Etwas überfordert und benötige Hilfe

baum

Mitglied
Hi,
meiner Meinung nach ist das auch bei Wurzeln oder einzelnen Steinen optional. Ganz anders sieht das aus, wenn man größere Steinaufbauten plant, z.B. im Malawi-Bereich. Dort kommen hohe Steinaufbauten in Kombination mit stark buddelnden Mbunas vor, da geht man lieber auf Nummer sicher. Daher liegt in meinem 240l Juwel-Becken immer noch eine Plexiplatte unter dem Sand... :cool:

MFG
Sebastian
 


Wolf

Moderator
Teammitglied
Guten Morgen!

Styropor: Unter große Gewichte (massive Wurzeln, größere Steine) sollte man eine Unterlage legen. Dabei geht es nicht um das Umbauen durch Beckenbewohner, sondern darum, daß das große Gewicht auf einzelnen spitzen Sandkörnern zu einer punktuell Belastung führt, die tatsächlich eine Glasscheibe bersten lassen können.
Geeignet ist unter anderem Styropor, wenn es nicht extra behandelt ist ("schwer entflammbar" ist z.B. behandelt und ungeeignet). Es gibt auch andere Matten oder Rasterplatten, die man verwenden kann.
Wurzeln und Steine werden in der Regel nicht auf dem Styropor fixiert.

Düngen: Dünger sind in den benötigten Mengen unschädlich für Bewohner und Bakterien. Viele verwenden sogar statt teurer Aquariendünger den günstigen Zimmer-/Balkonpflanzendünger von Aldi & Co (flüssig oder als Stäbchen für den Bodengrund).

Düngen alleinig über Fischfutter halte ich für - sorry - Schwachsinn.
Ist es nicht, funktioniert bei mir auch ganz gut. Ich benutze eigentlich keinen NPK Dünger.
) Und Pflanzen benötigen nicht nur Nitrat, sondern auch andere Nährstoffe, die die Tiere nicht ausscheiden, wie z.B. Eisen oder Kalium.
Das kann zugedüngt werden, oder wird mit einem Wasserwechsel hinzugefügt.
L. G. Wolf
 

matthias1985

Mitglied
Hallo. Ja Kanister dachte ich das ich da das Wasser auf die gewünschte Temperatur wärme? Das nicht soviel Temperaturdifferenz ist?! Oder etwa nicht ? Kippt ihr da einfach das Wasser nach Gefühl rein? Ich guck auch mal sicherheitshalber nach einer plexiglasunterlage.

Liebe Grüße
 

Brunhilde

Mitglied
Ich würde eine Plastikplatte kaufen (zb ein Schneidbrett oder auch im Spielzeugladen so was für ein Steckspiel) man muss sein gutes Geld für so triviale Dinge nicht dem Fachhandel in den Rachen schmeißen— oder die Wurzel in den Sand setzen. Wasser mach ich warm vor dem Wechsel, das läuft über die Osmoseanlage ins Fass (und von dort in den Fußboden :-(. Bevor du dich in die Unkosten stürzt frag ich mal, was für Fische du denn halten möchtest?
LG Bruni
 

JoKo

Mitglied
Ich habe noch nie unter eine Wurzel irgendetwas gelegt. Ohne Arten die wühlen einfach auf den Sand, ansonsten direkt auf den AQ Boden.
Bei sehr großen Wurzeln die ihren Auftrieb nicht verlieren, kann es sinnvoll sein diese auf eine grosse Plexiglasplatte zu binden auf der dann der Sand als Beschwerung für die Wurzel wirkt.
Selbst wenn ich jetzt eine große Wurzel von links nach rechts in ein 2m Becken legen würde: wenn da ein Sandkorn drunter ist, dann drückt sich dieses in die Wurzel und nicht auf das Glas.

Wasserwechsel: ich mache diesen mit kaltem Wasser. Bei den üblichen Teilwasserwechseln von ca. 25% hält sich der Temperaturabfall in Grenzen. Angenommen:
Leitungswasser 12°C, AQ Wasser 25°C, 25% wird gewechselt: (0,25 * 12°C) + (0,75 * 25°C) = 21,75°C
Für fast alles was in unseren Aquarien schwimmt ist das kein Problem.
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Wasserwechsel: ich mache diesen mit kaltem Wasser. Bei den üblichen Teilwasserwechseln von ca. 25% hält sich der Temperaturabfall in Grenzen. Angenommen:
Leitungswasser 12°C, AQ Wasser 25°C, 25% wird gewechselt: (0,25 * 12°C) + (0,75 * 25°C) = 21,75°C
Für fast alles was in unseren Aquarien schwimmt ist das kein Problem.

Ganz im Gegenteil, viele Aquarienbewohner leben richtig auf, wenn es frisches kühleres Nass gibt. Natürlich schüttet man nicht Eimerweise rein, sondern über einen Schlauch. Schlauch an Wasserhahn und langsam auffüllen. Das ist sauber und man muss nicht schleppen. Aber aufpassen, dass der Schlauch nicht aus dem Becken rutscht.
 


elchi07

Moderator
Teammitglied
Stimmt, bei mir sieht das so aus: #85
Genau dies Anschlussset habe ich auch. Perlator am Hahn ausgetauscht und nun nur noch quasi eine "Steckverbindung". Schnell an- und abgekuppelt. Früher habe ich im großen 300-Liter-Becken ein Drittel von Hand gewechselt mit Eimer schleppen. Seit der Schlauchmethode und mehreren Becken wesentlich entspannter. Und dann wechselt man auch regelmäßiger, weil es quasi kaum Arbeit macht.
 

BeowulfAgate

Mitglied
Dort kommen hohe Steinaufbauten in Kombination mit stark buddelnden Mbunas vor, da geht man lieber auf Nummer sicher. Daher liegt in meinem 240l Juwel-Becken immer noch eine Plexiplatte unter dem Sand... :cool:
Ich hatte in meinem Malawibecken Lichtrasterplatten drunter, gekoste haben sie mir damals vor langer Zeit nur ein paar Bier, Kumpel arbeitete bei einer Firma die Einkaufsmärkte auf neuesten Stand brachten, da viel genügend ab.

Erst die Platten dann die Steine unten und dann erst Sand, dann wurde der restliche Steinaufbau gesetzt/verklemmt. Das hielt jahrelang ohne Probleme.
 

matthias1985

Mitglied
Echt wertvolle Tips hier , richtig cool. Also Brauch ich nur diesen Aquariumschlauch mit der Verbindung für den Wasserhahn und dieses Teil zum klemmen.
 

Ago

Mitglied
Hallo Wolf,

Ist es nicht, funktioniert bei mir auch ganz gut. Ich benutze eigentlich keinen NPK Dünger.
vielleicht habe ich die Ausgangsfrage falsch verstanden oder anders interpretiert, vielleicht habe ich mich auch einfach doof ausgedrückt.

Selbstverständlich sorgt Fischfutter, durch den Fisch und Bakterien weiterverarbeitet, für Pflanzendünger. Da hast Du völlig Recht!

Was ich aber meinte und so habe ich auch die Frage verstanden: Wenn ich nicht genug Nitrat im Aquarium habe für meine Pflanzen, dann macht es keinen Sinn, statt zu düngen einfach die Futterration zu erhöhen.


Das kann zugedüngt werden, oder wird mit einem Wasserwechsel hinzugefügt.
Meine Worte ...
 

matthias1985

Mitglied
Hallo Brunhilde, sorry deine Frage ist untergegangen, also ich wollte eigentlich einen blauen Fadenfisch halten und dazu ca 15 Bitterlingsbarben und für den Boden wollte ich entweder 10 Schachbrettschmerlen oder australische Wüstengrundeln dann allerdings höchstens 2 Männchen und 3 Weibchen oder 1 Männchen und 2 Weibchen.
Mir wurde aber jetzt geraten statt den Bitterlingsbarben eher einen Schwarm keilfleckbärblinge und eine Gruppe fünftgürtelbarben zu nehmen, weil diese nicht so überdreht sind und den Fadenfisch nicht stören. Mal schauen ich hoffe ich bau am Wochenende den Unterschrank auf und kann mich dann langsam an das Becken ran machen.

Liebe Grüße
 

Balduar

Mitglied
Hallo Brunhilde, sorry deine Frage ist untergegangen, also ich wollte eigentlich einen blauen Fadenfisch halten und dazu ca 15 Bitterlingsbarben und für den Boden wollte ich entweder 10 Schachbrettschmerlen oder australische Wüstengrundeln dann allerdings höchstens 2 Männchen und 3 Weibchen oder 1 Männchen und 2 Weibchen.
Mir wurde aber jetzt geraten statt den Bitterlingsbarben eher einen Schwarm keilfleckbärblinge und eine Gruppe fünftgürtelbarben zu nehmen, weil diese nicht so überdreht sind und den Fadenfisch nicht stören. Mal schauen ich hoffe ich bau am Wochenende den Unterschrank auf und kann mich dann langsam an das Becken ran machen.

Liebe Grüße
Huhu honigguramis sind stabiler ansonsten bin ich auch bei dem Ratschlag der ruhigeren fischis hab bei meinen zwar guppys aber den guramis geht's gut haben mitlerweile auch wieder genug verstecke bzw Ruhe bereiche das Männchen baut schaumnester alles soweit oki aber hätte irgendwie gerne auch ruhigere fischis drin aber die guppys abgeben mh derzeit nö und meine Frau möchte sie auch behalten nujo mal sehen irgendwann wirds bestimmt mal gewechselt hehe

Mfg
 

1_hajo

Mitglied
Wie sind deine Wasserwerte? Von den Werten würde ich den Fischbesatz abhängig machen. Sollten deine Wünsche zu sehr von den tatsächlichen Wasserwerten abweichen, kann es aufwendig und teuer werden, dass Ausgangswasser passend zu machen.

Bezüglich Sand rate ich zu einer Schichtdicke von rund 6cm. Wenn die Sandschicht zu dick ist und dann auch noch relativ fein ist, können sich im schlechtesten Fall Faulgase bilden.
 

matthias1985

Mitglied
Hallo, die Wasserwerte sind eher hart.
Gh 14 und kh 11.
Aus diesem Grund werde ich Fische in Besatz nehmen die eher dieses Wasser bevorzugen, hab keine Lust auf das gemische. Hab im Forum einen Thread eröffnet gehabt.

Liebe Grüße
 

matthias1985

Mitglied
Hallo Ihr Lieben, kleines Uptdate der Unterschrank steht schonmal. Der Sand ist noch nicht angekommen DHL hat wohl Schwierigkeiten grad, soll morgen allerdings ankommen. Muss ehrlich gestehen habe mir den Unterschrank stärker vorgestellt, aber wird schon passen, es ist ja schließlich dafür konzipiert. Sobald der Sand da ist werde ich los und mir Wurzeln holen, entweder Mangrove oder Fingerwurzel, kann mich da noch nicht genau entscheiden. Hätte gern noch ein paar Steine nicht zu groß höchstens 10 cm oder so damit es stimmiger aussieht. Geht ihr Steine selber sammeln?

Liebe Grüße
 

Apparatchik

Mitglied
Hallo Matthias,

Steine kann man auch selbst sammeln, aber genauso wie beim Kaufen darauf achten das sie nicht kalkhaltig sind. Kalkhaltige Steine härten nämlich das Wasser auf.

Lavasteine halte ich für ideal, relativ preiswert, leichtgewichtig und poröse Oberfläche in der nützliche Bakterien sich ansiedeln können.
Schiefer und Granit gehen auch. Am besten ist aber Lavastein meiner Meinung nach. Es gibt auch schwarze Lava, zum Beispiel aus Island. Die sieht richtig hübsch aus.

Auf die Steine dann Moos oder Aufsitzerpflanzen aufbinden.
Wurzeln sind auch gut. Dort genauso wie auf die Steine Moos und Aufsitzer aufbinden, oder mit speziellen Aquaristikkleber aufkleben.

Was für einen Sand hast Du dir bestellt?

Ich lege die Steine und Wurzeln immer auf den Sand. Besonders bei Wurzeln achte ich darauf das sie nicht eingegraben sind, weil ich befürchte sie könnten sonst faulen.

Wurzeln wässert man entweder bis sie sinken, oder beschwert sie mit Steinen, damit sie untergehen. Haben sie soll vollgesaugt, dann gehen sie von alleine unter.

Noch ein Tipp:
Fertige dir aus Pappe die Bodenfläche deines Aquariums nach und nimm die Pappe mit zum Wurzel und Steinekauf. Auf dieser Pappe kannst Du dann vor dem Kauf die Steine und Wurzeln platzieren und sehen, wieviel und welche Größe Du haben magst und ob es passt.
 


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