar Blasen aufsteigen. Nahezu alle bei einer Pflanze die als einzige nicht wächst. Es richt nicht komische, wenn ich die Abdeckung aufmache. Ich glaube also nicht, dass das Failgase sind. Andererseite wird diese Pflanze immer brauner, einige Blätter sind schon abgestorben und alle Blätter sinken immer weiter in Richtung Boden. Soll ich die Blasen erstmal ignorieren? Kann ich der Pflanze etwas gutes tun oder soll ich sie entfernen, nicht dass sie im Becken verfault?

Des weiteren habe ich an etlichen Pflanzen und tw. auf dem Kies Algen gefunden. Ich hab das mal an einer Pflanze photographiert (siehe unten). Die Algen bilden feine Fäden. Sind das Fadenalgen? Wenn wär das ja fast ein gutes Zeichen, da dann die Wasserwerte eher gut sind. Doch die würde ich trotzdem gerne loswerden. Habt ihr einen Vorschlag für mich? Beleuchtung reduzieren? Mehr Pfanzen rein um die Nährstoffe zu reduzieren. Die meisten Pflanzen wachsen schon deutlich sichtbar und gut (eignetlich alle bis auf eine).

Des weiteren zeigen zwei Pflanzen komische dunkle Punkte (siehe Bild unten), obwohl sie gut wachsen. Ich habe keine Ahnung was das ist. Zuerst dachte ich es seien Schneckeneier, aber inzwischen sind es viel mehr Punkte geworden und sie wurden deutlich größer. Die beiden Pflanzen sind über und über mit diesen Punkten bedeckt. Sie sind auch relativ fest an den Blättern dran. Ich kann sie mit den Fingern von den Blättern abkratzen, aber ich bin mir nicht sicher ob ich dabei nicht auch einen Teil der Pflanze abkratze. Auch bleibt fast nichts davon an meinem Finger, das geht gleich alles ins Wasser. Habt ihr eine Ahnung was das sein kann?

Heute komme ich wohl nicht mehr zum Wasserwerte messen. Vielleicht sehe ich da was. Aber das mache ich morgen auf jeden Fall.

Bis dann
Daniel
 

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Starmbi

Mitglied
Hallo.

Die Blasen sollten Dich erst mal nicht beunruhigen. Die beeinträchtigen auch nicht das Pflanzenwachstum.
Dies Pflanze (Cryptocoryne) wächst von Natur aus langsam. Ansonsten sieht sie doch gut aus.
Wenn Du willst kannst Du ihr Düngekügelchen unter die Wurzel schieben, damit sie besser wächst.

Dir andere Pflanze (Bacopa?) ist mit Kieselalgen befallen, aber die neuen Triebe sehen schön grün aus.
Ich würde, wenn die Triebspitzen lang genug sind, diese abschneiden und neu einsetzen. Den Rest der Pflanze kannst Du dann wegwerfen. Diese Algen treten oft bei Neueinrichtung auf und verschwinden von alleine wieder.

Die letzte grasartige Pflanze war auch bei mir etwas heikel und wollte nicht wachsen.
Auf geschwächten Pflanzen siedeln sich gerne Algen an.
Um die Algenausbreitung zu verhindern, würde ich die Pflanze entsorgen.

Gruß
Stefan
 

Dande

Mitglied
Hallo Stefan,

der "Rasen" wächst bei mir eigentlich hervorragend. Neben den gekauften und eingepflanzten Halmen kommen massenhaft neue Triebe aus dem Boden. Mit Algen sind nur die alten Halme. Die werde ich jetzt mal zurückschneiden und schauen was passiert. Damit dürften die Algen grösstenteils entfernt sein.

Die Cryptocoryne wächst überhaupt nicht. Ich hab eben schon wieder drei neue sich auflösende Blätter entfernt. Und inzwischen gibt es fast keine grünen Blätter mehr. Wenn es auch morgen so weiter geht entferne ich sie. Die Wasserwerte sind zwar ok (Nitrit und Ammonium/Ammoniak an oder unter der Nachweisgrenze, Nitrat bei 0.75mg/l), aber man muss sie ja nicht unnötig verschlechtern.
Was mich bei den Wasserwerten stört, dass sich der pH Wert erhöht hat. Von anfangs 7.7 jetzt relativ schnell auf 8. Sollte ich da evtl. mal einen Teilwasserwechsel machen? Der Händler bei dem ich das Aquarium gekauft hab, hat mir zwar gesagt das ich das erst 2 Wochen nach dem Einsetzen der ersten Fische machen sollte, aber ich denke das ignoriere ich.

Die Kieselalgen hole ich morgen auch raus. Ich denke ich habe genügend neue Triebe ohne Algen.

Gruß
Daniel
 


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