Hallo Aquarianer,
hier ein kleiner Erfahrungsbericht, vielleicht auch mal eine Hilfe für Anfänger. Bilder folgen sobald ich dazu komme.
Ein Bekannter und ich betreiben jetzt seit ca. 1 Jahr ein Becken mit ca. 600Litern.
Ich erzähle euch hier den Werdegang. Er durfte Arbeiten, ich versuche das jetzt zusammenzufassen.
Das Becken wurde aufgestellt und in Betrieb genommen. ein Standardbecken mit Ju**l Abdeckung 2 Röhren mit je 40 Watt.
Besonderheit ist das Grober Kies verwendet wurde, der etwas dunkler als der übliche Quarzkies ist.
Das becken ist 4 Wochen eingelaufen. Ohne das ein Nitrittest gemacht wurde. Von Beginn an wurden nur absolut pflegeleichte Pflanzen wie Vallisnerien, Hygrophilla Polysperma, Limnophilla Sessiflora, möglichst einfache Stengelpflanzen eingesetzt. Unter anderem auch Cryptocorinen Wenditii.
Nach der Einfahrzeit wurde ca. alle 14 Tage 30% Wasserwechsel durchgeführt.
Der Fischbesatz besteht aus grossen Skalaren (12 Stück)
aus 4 Netzschmerlen, einigen grossen Neons (ca.6), 2 Schmetterlingsbuntbarschen und Regenbogenfischen (6 Stck.)
4 - 6 Antennenwelse.
Diese bekommen regelmässig täglich Futter.
Das Becken hat keinerlei Sonneneinstrahlung.
Die Pflanzen sind darin angewachsen und wachsen auch der Lichtmenge und CO2 Menge entsprechend gut.
Huminsäuren werden durch Wurzeln eingebracht. (Am Anfang auch durch zusätzlichen Eichenrindentee)
Durch die Huminsäuren wurde der PH beeinflusst, wobei hier nicht genau der Anteil bestimmbar ist.
Es ist keine CO2 Anlage dran!! Der Pflanzenwuchs ist duch die Lampenwahl bestimmt. Hier eine Warmton (Daylight 830) und eine Aqua-GLO (Sehr Rot und Blau) für die erweiterung des Lichtspektrums.
Alle Pflanzen wachsen hinreichend und ohne Algen! Das etwas dämmgrig erscheinende Becken steht stabil da, so das jetzt seit Jahresbeginn nur noch alle 3 Wochen 20% gewechselt wird.
Es stellt sich jetzt die Frage, warum hier auch bei reduziertem Licht ein relativ guter und hinreichender Pflanznewuchs funktioniert.
Unser Leitungswasser hat einen PH vo ca. 7 - 7,5
KH von 14 - 16 und GH von 16 - 18 Grad deutscher Härte.
ein leichter Grünalgenfilm hat sich auf dem Kiesgrund gebildet und dient als Nahrung für die Welse. Ebenso hat dieser leichte Film ein tolles Aussehen und ist auch für den Betrachter keine Störung im Becken.
Ich werde bald mal Bilder machen, so das mir das auch geglaubt wird.
Der Bodengrund wird bei den WW zuweilen fast nicht durchgerührt, eher wirklich nur an der Oberfläche abgesaugt. So das die losen Mulmflocken abgesaugt sind. Der Bodengrund ist ca. 5 - 8 cm tief, ohne Dünger.
Der Filter wird lediglich wenn die Leistung spürbar veringert ist geöffnet und die Filterschwämme ausgedrückt. Das Wechselwasser aus dem Becken wird dann zum ausspülen des Filters genommen, der Rest zum Blumengiesen.
Mich erstaunt nach alledem was ich in diversen Internetfren laß, wie einfach doch durchaus so ein Becken funktionieren kann. Nur die Auswahl der Pflanzen ist dadurch sehr eingeschränkt. (Halbschattengewächse und Anubien...)
Ich grüsse euch und wünsche viel Erfolg beim umsetzten...
Jens vom Bodensee
hier ein kleiner Erfahrungsbericht, vielleicht auch mal eine Hilfe für Anfänger. Bilder folgen sobald ich dazu komme.
Ein Bekannter und ich betreiben jetzt seit ca. 1 Jahr ein Becken mit ca. 600Litern.
Ich erzähle euch hier den Werdegang. Er durfte Arbeiten, ich versuche das jetzt zusammenzufassen.
Das Becken wurde aufgestellt und in Betrieb genommen. ein Standardbecken mit Ju**l Abdeckung 2 Röhren mit je 40 Watt.
Besonderheit ist das Grober Kies verwendet wurde, der etwas dunkler als der übliche Quarzkies ist.
Das becken ist 4 Wochen eingelaufen. Ohne das ein Nitrittest gemacht wurde. Von Beginn an wurden nur absolut pflegeleichte Pflanzen wie Vallisnerien, Hygrophilla Polysperma, Limnophilla Sessiflora, möglichst einfache Stengelpflanzen eingesetzt. Unter anderem auch Cryptocorinen Wenditii.
Nach der Einfahrzeit wurde ca. alle 14 Tage 30% Wasserwechsel durchgeführt.
Der Fischbesatz besteht aus grossen Skalaren (12 Stück)
aus 4 Netzschmerlen, einigen grossen Neons (ca.6), 2 Schmetterlingsbuntbarschen und Regenbogenfischen (6 Stck.)
4 - 6 Antennenwelse.
Diese bekommen regelmässig täglich Futter.
Das Becken hat keinerlei Sonneneinstrahlung.
Die Pflanzen sind darin angewachsen und wachsen auch der Lichtmenge und CO2 Menge entsprechend gut.
Huminsäuren werden durch Wurzeln eingebracht. (Am Anfang auch durch zusätzlichen Eichenrindentee)
Durch die Huminsäuren wurde der PH beeinflusst, wobei hier nicht genau der Anteil bestimmbar ist.
Es ist keine CO2 Anlage dran!! Der Pflanzenwuchs ist duch die Lampenwahl bestimmt. Hier eine Warmton (Daylight 830) und eine Aqua-GLO (Sehr Rot und Blau) für die erweiterung des Lichtspektrums.
Alle Pflanzen wachsen hinreichend und ohne Algen! Das etwas dämmgrig erscheinende Becken steht stabil da, so das jetzt seit Jahresbeginn nur noch alle 3 Wochen 20% gewechselt wird.
Es stellt sich jetzt die Frage, warum hier auch bei reduziertem Licht ein relativ guter und hinreichender Pflanznewuchs funktioniert.
Unser Leitungswasser hat einen PH vo ca. 7 - 7,5
KH von 14 - 16 und GH von 16 - 18 Grad deutscher Härte.
ein leichter Grünalgenfilm hat sich auf dem Kiesgrund gebildet und dient als Nahrung für die Welse. Ebenso hat dieser leichte Film ein tolles Aussehen und ist auch für den Betrachter keine Störung im Becken.
Ich werde bald mal Bilder machen, so das mir das auch geglaubt wird.
Der Bodengrund wird bei den WW zuweilen fast nicht durchgerührt, eher wirklich nur an der Oberfläche abgesaugt. So das die losen Mulmflocken abgesaugt sind. Der Bodengrund ist ca. 5 - 8 cm tief, ohne Dünger.
Der Filter wird lediglich wenn die Leistung spürbar veringert ist geöffnet und die Filterschwämme ausgedrückt. Das Wechselwasser aus dem Becken wird dann zum ausspülen des Filters genommen, der Rest zum Blumengiesen.
Mich erstaunt nach alledem was ich in diversen Internetfren laß, wie einfach doch durchaus so ein Becken funktionieren kann. Nur die Auswahl der Pflanzen ist dadurch sehr eingeschränkt. (Halbschattengewächse und Anubien...)
Ich grüsse euch und wünsche viel Erfolg beim umsetzten...
Jens vom Bodensee