Hallo,
nach meinem Malheur mit meinem alten Aquarium habe ich nun alles wieder neu aufgesetzt. Nach 4 Wochen Einlaufzeit habe ich langsam angefangen wieder Fische hineinzusetzen. Erst einen wunderschönen blauen Kampffisch, dann 5 Dornaugen. Alle Fische sind noch recht klein und jung.
Der Kampffisch macht mir allerdings Sorgen. Die ersten Tage war er ja noch ganz aufgeregt und hat das Aquarium erkundet. Nun klemmt er sich immer in enge Stellen, bzw. zwischen zwei Blättern, ein und verharrt dort Stunden. Erst dachte ich ja, dass er bald stirbt. Aber dafür ist er viel zu agil wenn es Futter gibt. Auch seine Farbe ist leuchtend und seine Bewegungen wirken lebendig.
Ihr müsst euch das so vorstellen: Schaut man ins Aquarium, dann denkt man er sei tot. Er klemmt sich immer selbst in die engsten Spalten ein, oder legt sich einfach mitten auf den Boden. Absolut regungslos. Ist das so eine Art Fetisch? Ein Bondage-Fisch, der sich gerne selbst fixiert? Einmal lag er sogar tatsächlich in Seitenstellung einfach mitten auf dem Boden. Öffnet man allerdings den Aquariums-Deckel, dann spurtet er an die Oberfläche und wartet auf Essen. Er frisst ein bis zwei Happen (sogar aus der Hand) und schießt dann wieder in seine alte Position zurück.
Im Gegensatz dazu scheinen die Dornaugen eine Menge Spaß im Becken zu haben. Tagsüber sieht man sie zwar kaum, aber gegen Abend gehen die richtig ab. Dann wuseln sie über den Boden (Sand) oder grasen die Blätter meiner Pflanzen ab. Sie leben wohl alle in meinem Lochstein (das ist schon irre, wie die durch die engen Löcher schlupfen), obwohl ich ihnen eine Höhle gekauft habe. Aber eins tun sie nicht: sie verbuddeln sich nicht im Sand, wie sie das im Laden gemacht haben.
Kafi und Dornaugen verstehen sich übrigens blendend. Erst dachte ich ja, diese hektischen Bewegungen gehen dem Kafi auf den Geist. Aber man kann ihn des Öfteren beobachten, wie er es sich direkt bei den Dornaugen gemütlich macht.
So, nun meine Fragen:
1) Langweilt sich der Kampffisch? Und falls ja, was tue ich dagegen? Würdet Ihr in einem solchen Fall zwei Weibchen dazu kaufen? Oder habe ich einfach ein enorm faules Exemplar erwischt?
2) Warum wollen sich die Dornaugen nicht verbuddeln? Ich dachte das machen die andauernd. Zumindest taten sie das im Laden. Stimmt da was mit dem Boden (weißer Aquariumssand) nicht?
3) Wie lange sollte ein Becken eingefahren sein, bevor man Garnelen hinzufügt? Bzw. gibt es einen besseren Vorschlag für eine weitere Art?
Vielen Dank für Eure Zeit.
nach meinem Malheur mit meinem alten Aquarium habe ich nun alles wieder neu aufgesetzt. Nach 4 Wochen Einlaufzeit habe ich langsam angefangen wieder Fische hineinzusetzen. Erst einen wunderschönen blauen Kampffisch, dann 5 Dornaugen. Alle Fische sind noch recht klein und jung.
Der Kampffisch macht mir allerdings Sorgen. Die ersten Tage war er ja noch ganz aufgeregt und hat das Aquarium erkundet. Nun klemmt er sich immer in enge Stellen, bzw. zwischen zwei Blättern, ein und verharrt dort Stunden. Erst dachte ich ja, dass er bald stirbt. Aber dafür ist er viel zu agil wenn es Futter gibt. Auch seine Farbe ist leuchtend und seine Bewegungen wirken lebendig.
Ihr müsst euch das so vorstellen: Schaut man ins Aquarium, dann denkt man er sei tot. Er klemmt sich immer selbst in die engsten Spalten ein, oder legt sich einfach mitten auf den Boden. Absolut regungslos. Ist das so eine Art Fetisch? Ein Bondage-Fisch, der sich gerne selbst fixiert? Einmal lag er sogar tatsächlich in Seitenstellung einfach mitten auf dem Boden. Öffnet man allerdings den Aquariums-Deckel, dann spurtet er an die Oberfläche und wartet auf Essen. Er frisst ein bis zwei Happen (sogar aus der Hand) und schießt dann wieder in seine alte Position zurück.
Im Gegensatz dazu scheinen die Dornaugen eine Menge Spaß im Becken zu haben. Tagsüber sieht man sie zwar kaum, aber gegen Abend gehen die richtig ab. Dann wuseln sie über den Boden (Sand) oder grasen die Blätter meiner Pflanzen ab. Sie leben wohl alle in meinem Lochstein (das ist schon irre, wie die durch die engen Löcher schlupfen), obwohl ich ihnen eine Höhle gekauft habe. Aber eins tun sie nicht: sie verbuddeln sich nicht im Sand, wie sie das im Laden gemacht haben.
Kafi und Dornaugen verstehen sich übrigens blendend. Erst dachte ich ja, diese hektischen Bewegungen gehen dem Kafi auf den Geist. Aber man kann ihn des Öfteren beobachten, wie er es sich direkt bei den Dornaugen gemütlich macht.
So, nun meine Fragen:
1) Langweilt sich der Kampffisch? Und falls ja, was tue ich dagegen? Würdet Ihr in einem solchen Fall zwei Weibchen dazu kaufen? Oder habe ich einfach ein enorm faules Exemplar erwischt?
2) Warum wollen sich die Dornaugen nicht verbuddeln? Ich dachte das machen die andauernd. Zumindest taten sie das im Laden. Stimmt da was mit dem Boden (weißer Aquariumssand) nicht?
3) Wie lange sollte ein Becken eingefahren sein, bevor man Garnelen hinzufügt? Bzw. gibt es einen besseren Vorschlag für eine weitere Art?
Vielen Dank für Eure Zeit.