Hallo Daniel,
erstmal keine Panik.Hier zerfleischt dich keiner und es geht auch keiner auf dich los. Warum auch. Stellst deine Meinung gut begründet hier rein, worüber man dikutieren aber nicht meckern kann :wink:
Die Frage nach dem Background hatte nicht den Sinn dich zu zerrupfen sondern ganz einfach ob du mit wissenschaftlichem Hintergrund als Dipl. Biologe oder ähnliches deine Beobachtungen machen konntest. Mehr nicht.
Um es kürzer aus zu drücken, zweifelst du an dem Vorhandensein und an der Existenz der FTB weil du sie noch nie nachweisen konntest, bzw. dir die Symptone und Untersuchungen nicht ausreichen um es als solche zu sehen. Kann ich problemlos akzeptieren. Allerdings sehe ich das etwas anders. ich muss nicht alles selber erleben, um Leuten, die entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen betrieben haben zu glauben. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht leichtgläubig. Denn genau aus dem Grund interessiert mich deine Haltung und deine Beobachtungen dazu um zu sehen, ob ich für mich FTB als Mythos abtunn könnte oder nicht.
Da du ein Mikroskop hast, würde mich halt interessieren, was du bei Untersuchungen rausgefunden hast, wenn du einen verstorbenen Fisch unter dem Mikroskop aufmachst, weißliche Beläge an den inneren Organen siehst, Granulome/Tuberkel an den Stellen? Natürlich unter der Bedingung, dass die in Frage kommenden Mycobakterien IN diesem zerstörten Gewebe vorhanden sind.
Was sollte dies sein, außer FTB. hast du da Vermutungen, Untersuchungen um welche Krankheiten es sich sonst handeln könnte?
Die Diagnose wird doch durch einige oben schon aufgezählte Ichtyologen beschrieben. Was lässt dich an der Art der Diagnose zweifeln?
Behandlung dagegen?..Nun ja..es gibt genug andere Fischkrankheiten die in 99% der Fälle zum Tode führen. Deswegen zweifle ich nicht ihre Existenz an.
FTB schwebt auch über jedem AQ. Bin ich relativ sicher. Allerdings muss der Fisch schon arg gestresst sein, damit da was auftritt was in Richtung FTB geht. BWS und andere Krankheiten, deren Symptone ja ähnlich sind, sind ja nicht ungewöhnlich.
Imho würde ich noch so verfahren, dass ich bei einem permanenten Fischsterben über längeren Zeitraum, trotz aller erdenklichen Behandlungen, Verbesserungen der Hälterungsbedingungen, Auftreten der gleichen Symptone etc. so verfahren, dass ich lieber FTB vermute und entsprechend handele. Auch wenns hier jetzt eventuell Aufschreie gibt. ich töte lieber 20 Fische ab, wie meinen Bestand von über 700 Fischen in anderen Aquarien zu gefährden. Also Schadensbegrenzung.
Was könnte es statt FTB sein?
Überzeuge mich einfach mit plausiblen Erklärungen. Gib was mehr rüber, als ein " ich habs noch nie selbst gesehen, stell die Diagonstik in Frage".
Fragen habe ich dir nun viele gestellt, freue mich auf die Antworten :wink: