Wie lange darf der Filter ausfallen?

Hallo Robert,
Loong schrieb:
Da findest Du wesentlich mehr als nur Nitrifikanten auf die Du hier die Diskussion zu beschränken versuchst.

Knut schrieb:
Du wirst in den Biofilmen, und daher auch im Filter, eine sehr heterogene Gemeinschaft von Mikroorganismen und Bakterien vorfinden. Da werden etliche Mineralisationsprozeese nebeneinander ablaufen, autotroph, heterotroph, kurz alles was vorstellbar ist. ...
Niemand versucht hier etwas zu beschränken. Im Übrigen sehe ich Biofilme im Aufbau ähnlich wie du hier die Mulmflocke.
Und Nitratatmung gibt es nicht nur in der Filtermatte des HMF sondern kann in jedem ausgereiftem Biofilm stattfinden.

Versuchen wir uns wieder der Ausgangsfrage zu nähern so bleibt doch die Frage was begrenzt den Filterstillstand, bzw. macht seine Wiederinbetriebnahme gefährlich.
Da gehen die Beobachtungen doch weit auseinander. Ein ganzes Wochenende von mehr als 48 Stunden ohne Folgen und andererseits bereits nach Wiedereinschalten nach nur 6 Stunden mit erheblichen Folgen und toten Fischen.
Welche Stoffe bilden sich tatsächlich und in welchem Umfang ?
Beschränken wir uns dabei einmal auf einen Aussenfilter der durch Stillstand von der Sauerstoff- und Nahrumgsversorgung abgeschnitten ist.

Gruß Knut
 


Wolf

Moderator
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Hallo zusammen,
sodalle, ich habe heute morgen den Filter abgeschlossen und geschaut was an Nitrit dort herauskommt. Wie nicht anders zu erwarten gleich Null, jedoch Nitrat über 40mg.
Nach nun 12Stunden ausgeschaltetem Filter kam eine Nitritbelastung über 1,0 mg heraus und Nitrat unverändert.
Ich denke da sieht man schon eine starke Entwicklung von Nitrit auch wenn Die Tests etwas daneben sind wäre dies wohl für einen Messfehler zu viel.
Ich hätte gern noch mehr getestet, aber in meinem Sera Testkoffer ist nichts wichtiges mehr drinne, ich war da etwas enttäuscht. Ich habe ihn wohl schon ne Weile aber der Nitrittest war noch original zu.
So und nun darf ich wegen euch den Filter wieder einfahren :? 8)
L.G. Wolf
 
Hallo Wolf,

na so wie ich Dich kenne, machst Du das doch gerne. Danke.

und zurück zur Ausgangsfrage "wie lange darf ein Filter ausfallen?"

meine bescheidene Erfahrung und Meinung dazu ist immer noch:

Ich denke das "Probleme bei Stromausfall" von unterschiedlichen Faktoren abhängt z. B. Besatz, Pflanzenmenge, Laufzeit Becken, Art des Filters. - und Beckengröße. usw.


LG "Sis

Natürlich kann man die Frage erweitern auf entstehen Fäulnisprozzesse, Nitratatmung usw. aber ....:lol:

Da es sehr wenige Mikrobiologen auf der Welt gibt, die sich mit diesen Bakterien beschäftigen, andererseits aber sehr viele noch nicht erforschte Bacs. werden wir wohl..... :lol:

@Knut, es gibt auch andere Lektüre als "allg. Mikrobiologe" von Schlegel
 
Hallo zusammen,
Wolf schrieb:
Hallo zusammen,
sodalle, ich habe heute morgen den Filter abgeschlossen und geschaut was an Nitrit dort herauskommt. Wie nicht anders zu erwarten gleich Null, jedoch Nitrat über 40mg.
Nach nun 12Stunden ausgeschaltetem Filter kam eine Nitritbelastung über 1,0 mg heraus und Nitrat unverändert.
Rechnet man das nun auf das Beckenvolumen um dann verdünnt sich dieser wert auf 1/50 oder wie ist dein Verhältnis Filtervolumen/Beckenvolumen ?
Wolf schrieb:
So und nun darf ich wegen euch den Filter wieder einfahren :? 8)
L.G. Wolf
Warum das ?



lilsis schrieb:
Natürlich kann man die Frage erweitern auf entstehen Fäulnisprozzesse, Nitratatmung usw. aber ....:lol:
ich stimme dir zu, dass wir mächtig vom Thema abgekommen sind.

lilsis schrieb:
@Knut, es gibt auch andere Lektüre als "allg. Mikrobiologe" von Schlegel
Dann verrate mir doch mal deine Quellen ich bin stets wissbegierig und lese gerne.

Gruß Knut
 
Hallo Knut,


seit Jahren beziehe ich zum Beispiel naturwissenschaftliche Fachzeitschriften, ausserdem beschäftigte ich mich von berufswegen jahrelang, habe regen und guten Kontakt zu div. Biologen, Chemikern, Univ. usw. in Ausland, desweiteren gibt es mehr Lektüre als die deutschsprachige zu zum Thema Nitrifikation und co.

Trotzdem würde ich niemals versuchen, mich in die Riege der aq. Experten einzureihen (hier spielte der Faktor Zeit eine Rolle, ich hätte mich dann früher auf eine Sache spezialisieren müssen - wie m. E. auch - nein das lassen wir mal :lol)

Haben Dir die ca 10 Titel bzgl. Nitrifikation nicht gereicht ;-) ? Hier noch Capdeville Partial nitrification—operational parameters and microorganisms involved -

LG "Sis
 

Wolf

Moderator
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Hallo Knut,
Knut schrieb:
Rechnet man das nun auf das Beckenvolumen um dann verdünnt sich dieser wert auf 1/50 oder wie ist dein Verhältnis Filtervolumen/Beckenvolumen ?

Mensch Du stellst aber auch schwierige Fragen. Ich habe keine Ahnung wie viel Wasser in den Filter gehen, es ist ein 2222 und ich denke 4Liter werden vielleicht hinkommen. Der Filter hängt an einem 72L Becken, allerdings Außenmaß, da wären wir mit 55L. tatsächlichem Inhalt wohl recht gut bedient. Somit wäre das 1/14 und Schwefelwasserstoff konnte ich nicht messen, jedoch roch ich auch nichts an den Proben.
Sag jetzt nur nicht ich soll mal testen ob die Menge an Nitrit meinen Fischen schadet, dass werde ich nicht machen :wink: . Dazu wären sie mir zu schade.
Den Erfahrungsbericht meines Vereinskollegen werde ich am WE noch anhängen, ich habe aber jetzt schon erfahren, dass es sich wohl um einen offenen Rieselfilter gehandelt hat.


Knut schrieb:
L.G. Wolf Warum das ?

Da ich mir noch immer nicht sicher bin, ob Die Bakterien wirklich nicht abgestorben sind, sondern nur schlafen.

Ein Schlusswort möchte ich aber noch loswerden.
Ich denke wir können uns nun nach meinem Versuch darauf einigen, dass es für ein AQ nicht von Vorteil ist, wenn der Filter für einige Stunden ausfällt und dann ohne Reinigung wieder in Betrieb genommen wird.
Ich persönlich würde jedenfalls jedem abraten, schon alleine aus dem Grund, da es genügend Erfahrungsberichte gibt die von einer negativen Auswirkung berichten.


L.G. Wolf
 
Wolf schrieb:
H
Ein Schlusswort möchte ich aber noch loswerden.
Ich denke wir können uns nun nach meinem Versuch darauf einigen, dass es für ein AQ nicht von Vorteil ist, wenn der Filter für einige Stunden ausfällt und dann ohne Reinigung wieder in Betrieb genommen wird.
Ich persönlich würde jedenfalls jedem abraten, schon alleine aus dem Grund, da es genügend Erfahrungsberichte gibt die von einer negativen Auswirkung berichten.


L.G. Wolf


^^zumal sehr wenige - wenn überhaupt - freiwillig zugeben daß Mist gebaut worden /entstanden ist

aus damals habe ich gelernt: nicht mehr einfach "Sicherungen rein und alles läuft" und dann erst mal gucken was so läuft,

heute würde ich es so machen: Stecker raus, Sicherung rein, Auslaufrohr in Eimer, Stecker rein und erst mal mal gucken was da so rausläuft und dann ggf. mit den geeigneten Maßnahmen weitermachen



LG "Sis
 


Hallo Wolf,

ergiessen sich deine 4 Liter Filterinhalt mit 1 mg/l NO2 nun in dein Becken von netto 55 l (1/14) so erhöht sich der Nitritgehalt um ~ 0,07 mg/l.
Mich beunruhigt das nicht sonderlich.
Nicht jeder hat an seinem ein so vergleichsweise grosses Filtervolumen und da wäre die Verdünnung noch günstiger.

Natürlich soll jeder das tun, was er für richtig hält. Und wenn du mit deinem Vorgehen ruhiger schlafen kannst dann ist das völlig okay!

Auch ich habe oft darauf hingewiesen, dass man sicherheitshalber den Filter nach einem längeren Ausfall einmal durchspülen soll.

Gruß Knut
 

Wolf

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Hallo Knut,
ich war mit 1,0mg sehr vorsichtig, dafür kann ich meine Hand ins Feuer halten, aber es war eher etwas dunkler und die nächste Anzeige wären 5mg gewesen. Ich bin mir also nicht sicher wie viel es wirklich war, aber jedenfalls über 1mg. Im Übrigen habe ich ja gesagt, dass der Filter erst 2 Monate an dem Becken hängt und als ich ihn heute Abend gesäubert habe war er doch noch recht sauber. Ich könnte mir vorstellen bei einem wirklich schmutzigen Filter, der womöglich deshalb ausgefallen ist, könnte es sein das die Belastung höher ist.
Ich denke eines ist sicher in einem Außenfilter der 12 Stunden stehengeblieben ist, bildet sich Nitrit und es ist besser die Brühe in einen Eimer laufen zu lassen als ins Aquarium.

L.G. Wolf
 
Hallo Wolf,

ich weiß nicht was ich jetzt glauben soll. Erst sind es 1 mg/l, dann, wo klar wird wie wenig das ist, werden es plötzlich 5 mg/l.
Nun sollen es nach 12 Stunden noch mehr werden, wo Robert vorgerechnet hat, wie schnell der Sauerstoff zu Ende geht, frage ich mich woher der Sauerstoff zum oxidieren von Ammoniak kommen soll.

Da sind für mich jedenfalls mehr Fragen offen geblieben.
Überrascht war ich allerdings, dass dort überhaupt ein Nitritanstieg in der Größenordnung feststellbar war.

Gruß Knut
 

Wolf

Moderator
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Hallo Knut,
entweder schreib ich so undeutlich, oder Du liest gern meine Beiträge nur halb.
Ich hatte schon beim ersten Post geschrieben:
Nach nun 12Stunden ausgeschaltetem Filter kam eine Nitritbelastung über 1,0 mg heraus und Nitrat unverändert.

und beim zweiten habe ich nicht geschrieben, dass es 5mg waren, sondern etwas dazwischen, leider ist die nächste Anzeige eben nun mal 5mg und so viel war es definitiv nicht. Wenn Du Zweifel an meiner Aussage haben solltet, dann kannst Du diesen Versuch gerne selbst an Deinem Filter nachmachen.
Im Übrigen kann ich auch rechnen und so schlau wäre ich auch noch gewesen, die Sache gleich viel höher zu machen um die Verdünnung mit einzukalkulieren. Da ich aber ein Grundehrlicher Mensch bin, habe ich so etwas nicht nötig und Fehler kann ich im Übrigen auch gut eingestehen.

Übrigens habe ich auch geschrieben ich würde für das 1mg die Hand ins Feuer legen, aber nicht für mehr, da ja gewisse Messtoleranzen auch noch möglich sind. Verdreh bitte nicht meine Worte.

edit:
Ich finde es schade, dass ich mir die Arbeit gemacht habe einen anderen Filter ans Becken zu machen um den einen gammeln zu lassen. Die Test zweimal gemacht zu haben, um dann als unglaubwürdig hingestellt zu werden. Ich denke ich opfere für manchen Menschen einfach zu viel Zeit.
das edit kam nach der Entschuldigung von Knut, aber ich möchte es trotzdem stehen lassen.


L.G. Wolf
 
Hallo Wolf,

entschuldige bitte, da habe ich tatsächlich (zu so später Stunde) etwas überlesen!
Sorry nochmal!

Gruß Knut
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo Knut,
kann vorkommen, dass weiß ich nur zu gut.
Mir war es auch nicht wichtig wie viel Nitrit sich dort bildet, sondern dass es sich bildet. Die Tröpfchentest sind ja eh nicht so genau und meine Augen auch nicht. Genaue Werte hatte ich da nie erwartet, ich denke Dirk Otto würde das selbe sagen.

L.G. Wolf
 
Moin,

ich bin da bisher immer sehr lax mit ausgeschalteten Filtern umgegangen.

Was mich jetzt ja interessiert ist, woher das Nitrit überhaupt kommt.

Wenn der Filter ausgeschaltet ist, werden keine neuen Stickstoffverbindungen und auch kein Sauerstoff nachgeliefert. Die Bakterien im Filter fangen also an zu hungern und müssen auch aufgrund des verminderten Sauerstoffgehaltes ihre Aktivität einschränken.

Wenn es denn nun fakultativ anerobe Bakterien gibt, hätte sich doch der Nitritgehalt evtl. etwas erhöhen können (Unterbrochenen Denitrifikation), aber dann hätte auch der Nitratgehalt abnehmen müssen.

Alternativ könnte das Nitrit aus der Weiterverarbeitung der noch bestehenden Eiweißverbindungen / Ammoniumverbindungen entstehen können. Warum bricht aber die Kette dann auf einmal bei der Nitratation ab?

Vermutlich geht das in den Meßungenauigkeiten unter...
 

bierteufel

Mitglied
Wolf schrieb:
Wenn Du so etwas empfiehlst, dann solltest Du aber schon noch schreiben, dass es nur unter bestimmten Voraussetzungen geht und für ein gut besetzten 54L. AQ nicht unbedingt das gelbe vom Ei ist :wink: .

L.G. Wolf

Hi

Sag mal kannst du das begründe und mit Fakten belegen?


*sorry* konnte nicht widerstehen....


Zum Thema... ich hab 2 unterschiedliche Erfahrungen gemacht:

1. Ichtyo -> behandelt nach Anweisung mit dem Produkt von Dr. Lang.
Dieses sieht vor, daß der Filter nicht läuft, oder ohne Material (wegen Umwälzung). Ich habe die Filterkörbe entfernt und im Keller in einem Eimer voller Wasser gestellt (2 Tage lang). Ich habe nach 8-12 Stunden das Wasser des Eimers gewechselt. Im Keller dachte ich mir, da es dort
kühl und dunkel ist und ich keinen überflüssigen Stoffwechsel benötige.

Nach der Behandlung hab ich das Filtermaterial noch kurz abgespült (mit Aquariumwasser) und dann wieder in Betrieb genommen.
-> keine Ausfälle
-> kein Nitritanstieg


Die 2. Erfahrung , Filter undicht/defekt. Ich habe in der Zeit etwas Substrat in einem Aquaball geparkt, da ich von Beginn an mit einem Ausfall von 1-2 Wochen rechnete. Den Rest des Filtermaterials hab ich trocken gelegt. Naja die 1-2 Wochen hab ich sehr wenig gefüttert und immer Nitrit im Auge behalten. Nach 2 1/2 Wochen hatte ich den reparierten Filter. Ich hab ihn dann wieder in Betrieb genommen und mit einer Handvoll "gerettetem" Substrat angeimpft.

-> keine Ausfälle
-> leichter Nitrtitansteg (flache Kurve (kein peak)) bis ca. 0,5 mg/l

Soweit meine Erfahrungen... daraus würde ich nach 8 Stunden Stromausfall wie folgt vorgehen.

Wasser aus Filter entfernen, 2-3 mal mit Aquarienwasser ausspülen und dann wieder in Betrieb nehmen... aber das ist eine Idee die ich aus dem Bauch herraus machen wuerde.

Es ist wie immer - Gedult, Gelassenheit und eine Portion gesunder Menschenverstand. Ich würde während oder kurz nach einem Filterausfall nicht unbedingt Mastversuche mit besonderem speziellem Eiweiß-Mast-Futter unternehmen.... (das würde ich sonst auch nie machen aber nach einem Filterausfall erst recht nicht)

Gruß Arne
 

Mudskipper

Mitglied
fluethke schrieb:
Moin,

ich bin da bisher immer sehr lax mit ausgeschalteten Filtern umgegangen.

Was mich jetzt ja interessiert ist, woher das Nitrit überhaupt kommt.

Moin,

weißt Du immer genau, was in Deinen Filtern so ist?
Schnecken z.B. sind schöne Gammelherde.
Ansonsten gehe ich auch lax mit Filtern um, aber hmf sind da durch ihre große, offene Oberfläche eh easier drauf.

Gruß Markus
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo Markus,
Markus Schulz schrieb:
Schnecken z.B. sind schöne Gammelherde.

Das war bei meinem Testfilter nicht, da das Becken Schnecken frei ist.
Er war sogar noch recht sauber , da er erst 2 Monate gelaufen ist und ein Strumpf über dem Ansaugkorb ist, da ich in dem Becken meine kleinen Macs habe.



Bierteufel hat geschrieben:


Sag mal kannst du das begründe und mit Fakten belegen?

Du kannst Dir gern meine kleinen Becken anschauen, dann wirst Du sehen, die können ohne guten Filter nicht laufen. Ich hatte an meinem Aufzuchtbecken zuerst einen kleinen Innenfilter, und nun hängen schon zwei Innen-und einen Außenfilter daran. Ich kenne genügend Leute die mehr Fische ins AQ zwängen als eigentlich gut ist.



L.G. Wolf
 
HALLO

ICH HABE AM ANFANG GESCHRIEBEN DASS MEIN FILTER SICH ÜBER NACHT ABSCHATET DIE? WURDE MITTLERWEILE GEÄNDERT

ES HANDELTE SICH DABEI UM EIN 54 L BECKEN MIT 3 AMANOGARNELEN

MITTLERWEILE GLAUBE ICH DASS DIESE HÄUTUNGSPROBLEME HABEN

MAL SCHAUEN WIE ES SICH ENTWICKELT

DANKE AN WOLF FÜR SEINEN VERSUCH

GRÜ?E
 
Liebe AQ-Freunde,

erst einmal vielen Dank für die angeregte Diskussion, die ich sehr interessant fand! Wenn ich jetzt versuche zusammen zu fassen: ich habe gelert, dass so ein AQ ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Parametern ist. Bei Filterausfall ist Vorsicht geboten, NO2 Kontrolle, und zwar auch bei 'gut eingefahrenen' Filtern, obwohl durchaus sein kann, dass gar nichts passiert. Ich kann mir vorstellen, dass jedes AQ anders reagiert.

Ansonsten:
- bei Urlaubsbetreuung oder längerer Abwesenheit FI Adapter entfernen und die Urlaubsvertretung bitten, nicht einfach ins Wasser zu fassen.
- Filter nicht freiwillig über Nacht abstellen

Danke besonders an Wolf für die Versuche!

Viele Grüße + NightNight,
Lizzy
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo Leute,
nun der Erfahrungsbericht meines Vereinskollegen.
Es war ein 40L. AQ mit einem Anhängefilter der Marke Aquclear. Er hatte ihn zum Wasserwechsel ausgesteckt und erst nach 6 Stunden ist ihm aufgefallen das er ihn vergessen hatte wieder einzustecken. Er hat ihn natürlich umgehend eingesteckt, was natürlich einer Nebelmaschine glich und kurze Zeit später war das Pärchen Schachbrettchiliden mit ihren Jungen tot.

L.G. Wolf
 


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