co2 - horror tötet alle fische

servus miteinander...

heute morgen war noch alles in ordnung ... in meinem kleinen becken (25l) mit den microrasbora galaxys / cms oder wie auch immer .... vor 2 wochen co2-flasche gewechselt - blasenzahl langsam wieder an den gewünschten wert von 2-3 blasen/minute gebracht ...

heute abend komm ich nach hause und im becken leben nur noch pflanzen ... alle fische gestorben ... sofortige wassertests ... no2 = 0 ... kh = 4 ... ph = 5,5 (etwas auffällig, da sonst 6) ... t=22°c ... ratlosigkeit ... und dann der blick auf das manometer vom co2-druckminderer = co2 leer !?!? ...

analyse: offensichtlich sass das nadelventil fest ... und hat sich in meiner abwesenheit gelöst ... so ist dann ein jahresvorrat an co2 in wenigen stunden ins becken gelangt ... folge: ph stürzt ab ... sauerstoff stürzt ab ... und meine fischis hatten keine chance in dem säurebad *schnief* ... dann war irgendwann das co2 alle ... und die bewegung durch die pumpe hat das co2 wieder rausgeholt ... nur noch ein wenig zu niedriger ph-wert konnte festgestellt werden ...
 


A

Anonymous

Guest
Huhu!

Mal ne ganz doofe Frage, wozu braucht man für ein 25 l Becken eine CO2 Anlage? Wächst da sonst nix?

Grüsserchen
Claudia
 
Imperfect schrieb:
Huhu!

Mal ne ganz doofe Frage, wozu braucht man für ein 25 l Becken eine CO2 Anlage? Wächst da sonst nix?

Grüsserchen
Claudia

Hallo

ich habe in meinem 30L auch CO2. Es kommt immer aus die Pflanzen an die man im AQ hat ;) Meine Bodendecker wachsen mit CO2 einfach wesentlich besser
 
Hallo,
grafgarf schrieb:
folge: ph stürzt ab ... sauerstoff stürzt ab ... und meine fischis hatten keine chance in dem säurebad *schnief* ... dann war irgendwann das co2 alle
ein pH von 5,5 ist nicht das Problem für die Fische, auch verliert das Wasser durch das CO2 nicht den Sauerstoff, aber der hohe CO2 Gehalt wird das Problem für die Fische gewesen sein, der ihnen wahrscheinlich den Garaus gemacht hat.

Gruß Knut
 

NightKiller

Mitglied
also für nen 25l becken würd ich niemals ne CO2 Anlage verwenden, wenn überhaupt ne Bio CO² da würd auch nie soviel auf einmal rauskommen.
 
ohne co2 hatte ich immer einen ph von 8 - bei einem kh von 4 ist das nicht wirklich viel ... und mit pflanzen war da dann auch nicht viel los ... bis hin zu anzeichen von biogener entkalkung

ich hab es auch erst mit bio-co2 versucht - war ein ziemlicher krampf ... hat mir nicht gefallen bzw. war ich zu doof zu ....

der ph war ja schon wieder auf 5,5 gestiegen ... ich denke, dass der noch viel niedriger war ... aber wer hat schon einen ph-datenlogger? ...
 


Hallo,
grafgarf schrieb:
der ph war ja schon wieder auf 5,5 gestiegen ... ich denke, dass der noch viel niedriger war ... aber wer hat schon einen ph-datenlogger? ...
wenn deine Meßwerte stimmen, dann bedeutet KH 4° und pH 5,5 einen CO2 Gehalt jenseits von 300 mg/l. Alleine das dürfte den Fischen die enormen Schwierigkeiten beschert haben. Da ist der pH völlig nebensächlich.

Gruß Knut
 
A

Anonymous

Guest
Moin,

NightKiller schrieb:
also für nen 25l becken würd ich niemals ne CO2 Anlage verwenden, wenn überhaupt ne Bio CO² da würd auch nie soviel auf einmal rauskommen.
Abgesehen davon, daß ich in meinem 25 Liter Behälter auch keine CO²-Düngung habe - da dort keine Anspruchsvolle Pflanzen drin wachsen sollen, da ich den Platz darin für zu gering halte - halte ich diese Aussage für absoluten Quatsch!
Bio-Co² durch Hefegärung kann sehr unkontrolliert ablaufen, so daß ich nie eine feste Blasenzahl einstellen kann. Das ist bei der Druckgasanlage ganz anders der Fall.

Was mich an der ganzen Sache verwundert, ist, warum verstellt jemand das Nadelventil, das man zuvor in langwieriger Arbeit eingestellt hat?
Wenn Du die Flasche wechselst, machst Du doch nur das Flaschenventil zu und gut. Den Rest erledigt das Nachtabschaltventil, dem ich einfach den Strom entziehe und dieses sich dann dadurch schließt.

Viele Grüße
Thomas
 
Thomas Daimer schrieb:
Moin,

NightKiller schrieb:
also für nen 25l becken würd ich niemals ne CO2 Anlage verwenden, wenn überhaupt ne Bio CO² da würd auch nie soviel auf einmal rauskommen.
...diese Aussage für absoluten Quatsch!
Bio-Co² durch Hefegärung kann sehr unkontrolliert ablaufen, so daß ich nie eine feste Blasenzahl einstellen kann. Das ist bei der Druckgasanlage ganz anders der Fall.
Hi,
diese aussage stimmt wenn man eine richtig dimensionierte paffrathschale einsetzt.
Aber ansonsten absoluter quark!
:wink:
 
A

Anonymous

Guest
Moin Gerrik,

ich halte die Aussage "wenn überhaupt ne Bio CO² da würd auch nie soviel auf einmal rauskommen" für Quatsch. Selbst bei der Verwendung einer Paffrathschen Rinne kann zu viel CO² in dem Gärungsbehälter produziert werden. Die hat auf die Produktion keinen Einfluß!

beste Grüße
Thomas
 
Thomas Daimer schrieb:
Selbst bei der Verwendung einer Paffrathschen Rinne kann zu viel CO² in dem Gärungsbehälter produziert werden. Die hat auf die Produktion keinen Einfluß!
Auch Moin,
wie schon mein vorschreiber geschrieben hat, die paffrathschale begrenzt die co2 aufnahme durch die berechnete flaeche und ihr funktionsprinzip. Eine ueberdosiereung mit der schale kann hoechstens nachts passieren wenn keine nachtabschaltung installiert ist.
Diese na habe ich allerdings bei meinen 3 aqs nicht in betrieb, da in meinem speziellem fall nachts keine ueberdosierung eintritt.
Aber du hast recht der gaehrprozess kann trotzdem zuviel co2 produzieren, gelangt allerdings mit einer ps nicht komplett ins wasser, sondern entweicht durch ein "blubb" an der wasseroberflaeche.
Wenn man nun weitespinnt, kann es dann trotzdem zu einer ueberdosiereung kommen aber dann NUR wenn die abdeckung luftdicht auf dem aq aufsitzt und es keine moeglichkeit gibt zu einem gasaustausch zwischen umgebungsatmosphaere und luft unter der abdeckung, was aber nie der fall sein wird.
:wink:
:wink:
 


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