Veränderungen seit Besatz mit knurrendem Zwerggurami

Morgen zusammen,

erst einmal eine kurze Beschreibung meines Beckens und des Besatzes:

* ca. 60 Red Fire Garnelen (wovon 40 abgegeben werden)
* ca. 10 Amanos
* 2 Molukken-Fächergarnelen
* 6 Nashorngarnelen
* 7 Kardinälchen

in einem 200L-Becken, dicht bewachsen mit viel Javamoos und asiatischer Vallisnerie, einigen großblättrigen Wasserpflanzen und reichlich Versteckmöglichkeiten.

Aufgrund eines dauerhaften Planarienproblems (die harmlose restevertilgende Sorte) habe ich vergangene Woche eine Gruppe von 5 Zwergguramis zugesetzt, in der Hoffnung, das die Kleinen sich auch ein bißchen um die Dezimierung der Planarienzivilisation kümmern. Der Schuß ging aber leider nach hinten los, denn die Zahl der Planarien hat sich scheinbar kaum verändert, die der Garnelen aber schon, ich hab nur noch 2 Nashorngarnelen finden können und von meinem letzten Schlupf Red Fire seh ich auch so gut wie keine mehr. Zudem sind die Guramis fast nie zu sehen, sie sind extrem scheu, obwohl sie nach dem Einsetzen direkt mit den Kardinälchen geschwommen sind und hier kein Reviergehabe zu erkennen war, eigentlich sollten Guramis aber eher "Freischwimmer" sein.
Habt ihr eine Idee, was da los sein könnte?

Danke & Gruß, Sascha
 


Hallo,

über die Knurrenden Zwergguramis wurde hier geredet:

http://www.aquaristik-live.de/fische-f3/trichopsis-pumila-in-60cm-t99722.html
http://www.aquaristik-live.de/fische-f3/betta-splendens-und-trichopsis-pumila-t99490.html

Da die Knurrer es eher warm mögen und die Kardinälchen es eher kühler mögen ist die Kombination vielleicht nicht ganz optimal. Dass Garnelen gefressen werden wird oft berichtet. Von "Freischwimmern" habe ich allerdings noch nichts gehört. Ich würde scheues, zurückgezogenes Verhalten als normal bezeichnen.

Gruß
Daniel
 
Hi Daniel,

Danke für Deine Antwort und die Erfahrungsberichte. Die Wassertemperatur macht mir auch schon ein wenig Sorgen, für die Kardinäle ist's eigentlich 1 Grad zu warm, für die Guramis 1 Grad zu kalt, mein Becken hat im Moment 24 Grad. Bis vor kurzem hatte ich es noch (aus Unwissenheit hatte ich den vom Verkäufer eingestellten Wert vom Heizstab übernommen) auf 26 Grad laufen, was scheinbar auch kein Problem war. Nun stellt sich natürlich die Frage: eine Fischsorte raus oder finde ich doch noch einen guten Kompromiss? Eigentlich bin ich ganz froh drüber, das sich die Garnelen jetzt mit den Guramis nicht mehr explosionsartig fortpflanzen können, das wurde schon langsam zu viel ...

Gruß & nochmals Danke,

Sascha
 
Hallo Sascha,
wegen 1 Grad +- würde ich mir keine Gedanken machen. Die in der Literatur angegebenen Werte sich nur Richtwerte. In der freien Natur steht auch niemand neben den Gewässern um die Temperatur zu regeln. Was die Knurrenden angeht, so sind die tatsächlich in der mittleren und oberen Gewässer-Region zu finden. Vielleicht haben sie sich bei dir am Boden breit gemacht, weil sich da die Delikatessen aufhalten. Fütterst du auch Lebendfutter? Das könnte das Interesse der Guramis an den Garnelen erklären.

Gruß
Grizzly
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

ich habe auch T. pumila mit Garnelen zusammen gehalten (WF von redfire), ohne dass die groß an Garnelennachwuchs rangegangen sind. Da hätte ich doch eher die Planarien im Verdacht.

Bei mir waren die auch relativ zurückhaltend und haben sich gerne versteckt.

Gruß
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

ich habe auch T. pumila mit Garnelen zusammen gehalten (WF von redfire), ohne dass die groß an Garnelennachwuchs rangegangen sind. Da hätte ich doch eher die Planarien im Verdacht.

Bei mir waren die auch relativ zurückhaltend und haben sich gerne versteckt.

Gruß
 


In englischen Foren nennt sich so jemand "Necromancer" :lol:

Tatsächlich lebt nur noch eine einzige Red Fire (bzw. ein entfernter Nachfahre) vom Ursprung. Planarien habe ich jetzt auch noch dann und wann im Becken, aber dann wird kurz aufgesalzen und *schwupps* sind die Bengels wieder verschwunden und dem Rest gehts weiterhin gut.
 


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