CO2: Verzögerung beim Magnetventil

Hallo allerseits,

ich habe mir vor Kurzem für mein AQ eine CO2-Anlage bestellt. Und zwar diese hier:

http://www.us-aquaristikshop.com/co2-an ... g-set.html

Alles nach Anleitung zusammengebaut, scharf geschaltet und ab dafür. Anlage läuft, der Druck stimmt, also eigentlich alles Bestens.
Nun zu meiner Frage. Die Anlage ist mit einer Nachtabschaltung über ein Magnetventil ausgestattet. Schaltet sich die Anlage z. B. morgens über die Zeitschaltuhr an, kommt erstmal nichts raus. Keine Blasen. :shock:
Nach ca. 5-10 min. gehts dann mit der voreingestellten Blasenzahl erst los. Ist diese zeitliche Verzögerung bei solchen Anlagen normal? Oder stimmt etwas mit dem Magnetventil nicht?
Ist meine erste Anlage mit Nachtabschaltung, deswegen bin ich mir da etwas unsicher. Wie sind da die Erfahrungen?

Danke euch schon mal vorab.
 


Hallo raubfisch,

bei mir ist das auch so, die Aussage des Verkäufers war, das sich nach der Nachtabschaltung der Druck in den Leitungen erst wieder soweit aufbauen muss, um den Gegendruck der Wassersäule auszugleichen.
Das klingt für mich plausibel da die Wassersäule einen gewissen Druck auf den Diffusor (Bei mir ist es ein Diffusor) ausübt. Erst wenn der Druck im System den Gegendruck der Wassersäule übersteigt fängt die Anlage an zu Laufen.

LG Hoffi
 
Hallo,

kann ich bestätigen, ist bei mir auch so, der Druck im Schlauch muß sich nach einigen Ruhestunden erst wieder aufbauen


Tom
 
Hi,

wie lang ist denn der Schlauch zwischen Magnetventil und Flipper/Diffusor?
Und wieviele Blasen per Minute sind eingestellt?

Beste Grüße
Martin
 
Hallo Peter,

mal ne ganz einfache "Milchmädchenrechnung":

Schlauchlänge: 2000mm
Blasengröße: 4mm
2000 : 4 = 500 Blasen

Um das besser zu betreiben wäre es sinnvoll das Magnetventil näher an den Flipper zu bringen. Oder ein eventuelles Rückschlagventil so nah wie möglich am Flipper zu installieren.

Beste Grüße
Martin
 


Hallo Martin,

dein Rechenbeispiel klingt logisch. Aber wäre es nicht nur dann der Fall wenn der Schlauch komplett leer ist?
Beim Abschalten ist im Schlauch doch noch CO2 drin. Am Schlauchende steht zwar der Druck des Wassers an, aber das Wasser sollte doch nicht in den Schlauch drücken. Es müsste dabei ein Gleichgewicht entstehen, so dass weder das Gas ins Becken entweichen noch das Wasser in den Schlauch drücken kann. Das wäre aber nur der Fall, wenn das Rückschlagventil nach Abschaltung sofort schließt.
Oder habe ich da einen Denkfehler?
 
Hallo Peter,

nee, da haste keinen Denkfehler.
Deswegen ja "Milchmädchenrechnung". :D

Du kannst davon ausgehen, dass alles hinter dem Magnetventil "drucklos" ist.
Gute Rücklaufventile sind selten.

Das restliche CO2 diffundiert aus dem Schlauch ins Becken und so läuft auch Wasser aus dem becken in den Schlauch.

Auf nen Millimeter wird man das nicht ausrechnen können.

Beste Grüße
Martin
 
Hallo Martin,

leuchtet ein. DANKE für die Erklärung!!
D. h. entweder Magnetventil soweit wie möglich nach oben oder mit den kleinen Verlusten leben. :mrgreen:
 


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