osmoseanlage

hi leute !

da es ja viele user gibt die mit dem gedanken spielen sich ne osmose anlage zu kaufen,möchte ich mal ein paar erfahrungen von meiner seite los werden .
habe mich ja den disketten verschrieben und der meerwasseraquaristik,da mein leitungswasser nicht entsprechend aus der leitung kommt muste ich wie viele andere auch zu einer osmose anlage greifen. nun, dachte ich,kein problem bei e... giebts ja alles such ich mir dort eine.gedacht ,getahn natürlich auf den preis mehr geachtet wie auf die technischen daten,bei letzterem nur auf den durchfluss von nutzwasser und verhältnis nutz zu brauch wasser. hab mich dan für eine entschieden die angeblich 300l nutzwasser am tag bringt ein verhältniss von 1:3 hat und keine druckerhöhungspumpe benötigtdas ende vom lied war nutzwasser am tag 70l für meine benötigten mengen viiiiiel zu wenigund, nach ca.800l war die membran dicht ,also alles in allem schrott.
nun da mein wasserbedarf wöchentlich bei 700l liegt habe ich nochmalzugeschlagen aber diesmal ein profigerät geholt die neue Rowa Merlin und was soll ich sagen ich bin überwältigt von der anlage volgende gemessenen daten 150l in der stunde bei einem verhältnis von 1:2 95% rückhaltung einfachste handhabung da anschlussfertig keine wandmontage mehr nötig.allso mein fazit für euch kauft nicht jeden bilig dreck sondern schaut bei marken geräten die haben auch kleinere im angebot.das beste ist zu dem noch das die anlage mit 2 membran läuft und diese nur alle max.3 jahre getauscht werden müssen.
 


Hi Ogwad!
habe 220,-€ dafür bezahlt da es eine vorführanlage war aber meine erste hat auch 82,-€gekostet und die membran hätte mich jetzt 32,-€ gekostet
 
Das ist natürlich ´n Ende mehr. :shock:
Aber danke für diese hilfreichen Beitrag.
Stand kurz vor dem Kauf einer Ebayanlage.
Wo bekommt man solche Markenanlagen?
Im Zoofachgeschäft? Oder noch woanders?
 
Hi
wie mache ich das denn mit der Anlage? Wo muss ich die denn am Aquarium anschließen?

Könntest du mal ein Bild von der reinstellen? Damit ich weiß worauf ich beim Kauf achten muss...

Jonas
 


Hallo,

>....das ende vom lied war nutzwasser am tag 70l für meine benötigten mengen viiiiiel zu wenigund, nach ca.800l war die membran dicht ,also alles in allem schrott.
sollte man wohl dazu sagen, daß solche schlechten Erfahrungen absolut nicht die Regel sind.
Bei mir laufen 2 ausgesprochen "billige" Filmtec TFC-Membranen unter extremsten Bedingungen. Immerhin seit fast zwei Jahren problemlos.
Die Rahmenbedingungen werde ich hier gar nicht nennen,... :roll:

Deine Ausgangswerte sind nichts besonderes- wenn da ne Membrnae schon nach lächerlichen 800l verblockt, dann ist das ausgesprochen merkwürdig!

Die Merlin ist ja schön und gut, aber man sollte das rechnen und kalkulieren nicht vergessen...
Bei wöchentlich 700l Bedarf kann sich das aber durchaus rechnen.

>...150l in der stunde
wirklich beeindruckend!

>verhältnis von 1:2
zwar nicht "üblich", haut mich aber Null aus den Socken...

>95% rückhaltung
befriedigend, aber nicht wirklich überdurchschnittlich...

Weißt Du was ich "überwältigend" finde?
1:0,8 / 400l/d / 97,5% / billige Membranen / keine Bossterpumpe :lol:

Gruß,
Dirk
 
Hi Rainer,

gerade bei einem hohen Salzgehalt (GH & KH) ist es nicht immer Vorteilhaft eine Osmoseanlage zu erwerben, die wenig Abwasser produziert.

Eine Anlage mit 1:3 oder sogar 1:4 hält in der Regel deutlich länger ohne zu verblocken als Wassersparende Osmoseanlagen. Bei so hohen Wasserwerten oder höher würde ich zudem von Osmoseanlagen eher abraten und lieber zur Vollentsalzung über Tauscher raten.

Allerdings muss ich gestehen zu deiner neu erworbenene Osmoseanlage von Rowa, ist nichts einzuwenden - ausser der empfohlene Verkaufspreis von ca. 1095,00 Euronen.

Für weniger Geld gibt sehr gute Osmoseanlagen / Ionenaustauscher. Diese haben sogar ein Rückhaltvermögen von über 99%. Bei den Tauschern wird sogar Silikate (Meerwasser) herausgezogen. Hier wäre eine Osmoseanlage nur in Verbindung mit einem Silikatfilter (zusätzliche Kosten) zu betreiben.

Fazit - alles hat wie immer Vor- und Nachteile und man sollte sich individuell gut beraten lassen! Denn jeder hat ein anderes Ausgangswasser bzw. Ziel was er erreichen möchte.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Wilma schrieb:
Eine Anlage mit 1:3 oder sogar 1:4 hält in der Regel deutlich länger ohne zu verblocken als Wassersparende Osmoseanlagen.
Nur die "billigen" Consumergeräte brauchen (bzw. werden vom Hersteller so eingestellt, ob sie's brauchen, steht auf einem ganz anderen Blatt...) hohe Retentat-zu-Permeat-Verhältnisse. Sämtliche Profi-Anlagen (und Rainers Rowa Merlin spielt in dieser Liga!) fahren mit besserer Ausbeute! Selbst meine 160-Euro-Billiganlage mit Boosterpumpe macht etwa 1:2,5, und nach rund 10.000 Litern Permeat kann ich noch keinerlei Verblockung feststellen (Leitungswasser: rund 16 °dGH, KH 14).

Bei so hohen Wasserwerten oder höher würde ich zudem von Osmoseanlagen eher abraten und lieber zur Vollentsalzung über Tauscher raten.
Gerade bei höheren Härtegraden werden Tauscher immer unrentabler, weil immer häufiger regeneriert werden muß. Aus genau dem Grunde habe ich meinen 16.000-Härtliter-Vollentsalzer nach 10 Jahren auf's Altenteil geschickt, weil mir die ständige Regeneriererei zunehmend auf den Senkel ging.

Bei den Tauschern wird sogar Silikate (Meerwasser) herausgezogen.
Nein. Aquaristische Vollentsalzer werden meist mit schwach-basischem Anionentauscher geliefert, und der entfernt Silikate eben nicht. Dazu braucht es ein stark-basisches Harz, oder eine zusätzliche Säule mit speziellem Reinstwasserharz.

Hier wäre eine Osmoseanlage nur in Verbindung mit einem Silikatfilter (zusätzliche Kosten) zu betreiben.
Im Gegensatz zu schwach-basischen Tauschern, die Silikate ganz durchlassen, besitzen übliche Osmoseanlagen bei Silikaten immerhin noch ein Rückhaltevermögen von rund 85 %. Das ist doch was im Vergleich zu den 0 % vom Ionentauscher.

Viele Grüße
Robert, konvertierter UOA-Benutzer
 
Hallo Robert
f050.gif
,

da bist du ja schon wieder...
n035.gif
k010.gif
!!!

Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen.
a056.gif
Ich habe extra Meerwasser in Klammern gesetzt, da mir bewusst war, dass die Süsswassertauscher mit schwach-basischem-Anionenaustauscherharz befüllt werden.

Bitte vergleich immer Leistung mit Leistung und nicht Äpfel mit Birnen! :wink:

Du kannst keine Osmoseanlage die 200 L/Std. produziert mit zum Beispiel mit einem VE mit 4.500 HL vergleichen. Ich kann mir eine vergleichbare 20 L Säule mit 90.000 HL aufstellen. Diese hätte vergleichbar ähnliche Eigenschaften wie das Spitzenmodell von ROWA.

So müsstest du den Tauscher bei einer Literleistung von 700 L pro Woche - bei einem GH - Wert von ca. 14 alle 3 Monate (ca.) regenerieren. In dieser Zeit hast du 21.000 L Wasser verbraucht. Hast aber nur 8.400 L herausbekommen.

Ich weiss nicht, was du an Wasser + Abwassergebühren zur Zeit bezahlst. Nach meiner Kenntnis nach, belaufen sich die momentanen Wasserkosten incl. Abwassergebühr bei ca. 5 EUR (je nach Ort). Nach meiner Rechnung macht das 105,00 EUR an Wasserkosten in drei Monaten.

Die Regenerration kostet um Durchschnitt bei dieser Tauschergröße ca. 60 bis 70 EUR. Das heisst = ca. 35 EUR Ersparnis in 3 Monaten. Die Rechnung geht noch weiter auseinander - umso größer der Bedarf an Osmosewasser wird.

Deshalb rentieren sich nach MEINER Meinung Osmoseanlagen nur - wenn wir von den Kosten im Vergleich der benutzen Leistung rechnen - nur bei kleineren Wassermengen.

Ich muss aber zugeben, dass es einfacher und bequemer ist, eine Osmoseanlage zu betreiben, als einen Vollentsalzer. Da ich hier - wie du schon erwähnt hast, regenerieren musst.

Wir haben übrigens beides im Einsatz und jedes hat seine Vor - und Nachteile.

Mein Tipp: Jeder sollte sich selber ausrechnen, angefangen von den Kosten, Vor - und Nachteile jener Anlage! Eine vernünftige Vorabberatung vom Fachmann seines Vertrauens ist das A und O!

Ich bin gespannt auf deine Antwort...
d014.gif


Liebste Grüße von mir und hoffentlich bekomme ich jetzt keinen
a014.gif
mit dir :?:
a074.gif
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Wilma schrieb:
Ich kann mir eine vergleichbare 20 L Säule mit 90.000 HL aufstellen.
Ich sehe hier keine Vergleichbarkeit.

Du müsstest diese Säulen mit jeweils 40 Litern Säure und Lauge regenerieren. Die Beschaffung der Chemikalien, Herrichten der Regenerierlösungen, Auffangen, Neutralisieren ist ein logistisches Großunternehmen, das die meisten hier überfordern würde. Ich wollte mir das jedenfalls nicht alle Vierteljahre antun. Du etwa?

Diese hätte vergleichbar ähnliche Eigenschaften wie das Spitzenmodell von ROWA.
Bei momentanen Ebay-Preisen von um 300 Euro für eine Merlin kostet der Ionentauscher doppelt soviel. Für den Unterschied bekomme ich bei meinem Wasserpreis 120.000 Liter Wasser. Damit komme ich lange, sehr lange über die Runden.

Die Rechnung geht noch weiter auseinander - umso größer der Bedarf an Osmosewasser wird.
Je größer der Bedarf an Osmosewasser wird, desto kann man an die Anschaffung professioneller Anlagen z.B. von IEM denken, die ein Verhältnis von 1:1 fahren, und deren Preis sich in durchaus finanzierbaren Regionen bewegt, wenn man mal die Kosten für Anschaffung und Regenerierung großer Tauscheranlagen überschlägt.

Dazu kommt, das ich im Zweifelsfall die Bequemlichkeit vorziehe, und durchaus bereit bin, dafür ein paar Euro mehr auszugeben.

Viele Grüße
Robert
 
Hallo,

gerade bei einem hohen Salzgehalt (GH & KH) ist es nicht immer Vorteilhaft eine Osmoseanlage zu erwerben, die wenig Abwasser produziert.

ist ja prinzipiell richtig. Allerdings scheint es mir so, als ob es ine ganze reihe von Rahmenbedingungen geben muss, die da gewaltig mit rein spielen.
Ich verwende seit ca. 7 Jahren Umkehrosmoseanlagen beruflich und seit ca. 4 Jahren privat. Die Membranen im Betrieb sind wesentlich kurzlebiger, obwohl sie bei ca. 1:4 laufen. Die aktuelle Membrane lief gerademal ca. 1 Jahr bei ~20-30l wöchentlichem Permeatbedarf.
Die aktuelle privat benutzte Anlage läuft seit Nov. 2004 und erfreut mich immer noch mit Top-Werten (1:0,8 / ~200l pro Woche).
Beide Anlagen mit mit quasi identischen Wasserwerten (GH~15°, KH~11°).

Ich habe in den Jahren einige Membranen "verbraucht" und bilde mir ein beurteilen zu können, daß es bestimmte Parameter geben muss, die die Lebensdauer der Membrane wesentlich ungünstiger beeinflussen, als dies die "nackten" Härtegrade und das Konzentrat/Permeat-Verhältnis tun.

Eine Anlage mit 1:3 oder sogar 1:4 hält in der Regel deutlich länger ohne zu verblocken als Wassersparende Osmoseanlagen.

Kann ich nicht wirklich beurteilen. Da meine Anlage im Betrieb aber inzwischen längst wieder verblockt ist und meine zuhause beit 1:0,8 immer noch tadellos läuft, lehrt mich die persönliche Erfahrung mit solchen "Regeln" vorsichtig zu sein...
Außerdem muss man die Kosteneinsparung durch geringeren Wasserverbrauch ins Verhältnis setzen mit dem Preis einer neuen Membrane. In meiner 1:0,8-Anlage werkeln zwei billige Filmtec Membranen (die kleinsten dieser Reihe). Da kostet eine ~30 Euronen. Das ist nicht wirklich die Welt- da darf auch mal eine verblocken.

Bei so hohen Wasserwerten oder höher würde ich zudem von Osmoseanlagen eher abraten und lieber zur Vollentsalzung über Tauscher raten.
14°dGH und 8°dKH sind Deiner Meinung nach "hohe Wasserte"?
Das ist doch absolut nichts besonderes, bezüglich der Härte.
Bei wirklich hohen Härtegraden (diese hier sind es nicht!) ist sogar in wirtschaftlicher Hinsicht vom Einsatz einer Vollentsalzung abzuraten.

Bei den Tauschern wird sogar Silikate (Meerwasser) herausgezogen.
Wieso "Meerwasser"? Ich betreibe (zwischenzeitlich nur noch selten) einen ca. 50.000HL-Austauscher für Süßwasseraqaurien.
Ich mache das wegen des CO2-gehaltes des Ablaufes. Bei einem stark-basischen Anionentauscherharz kann ich den Ablauf direkt in das AQ leiten, ohne vorher CO2 austreiben zu müssen.

>Hier wäre eine Osmoseanlage nur in Verbindung mit einem Silikatfilter (zusätzliche Kosten) zu betreiben.

Naja- wie hoch sind denn die Kosten? Wieviel ist denn im Permeat noch drin, was von einer nachgeschalteten Stufe noch ausgetauscht werden müsste?! So eine Feinentsalzungsstufe hält doch ewig, weil das Permeat nur noch sehr wenige Salze enthält.

...und man sollte sich individuell gut beraten lassen!

Auf alle Fälle sollte man das tun. Am besten von jemandem, der wirklich etwas von der Materie versteht.

...da mir bewusst war, dass die Süsswassertauscher mit schwach-basischem-Anionenaustauscherharz befüllt werden.
Soso, werden sie also nicht. Na- dann habe ich wohl alles falsch gemacht.
Man sollte mit solchen "Allgemeinposten" sparsamer umgehen!

>Ich kann mir eine vergleichbare 20 L Säule mit 90.000 HL aufstellen. Diese hätte vergleichbar ähnliche Eigenschaften wie das Spitzenmodell von ROWA.

90.000HL? Ist wohl ein Witz.
Ich habe vor genau 9 Tagen mit meinem (im Vergleich "kleinen") 50.00HL-VE ein 220l-Faß in rund 20 Minuten voll gemacht. 2µS/cm (nein- nicht mit einem Hanna-Stick gemessen :roll: ).

Die Regenerration kostet um Durchschnitt bei dieser Tauschergröße ca. 60 bis 70 EUR.
Da hast Du fair gerechnet. Ich bin beim überschlagen auf rund 50-60Euro gekommen.
So ein Teil ist aber privat nur in Ausnahmefällen sinnvoll.
Bei meinem 50.000HL-Gerät reich die Badewanne kaumnoch aus, um das Abwasser aufzufangen (der pH der Sole wird dort eingestellt, bevor das ganze den Abfluß runter geht).
Außerdem sind schon meine Säulen so schwer, daß man schon etwas Kraft braucht, um die an den Ort der Regeneration zu verbringen.
Für eine 90.000HL-Anlage solltest Du Umzugshelfer bestellen :lol:

>Ich muss aber zugeben, dass es einfacher und bequemer ist, eine Osmoseanlage zu betreiben, als einen Vollentsalzer. Da ich hier - wie du schon erwähnt hast, regenerieren musst.
Das Regenerieren meines VE kostet mich Stunden. Aber vermutlich stelle ich mich nur etwas "trottelig" an. Zum Ansetzen der Regnerierlösung müssen Maischefässer verwendet werden- mit einem Haushaltseimer kommst Du da nicht mehr weit.
Und das Auflösen der 1,8kg NaOH und auch das abpumpen und verdünnen der 4,5l 30%igen HCl ist das reinste Vergnügen! :roll:

>Wir haben übrigens beides im Einsatz und jedes hat seine Vor - und Nachteile.
Da ich auch beides im Einsatz habe (teilweise auch beruflich) und der eingesetzte 2-Säulen-VE kein Spielzeug ist, bilde ich mir ein über ein klein wenig Erfahrung zu verfügen. Und ich pflichte Robert bei allem was er sagt bei.

Gruß,
Dirk
 
Hallo Dirk,

schwere Bierfässer stämmen können die Jungs, aber eine 25 kg Säule (90.000 HL = 20 L) können sie nicht heben. :lol: :lol: :lol:

Nein im Ernst jetzt - bei vielen Punkten lässt sich viel darüber diskutieren -einige UOA - Hersteller geben an, über einen GH - Wert von 15 von Osmoseanlagen abzuraten, da die Verblockungsrate einfach zu hoch ist.
Bzw. man sollte hier öffter rückspülen um die Membran zu schonen.

Ich selber habe meine Osmoseanlage schon über 4 Jahre und habe bis heute keine Probleme, selbst bei höheren Wasserwerten. (Verhältnis 1 : 3) Das nur dazu.

Bei einem stark-basischen Anionentauscherharz kann ich den Ablauf direkt in das AQ leiten, ohne vorher CO2 austreiben zu müssen.
Das würde ich dir abraten, bei einem pH Wert von 8,5 im Ablaufwasser des stark - basischen Anionenaustauschers.

Zitat:
...da mir bewusst war, dass die Süsswassertauscher mit schwach-basischem-Anionenaustauscherharz befüllt werden.

Soso, werden sie also nicht. Na- dann habe ich wohl alles falsch gemacht.
Man sollte mit solchen "Allgemeinposten" sparsamer umgehen!

Verstehe deine Antwort nicht - was ist daran falsch?

90.000HL? Ist wohl ein Witz.
Ich habe vor genau 9 Tagen mit meinem (im Vergleich "kleinen") 50.00HL-VE ein 220l-Faß in rund 20 Minuten voll gemacht. 2µS/cm (nein- nicht mit einem Hanna-Stick gemessen ).

Hier hast du mich falsch verstanden. Es geht mir nicht darum wie schnell ich ein Fass auffüllen kann, sondern wie viel Wasser ich entsalze, bevor ich regenerieren muss.

Alles andere ist doch mehr oder weniger Spielerei. Ob ich 100 Liter in 30 Minuten oder in 50 Minuten erhalte - ist für mich Nebensache. So viel Zeit sollte man haben. Wie oft ich aber regenerieren muss - ist eine andere Sache. Da bevorzuge ich ein 90.000 HL Anlage lieber als eine 50.000 HL Anlage.

Bei meinem 50.000HL-Gerät reich die Badewanne kaumnoch aus, um das Abwasser aufzufangen (der pH der Sole wird dort eingestellt, bevor das ganze den Abfluß runter geht).

Sei mal ehrlich. Wieso machst Du das??? Viele Haushaltsmittelchen sind agressiver als die 6-10% Salzsäure bzw. 3-6 % Natronlauge?

Bei einem 50.000 HL Tauscher musst du mit der doppelten bis dreifachen Menge Flüssigkeit regenerieren - wie die Literanzahl im Tauscher. In deinem Fall ca. 30 Liter Salzsäure und 30 Liter Natronlauge.
Das sind 60 Liter die in die Badewanne laufen. Beide Flüssigkeiten neutralisieren sich in etwa, so dass du alles zusammen ablaufen lassen könntest. Eine Badewanne hat in etwa 250-400 Liter. Da passt eine Menge rein. Da kannst du sogar deine Anlage mit Wasser spülen.

Und das Auflösen der 1,8kg NaOH und auch das abpumpen und verdünnen der 4,5l 30%igen HCl ist das reinste Vergnügen!
Wieso machst du dir so viel Arbeit?
Ich setz´ mir einen 10 Liter Eimer auf entsprechende Menge Natronlauge und eine 600er Eheim Compactpumpe und schon drückt mir diese Pumpe langsam die Lösung in den Tauscher.

Man kann sich das Leben auch schwer machen :wink: .
 

Anhänge

  • PICT2568.JPG
    PICT2568.JPG
    50,5 KB · Aufrufe: 378
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Wilma schrieb:
Viele Haushaltsmittelchen sind agressiver als die 6-10% Salzsäure bzw. 3-6 % Natronlauge?
Bei der Natronlauge stimme ich Dir zu, die ist auch in Abfluß-Frei und Abbeize drin. Allerdings ist das Ansetzen aus der Lösung aus festem Natriumhydroxid nicht mehr ganz ohne. Aber was gibt's zur Salzsäure vergleichbares im Haushalt? Mir fällt nichts ein. Dazu kommt die schiere Menge, die keineswegs mehr haushaltsüblich ist.

Ich setz´ mir einen 10 Liter Eimer auf entsprechende Menge Natronlauge und eine 600er Eheim Compactpumpe und schon drückt mir diese Pumpe langsam die Lösung in den Tauscher.
Du hast in Deiner Rechnung weiter oben die laufenden Kosten für die Eheim Compact vergessen, die das Salzsäurebad ziemlich schnell übelnehmen wird.

Man kann sich das Leben auch schwer machen :wink: .
An Deinem Enthusiasmus merkt man, daß Du den Tauscher noch nicht lange hast. Laß uns mal in 10 Jahren drüber reden.

Viele Grüße
Robert
 
Robert Miehle schrieb:
Wilma schrieb:
Viele Haushaltsmittelchen sind agressiver als die 6-10% Salzsäure bzw. 3-6 % Natronlauge?
Bei der Natronlauge stimme ich Dir zu, die ist auch in Abfluß-Frei und Abbeize drin. Allerdings ist das Ansetzen aus der Lösung aus festem Natriumhydroxid nicht mehr ganz ohne. Aber was gibt's zur Salzsäure vergleichbares im Haushalt? Mir fällt nichts ein. Dazu kommt die schiere Menge, die keineswegs mehr haushaltsüblich ist.

Robert - liest du meine Beiträge nicht richtig?
p031.gif

Salzsäure + Natronlauge = Kochsalz es bleibt anschliessend nichts oder kaum etwas übrig - wovon man Angst haben müsste!

Wenn du bedenken hast vor einer 10%igen Salzsäure - so kannst du ja ein wenig Wasser laufen lassen und so die Salzsäure auf 2-3 % verdünnen. Was soll damit passieren? Das ansetzen ist eine Sache wobei man aufpassen müsste.



Ich setz´ mir einen 10 Liter Eimer auf entsprechende Menge Natronlauge und eine 600er Eheim Compactpumpe und schon drückt mir diese Pumpe langsam die Lösung in den Tauscher.

Du hast in Deiner Rechnung weiter oben die laufenden Kosten für die Eheim Compact vergessen, die das Salzsäurebad ziemlich schnell übelnehmen wird.

Ich lese, dass du anscheindend noch nie einen Tauscher regeneriert bzw. dich noch nie damit beschäftigt hast. Zumal du eine Compact Pumpe 300 / 600 für unter 10 EUR bekommst. Wenn die Pumpe von mir aus alle 2 Jahre erneuert werden müsste, wären das auch keine "großen" Kosten. Im Vergleich zu der Wassermenge die ungenutzt meist in den Abfluss verschwinden.

Ich besitze bereits seit 6 Jahren meinen Tauscher 22.500 HL und es ist meine 2. Pumpe in dieser Zeit. Aber nicht durch die Säure, sondern durch mein verschulden, da mir die Pumpe hingefallen war und dadurch gebrochen ist.

Wenn die Pumpen agressives Meerwasser aushalten, so halten diese auch eine verdünnte Salz - bzw. Natronlauge aus.

Man kann sich das Leben auch schwer machen :wink: .
An Deinem Enthusiasmus merkt man, daß Du den Tauscher noch nicht lange hast. Laß uns mal in 10 Jahren drüber reden.

Siehe oben - ich denke 6 Jahre reicht wohl für einen "kleinen" Erfahrungsbericht von mir! :lol:

Ich werde mich jetzt auch nicht immer wieder wiederholen - du kennst meine Einstellung. Ich denke das Thema ist genug abgeschwiffen.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Wilma schrieb:
Robert - liest du meine Beiträge nicht richtig?
Wilma - weißt Du jetzt schon nicht mehr, was Du anderthalb Stunden vorher geschrieben hast?
p031.gif


Darf ich Dir auf die Sprünge helfen:
Wilma schrieb:
Viele Haushaltsmittelchen sind agressiver als die 6-10% Salzsäure bzw. 3-6 % Natronlauge?
Und ich hatte stark bezweifelt, daß es im Haushalt aggressiveres als 6-10%ige Salzsäure gibt. Beispiele, bitte.

Ich lese, dass du anscheindend noch nie einen Tauscher regeneriert bzw. dich noch nie damit beschäftigt hast.
Du besitzt Lese-, Verständnis, oder Gedächtnisschwierigkeiten :shock:. Darf ich erinnern? Ich hatte geschrieben:
Robert Miehle schrieb:
Aus genau dem Grunde habe ich meinen 16.000-Härtliter-Vollentsalzer nach 10 Jahren auf's Altenteil geschickt, weil mir die ständige Regeneriererei zunehmend auf den Senkel ging.

Siehe oben - ich denke 6 Jahre reicht wohl für einen "kleinen" Erfahrungsbericht von mir! :lol:
Warten wir noch ein bisschen länger ab.

Viele Grüße
Robert
 
Hallo Robert,

wie bereits mehrfach erwähnt, vergleiche keine Äpfel mit Birnen!

Auf deine Äußerungen bezüglich meiner Person gehe ich nicht ein.

Die Aggressivität eines Abflussreinigers auf z. Bsp. auf Natronlagebasis ist wohl um einiges aggressiver als alle Regnerationsflüssigkeiten deines Tauschers zusammen.

Selbst Dichtungen werden porös durch Abflussreiniger. Essigessenz ist von der Aggressivität vergleichbar mit einer 6%igen Säure! Für Kalkreiniger auf Essigsäurebasis ist es aber anscheindend gut genug. Hier macht sie keiner Gedanken über Aggressivität.

Hier nochmals für dich zum nachlesen.

http://www.aponet.de/arzneimittel_inter ... index.html

Ich wollte dir lediglich die Argumente geben, nach denen du gefragt hast! Bitteschön!
c020.gif


Ich denke - wir kennen mittlerweile unsere Ansichten und sollten es einfach dabei belassen.

In diesem Sinne....

EDIT: @Jonas du hast eine PN von mir erhalten.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Wilma schrieb:
Die Aggressivität eines Abflussreinigers auf z. Bsp. auf Natronlagebasis ist wohl um einiges aggressiver als alle Regnerationsflüssigkeiten deines Tauschers zusammen.
So? Hier Natronlauge, da Natronlauge - ich erkenne da keinen Unterschied, mal abgesehen davon, daß Abfluß-Frei zum Einsatz bereits da ist, wo die Natronlauge zum Regenerieren erst nach einigem Hin und Her und potentiellen Berührungspunkten mit dem Anwender landet. Aber vielleicht ist Dir ja auch nur entgangen (das kennen wir ja schon), daß ich selbst Abflußreiniger bereits im Thread erwähnt habe.

Essigessenz ist von der Aggressivität vergleichbar mit einer 6%igen Säure!
Das ist natürlich falsch. Vergleiche bitte die Säurestärke von Essigsäure (pKs=4,76) mit der von Salzsäure (pKs=-3), und erkenne bitte selber, daß selbst hochverdünnte Salzsäure immer noch stärker ist als das Essigwässerchen. Essigsäure dissoziiert nur zu 0,4 % in Wasser, von der 25 %igen Essigessenz sind also nur 0,1 % zu Säure geworden. Salzsäure dissoziiert zu nahezu 100 %, 6 % Salzsäure sind also auch nahezu 6 % Säure. Salzsäure in dieser Stärke frisst Löcher in Kleidung und Haut, wenn die Spritzer unbemerkt bleiben!

Für Kalkreiniger auf Essigsäurebasis ist es aber anscheindend gut genug. Hier macht sie keiner Gedanken über Aggressivität.
Braucht man auch nicht. Kommt in der Stärke ja auch nicht an Salzsäure ran.

Du verharmlost den Umgang mit ätzenden Substanzen etwas zu sehr, finde ich.

Natürlich kann man auch als Nichtchemiker den Regeneriervorgang mit Umsicht, Vorsicht und Vorausplanung möglichst gefahrlos gestalten. Ich habe das selber 10 Jahre lang gemacht.

Aber schau Dir doch nur den Aufwand zu Regenerieren an:
  1. Säulen abbauen,
  2. Rückspülen,
  3. Chemiekalien ansetzen,
  4. mittels irgendwelcher Apparaturen oder Vorrichtungen langsam durch die Säulen laufen lassen,
  5. Regenerierlösungen auffangen und gegenseitig neutralisieren,
  6. Regenerierlösungen aus den Säulen spülen,
  7. Säulen wieder aufbauen.
Das alles kann man sich bei einer Umkehrosmoseanlage schenken. Jeder, der mit der Anschaffung eines Ionentauschers liebäugelt, sollte sich schon genau überlegen, ob er sich das Pritscheln mit Säure und Lauge und das ganze Brimborium drumrum wirklich auf Dauer antun will. Ich wollte es nach 10 Jahren Vollentsalzer nicht mehr. Wilma, vor gar nicht so langer Zeit habe ich auch noch so glühend vor Eifer für den Vollentsalzer geschrieben. Aber einmal die Bequemlichkeit einer Umkehrosmoseanlage erlebt, und ich will keinen Tauscher mehr, auch nicht geschenkt.

Die Durchlaufzeit bei einer Umkehrosmoseanlage wird ab und an noch als Gegenargument genannt. Für mich ist das Augenwischerei. Wasser aus einer stark-sauren–schwach-basischen Harzkombination (die überwiegend eingesetzt wird), ist wegen des hohen Kohlensäuregehalts des Ablaufwassers auch nicht sofort verwendbar. Aus meinen 14 Karbonathärtegraden macht ein Vollentsalzer über 200 mg/l CO2. Bei Wasserwechsel in nicht-homöopathischer Menge würde das die Fische himmeln. Also erst CO2 rausblasen - und damit ist der angebliche Zeitvorteil dahin.

JonnyB schrieb:
Könntet ihr die Osmoseanlage mal so beschreiben, dass das auch jemand versteht, der damit überhaupt keine Erfahrung hat?
Hilft Dir das: http://www.aquacare.de/info/veroeff/ro_wie/ro_wie.htm?

Viele Grüße
Robert
 


Oben