Hallo,
ja, T. miurus ist ziemlich bissig. Ich habe konkret diese Art noch nicht gehalten, aber die sehr ähnliche und nah verwandte, T. suvatti aus Südostasien.
War bisher der aggressivste Fisch, den ich gehalten habe und hat mit seinem Verhalten wirklich so einiges in den Schatten gestellt. Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen halte ich für grundsätzlich nicht möglich oder zumindestens nicht sinnvoll.
Mein Tier hat selbst weitaus größeren Fischen ein sprichwörtliches Loch in den Magen gerissen und Teile von ihnen gefressen.
Untereinander soll die Vergesellschaftung jedoch in ausreichend größen Becken klappen. Ansonsten ist eine Einzelhaltung bereits in sehr kleinen Becken möglich, da die Tiere starke Lauerräuber sind und kaum in Bewegung sind.
Zum Feuerstachelaal wäre im Bezug auf Sensibilität zu sagen, dass die Tiere manchmal Probleme mit der Futterumgewöhnung haben und sich oft nur mit Mückenlarven ernähren lassen. Fastenwochen helfen jedoch Wunder. Ein ausreichend gefüttertes, großes Tier, kann durchaus 1-2 Monate mal auf Futter verzichten. Gibt man dann mal was neues (Muscheln, Garnelen) können sie da meist nicht widerstehen.
Ein anderen Problem, dass in der Haltung auftreten kann, ist eine seltsame Hauterkrankung, welche sich ab und an zeigen kann und irgendwann plötzlich ausbricht und das Tier dadurch stirbt.
Ich weiß nicht, wodurch das ausgelöst wird, hatte es aber bisher fast bei jedem Tier, bei einem ist sie letztlich so stark ausgebrochen, dass er starb. Die obere Schleim(hautschicht) hat sich vollständig gelöst, kein schöner Anblick!
Das ist jedoch nicht die Regel und viele Aale werden groß und alt. Dennoch besteht diese Gefahr, dessen Ursache ich jedoch auch nicht kenne. Deutet sich an, durch weiße, helle Stellen auf der Haut, hauptsächlich der Körperunterseite.
Schönen Gruß,
Mike