Osmosewasser aus Grundwasser?

Hallo.

Ich habe mich jetzt seit einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt. Aber ich hab noch keine Antwort auf diese Frage gefunden:

Ist es möglich, mit Hilfe einer Umkehrosmoseanlage das Grundwasser zu filtern und danach nochmal durch Aktivkohle zu filtern um auch den letzten rest an schadstoffe aus dem Wasser zu ziehen?
Möglich wirds wahrscheinlich rein technisch sein. Aber wie wird es mit den Wasserwerten aussehen?

Hat sowas schonmal jemand hier versucht?

MfG

Marcel
 


Hallo Marcel....ich stelle seit einigen Wochen mein Wasser mit einer Osmoseanlage aus Grundwasser her...das klappt einwandfrei....ich erhallte dadurch bei einem Wasser/Abwasser-Verhältnis von 1:5 die folgenden Werte
Ph 5
Gh 1
Kh 1
ich mische beim Wasserwechsel dann mit Leitungswasser bis zum gewünschten Wert...
was mir der Verkäufer der Anlage empfolen hat ist ein Filter vor dem Hauswasserwerk um die Membran der Osmoseanlage vor Sandkörnchen zu schützen...
bei der Herstellung mit Grundwasser tut auch das Große Abwasserverhältnis nicht so weh...;-)

Gruß Thomas
 
Danke euch beiden erstmal für die aufschlussreichen antworten.

Gibts noch andere die sich ihr grundwasser durch eine UOA aufbereiten? Weitere Erfahrungen?

Kurgan

Hast du die Wasserwerte auf andere Parameter hin mal testen lassen? Kupfer usw.? Normal müssten die doch von der Membran zurückgehalten werden, wenn ich das richtig verstehe.

Also das mit den Sandkörnchen ist schon richtig. Um die Anlage betreiben zu können muss ich ja einen entsprechend hohen Druck in der Leitung haben. Wenn ich jetzt das wasser ersteinmal in eine 300 Liter tonne pumpe, das dort 2 - 3stunden stehen lasse, so das sich die Sandkörnchen am Boden absetzen können. Hab ich dann vielleicht auch die Möglichkeit das Wasser durch die Membrane zu bewegen wenn der Druck kleiner ist?
Eine kleine Zentrifugalpumpe wird ja wohl keine 4 Bar schaffen, denke ich.


War jetzt zwar bisschen viel aber ich hoffe ihr blickt durch ;)

MfG

Marcel
 
Hi Marcel....meine Pumpe arbeitet mit einem Druck von max. 4,5 bar...der Hersteller meiner Anlage sagt 3-6 bar benötigt diese...der Gedanke das Wasser zwischenzulagern, damit sich eventuell mit eingespülter Sand absetzen kann ist nicht übel...blos bräuchte man dann ja noch eine Pumpe die eine solche Leistung (3 bar) schafft...
ich Filtere über einen Baumwollstrumpf der über das Kunstoffrohr in dem der Saugschlauch hängt gestreift ist...das funktioniert tadellos...mein Wasser ist Sandfrei...es gibt für unter 100 Euro Sandfilter zu kaufen die du vor die Pumpe hängst...man muß einfach mal sehen was am Ende günstiger ist...

ich habe mein Wasser weiter nicht mehr testen lassen...soweit ich informiert bin ist es reines Wasser......meinen Fischen schadet es in keinerlei hinsicht...!

Gruß Thomas
 
Habe jetzt eine 300 Liter Tonne die ich mit dem Wasser aus meiner gartenpumpe fülle. Dann will ich das stehen lassen damit sich der Sand absetzen kann. Danach schalte ich eine 2. Gartenpumpe die mit einem MaxDruck von 4,5 Bar arbeitet.

Und jetzt muss ich diese doch nur noch an eine UOA anschließen oder?

MfG

Marcel
 
Hi Marcel...

meiner Meinung nach dürfte sich in deinem Wasser nicht all zuviel Sand befinden....du solltest aber trotzdem einen Rest in deinem Behälter zurücklassen...mit deiner zweiten Pumpe drückst du das jetzt einfach durch deine Osmoseanlage...herraus kommt extrem weiches und sauberers Wasser...im Zweifel...kannst du ja selber nochmal den Einen oder Anderen Test durchführen...
der einzige Nachteil ist das du am ende blos ca 60 L. aufbereitetes Wasser erhalten wirst...ich berreite mein Wasser aus diesem Grund auf Vorat an...!

Gruß Thomas
 


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