Fische die ich gern mal pflegen würde

Kardinal68

Mitglied
Immer wieder stößt man ja auf ausgefallene Fische, die man gern mal halten würde, aber für die momentan kein Platz ist. Hat man dann endlich wieder ein Aquarium frei, sind alle Ideen wir weggeblasen. Daher dachte ich mir, ich lege mir hier eine Gedächtnisstütze an. Sie darf gern auch von allen anderen genutzt werden.

Der Fisch, der bei mir gerade diese Begeisterungsschübe ausgelöst hat, ist Oreichthys crenucoides, die Indische Hochflossenbarbe. Wird nur 4-5cm groß, kann problemlos ohne Heizung gehalten werden und sieht mit der ausgezogenen Rückenflosseder Männchen phantastisch aus.

https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/oreichthys-crenuchoides/
 


Shai

Mitglied
Mahlzeit,

also fürs nächste Becken liebäugel ich mit Stachelaalen, so welche zum Beispiel:
https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/macrognathus-siamensis-red-tail/

Generell wird der nächste Besatz wohl mal aus Richtung Asien kommen, Südamerika hat zwar super viele schöne Salmler und auch Panzerwelse, aber irgendwie reizt mich mal was anderes.
Afrika fände ich auch interessant, so ne Gruppe "Tetraodon schoutedeni", schöne Kongosalmler dazu - aber irgendwo hört dann auch die Akzeptanz der Regierung auf was die Anschaffungskosten betrifft. o_O


Grüße
Lars
 

Kardinal68

Mitglied
Ich hab noch einen: Der Regenbogen Kielbauchbärbling Neochela dadiburjori ( = Laubuka dadiburjori, = Chela dadiburjori)
Stammt aus Indien, die Größenangaben schwanken zwischen 3-5 cm, zumindest im Wohnzimmer sollte er ohne Heizung auskommen, scheint ziemlich robust zu sein.
Eine Beschreibung auf einer unabhängigen Seite habe ich leider nicht gefunden.
Hier ist eine gute Beschreibung. Und bei Glaser. Und ein Video.

Die Goldene Zwergbarbe, Pethia aurea oder Pethia/Puntius gelius.
Größe 3-4cm, kommt ebenfalls ohne Heizung aus. Infos von hier. In der Gattung scheint es mehrere kleinbleibende Arten zu geben.
 

Kardinal68

Mitglied
@Lars,
ich glaube, wenn man bei den Barben mal richtig sucht, findet man für jede Beckengröße was passendes. Die sind z.Z. völlig unterschätzt.
 

Shai

Mitglied
@Lars,
ich glaube, wenn man bei den Barben mal richtig sucht, findet man für jede Beckengröße was passendes. Die sind z.Z. völlig unterschätzt.
Ja sicherlich, wobei mir tatsächlich im freien Wasser eher was klassisches vorschwebt.

In meinem Kopf spukt was von 200-225x60x50 rum.
Oben rum Mosaikfadenfische
In der Mitte n größerer Trupp Keilfleckbäblinge, evtl. was zweites als Kontrast.
Unten eine kleine Gruppe Stachelaale und vielleicht dazu Schachbrettschmerlen


Maskara Barben (https://www.fischlexikon.eu/mobile/fische-suchen.php?fisch_id=0000001044&search_key=) find ich auch irgendwie Klasse, aber gerade bei Fadenfischen muss man ja definitiv aufpassen das nichts an den Flossen zupft.

Grüße
Lars
 

Kardinal68

Mitglied
Mosaikfadenfische stehen auch auf meiner imaginären Liste falls ich mal das passende Becken haben sollte. Vielleicht helfen Dir Habitatvideos von ihnen weiter für den passenden Beibesatz.

Die Maskara Barben sehen toll aus. In den Habitat Videos sind es riesige Schwärme über Kiesgrund.
 


Shai

Mitglied
Bist du sicher das Keilfleckbarben nicht einfach Lebendfutter für Stachelaale sind @Shai ?
Es gibt ja verschiedene Arten.
z.B. Trigonostigma heteromorpha wird mit 4-5cm vermutlich nicht mehr wirklich beuterelevant sein - bei den Stachelaalen stehen es auch nicht die "großen" Arten auf der Liste.

Vielleicht helfen Dir Habitatvideos von ihnen weiter für den passenden Beibesatz

Bis das Becken mal irgendwann einzieht hab ich vielleicht ne andere Idee - aber am Ende wird es n Gesellschaftsbecken werden und da kommt es mir neben dem eigenen Geschmack, dann primär auf Verträglichkeit und kompatible Wasserwerte an. Ob die Tiere sich in der Natur begegnen würden oder nicht ist mir da jetzt nicht wirklich wichtig.

Grüße
Lars
 

Kardinal68

Mitglied
Ob die Tiere sich in der Natur begegnen würden oder nicht ist mir da jetzt nicht wirklich wichtig.
Mir geht es da auch nicht um eine 1:1 Umsetzung bei den Habitatvideos. Bin auch kein Biotop-Aquarianer. Dafür habe ich zuwenig Aquarien und zu wenig Lebenszeit. Aber ich finde es immer spannend, welche Arten so in der Natur zusammen vorkommen. Diese und ähnlich geartete sollten dann auch im Aquarium einigermaßen miteinander auskommen.

Bis das Becken mal irgendwann einzieht hab ich vielleicht ne andere Idee
Mit Sicherheit - aber das ist doch auch nicht schlimm :)
 

1_hajo

Mitglied
Wenn sich mein Bestand an Diamantregenbogenfischen und den Celebes Sonnenstrahlfischen genügend reduziert hat, was hoffentlich noch eine Weile dauert, dann kommt ein etwas größerer Schwarm vom vietnamesischen Kardinalfisch in das Becken.

Die Pastellgrundeln und die Paleatus werden aber dauerhaft bleiben und zur Not nachgekauft.
 

Walter88

Mitglied
Ich würde auf ein Meerwasser Aquarium umschwenken wollen wenn ich mehr Geld, mehr Platz, mehr Zeit hätte.

Oder in nem großen Süßwasserbecken Wabenschilderwelse und Diskus.
 

Shai

Mitglied
mehr Geld, mehr Platz, mehr Zeit
Also zumindest Platz und Zeit braucht man nicht unbedingt mehr. Mein 135l Becken läuft nahezu wartungsfrei. Klar, man ist was die Auswahl an Fischen betrifft eher begrenzt und auch in der Menge, aber machbar ist es trotzdem.

Beim Geld ist es definitiv teurer als Süßwasser - aber mit gebrauchter Technik und Tieren aus zum Beispiel Beckenauflösungen kann man aber auch ordentlich sparen.

Grüße
Lars
 

Kardinal68

Mitglied
So ein kleines Meerwasser-Nano juckt mir ja auch in den Fingern, so ohne Technik, nur mit Licht. Starten mit Lebendgestein und dann vielleicht Korallen, die sich durch Photosyntese ernähren. Aber dann bräuchte ich noch eine Osmoseanlage. Darauf habe ich keine Lust. Oder kann man Meerwasser auch mit Regenwasser anmischen?
 

Shai

Mitglied
Oder kann man Meerwasser auch mit Regenwasser anmischen?
Es soll Leute geben die machen es mit Leitungswasser, also warum sollte Regenwasser nicht auch klappen.

Allerdings dürfte es ohne Strömung nicht funktionieren - also ein bisschen Technik wirst du brauchen. Photosynthese ist zwar bei den meisten Korallen die primäre Ernährung, allerdings leben die auch von Microplankton und "tote Zonen" wo das Wasser faktisch steht sind nicht gut für die Tiere.

Mal davon ab das ohne Wasserbewegung das Becken einfach "tot" aussieht, weil abgesehen von ner pumpenden Xenia bewegt sich kaum eine Koralle von alleine.

Grüße
Lars
 

Kardinal68

Mitglied
In unserem Leitungswasser ist zuviel Silikat. Da macht wohl Probleme mit Algen. Das Regenwasser aus meinen Tonnen hat halt schon sone Eigenfarbe. Aber die kommt ja eigentlich auch nur durch Microplankton. Mit einer kleinen Pumpe könnte ich leben.
 


Oben