Reagenzien zum Kupfernachweis

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Anonymous

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Hallo!
Ich habe hier ein schlaues Buch liegen, indem steht, das Kupfer mit DDTC-Lösung (Diethyldithiocarbaminat-Na) nachgewiesen wird. Dort steht aber auch, das diese Lösung nur wenige Tage haltbar ist.
Nun stellt sich mir die Frage wieweit man sich auf die Messwerte, welche mit den erhältlichen Tröpfchentests ermittelt wurden, verlassen kann? Haben vielleicht JBL und Co. die Analytik neu erfunden oder sind die Testflüsigkeiten nach einigen Tagen (vielleicht schon vor dem Kauf) für die Tonne?
MfG
Tante Herta
 


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Anonymous

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Hallo,

ich habe hier auch ein schlaues Büchlein (E. Merck, Die Untersuchung von Wasser), in dem eine ganz Handvoll Kupfernachweise beschrieben sind. Zudem sind in den mir bekannten Kupfertests mehrere Reagenzien enthalten, so daß verderbliche Reagenzien wohl erst zur Anwendungszeit zusammengemischt werden.

Viele Grüße
Robert
 
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Hi Robert!
Mein schlaues Buch nennt sich: Laborhandbuch für die Untersuchung von Wasser, Abwasser und Boden. Autor: Hans hermann Rump.
MfG
Tante Herta
 
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Anonymous

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Ja, und?

Ich habe Dich darauf hingewiesen, daß in der Literatur mehr als nur ein Kupfernachweis existieren, und zudem die mir bekannten Tests mit mehr als einer Reagenz arbeiten. Das legt nahe, daß verderbliche Reagenzen erst zum Anwendungszeitpunkt zusammengemischt werden.

Somit ist Deine Frage beantwortet, und Dein Seitenhieb auf JBL & Co. überflüssig.

Edit: Nachtrag. Die käuflichen Kupfertests basieren wohl meist auf Cuprizon. Macherey-Nagel gibt für ihren Cuprizon-Test eine Haltbarkeit von zwei Jahren an.

Viele Grüße
Robert
 


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