Hi,
Jaja, die bösen Händler erzählen einem alles mögliche, wenn der Tag lang ist. Hier kann man sich wenigstens sicher sein, dass die Leute wissen wovon sie erzählen.
Du meintest sicher Schnecken, nicht Muschel. 8)
Wir reden aber über Carinotetraodon travancoricus, oder?
Die Tiere sind in mancher Hinsicht einen Tick komplizierter - oder vielleicht auch einfach nur anders - als so die üblichen reflex-gesteuerten Schafe, die man meistens im Aquarium hält. Soll nicht heissen, dass ich nicht so erfahrenen Leuten von C. travancoricus abraten würde. Aber vielleicht sollte man anmerken, dass sie auch mal rum zicken und von Tier zu Tier unterschiedlich sien können. Kann also schon mal sein, dass dann die Chemie zwischen zwei Tieren zeitweise nicht so stimmt... und womöglich erst nach Monaten der Eintracht. Wir halten die Tiere jedenfalls in Artenbecken, um solchen Schwierigkeiten mit der Vergesellaschaftung mit anderen Tieren zumindest aus dem Weg zu gehen.
Und Gesellschaft tut ihnen halt schon sehr gut. Daher wäre ein größeres Becken nicht verkehrt. Das entschäft einiges. Auch eine strukturierte Bepflanzung ist sehr wichtig, damit die Tier untereinander auskommen.
54L halte ich für eher klein... Aber da scheiden sich die Geister.
Zur Ernährung: Blasenschnecken sind schon ganz gut. Die kann man unserer Erfahrung nach recht gut nachziehen. Aber irgendwie kriegen das gewisse Leute immer mal wieder nicht hin... Lieber vorher anfangen mit den Schneck, dann Kugelfische kaufen.
Gefrorene Mückenlarven gehen auch. Granulat- und Flockenfutter nehmen unsere gar nicht.
Seit meine Freundin den Fischen immer mehr verschiedenes Lebendfutter gibt, machen die Tierchen sich wirklich besser und balzen mehr, sind lebhafter. Bachflohkrebse, Eintagsfliegenlarven, Daphnien...
Grüße,
Andy