Meerwasser AQ 30L, 54L oder 110 L



Hi,

also raten würde ich für den anfang zu etwas kleinem (30L)
wenn du dich lang genug mit dem Thema auseinander gesetzt hast
kannst du später immernoch auf etwas größeres Umsteigen.
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo,

also ich habe dieses Jahr mit 37-Liter angefangen. Da sind die Kosten (und auch evenruelle Verluste) noch überschaubar. Größer wird es dann später mit mehr Erfahrung sowieso. :wink:

Viele Grüße
Roman
 
Danke für die ersten Meinungen

Ich habe mal in zwei Foren die Frage gestellt.

Hier rät man mir zum kleinen Becken, in einem anderen Forum Einstimming zum Großen. :(

Könnt ihr eure Meinungen noch ein wenig detaillierter Begründen?

Dür das große BEkcen wurde gesagt, dass man sich nur einmal die Technik kaufen muss, wenn man bei einem kleinen AQ anfängt und dann "größer werden will" müsste man sich wieder komplett neu eindecken. Außerdem würde ein größeres Becken stabiler laufen.

Also ich bin mir da wirklcih nicht sicher. Vom Platz hier sind alle Varianten möglich und alle Becken vorhanden.

Nun brauche ich nur gute Argumente dich mich vom jeweiligen Becken überzeugen.

Was glaubt ihr wie hoch die Anschaffungskosten von einem kleinen Bekcen sich von einem großen unterscheiden?


LG
Laura
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Laura,

also ich kann nur von mir sprechen - also nicht verallgemeinern. Ich wollte erst mal überhaupt Erfahrungen mit Meerwasser sammeln, da es doch was gänzlich anderes ist als Süßwasseraquaristik. Um nicht gleich zuviel zu investieren (und evtl. zu verlieren) habe ich mich für einen kleinen Cube (37 Liter) entschieden und ein Nano-Riff aufgebaut. Als Besatz sind bislang auch neben dem durch Lebendgestein eingebrachten nur Wirbellose drinnen. Wichtig ist mir erst mal der Umgang mit den Wasserparametern und Abläufen (Algenphasen,...) im Meerwasser. Vielleicht kommt später noch eine Garnele oder kleine Grundel dazu, aber das ist noch nicht sicher.
In dem kleinen Cube ist die Technik erst mal nicht so aufwändig. Heizer, Strömungspumpe, Beleuchtung und gut. Einen Abschäumer und andere Technik habe ich bislang noch nicht benötigt.

Für die Kosten gibt es im Allgemeinen eine Faustformel: 10,-Euro pro Liter - nach oben gibt es aber keine Grenze

Wenn ich dann über genug Erfahrungen verfüge, werde ich bestimmt vergrößern. Zur Diskussion steht bei mir dann mein 200L-Eckaquarium im Wohnzimmer auf Meerwasser umzustellen. Dann benötige ich aber auch mehr Technikaufwand bei der Beleuchtung, Abschäumung, usw.
Und bis dahin lerne ich am Nano-Riff und spare fürs größere AQ. :wink:

Viele Grüße
Roman
 
Hallo Roman,

ja das leuchtet mir ein was du geschrieben hast und ich bin eigentlich der gleichen Meinung wie du.


Fische oder so sind natürlich super, habe da auch eine Vorstellung was ich mal haben möchte, würde ich aber auch nicht zu anfang haben wollen, da ich erstmal 1-2 Jahre Erfahrung sammel möchte.

Vielleicht sollte ich in dem andern Forum mal eher die gegenfrage stellen was also gegen ein 30-40 Liter Becken spricht (abgesehen von den Anschaffungskosten). Häufig wird gesagt, dass ja die stabilität schwieriger ist und ein größeres Becken kleine Fehler eher verzeiht.
Grüße
Laura
 

Torsten81

Mitglied
Hallo Laura

Ich antworte dir hier direkt. :wink:

Ich kann dir keine wirklich verbindliche Empfehlung geben welche Aquariengröße jetzt wirklich Einsteigerfreundlich ist.
In meinen Augen ist ein 110L noch am besten geeignet um richtig Erfahrung in dem Thema Meerwasseraquaristik sammeln zu können.
Das ganze lässt sich dann auch noch in einem preislich relativ überschaubarem Rahmen betreiben.

Die Vorteile sehe ich vor allem in der etwas größeren Besatzauswahl künftiger Pfleglinge und der Tatsache das man ein etwas größeres Wasservolumen hat, welches nicht ganz so schnell mit Dichteschwankungen reagiert wenn man mal vergisst das verdunstete Wasser zu ersetzen, wie dies bei einem 30L Aquarium der Fall sein kann.

Für ein 30er spricht in meinen Augen der sehr preiswerte Einstieg.
Beim Besatz ist man sehr eingeschränkt im Vergleich zu einem 110l Aquarium aber wer sich zb. einfach nur dafür interessiert was es mit den lebenden Steinen so auf sich hat, der kann das bei einem solch kleinen Aqurium bestens beobachten.

Für dich solltest du klären was du bereit bist in dein Hobby zu investieren, dann stellt sich die Frage des möglichen Besatzes und dann gilt es das in einen Einklang zu bringen der dir zusagt.

Meien persönlicher Rat:
Wenn du den Platz hast ein 110er zu stellen und das deinen finanziellen Rahmen nicht sprengt, dann nimm das.
Der "Haben will! - Faktor" ist gerade in der Anfangszeit einfach zu groß und bei einem 30L Becken kaum zu stillen wenn man sich so richtig für dieses Hobby begeistern kann.

MfG Torsten
 


Oben