Wasserwechsel über Filter

Hallo zusammen,

da ich bisher nur eher kleine Becken hatte, habe ich mir über den Wasserwechsel noch nie richtig Gedanken gemacht.
2 Eimer raus und 3/4 waren gewechselt...

Doch da ich jetzt ein 200er Becken mein Eigen nennen darf habe ich mir heute überlegt, dass ein 25%iger Wasserwechsel ja bedeutet: 10 mal mit einem 10l-Eimer quer durch die Wohnung. Das muss nicht sein!

Dass man mittels Schlauch Wasser ablassen kann ist klar, nur das mit dem wieder einlassen ist ja immer das Problem. Stichwort: Gasblasenkrankheit.

Meine Idee: Wasser nicht direkt aus dem Becken, sondern über den Filterkreislauf wechseln. Siehe Skizze.


Durch Umschalten der Ventile am T-Stück kann das Wasser abgelassen werden (ohne dass man es vorher ansaugen muss) und wenn genug draußen ist, wird über den selben Schlauch aufgefüllt.
Das Wasser muss dann zuerst durch den Thermofilter und wird temperiert und ich denke, dass die gelösten Gase dadurch und durch die feinere Verteilung über den Ausströmer aus dem Wasser kommen.

Ist das so umsetzbar, oder habe ich da was nicht bedacht/ übersehen?
 

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Moin

Vorweg: Ich habe keinen Thermofilter.
Schafft dieser es denn das Wasser bei nur einmaligem passieren der Heizung zu temperieren? Kann ich mir ehrlich gesagt schlecht vorstellen. Ich lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Ich lagere mein Wechselwasser über Nacht unter atmosphärischem Druck in einer Regentonne. Am nächsten Tag hat es Zimmertemperatur und wird über eine Kreiselpumpe in die Aquarien eingefüllt. Geht auch...


Grüße
Niels
 
Hi Niels,

ich denke auch nicht, dass das Wasser gleich die "richtige" Temperatur haben wird, aber immer noch besser als frisch aus der Leitung.
Muss ich später mal testen, auf wieviel °C es der 200 Watt Heizer schafft.

Eine Regentonne in der Wohnung... ich glaube, da hat hier jemand was dagegen :box:
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

AndyT schrieb:
Muss ich später mal testen, auf wieviel °C es der 200 Watt Heizer schafft.
Und, was ist beim Testen rausgekommen? Wahrscheinlich nix, oder, weil Du wohl kein Thermometer hast, das derart geringe Temperaturunterschiede noch messen kann.

Ich hab's mal schnell überschlagen: Ein Eheim 2128 mit 1050 l/h Durchfluß und 210 W Heizleistung erhöht die Wassertemperatur bei einmaligem Durchlauf um lediglich 0,17 Grad. Das heißt, man kann sich den Aufwand, das Wechselwasser durch den Filter laufen zu lassen, auch schenken.

Viele Grüße
Robert
 
Moin,

das mit der Temperatur läßt sich vielleicht ganz einfach lösen ... einfach den Warmwasserhahn nehmen :D

Das 2te Problem ist aber der Druck von ca. 4 bar, bei dem lösen sich nämlich mehr Gase im Wasser, als bei athm. Druck (1bar). Sprich, das kriegst du auch mit erwärmen nicht so einfach raus, das dauert seine Zeit.

Gruß Tom
 
Habe die Sache mal filink überflogen um auch meinen Anfänger Senf dazuzu geben,
wir machen den TWW seid vielen Jahren (ca. 13) über einen langen Schlauch der vom Becken bis in die Badewanne reicht.
Beim Ablassen des Wassers ist die Funktionsweise denke ich klar ;-)
Und beim wiederauffüllen machen wir es so das der Duschschlauch abgedreht wird und ein Verbindungsstück zwischen Feingewinde und Schlach angebacht wird.
Dann das Wasser laufen lassen und mittels Thermometer die gewünschte Temperatur einstellen (ohne abdrehen) den Schlauch anstecken fertig... nur nicht zu stark aufdrehen!
Wir haben damit nie irgend welche Probleme gehabt und auch keine Größeren Temp. Schwankungen.
Hoffe es hilft...
 


hi...
ja so handhabe ich es auch....schlauch mittels verbindungsstück am duschschlach anklemmen, dusche auf 25 Grad (besser zu kalt als zu warm) stellen, schlauch ins becken und aufdrehn, besser gehts nicht....
gruss maik
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!

Zumindest beim Wasserablassen (in eine Tonne) klemme ich den Schlauch an die Filterdruckseite an.
Das geht schneller als den Schlauch nur ins Wasser zu halten und anzusaugen.

Gruß

Stefan
 


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