co2 überdüngung oder nicht?

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hallo!

ich bin der neue! stefan 22 jahre alt bzw. jung und hab ein problem mit meinem aquarium:

zu den fakten:

160Liter aquarium

ich bin dabei, mir mein aquarium nach sehr langer zeit wieder herzurichten.
leider hatte ich in der vergangenheit keine zeit ,um mich darum zu kümmern.... es " stand" also mehrere monate........ :oops: ohne licht und ohne pflege...... ich weiss-das tut man nicht!aber ein feuerschwanz hat überlebt.

aber ich will mich ja bessern und alles wieder herrichten.
neue lampen rein und bevor ich da wieder fische einsetze, wollte ich das aquarium erstaml einlaufen lassen.logisch.
pflanzen habe ich auch schon drin.nach ein paar tagen nachdem ich die pflanzen eingesetzt hatte ist mir aufgefallen, dass den pflanzen die blätter abfaulen.prompt im internet nachgeschaut, woran es liegen könnte.
ich tippte auf co2 unterversorgung, da ich eine solche anlage nicht angeschlossen hatte.ausserdem konnte ich aus den vorhandenen werten(ph=7,5 -8 und KH=4) errechen (auf der dennerle-seite), dass ich viel zu wenig co2 im wasser hab.
ich baute mir eine co2 anlage (klassisch mit pet-flasche,hefe und zucker) die zufriedenstellend funzt. ich habe mich aus zeitnot für eine paffrathschale entschlossen.als schale verwende ich einen deckel von einem kartenspiel.

soweit sogut. alles läuft so,wie ich mir es erhofft habe.

die pflanzen sehen fitter aus und an den blättern sind kleine sauerstoffblässchen zu sehen.ab und zu entweichen auch grössere sauerstoffblässchen an die wasseroberfläche.

heute musste ich lesen,dass sauerstoffblässchen an den blättern auf eine zu starke photosynthese hindeuten.ausserdem wären leicht rote blätter ein anzeichen dafür.tatsächlich- machne der blätter haben einen rötlichen tatsch!mist! die paffrathschale habe ich jetzt entfernt und schreibe euch!

aber eins verstehe ich nicht: laut meinen wasserwerten(ph= 7 - 7,5 KH=4) habe ich laut der dennerle tabelle immernoch viel zu wenig co2 im wasser ! wie kann es dann zu einer überversorgung kommen?! ich bin ratlos! die wassertests sind tropftest von jbl. mach ich was falsch??


gruss stefan
 


A

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Puh...du machst Sachen!
Hallo hier im Forum!
Wo hast du das mit dem "zuviel" an O2 gelesen?

Sind da jetzt schon Lampen drin? Welche?
Welche Pflanzen hast du?
Wenn die Pflanzen O2 produzieren ist alles bestens! Zudem sind gerade rote Pflanzen anspruchsvoller und zeigen gute Pflegemaßnahmen. Also vergiß das mit den roten Blättern!

Welche Wasserwerte kannst du denn noch anbieten?

MfG
 
A

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hui !
das ging aber schnell- cool!!!
ich hab grade auch nochmal die GH gemessen GH=4!
die pflanzen kann ich dir leider nicht mit namen nennen, da ich die pflanzen bei e... ersteigert habe.stengelpflanze mit grünen blättern die unterseite weist ein kräftiges rot auf.die andere stengelpflanze hab ich vorher nur immer im goldfischaquarium gesehen.dann hab ich noch kleinere,dichtere
pflänzchen.also bis jetzt nur stelngelpflanzen mit blättern.am wochenende wollte ich mir noch hornkraut besorgen gehen.
ja lampen sind neue drin! t5 eine für pflanzen und die andere halt "normal".sind beide von sera , wenn ich mich recht entsinne.

ne- das mit den roten blättern hast du falsch verstanden.die pflanzen die eigentlich nur grüne blätter haben bekommen einen rötlichen tatsch. die pflanze die von natur aus rote blätter hat hab ich nicht gemeint.

das mit der überdüngung hab ich hier gelesen:http://www.angelfire.com/md3/wolf/

dort steht folgendes:

Zeichen einer Überdosierung
Eine CO2-Überdosierung können Sie manchmal auch ohne das direkte Messen mit dem Tetra-Co2-Test feststellen. Achten Sie auf folgende Anzeichen :


* stark rötliche Blattfärbung bei von Natur aus grünen Pflanzen
* Ausbildung von Landblattformen unter Wasser
* sehr starke Photosynthese (Sauerstoff in Form von aufsteigenden oder sich unter der Blattoberfläche sammelnden Bläschen)
* an der Wasseroberfläche nach Luft schnappende Fische (auch andere Ursachen möglich)
* Kümmerwuchs vieler Pflanzen (auch andere Ursachen möglich)
 
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stefan schrieb:
Zeichen einer Überdosierung
Eine CO2-Überdosierung können Sie manchmal auch ohne das direkte Messen mit dem Tetra-Co2-Test feststellen. Achten Sie auf folgende Anzeichen :


* stark rötliche Blattfärbung bei von Natur aus grünen Pflanzen
* Ausbildung von Landblattformen unter Wasser
* sehr starke Photosynthese (Sauerstoff in Form von aufsteigenden oder sich unter der Blattoberfläche sammelnden Bläschen)
* an der Wasseroberfläche nach Luft schnappende Fische (auch andere Ursachen möglich)
* Kümmerwuchs vieler Pflanzen (auch andere Ursachen möglich)
Hallo,

Die meisten Fische vertragen einen CO2 Wert weit über dem was hier immer geschrieben und Empfohlen (20 mg/L) wird. Viele Fische fühlen sich gerade in säuerlichem Wasser erst richtig wohl.

Die rötliche Blattfärbung kommt meist auch von (zu) starken Lichtquellen und nicht von zu hohen CO2-Werten.

Starke Photosynthese ist doch erwünschenswert.

Kümmerwuchs bei zu viel CO2 hab ich noch nie gehöhrt.

Wenn die Fische an der Oberfläche nach Luft schnappen muß schon sehr viel CO2 ins Becken gelangt sein (ich würde sagen weit über 50mg/L). CO2 ist auch für Fische ein relativ ungiftiges Gas.
Ich würde da eher auf eine Vergiftung mit Nitrit oder Ammoniak vermuten.

Gruß
 
A

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Hallo,

ThomasD schrieb:
Die meisten Fische vertragen einen CO2 Wert weit über dem was hier immer geschrieben und Empfohlen (20 mg/L) wird.
Bitte sei mit so pauschalen Aussagen vorsichtig. Erstens stimmt sie nicht, es gibt genug Fische, sie sich mit hohen CO2-Gehalten schwertun (Zwergbuntbarsche, Diskusfische, Regenbogenfische z.B.). Ich habe hier schon mal was über's CO2 geschrieben. Und zweitens führen solche verharmlosenden Aussagen zu einem gefährlich unbekümmerten Umgang mit CO2.

Viele Fische fühlen sich gerade in säuerlichem Wasser erst richtig wohl.
Auch das ist in dieser Pauschalität nicht richtig. Im Gegenteil ist vielen Fischen der pH-Wert reichlich egal. Zudem suggeriert Deine Aussage, CO2 zum Senken des pH-Werts sei eine legitime Maßnahme. Das ist sie aber nicht! Solche Aussagen verleiten dazu, die CO2-Schraube immer weiter zu drehen, um auch das letzte Zehntel pH-Wert-Senkung herauszukitzeln. Das ist der falsche Weg. CO2 ist für die Pflanzen, nicht für die Fische! Fische wollen kein CO2. Wenn man ein weich-saures Wasser für braucht, gibt es genug fischverträglichere Maßnahmen als ausgerechnet CO2.

Viele Grüße
Robert
 
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hallo,

erstmal vielen dank für die prompten anworten!

aber ich bin mir jetzt trotzdem nicht so ganz sicher, wie ich weiter vorgehen soll! ist die co2 versorgung nun ok, oder nicht?!

ich hab heute nochmal genauer ins aq geschaut. die pflanzen wachsen und es bilden sich kleine o2 blässchen an den blättern.ausserdem bilden sich viele triebe an den stengeln.neue kleine blätter recken sich dem licht entgegen.
ich würde mal vermuten, dass das ein "gutes zeichen " ist.
wie schon gesagt, habe ich im moment nur einen feuerschwanz im becken.von daher kann ich nicht beurteilen, ob sich fische an der wasseroberfläche aufhalten würden(wegen co2 überschuss). der feuerschwanz verhält sich aber eigentlich normal.

um aber jedoch eine gewisse sicherheit zu bekommen, wollte ich mir nen dauertester -ph und co2 - zulegen. sind die dinger zuverlässig und genau?! gibts unterschiede zwischen verschiedenen herstellern?was raten die profis mir?


gruss stefan
 
A

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Guest
Hallo,

stefan schrieb:
ist die co2 versorgung nun ok, oder nicht?!
Das stellst Du am besten dadurch fest, daß Du einen echten CO2-Tröpfeltest verwendest. Soweit ich weiß, gibt's nur einen von Tetra, oder Selbermachen nach Anton Gabriel. Aufpassen beim Tetra-Test: die beiliegende Farbtafel ist M***! bitte bei solche Äußerungen den Hersteller oder die Bewertung von Produkten *-sterneln ;-) - Danke; naturefighter :arrow: http://www.aquaristik-live.de/ftopic9006.html Wirklich nur soviel eintröpfeln, bis eine schwache Rosafärbung bestehen bleibt. Wenn die Färbung schon so rosa wie die Farbtafel ist, hat man zuviel getröpfelt.

ich hab heute nochmal genauer ins aq geschaut. die pflanzen wachsen und es bilden sich kleine o2 blässchen an den blättern.ausserdem bilden sich viele triebe an den stengeln.neue kleine blätter recken sich dem licht entgegen.
Das hört sich doch gut an.

um aber jedoch eine gewisse sicherheit zu bekommen, wollte ich mir nen dauertester -ph und co2 - zulegen. sind die dinger zuverlässig und genau?!
Es gibt nur einen Dauertest, den ich wirklich empfehlen kann: den neuen "CO2 Langzeittest Correct" von Dennerle. Du musst Dir allerdings darüber im Klaren sein, daß der Test aufgrund seines Meßprinzip um einige Stunden verzögert reagiert, d.h. er braucht ein paar Stunden, bis sich nach einer plötzlichen Änderung die Indikatorflüssigkeit auf die neue Farbe eingestellt hat. Und aus der Anzeige kann man eigentlich nur ein "zuwenig", "richtig" oder "zuviel" ablesen. Es liegt zwar eine genauere Farbtafel dabei, aber die kann man eigentlich vergessen. Man braucht schon sehr genaue Augen, um "Hellabernichtganzsohelleinbisschentürkis-Grün" von "Hellabernichtganzsohelleinbisschenmehrtürkis-Grün" unterscheiden zu können. Ich kanns nicht. Aber ich habe trotzdem so ein Ei im Aquarium, weil es eben auf einen Blick die CO2-Versorgungslage des Aquariums anzeigt.

Viele Grüße
Robert
 


A

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Robert Miehle schrieb:
Bitte sei mit so pauschalen Aussagen vorsichtig. Erstens stimmt sie nicht, es gibt genug Fische, sie sich mit hohen CO2-Gehalten schwertun (Zwergbuntbarsche, Diskusfische, Regenbogenfische z.B.). Ich habe hier schon mal was über's CO2 geschrieben. Und zweitens führen solche verharmlosenden Aussagen zu einem gefährlich unbekümmerten Umgang mit CO2.
Hallo Robert,

Ich gebe Dir hirzu in einem Punkt Recht: Meine Aussage war ziemlich pauschal.
Bitte sei aber dann mit Deinen Aussagen vorsichtig, denn Du hast in Deinen Sätzen sehr viel einfach pauschalisiert.
Ich hatte nie behauptet, daß sich alle Fische bei zu hohen CO2-Werten wohl fühlen, sondern daß es die MEISTEN VERTRAGEN.
Da Du auch das "grüne Brett" in Deinem Beitrag angesprochen hast, muß ich hierzu noch sagen, daß ich meine Einstellung zu CO2 von De****le abgekuckt hab.


ThomasD schrieb:
Viele Fische fühlen sich gerade in säuerlichem Wasser erst richtig wohl.
Robert Miehle schrieb:
Auch das ist in dieser Pauschalität nicht richtig. Im Gegenteil ist vielen Fischen der pH-Wert reichlich egal. Zudem suggeriert Deine Aussage, CO2 zum Senken des pH-Werts sei eine legitime Maßnahme. Das ist sie aber nicht! Solche Aussagen verleiten dazu, die CO2-Schraube immer weiter zu drehen, um auch das letzte Zehntel pH-Wert-Senkung herauszukitzeln. Das ist der falsche Weg. CO2 ist für die Pflanzen, nicht für die Fische! Fische wollen kein CO2. Wenn man ein weich-saures Wasser für braucht, gibt es genug fischverträglichere Maßnahmen als ausgerechnet CO2.
Auch hierzu möchte ich noch etwas sagen:
Du pauschalisierst wieder, indem Du sagst, daß vielen Fischen der pH-Wert reichlich egal sei. Das ist Falsch! Oder würdest Du einen Discus oder einen roten Neon in Wasser mit pH-Werten über 7 halten?
Ich nicht!
Für mich ist CO2 unter anderem (neben dem Düngeeffekt) eine gute und billige Lösung den pH-Wert des Wassers unterhalb von 7 zu halten.
Da ich eh nicht auf CO2 Düngung verzichten möchte, kann ich doch auf diesem Wege den pH-Wert unter kontrolle halten, meinst Du nicht?

Gruß
 
A

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Guest
Hallo,

ThomasD schrieb:
Ich hatte nie behauptet, daß sich alle Fische bei zu hohen CO2-Werten wohl fühlen, sondern daß es die MEISTEN VERTRAGEN.
Ist es nicht Sinn unserer Aquaristik, daß sich die Tiere, die wir bei uns einsperren, auch wohl fühlen? Sobald wir Tiere pflegen, muß unser Hauptaugenmerk doch auf derem Wohlergehen liegen. Daß es die Tiere mehr oder weniger lang ertragen, reicht doch nicht, jedenfalls mir nicht.

Du pauschalisierst wieder, indem Du sagst, daß vielen Fischen der pH-Wert reichlich egal sei. Das ist Falsch!
Nein, das ist richtig. Ich habe wohlwissentlich von "vielen Fischen", aber nicht von "allen Fischen" geschrieben. Und für 95 % vom üblichen Zoohandelssortiment stimmt das auch.

Oder würdest Du einen Discus oder einen roten Neon in Wasser mit pH-Werten über 7 halten?
Ausnahmen bestätigen die Regel.

Da ich eh nicht auf CO2 Düngung verzichten möchte, kann ich doch auf diesem Wege den pH-Wert unter kontrolle halten, meinst Du nicht?
Nein, meine ich nicht. Du solltest den CO2-Gehalt unter Kontrolle halten, nicht den pH-Wert. Daß es pH-Wert-senkend wirkt, ist ein netter Nebeneffekt der CO2-Düngung, aber nicht Hauptzweck! Das bitte nie aus den Augen verlieren. Man gerät sonst zu schnell in Versuchung, wie ich schon schrieb, die CO2-Schraube immer weiter zu drehen, bloß um noch das letzte Zehntel pH-Wert-Senkung herauszukitzeln. Das ist nicht Sinn und Zweck der Sache!

Viele Grüße
Robert
 
A

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Guest
Oder würdest Du einen Discus oder einen roten Neon in Wasser mit pH-Werten über 7 halten?
Robert Miehle schrieb:
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ich möcht jetzt nicht wieder auf alles Antworten, da es bei mir vorhin mind eine halbe Stunde gedauert hat, bis ich meine Antwort hochladen konnte....
Aber ich glaube, wenn Du mir noch ein bißchen Zeit gibst, kann ich Dir noch viele solcher Ausnahmen nennen.

Gruß
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

ThomasD schrieb:
Aber ich glaube, wenn Du mir noch ein bißchen Zeit gibst, kann ich Dir noch viele solcher Ausnahmen nennen.
Von mir aus, finde sie, aber zitiere sie bitte nicht als Rechtfertigung für den Dreh an der CO2-Schraube. Wenn man weich-saures Wasser braucht, gibt es fischverträglichere Mittel, das zu erreichen!

Viele Grüße
Robert
 
A

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Außerdem möchte ich ja, genau wie Du, meine Fische Fischgerecht halten.
Das bedeutet ich biete Ihnen den pH-Wert, den sie in freier Natur auch vorfinden würden.

Gruß
 
Hallo Robert, hallo Thomas,

ich denke ihr redet gehörig aneinander vorbei.

Wenn man, sagen wir mal von PH 8 bei KH 8 mittels CO2 auf PH 6,5 herunter kommen will, dann ist das mit Sicherheit der falsche Weg und ich glaube das ist das was Robert meint und womit er mit Sicherheit Recht hat.

Wenn man aber von PH 7,4 bei 20 mg/l CO2 bei KH 8 nachher bei PH 6,9 oder 6,8 landet, dann ist das in Ordnung und ich denke das ist das was Thomas meint.

Oder sehe ich das falsch?

Grüße,

Guido
 
A

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Hallo,

ThomasD schrieb:
Das bedeutet ich biete Ihnen den pH-Wert, den sie in freier Natur auch vorfinden würden.
Dann aber bitte bei den CO2-Gehalten, die sie in der Natur auch vorfinden würden. CO2 ist ein Problem für die Fische, Stichwort respiratorische Azidose, ich habe schon darüber geschrieben. Und nicht zuletzt: der pH-Wert ist eben nur ein Wasserparameter unter vielen!

Du benutzst den pH-Wert als Legitimation für den Griff zu CO2-Schraube, weil's ja so einfach und bequem ist. Aber selbst eine Verzehnfachung des CO2-Gehalts senkt den pH-Wert um lediglich einen Punkt, und man gerät schneller in Bereiche, wo's dem Fisch ungemütlich wird, als einem und noch viel mehr dem Fisch lieb sein kann.

Wenn weich-sauer, dann mit UOA, VE, Erlenzäpfchen, Torf, aber bitte nicht allein mit CO2.

Viele Grüße
Robert
 
A

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Hallo Guido,

ich hatte eigentlich nur auf diese Aussagen (siehe unten) mit wohl zu pauschalen Antworten reagiert, die Robert wohl nicht so gefallen hatten.

Eigentlich ist mir recht egal, wie andere ihren pH-Wert senken, oder auf einem bestimmten Wert halten. Ich mach das mittels CO2.
Bei einer KH von 4 Grad brauch ich selbst auch nicht so viel davon. Ich bin nur der Meinung, daß "recht hohe" CO2-Werte nicht weiter bedenklich sind. Mit hoch meine ich jenseits der 50mg/L-Marke.....

stefan schrieb:
Zeichen einer Überdosierung
Eine CO2-Überdosierung können Sie manchmal auch ohne das direkte Messen mit dem Tetra-Co2-Test feststellen. Achten Sie auf folgende Anzeichen :


* stark rötliche Blattfärbung bei von Natur aus grünen Pflanzen
* Ausbildung von Landblattformen unter Wasser
* sehr starke Photosynthese (Sauerstoff in Form von aufsteigenden oder sich unter der Blattoberfläche sammelnden Bläschen)
* an der Wasseroberfläche nach Luft schnappende Fische (auch andere Ursachen möglich)
* Kümmerwuchs vieler Pflanzen (auch andere Ursachen möglich)

Gruß
 
A

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Hallo,

ThomasD schrieb:
Ich bin nur der Meinung, daß "recht hohe" CO2-Werte nicht weiter bedenklich sind. Mit hoch meine ich jenseits der 50mg/L-Marke.....
Ich kenne Berichte von Aquarianern, die ich aufgrund ihrer Erfahrung für verlässlich halte, daß die von mir weiter oben zitierten Fische schon bei CO2-Gehalten von gerade mal 20 mg/l Zeichen von Unwohlsein zeigen.

Ich wehre mich daher vehement gegen Deine unbekümmerte Verharmlosung von CO2. Solch hohe CO2-Gehalte sind für die Pflanzen unnütz, und für den Fisch zumindest fragwürdig.

Viele Grüße
Robert
 
Hallo,

Bei einer KH von 4 Grad brauch ich selbst auch nicht so viel davon. Ich bin nur der Meinung, daß "recht hohe" CO2-Werte nicht weiter bedenklich sind. Mit hoch meine ich jenseits der 50mg/L-Marke.....

Die Frage hatte ich ja schon einmal gestellt ob die 20 mg/l Marke willkürlich gezogen worden ist oder nicht. Ich habe da auch noch Zweifel ob das so richtig ist, kann aber keine dienliche Argumentation vorbringen die maximale CO2-Konzentration deutlich höher anzusetzen.

Grüße,

Guido
 
A

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Guest
Hallo!
Ich kann nur sagen, dass CO2 nur sehr bedingt dazu taugt den pH-Wert zu senken. Hier wäre für mich der Griff zum Torf besser. Sollte dann noch der CO2-Wert zu niedrig sein (nur für die Pflanzen) kann man auch noch damit düngen, man sollte aber die pH-Wert Senkung mit berücksichtiegen.
Die 20mg/l Marke ist sicherlich eine aus Erfahrungen bedingte Größe. Es kann nur jeder für sich feststellen ob sein Besatz es vertragen* oder nicht.

*Ich vertrage auch eine Halbe Flasche Schaps am Tag, bin aber spätestens nach einem Monat zu nichts mehr zu gebrauchen. Will damit sagen, das nichts von heute auf Morgen geht sondern langfristig beobachtet werden muss.

Gruß Erik
 
Hallo Erik,

Hier wäre für mich der Griff zum Torf besser.

Das birgt, bezogen auf die Pflanzen, auch wieder Probleme. Insbesondere wenn man mit relativ wenig Magnesium im Trinkwasser beliefert wird.

Das nehmen die Pflanzen sehr übel und bedanken sich mit Kümmerwuchs oder zusammengerollten Blättern.

Ich arbeite selbst mit einer Torfkanone, schaue mir aber nach schlechten Erfahrungen diesbezüglich immer die Gesamthärte an um ein Gefühl dafür zu haben was ich an Magnesium nachliefern muss damit die Pflanzen keine Mangelerscheinungen zeigen.

Grüße,

Guido
 
Hi,

Guido schrieb:
Die Frage hatte ich ja schon einmal gestellt ob die 20 mg/l Marke willkürlich gezogen worden ist oder nicht. Ich habe da auch noch Zweifel ob das so richtig ist, kann aber keine dienliche Argumentation vorbringen die maximale CO2-Konzentration deutlich höher anzusetzen.
Schliewen hat in seinem Buch "Wasserwelt Aquarium" CO²-Angaben für Pflanzen gemacht, wobei die

Wasserschraube (Vallisneria tortifolia) CO2: 2 mg/l
am geringsten CO² benötigt und das
Kl. Speerblatt (Anubias barteri var. nana) CO2: 35 mg/l
am meisten CO² benötigt.

Die meisten Pflanzen aber benötigen um die 20 mg/l.
Die allgemeine diskutierte Grenze wird ja mit 20 mg/l angegeben. Da Fische CO2 nicht benötigen, sehe ich somit für mich persönlich 20 mg/l als Grenzwert an. Selber habe ich Fische schon japsen sehen, durch zu hohen CO². Ebenso glaube ich, das in natürlichen Gewässern der CO²-Gehalt nicht höher sein wird.
 


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