Hallo,
aCiD schrieb:
Ich würde nur gaaaanz selten mal ne Priese Flockenfutter einstreuen.
Und was soll das bringen? Wenn man die Bakterien auf Trab bringen will, dann sollte das auch schon mit der Menge geschehen, die später bei besetztem Aquarium auch anfällt.
Ich habe mal einige Flocken Trockenfutter auf meine Laborwaage ausgezählt und komme auf ein Durchschnittsgewicht von 2,5 mg pro Flocke. Bei einem angenommenen Rohproteinanteil von 50 % im Futter und einem Stickstoffanteil des Proteins von 7 % erhöht eine Flocke Trockenfutter den Nitritwert in 100 Litern Aquarienwasser um sagenhafte 0,003 mg/l.
Nein, wenn man mit Fütterung die Bakterien in Schwung bringen will, muß man schon etwas mehr füttern. Die oben empfohlene Futtertablette ist schon mal gar nicht schlecht.
Edit: was ich noch anmerken wollte... Ich bin ein Vertreter der "Pro-Wasserwechsel in der Einfahrphase"-Fraktion. Beispiel: ein einziges vergammelendes Blatt einer Echinodorus parviflorus (mit der habe ich das mal durchgespielt) würde in einem nicht-eingefahrenen 100 l-Becken den Nitritgehalt um 0,4 mg/l erhöhen. Jetzt verlieren aber emers in der Gärtnerei gezogene Pflanzen unter Wasser nicht nur ein Blatt. Dazu kommt der Düngersud, mit dem sie in der Gärtnerei hochgezogen wurden, und den die zerfallenden Blätter jetzt freisetzen. Und das alles während der Einfahrphase in einem nicht-stabilen System?
Nein, wirklich nicht. Es gibt m.E. nur einen, wenig tugendhaften Grund, während der Einfahrzeit auf Wasserwechsel zu verzichten: Faulheit
Viele Grüße
Robert