Hilfe...katastrophale Phosphatwerte

Hallo!

Da wir den ersten zarten wuchs von Algen festgestellt haben (wir denken Pinselalgen und Grünalgen) haben wir, da die bislang von uns messbaren Wasserwerte absolut im sehr guten Bereich liegen, zu den bestehenden Tröpfchentests (NO2, NO3, FE, GH, KH, PH) noch ein PO4 Test angeschafft...und siehe da absolute Alarmwerte. Der JBL Test ist dunkelblau also >= 10mg PO4 ...

Haben jetzt seit letzten Freitag tgl. große WW gemacht und Wert ist jetzt auf 0.5mg unten, also erstmal im Idealbereich.

Wir haben das Becken seit Weihnachten laufen...Besatz und restliche WW stehen im Profil.

Da der bislang prächtige Pflanzenwuchs uns eh dazu aufgefordert hat mal kräftig durchzugärtnern, wurden die Pflanzen mit den Algen kräftig zurückgeschnitten...seit Samstag ist auch derzeit keine Neubildung mehr zu erkennen...außerdem haben wir uns noch ein Töpfchen Rotalas geholt und damit den letzten freien Platz im hinteren Beckenbereich bepflanzt...hoffen mal dass damit jetzt noch ein zusätzliches Gegengewicht zur Algenbildung erfolgt ist...ansonsten sind bereits ca. 15 schnellwachsende Pflanzen im hintereren Beckenbereich vorhanden (Hygrophila salicifola -wuchert ohne Ende, grüne Cabombas und einige deren Namen ich nicht kenne (sieht ähnlich aus wie die Wasserpest ist aber rötlich). Weiterhin im mittleren Bereich noch Echinodorus amazonicus, Echinodorus ozelot "rot" und Rotala macrandra sowie einige langsamwachsende im Vordergrung, z. B. Alternanthera reinecki 'Rot'.

Doch jetzt zur eigentlichen Frage: Wo kommt dieser extreme PO4 Wert her? Und wie kann ich den Wert stabil niedrig halten?

Haben bisher spätestens nach 14 Tagen 60%WW gemacht.
Das sollte doch eigentlich ok sein, oder?

Wir Füttern ausgewogen ein Gemisch aus Frostfutter (Mückenlarven rot/weiß, Artemia und Daphnia), Flockenfutter (lag dem AQ Set bei...ist von Hagen, lt. Etikett mit extra wenig Phosphatanteil, Granulatfutter von JBL und Welstabletten ebenfalls von JBL)...das Frostfutter kommt übrigens bisher immer tiefgefroren ins Wasser...sollte man das evtl. vorher auftauen und vielleicht mal durchspülen um dort mglweise vorhande Konservierungsstoffe rauszubekommen oder ist Frostfutter da ja tiefgerforen frei von Phosphaten?

Da Lt Zierfischverzeichnis die Keilfleckenbärblinge öfter als einmal
täglich gefüttert werden sollen, füttern wir hier zweimal täglich kleine Mengen die innerhalb von 2 Minuten auch weg sind. Wenn wir kein Frostfutter am tag geben bekommt der L081 noch zwei Welstabletten abends ins Becken...am Anfang hat er die ignoriert, aber inzwischen frisst er die gerne auf...sind zumindest am nächsten Morgen nicht mehr zu sehen.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

Gruß,
Astero und Dirk
 


A

Anonymous

Guest
Hallo,

mei - der wird von ungespültem/zuviel Frostfutter kommen, zuviel PO4 im WW, zu seltenen TWW.

Könntest du deine Signatur bitte auch 4 Zeilen kürzen... Danke! :arrow: 1Regeln
 
naturefighter schrieb:
Könntest du deine Signatur bitte auch 4 Zeilen kürzen... Danke! :arrow: <a href="http://www.aquaristik-live.de/ftopic264.html"><u>Forum-Regeln</u></a>

Hallo...und Sorry ist erledigt...hatte das mit den 4 Zeilen nicht gelesen.

naturefighter schrieb:
Hallo,

mei - der wird von ungespültem/zuviel Frostfutter kommen, zuviel PO4 im WW, zu seltenen TWW.

Danke...dann also wöchentlich Wasserwechsel und Frostfutter vorher auftauen und gut spülen.
 


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