Hallo
Ich denke der Titel sagt schon einiges aus. Für alle die zu Faul sind viel zu lesen :study: gleich die Frage am Anfang: Kann eine Überdosierung von Schwarterlenzapfen für Fische schädlich sein?
Da meine Freundin schon lang Corydoras Habrosus hält aber es den Tieren aus unerfindlichen Gründen nie sehr gut ging erkundigte ich mich bei einem Züchter was denn die Ursache dafür sein könnte. Er meinte es läge an einer zu hohen Keimdichte. Dem Schwarm Glühlichtsalmlern im Becken (64 Liter) ging es immer gut. Also erhöten wir die Wasserwechseln auf zwei mal 30 Prozent die Woche. Das brachte aber keine sichtbare Verbesserung. Da letzte Woche eine Lieferung mit Habrosus direkt vom Züchter anstand, die vorherigen waren alles Baumarktfische, kauften wir einen Eheim Ecco 200 pro. Gefiltert wurde bis dahin über einen Aquaball. Ich hab also den neuen Filter angschlossen, davor alle Filtermedien ausgewaschen und den Aquaball unverändert weiterlaufen lassen. Um gleich dafür zu sorgen das die Keimbildung verhindert wird füllten wir einen alten Innenfilter mit ca. 100g Torfgranulat und hingen diesen mit ins Becken. Meine Freundin gab zusatzlich noch in den obersten Filterkorb ca. 20 Schwarzerlenzapfen von Dennerle. Auf der Packung steht 4-5 auf hundert Liter. Also war das eine 4 bis 6 fache Überdosierung. Ich habe da leider nicht drauf aufgepasste. Stecker rein und alles hat funktioniert! Die Habrosus zeigten erst mal keine Reaktin, die Glühlichter sind aber sofort in einem sehr dichten Schwarm im Strom des neuen Filters geschwommen. Ich bin dann nach Hause gefahren. 3 Stunden später bereichtete mir meine Freundin das sich das Wasser sehr dunkel färben würde. "Normal", sagte ich, "sind die Gerbstoffe". Die Glühlichter schwammen immer noch alle eng im Strom. Nachts um 11 rief sie mich dann nochmal an und meinte Ihre Salmler würden sterben. Das war ca. 10 Stunden nach Instalation. Als ich ankam war schon einer Tot und den Rest hatte sie rausgefangen und in einen Eimer frisches Wasser gesetzt. Anscheinend konnte sie sie mit der Hand fangen weil sie sich kaum noch bewegten. Die kleinen bewegten sich auch im Eimer eigentlich kaum noch und drehten sich manchmal unkontroliert um die Querachse. Den Habrosus ging es gleichzeitig anscheinen richtig gut! Die sausten rum und gründelten wir verückt, sowol die Neuen als auch die Alten. Wir machten sofot einen 80% Wasserwechslen ich entfernte den Torffilter und nahm die Zapfen aus dem Ecco raus. Mit den Fischen fuhr ich wieder zu mir und setzte sie in eins meiner Becken in dem ich weder Zapfen noch Torf habe. Ein Fisch war schon tot als ich bei mir ankam, ca. 15km. Die Restlichen setzte ich um...am nächsten morgen konnte ich nur nch Leichen rausfischen. :cry: Kein einziger hat überlebt. Den Habrosus geht es immer noch super. Den Torffilter habe ich jetzt in eines meiner Becken gehängt um zu testen ob er verantwortlich ist. Aber ich denke es waren wirklich die Zapfen. Ich verstehe aber nicht warum die Salmler in kürzester Zeit sterben und die Corys sich bester Gesundheit erfreuen.
Also wenn da irgendjemand Erfahrung oder Wissen drüber hat bitte teilt es mir mit. Wir wollen gut für unsere Tiere sorgen und sowas soll nicht noch einmal vorkommen.
Beste Grüße Marcus
Ich denke der Titel sagt schon einiges aus. Für alle die zu Faul sind viel zu lesen :study: gleich die Frage am Anfang: Kann eine Überdosierung von Schwarterlenzapfen für Fische schädlich sein?
Da meine Freundin schon lang Corydoras Habrosus hält aber es den Tieren aus unerfindlichen Gründen nie sehr gut ging erkundigte ich mich bei einem Züchter was denn die Ursache dafür sein könnte. Er meinte es läge an einer zu hohen Keimdichte. Dem Schwarm Glühlichtsalmlern im Becken (64 Liter) ging es immer gut. Also erhöten wir die Wasserwechseln auf zwei mal 30 Prozent die Woche. Das brachte aber keine sichtbare Verbesserung. Da letzte Woche eine Lieferung mit Habrosus direkt vom Züchter anstand, die vorherigen waren alles Baumarktfische, kauften wir einen Eheim Ecco 200 pro. Gefiltert wurde bis dahin über einen Aquaball. Ich hab also den neuen Filter angschlossen, davor alle Filtermedien ausgewaschen und den Aquaball unverändert weiterlaufen lassen. Um gleich dafür zu sorgen das die Keimbildung verhindert wird füllten wir einen alten Innenfilter mit ca. 100g Torfgranulat und hingen diesen mit ins Becken. Meine Freundin gab zusatzlich noch in den obersten Filterkorb ca. 20 Schwarzerlenzapfen von Dennerle. Auf der Packung steht 4-5 auf hundert Liter. Also war das eine 4 bis 6 fache Überdosierung. Ich habe da leider nicht drauf aufgepasste. Stecker rein und alles hat funktioniert! Die Habrosus zeigten erst mal keine Reaktin, die Glühlichter sind aber sofort in einem sehr dichten Schwarm im Strom des neuen Filters geschwommen. Ich bin dann nach Hause gefahren. 3 Stunden später bereichtete mir meine Freundin das sich das Wasser sehr dunkel färben würde. "Normal", sagte ich, "sind die Gerbstoffe". Die Glühlichter schwammen immer noch alle eng im Strom. Nachts um 11 rief sie mich dann nochmal an und meinte Ihre Salmler würden sterben. Das war ca. 10 Stunden nach Instalation. Als ich ankam war schon einer Tot und den Rest hatte sie rausgefangen und in einen Eimer frisches Wasser gesetzt. Anscheinend konnte sie sie mit der Hand fangen weil sie sich kaum noch bewegten. Die kleinen bewegten sich auch im Eimer eigentlich kaum noch und drehten sich manchmal unkontroliert um die Querachse. Den Habrosus ging es gleichzeitig anscheinen richtig gut! Die sausten rum und gründelten wir verückt, sowol die Neuen als auch die Alten. Wir machten sofot einen 80% Wasserwechslen ich entfernte den Torffilter und nahm die Zapfen aus dem Ecco raus. Mit den Fischen fuhr ich wieder zu mir und setzte sie in eins meiner Becken in dem ich weder Zapfen noch Torf habe. Ein Fisch war schon tot als ich bei mir ankam, ca. 15km. Die Restlichen setzte ich um...am nächsten morgen konnte ich nur nch Leichen rausfischen. :cry: Kein einziger hat überlebt. Den Habrosus geht es immer noch super. Den Torffilter habe ich jetzt in eines meiner Becken gehängt um zu testen ob er verantwortlich ist. Aber ich denke es waren wirklich die Zapfen. Ich verstehe aber nicht warum die Salmler in kürzester Zeit sterben und die Corys sich bester Gesundheit erfreuen.
Also wenn da irgendjemand Erfahrung oder Wissen drüber hat bitte teilt es mir mit. Wir wollen gut für unsere Tiere sorgen und sowas soll nicht noch einmal vorkommen.
Beste Grüße Marcus