Brauche schnellen Rat wegen Osram Lumilux

Nabend, mein Vater wollte morgen zum Elektrogroßhandel und da dacht ich mit das er gleich Leuchtstoffröhren mitbringen/bestellen könnte.
Jetzt weiß ich aber nicht welche ich brauch für 2 flamigen und einflamige Beleuchtung. Wollte Osram Lumilux 840, 860, 865....etc. Welche Bestückung kann ich denn am besten nehmen. Beste Antwort wäre welche Lampe für 1-flamige Abdeckung und 2-flamige Abdeckung (und welche vorn & hinten seinen soll) :?: .

Hatte bis jetzt Aquaglo, Powerglo & Sunglow.....war davon aber nicht so begeistert.
Die Becken sind reichlich bepflanzt und zum Teil Co² bedüngt.

Schonmal besten Dank!!
 


Hallo Ceron;

Bei zwei Röhren würde ich 865 oder 860 (vorn) und 840 (hinten) einsetzen. Bei nur einer Röhre eine 860 oder 865 wenn man sie in der entsprechenden Länge/entspr. Wattzahl bekommt. (Dazu dann Reflektoren und es wird hell).

Gruß Dirk-Werner und einen schönen Restfeiertag
 
Besten Dank, so wollt ich es beantwortet haben....ebenfalls schönen Restfeiertag und guten Rutsch ins neue Jahr!! :D
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Ceron.

Ich habe im großen Becken vorn die 865 und hinten die 840.

Im kleinen Becken eine 860.

Beide Becken mit Reflektoren ausgestattet und bin mit der Beleuchtung sehr zufrieden.

Kosten im Elektrohandel wesentlich günstiger als vergleichbare Aquariumlampen im Zoofachgeschäft.

Gruß Wolfgang
 
Heißen die eigentlich immer Lumilux,...habe unter dem Namen bei Osram auf der Seite keine 840 bzw. 865 gefunden. Oder gehen die anderen auch die nicht Lumilux heißen, aber einen anderen Namen und 840 bzw 865 haben.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Ceron.

Meine sind von Phillips. Kommt nur auf die Nummer an. 840 bzw 860 oder 865. Sollte auf den Lampen draufstehen. Auf keinen Fall die 600er nehmen.

Gruß Wolfgang
 
Dann hab ich da mal gleich ne Frage.
Habe mein 80cm Becken mit einer 18W-Leuchte "Sylvania Daylightstar - 60cm, 5000K, mit UV Stop-filter" betrieben, mit Co2 und alles gedeihte und wucherte wie verrückt. Dann war ich gezwungen alles neu einzurichten, doch die Pflanzen wuchsen nicht. Rat vom Fachmann war, dass zu wenig Beleuchtung drin sei. Also Doppelleuchtbalken rein mit nochmal der gleichen Leuchte - Folge: Algenwuchs wie verrückt. Wasserwerte sind soweit alle ok, auch der Fachmann kann mir nicht mehr helfen.

Möchte es mit anderen Lampen versuchen. Auf meiner steht jedoch nur die 5000K. Kann mir jemand dazu die andere Zahl sagen, da auch auf der Seite von Sylvania nix zu finden war.

Und wieso steht auf der verpackung der Lampe dass der UV-Stop-Filter das Algenwachstum bremst? Soweit ich weiß gibts diese UV-Klärer, durch die genau die Algen vernichtet werden!? Also ist es doch Quatsch?

Danke für eure Antworten
 


Hallo Fischmichel;

Die 5000 K (Kelvin)- Farbtemperatur sagt etwas aus zur Lichtausbeute/Wirkungsgrad und dem Platz im Farbspektrum.
Kunstlicht ca. 2500 K Tageslicht 5000 bis 6000 (später Vormittag-Mittag) zB. weiterbis Himmel 10000 K. Also von gelb über weiß in Richtung blau.
Die 5000 sind warmweiß . Mit der Farbtemperatur nimmt also auch die Lichtausbeute der Lampe zu.

Wir empfehlen nun die 3 Bandenleuchtstoffröhren. Diese besitzen 3 verschiedene Leuchtstoffe in einer Lampe und geben blau, grün und rot im Farbspektrum recht unverfälscht wieder. Die Farbwiedergabe wird durch die Wellenlänge des Lichtes in (nm) beschrieben und ist oft als Fotografik unter den Röhren in der Werbung oder Verkauf zu finden, so daß man sehen kann, welche Rot- und Blauanteile zB. oder Orange da besonders hoch oder niedrig sind.

Diese Dreibandenröhren erkennst Du an der 8 vorn und die Farbcodes an 40 oder 60 usw. Also 840 (warmton) und 860 (Tageslicht).

Bei Deinem Problem glaub ich aber eher, daß Du zu schnell den alten Zustand, der ja so gut war, wieder haben willst und ungeduldig bist. Dauernde Veränderungen sind bei Pflanzen kontraproduktiv, gib ihnen Zeit. :wink:

Gruß Dirk-Werner
 
Also kurz und bündig:
Ich werf die beiden Sylvania Daylightstar raus und mache 2 neue rein (wie oben geschrieben wurde) damit ich dann sicher weiß, was drin ist, gell? :)
 
Danke dir!

Stimmt schon, allem nach was ich gelesen habe ist Algenwuchs ein Zusammenfinden von mehreren Dingen die nicht so sind wie sie sein sollten um ALgen zu vermeiden. Doch beim Licht möchte ich beginnen damit die Pflanzen gut wachsen und den Algen die Nährstoffe wegnehmen.

Kann man ein Aquarium eigentlich "überbelichten"? Wenn ja, woran merkt man das? Oder gillt "je mehr Licht, um so besser für die Pflanzen"?
Habe für beide Leuchten im Aqua Reflektoren, beide schön drauflassen, oder?
 
Hallo Fischimichl;

Zu viel Licht gibt es da nicht. Im relativen Sinne vieleicht schon. Zum Beispiel: Viel Licht, moderat CO2, keine Düngung. Viel Stengel, kleine und weniger Blätter sind die Folge.
Viel Nährstoffe, schlechtes Licht setzt die Nährstoffe nicht optimal um. Also ist es eben das gesamte Milieu, was da entscheidet. Am Anfang aber ist es Anpassung ans Unterwasserdasein der Pflanzen, Wurzeln bilden, kräftigen usw. Bis es "ruckt" dauert halt ne Weile und dann muß man sehen Licht, CO2, Dünger Besatz TWW-Frischwasser usw. optimal auf die konkrete Situation zu finden. Dafür wird es kein Rezept für alle zum abschreiben geben. Bei den Aquarien die ich hatte, wars nie gleich immer war was irgendwie anders. Du bist auch grad an so einer Stelle und da hilft Geduld, Ruhe bewahren und experimentieren. Nur man muß Pflanzen Zeit geben, die reagieren nicht von heute auf morgen.

Gruß Dirk-Werner
 
Dirk-Werner schrieb:
Hallo Fischmichel;

Die 5000 K (Kelvin)- Farbtemperatur sagt etwas aus zur Lichtausbeute/Wirkungsgrad und dem Platz im Farbspektrum.
Kunstlicht ca. 2500 K Tageslicht 5000 bis 6000 (später Vormittag-Mittag) zB. weiterbis Himmel 10000 K. Also von gelb über weiß in Richtung blau.
Die 5000 sind warmweiß . Mit der Farbtemperatur nimmt also auch die Lichtausbeute der Lampe zu.

Wir empfehlen nun die 3 Bandenleuchtstoffröhren. Diese besitzen 3 verschiedene Leuchtstoffe in einer Lampe und geben blau, grün und rot im Farbspektrum recht unverfälscht wieder. Die Farbwiedergabe wird durch die Wellenlänge des Lichtes in (nm) beschrieben und ist oft als Fotografik unter den Röhren in der Werbung oder Verkauf zu finden, so daß man sehen kann, welche Rot- und Blauanteile zB. oder Orange da besonders hoch oder niedrig sind.

Diese Dreibandenröhren erkennst Du an der 8 vorn und die Farbcodes an 40 oder 60 usw. Also 840 (warmton) und 860 (Tageslicht).

Bei Deinem Problem glaub ich aber eher, daß Du zu schnell den alten Zustand, der ja so gut war, wieder haben willst und ungeduldig bist. Dauernde Veränderungen sind bei Pflanzen kontraproduktiv, gib ihnen Zeit. :wink:

Gruß Dirk-Werner

Hmm,

irgendwas wirfst du da etwas durcheinander ;)

- die Farbtemperatur sagt nichts über Lichtausbeute/Wirkungsgrad aus
- der Platz im Spektrum wird auch nicht zwangsweise durch die Farbtemperatur wiedergegeben. Lampen mit unterschiedlichen Spektren können durchaus eine ähnliche Farbtemperatur besitzen
- 5000 K wird eher als "daylight" also tageslicht-weiss bezeichnet
- "Kunstlicht = 2500 K" <--?
- die Farbwiedergabe wird nicht durch die Wellenlänge angegeben, sondern über den Farbwiedergabeindex Ra (aber ich glaub ich weis was du damit meintest ;) )

Bitte nicht hauen ;)
 
Dann nutze ich gleich sie Situation aus und stelle noch eine Frage obwohl diese in einen anderen Thread gehört, aber um nicht einen neuen zu öffnen, bombardierei ch euch hier damit: Hat jemand von euch schon am eigenen Aquarium erlebt, dass die Mittagspausen bei der Beleuchtung wirklich gegen Algen hilft? Habe viel davon gelesen, jedoch auch wieder viel was dem entgegensetzt. Was habt ihr für Erfahrungen damit?
 
Hallo zusammen;

@Hallo Andreas;
Man haut doch nicht. :p Ist einfach so, etwas altes Wissen (Elekromonteur mit 1,5 Monaten Praxis als Facharbeiter 1970) und die o.g. Fragestellung => + Info aus gefundenen Quellen. Da schließ ich nicht aus, daß es mal quer geht und man mal was verleiert.
Meine Interpretation stammt aus diesem Link und dem was man an den Produkten (Dennerle zB.) auch auf den Fotodiagrammen dargestellt bekommt. Da lehne ich sachlich konstruktive Kritik nicht ab, weils mich ja nicht dümmer macht, denk ich. :lol: :wink:

http://www.foto-net.de/net/licht/quelle.html

@ Hallo Fischimichl;
Da ich auch Mittagspausenpraktizierer bin, sage ich mal; als Antialgenmittel nicht tauglich. Ich denk es ermöglicht lediglich eine Pause , eben auch für Pflanzen; und das könnte sie in eine vorteilhaftere Situation im Gesamtwachstum gegenüber Algen bringen.
Das eine Pause etwas länger ( 3 bis 4) Stunden sein sollte erscheint mir dadurch verständlich , daß man den Prozeßumstelungen in der Pflanze natürlich auch Zeit geben sollte.
Nachteile hat zumindest nicht. Meine Pflanzen wachsen gut und Algen sind im normalem geringen Maß vorhanden.

Gruß Dirk-Werner
 


Oben