Hallo zusammen,
als Newbie in der Aquaristik und erst recht hier im Forum hoffe ich auf Hilfe, wie ich mit meinem Problem umgehen kann.
Zunächst einige Daten zum Aquarium:
Größe: 160 l / 100 x 40 x 40 cm
In Betrieb seit März 2007
Einlaufzeit ohne Fische: 1 Woche (danach zunächst für mehrere Wochen zwei Ancistruswelse) - in dieser Zeit keine Probleme, gute Wasserwerte, kein Algenwachstum. Ebenso sind keine Krankheiten aufgetreten.
Leuchtzeit: tägl. 14.30 Uhr bis 22.30 Uhr, Leuchtmittel sera blue sky royal und sera tropic sun royal, je 30 Watt, sowie im Anschluß Beleuchtung mit Mondlicht (ca. 2 Stunden)
Fischbesatz:
17 Neonsalmler
7 Blutsalmler
2 Ancistruswelse
5 Panda-Panzerwelse
5 Otocinclus-Welse
2 Schmetterlingsbuntbarsche (Schleierform)
2 Siamesische Rüsselbarben
1 Liniendornwels
Temperatur: 27 °C
pH: 7
KH: 7 °dKH
GH: nicht gemessen
NO2: <0,025 mg/l
NO3: 10 mg/l
PO4: 2 (damit zu hoch und sicher eine Ursache fürs Algenwachstum)
Fe: 0 (und damit effektiv zu wenig)
NH4: nicht gemessen
O2: nicht gemessen
CO2: nicht gemessen
Für GH, NH4, O2 und CO2 habe ich keinen Test. Optisch geht es den Fischen jedoch gut, sie sind rege und sind nicht verhaltensauffällig.
Nährboden: Langzeitdünger aus dem Fachhandel (Name muß ich schuldig bleiben, kann ich nachliefern). Ausbringen nach Anleitung auf der Packung.
Kiesschicht: ca. 3 cm
Düngung: einmal pro Woche "Vanya PlantPlus" entsprechend Dosierungsanleitung
Wasserwechsel: zuletzt des Algenproblems wegen einmal pro Woche 40 l
Keine Osmose, Aufbereitung mit sera Aqutan, Eichenextrakt, Dennerle TR 7 Tropic
Pflanzen:
Ludwigia repens "Rubin"
Wassernabel
Zyperngras
Echinodorus ovalis
Karolina Haarnixe
und einen "Wassersalat", zumindest wurde er mir so verkauft. Die Pflanze konnte ich noch nicht näher bestimmen, laut Wikipedia ist es jedoch kein Wassersalat. Foto kann nachgeliefert werden.
Technik:
Bodenheizung
Stabheizung (Wassertemperatur ist konstant und wird über das Thermomenter kontrolliert)
Fluval 204 Außenfilter (läuft rund um die Uhr; Filtermaterial: amtra Keramikfilterkörper, amtra clinop zeolith, amtra spezial Torfgranulat, Filterwatte und Filterschwämme)
Söchting Carbonator (neu eingesetzt, zuvor keine CO2-Gabe)
Luftpumpe (läuft ebenfalls ständig)
keine Membranpumpe
Fütterung:
täglich nachmittags Futter für die Zierfische, ist innerhalb weniger Minuten aufgefressen; nach eigener Einschätzung kann ich hier etwas weniger Futter geben
Abends nachdem das Licht aus ist: Futtertabletten für die Welse
Nun zum Problem:
vor rund 2 Monaten sind Algen aufgetreten. Zunächst sind Fadenalgen aufgetreten. Die Algen konnten manuell bekämpft werden. Dazu wurde im Fachgeschäft die Algenkur "Vanya AlgenStopp" empfohlen. Da nach der auf der Packung angegebenen Zeit von 4 Wochen das Problem noch nicht deutlich gelöst war, wurde die Kur noch bis Ende Juni entsprechend der Dosierungsanleitung fortgeführt. Der Algenbewuchs insgesamt ging zurück.
Bei der ersten Erkundigung im Fachgeschäft wurde auch nach Düngung der Pflanzen gefragt. Gedüngt habe ich bis dahin nicht. Parallel zur Algenkur kam dann Vanya Plant Plus als Pflanzendünger zum Einsatz.
Durch die Algenkur sind die Fadenalgen erfolgreich bekämpft worden. Anstelle dessen traten dann allerdings Schmieralgen auf. Wasserpflanzen und vor allem die Wasseroberfläche waren bedeckt. Bis Ende Juni (Auslaufen der Kur Vanya AlgenStopp) ging auch dieser Algenbefall zurück, war aber noch deutlich zu sehen.
Im ANschluß wurde in der letzten Woche nochmals eine (andere) Algenkur angewendet: Protalon hat geholfen, innerhalb der einen Woche Anwendungsdauer den Algenbefall fast vollständig zu reduzieren. Auf der Wasseroberfläche schwimmen noch vereinzelt sichtbar Algen.
Nach neuerlicher Beratung im Fachgeschäft habe ich den alten Tetra-Testkoffer gegen den JBL Basistest und einen Phosphattest ausgetauscht (Werte siehe oben) und habe damit festgestellt, das Eisen- und Phosphatwerte unter aller Sau (sorry...) sind. Die übrigen Werte sind in Ordnung. Da auch die Pflanzen wachsen, gehe ich davon aus, das auch O2- und CO2-Gehalt zumindest akzeptabel sind. Der Co2-Carbonator ist gestern ins Becken gesetzt worden.
Anfängerfehler habe ich sicherlich gemacht. So habe ich bisher auch Torf und Zeolith noch nicht ausgetauscht.
Ich habe jetzt vor, nochmals einen Teilwasserwechsel (40 l) vorzunehmen, Torf und Zeolith auszutauschen und das Becken ansonsten in Ruhe zu lassen, um in den nächsten Tagen das ganze anzusehen.
Morgen werde ich dazu sehen, daß ich für den Filter eine Phosphattablette zur Senkung des Phosphatwertes bekomme.
Ich habe nach der Messung heute morgen (das Licht war noch aus) bereits gedüngt und möchte vor dem Wasserwechsel nochmals den Fe-Wert messen.
Kann ich eventuell noch mehr tun? Mein Ziel ist natürlich, das Algenproblem in den Griff zu bekommen, und nicht ständig in das Ökosystem Aquarium eingreifen zu müssen...
In der Hoffnung auf hilfreiche Antworten,
Grüße,
Martin
als Newbie in der Aquaristik und erst recht hier im Forum hoffe ich auf Hilfe, wie ich mit meinem Problem umgehen kann.
Zunächst einige Daten zum Aquarium:
Größe: 160 l / 100 x 40 x 40 cm
In Betrieb seit März 2007
Einlaufzeit ohne Fische: 1 Woche (danach zunächst für mehrere Wochen zwei Ancistruswelse) - in dieser Zeit keine Probleme, gute Wasserwerte, kein Algenwachstum. Ebenso sind keine Krankheiten aufgetreten.
Leuchtzeit: tägl. 14.30 Uhr bis 22.30 Uhr, Leuchtmittel sera blue sky royal und sera tropic sun royal, je 30 Watt, sowie im Anschluß Beleuchtung mit Mondlicht (ca. 2 Stunden)
Fischbesatz:
17 Neonsalmler
7 Blutsalmler
2 Ancistruswelse
5 Panda-Panzerwelse
5 Otocinclus-Welse
2 Schmetterlingsbuntbarsche (Schleierform)
2 Siamesische Rüsselbarben
1 Liniendornwels
Temperatur: 27 °C
pH: 7
KH: 7 °dKH
GH: nicht gemessen
NO2: <0,025 mg/l
NO3: 10 mg/l
PO4: 2 (damit zu hoch und sicher eine Ursache fürs Algenwachstum)
Fe: 0 (und damit effektiv zu wenig)
NH4: nicht gemessen
O2: nicht gemessen
CO2: nicht gemessen
Für GH, NH4, O2 und CO2 habe ich keinen Test. Optisch geht es den Fischen jedoch gut, sie sind rege und sind nicht verhaltensauffällig.
Nährboden: Langzeitdünger aus dem Fachhandel (Name muß ich schuldig bleiben, kann ich nachliefern). Ausbringen nach Anleitung auf der Packung.
Kiesschicht: ca. 3 cm
Düngung: einmal pro Woche "Vanya PlantPlus" entsprechend Dosierungsanleitung
Wasserwechsel: zuletzt des Algenproblems wegen einmal pro Woche 40 l
Keine Osmose, Aufbereitung mit sera Aqutan, Eichenextrakt, Dennerle TR 7 Tropic
Pflanzen:
Ludwigia repens "Rubin"
Wassernabel
Zyperngras
Echinodorus ovalis
Karolina Haarnixe
und einen "Wassersalat", zumindest wurde er mir so verkauft. Die Pflanze konnte ich noch nicht näher bestimmen, laut Wikipedia ist es jedoch kein Wassersalat. Foto kann nachgeliefert werden.
Technik:
Bodenheizung
Stabheizung (Wassertemperatur ist konstant und wird über das Thermomenter kontrolliert)
Fluval 204 Außenfilter (läuft rund um die Uhr; Filtermaterial: amtra Keramikfilterkörper, amtra clinop zeolith, amtra spezial Torfgranulat, Filterwatte und Filterschwämme)
Söchting Carbonator (neu eingesetzt, zuvor keine CO2-Gabe)
Luftpumpe (läuft ebenfalls ständig)
keine Membranpumpe
Fütterung:
täglich nachmittags Futter für die Zierfische, ist innerhalb weniger Minuten aufgefressen; nach eigener Einschätzung kann ich hier etwas weniger Futter geben
Abends nachdem das Licht aus ist: Futtertabletten für die Welse
Nun zum Problem:
vor rund 2 Monaten sind Algen aufgetreten. Zunächst sind Fadenalgen aufgetreten. Die Algen konnten manuell bekämpft werden. Dazu wurde im Fachgeschäft die Algenkur "Vanya AlgenStopp" empfohlen. Da nach der auf der Packung angegebenen Zeit von 4 Wochen das Problem noch nicht deutlich gelöst war, wurde die Kur noch bis Ende Juni entsprechend der Dosierungsanleitung fortgeführt. Der Algenbewuchs insgesamt ging zurück.
Bei der ersten Erkundigung im Fachgeschäft wurde auch nach Düngung der Pflanzen gefragt. Gedüngt habe ich bis dahin nicht. Parallel zur Algenkur kam dann Vanya Plant Plus als Pflanzendünger zum Einsatz.
Durch die Algenkur sind die Fadenalgen erfolgreich bekämpft worden. Anstelle dessen traten dann allerdings Schmieralgen auf. Wasserpflanzen und vor allem die Wasseroberfläche waren bedeckt. Bis Ende Juni (Auslaufen der Kur Vanya AlgenStopp) ging auch dieser Algenbefall zurück, war aber noch deutlich zu sehen.
Im ANschluß wurde in der letzten Woche nochmals eine (andere) Algenkur angewendet: Protalon hat geholfen, innerhalb der einen Woche Anwendungsdauer den Algenbefall fast vollständig zu reduzieren. Auf der Wasseroberfläche schwimmen noch vereinzelt sichtbar Algen.
Nach neuerlicher Beratung im Fachgeschäft habe ich den alten Tetra-Testkoffer gegen den JBL Basistest und einen Phosphattest ausgetauscht (Werte siehe oben) und habe damit festgestellt, das Eisen- und Phosphatwerte unter aller Sau (sorry...) sind. Die übrigen Werte sind in Ordnung. Da auch die Pflanzen wachsen, gehe ich davon aus, das auch O2- und CO2-Gehalt zumindest akzeptabel sind. Der Co2-Carbonator ist gestern ins Becken gesetzt worden.
Anfängerfehler habe ich sicherlich gemacht. So habe ich bisher auch Torf und Zeolith noch nicht ausgetauscht.
Ich habe jetzt vor, nochmals einen Teilwasserwechsel (40 l) vorzunehmen, Torf und Zeolith auszutauschen und das Becken ansonsten in Ruhe zu lassen, um in den nächsten Tagen das ganze anzusehen.
Morgen werde ich dazu sehen, daß ich für den Filter eine Phosphattablette zur Senkung des Phosphatwertes bekomme.
Ich habe nach der Messung heute morgen (das Licht war noch aus) bereits gedüngt und möchte vor dem Wasserwechsel nochmals den Fe-Wert messen.
Kann ich eventuell noch mehr tun? Mein Ziel ist natürlich, das Algenproblem in den Griff zu bekommen, und nicht ständig in das Ökosystem Aquarium eingreifen zu müssen...
In der Hoffnung auf hilfreiche Antworten,
Grüße,
Martin