Bitte um Meinungen... Was sonst?!



bierteufel

Mitglied
Henny schrieb:
Moin Thomas,

ich denke auch, dass der Kupfertest recht ungenau ist. Martin hat ja berechnet, dass nach ca. 20 Litern Wasserablass kein wesentlich kupferbelastetes Wasser mehr aus der Leitung kommen dürfte. Wann ich zur Sicherheit 40 Liter rauslaufen lasse, dürfte das dann ja wohl kein Problem mehr geben.
Ich werde meinen Wasseraufbereiter noch aufbrauchen und mir danach keinen neuen mehr kaufen, denn er geht auf Dauer doch ganz schön ins Geld.
Danke Dir!

Tom42 schrieb:
Henny schrieb:
Na super! Ich wusste doch, warum ich eigentlich bewusst bei meinem 'Nick' geblieben bin. Wer war eigentlich der Bösewicht, der mich zu meinem Outing 'gezwungen' hat? :twisted: - Ich glaube, Tom war das - ich habe noch ein Hühnchen mit Dir zu rupfen!!! :wink:
Na gut, dann bin ich hier künftig halt schizophren unterwegs! :D - hat auch seine Vorteile!

Da liegst du leider daneben :frech: . Mal für Tom in die Bresche springen. Wenn schon rupfen, dann bitte Heiko (Mooskugel) :mrgreen:
Sorry Tom, ich nehm' alles zurück und behaupte das Gegenteil! Heiko, wo bist Du... :box: :D

Viele Grüße von Andrea

Hi

Bei einem 60 Liter Boiler aus massivem Kupfer und eventuell mit kaltem Wasser gemischtem Heißwasser könnte noch Kupfer da sein. Martin hat das exemplarisch für seine "Bedingungen" vorgerechnet.
Wasseraufbereiter entfernen Kupfer nicht, sie binden es.

Gruß Arne
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

40 Liter jedesmal ablaufen lassen ohne Verwendung find ich auch ganz schön viel. Aber wenn es Henny beruhigt, ist das okay. Ich mische übrigens auch Heiß- und Kaltwasser, wobei bei mir die Leitungen getrennt sind, also kein Mischhebel. Keine Ahnung, ob das einen Unterschied macht.

Gruß
 

black-avenger

Mitglied
Ahoi,

habe auch Kupferleitungen an der Entnahmestelle, allerdings nur eta 3 Meter zwischen Entnahmestelle und Boiler für Warmwasser, und 6 Meter von Wasserzähler zu Entnahmestelle bei Kaltwasser. Zum Wasserwechsel wird Warm und Kaltwasser verwendet, bislang keine Probleme damit.

Grüße
Thomas
 
fischolli schrieb:
Moin,

40 Liter jedesmal ablaufen lassen ohne Verwendung find ich auch ganz schön viel. Aber wenn es Henny beruhigt, ist das okay.

Hallo Henny,
die 40 Liter sind reine Verschwendung.
Ich glaube nicht das Dein Tagesablauf mit WW beginnt.
Bevor ich zum WW komme, sind hier schon einige Liter durch die Kupferleitungen gesaust.
WC, Dusche, Waschbecken usw. (4 Personen), und mal ehrlich ohne deine Messung hättest Du dieses Wasser doch auch getrunken.

Wechsle nur mit Kaltwasser und habe auch noch keine Ausfälle gehabt.
Gruß Mike
 


Hi,

Starmbi schrieb:
Hallo,
Mike schrieb:
Wechsle nur mit Kaltwasser und habe auch noch keine Ausfälle gehabt.
Meine Leitungswassertemperatur beträgt im Winter ca. 5°C.
hier im Winter 9°C. Das leite ich sicher nicht mehr per Schlauch von der Wasserleitung direkt gezapft ins Aquarium (geht ja eh nicht mehr, benutze mittlerweile eine UOA).
Das hab' ich anfangs ein paar mal so gemacht. Daraufhin bildeten sich jedesmal Unmengen an Bläschen im Aquarium, die auch an den Fischen hafteten. Seitdem temperiere ich das Wechselwasser vor, nutze dazu aber kein Warmwasser aus der Leitung, und belüfte es vor der Nutzung.

Grüße, Markus
 
trinitron schrieb:
Seitdem temperiere ich das Wechselwasser vor, nutze dazu aber kein Warmwasser aus der Leitung, und belüfte es vor der Nutzung.

He Markus,
wie machst du das, wenn nicht mit Warmwasser? Stehen lassen? Aber wie lange soll das dauern bei zig Litern?
Was ist schlimm an den Bläschen?
 

Starmbi

Mitglied
Hallo,
Felix schrieb:
Du wohnst in einer Blockhütte mit eigenem Quellwasserbrunnen?
Die Wassertemperatur ist von der Trinkwasserverordnung nicht festgeschrieben.

Ja, ich wohne etwas ländlich, aber komme gerade noch so ins Internet, wie Du siehst. :lol:

Gruß

Stefan
 

Henny

Mitglied
Hallo Mike,
guppy123456 schrieb:
...die 40 Liter sind reine Verschwendung. Ich glaube nicht das Dein Tagesablauf mit WW beginnt.
Bevor ich zum WW komme, sind hier schon einige Liter durch die Kupferleitungen gesaust.
WC, Dusche, Waschbecken usw. (4 Personen), und mal ehrlich ohne deine Messung hättest Du dieses Wasser doch auch getrunken...
richtig, mein Tagesablauf beginnt nicht mit WW. Genau deswegen steht das Wasser ja auch über Stunden in den Leitungen. Die von Dir genannten Verrichtungen zur Körperpflege erledige ich morgens. Dann gehe ich aus dem Haus. Dann komme ich am frühen Abend noch mal kurz nach hause und nutze nur ganz wenig Wasser. Dann bin ich wieder weg. Dann komme ich spät endgültig nach hause und möchte WW machen. Über diesen Zeitraum sind mehr als 12 Stunden vergangen und gemäß Wassertest (auch wenn er nicht genau ist), kommt brutalst viel Kupfer raus.
Was ich trinke, ist für mich nicht das Thema - meinen Fischen kippe ich doch auch keinen Rotwein rein!? :wink:
guppy123456 schrieb:
...Wechsle nur mit Kaltwasser und habe auch noch keine Ausfälle gehabt...
Ich dachte immer, dass die Wassertemperatur grundsätzlich (natürlich gibt es Ausnahmen, z.B. wenn man Corys zum Laichen anregen möchte) nicht mehr als zwei Grad schwanken sollte (ich achte immer sehr genau darauf). Stimmt das, oder ist das wieder nur angelesener Schrott? :mrgreen:

Viele Grüße von Andrea

P.S.:
@ Markus:
Was ist an den Bläschen schlimm, außer dass wohl CO2 ausgetrieben wird?
Die vorherige Belüftung erscheint mir ein Megaaufwand zu sein, oder?
 

black-avenger

Mitglied
Henny schrieb:
P.S.:
@ Markus:
Was ist an den Bläschen schlimm, außer dass wohl CO2 ausgetrieben wird?
Die vorherige Belüftung erscheint mir ein Megaaufwand zu sein, oder?
Wenn ich das mal richtig aufgeschnappt hab gehts darum, dass die Bläschen nicht nur An Scheiben/Pflanzen/Fischen anhaften, sondern sich auch im Fisch drin bilden können. Tuts das an der falschen Stelle soll das tödlich sein. Sprich Gasembolie oder evtl sogar mechanische Verletzung des Gewebes durch die Gasblase.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich trotz teils guter Blasenbildung noch nie einen Ausfall deswegen hatte.

Grüße
Thomas
 
Henny schrieb:
Hallo Mike,

Ich dachte immer, dass die Wassertemperatur grundsätzlich (natürlich gibt es Ausnahmen, z.B. wenn man Corys zum Laichen anregen möchte) nicht mehr als zwei Grad schwanken sollte (ich achte immer sehr genau darauf). Stimmt das, oder ist das wieder nur angelesener Schrott? :mrgreen:

Viele Grüße von Andrea
Hallo Andrea,
Temperaturschwankungen von zwei Grad sollten in Gewässern weltweit wohl schon im Tag- und Nachtrhythmus entstehen. Gewitter, Regenschauer oder bedeckte Tage mal nicht mitgerechnet.
Mein Heizstab ist alleine schon so träge, das ich damit wohl nur knapp im 2 Gradbereich bleiben sollte.
Beim WW wechsle ca 30%. Temperatur fällt dann kurzfristig von 25 auf 20 Grad, hat nach ca 2 Stunden dann wieder 22 Grad. Beim Auffüllen schwimmen meine Salmler dabei alle im Kaltwasserstrom. :p

Gruß Mike
 

MOOSKUGEL

Moderator
Teammitglied
Moin,
stffmllr schrieb:
Was ist schlimm an den Bläschen?
Henny schrieb:
Was ist an den Bläschen schlimm,
dann versuche ich mal mit paar Worten die "Bläschensache" zu erklären.
Wasser in der Leitung steht unter Druck (logo ne, sonst würde es ja nicht aus dem Hahn kommen).
Unter Druck stehendes Wasser hat die Eigenschaft, mehr gelöste Gase aufnehmen zu können.
Also je höher der Druck, desto mehr Gase können sich im Wasser lösen (gilt im übrigen für alle Flüssigkeiten). Nach einer schnellen Druckverminderung (Wasser aus dem Hahn) verflüchtigten sich die Gase durch Ausperlen.
Extreme Beispiele dafür sind das Öffnen einer Mineralwasserflasche (mit Sprutz) oder einer Sektflasche.

Jetzt kommt noch die Temperatur hinzu.
In kaltem Wasser sind wiederum mehr Gase gelöst, wie in warmen (gutes Beispiel dafür, der Sauerstoffgehalt nimmt mit Erwärmung des Wassers ab).
Was wird also passieren, wenn man grosse Mengen kaltes unter Druck stehendes Wasser aus dem Hahn ins Aquarium einleitet ...

Über Auswirkungen auf den Fischkörper wird man mit dem Suchbegriff "Gasblasenkrankheit" schnell im WWW fündig. Ich für mich vergleiche das immer mit der sogenannten "Taucherkrankheit" (ich weiss, das ist nicht ganz korrekt).

Nicht falsch Verstehen, ich wechsel ebenfalls mit Schlauch aus dem Hahn, nur gilt es ein paar Parameter (Temperaturunterschied, Wechselmenge) im Auge zu behalten.

Gruss Heiko
 

Henny

Mitglied
Hallo mal wieder,

leider gestaltet sich das mit dem Wassereinlass per Gartenschlauch bei mir doch nicht so einfach. Das Problem ist die Wassertemperatur. An zwei Waschbecken haben wir darunter so kleine 10 Liter- Behälter. Das warme Wasser ist dann halt nach Ablauf der 10 Liter aufgebraucht und dann kommt nur noch Kaltwasser. Die Dinger sind zum Befüllen der AQ's also völlig unbrauchbar.
Die Badewanne, die Dusche und zwei weitere Waschbecken hängen an Durchlauferhitzern. Diese Durchlauferhitzer machen nur dann 'warm', wenn das Wasser volle Pulle aufgedreht ist. Der Klempner hat mir das so erklärt, dass in den Durchlauferhitzern ein Hebel ist, der nur bei genügend großem Wasserdurchstrom umgelegt wird, ansonsten springt der Heizer nicht an. Auch wenn ich wassermäßig erst Gas gebe, kommt zwar bei der richtigen Einstellung 25 Grad raus, aber sobald ich den Wasserdurchfluss langsam runterfahre, schaltet sich der Heizer wieder aus und es kommt nur noch 'eiskalt'. Das ist für die Fische nun mal nicht so klasse, sind ja keine Goldfische :mrgreen: . Bei 'volle Pulle' würden mir die Fische samt Deko und Kies im Kreis fliegen, geht also auch nicht.
Also machte mir mein Klempner (der übrigens selber fünf AQ's mit insgesamt 4000 !!! Litern im Haus hat) den Vorschlag, dass ich mir einen großen Bottich oder eine Regentonne besorge, die ich vor das AQ stelle und dann das temperierte Wasser dort volle Pulle aus dem Hahn reinlaufen lasse. Da könne ich auch noch gut die genaue Temperatur überprüfen. In die Tonne kommt dann eine Pumpe, die das Wasser mit einem Schlauch reguliert ins AQ befördert. So eine Pumpe habe ich sogar rumstehen. Diese Aktion ist zwar etwas aufwendiger als eigentlich gewünscht, klingt aber ganz praktikabel, finde ich. Immer noch besser als Eimerschleppen und mit ein-Liter-Mäßchen per Hand einfüllen.
Es geht mir dabei ja sowieso nur um das 200er und besonders das 400er, das bald kommen soll. Die kleineren Becken werde ich weiterhin mit der Eimer-Methode befüllen.
Was meint Ihr?
Hat jemand von Euch noch eine bessere Idee?

Viele Grüße von Andrea
 

fischolli

R.I.P.
Moin Henny,

andere Idee: Du klemmst dir vorne auf den Schlauch einen Gardena-Aufsatz, der mit einem Absperrhahn versehen ist. Dann kannst du am Wasser han auf volle Pulle stellen und den Durchfluss damit trotzdem begrenzen. Ob man damit allerdings den Durchlauferhitzer "überlistet" weiss ich nicht. Ich hab mir vor kurzem auch so ein Ding geholt, weil das ständige in den Keller rennen zum an- und abstellen des Wassers langsam nervt.

Ansonsten ist die Bottich-Methode schon eine feine Sache. Da kannst du z.B. auch Wasser verschneiden, wenn man mit Osmose o.ä. das Wasser aufweichen will oder das mit Torf etc. ansäuern will usw. Das hab ich auch unten stehen, dafür hab ich mir bei Ebay ein ausrangiertes Lebensmittelfass gekauft mit 200l Fassungsvermögen. Als Pumpe benutze ich so eine Regenfasspumpe von Gardena, da sitzt gleich ein Absperrhahn dran, mit dem man den Durchfluss regulieren kann.

Gruß
 

Henny

Mitglied
Moin Olli,

der Trick mit dem Aufsatz vorne auf dem Schlauch funktioniert leider nicht. An welcher Stelle man den Durchfluss begrenzt, ist dem Heizer völlig wurscht, der streikt immer.

Ich habe eine Pumpe von Eheim (compact+ 3000), die hat auch eine Durchflussregulierung. So sollte das dann ja wohl klappen.

Viele Grüße von Henny
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Henny,

das Problem ist, dass dein Durchlauferhitzer druckgesteuert ist. Bei zu wenig Durchfluss ist der Druck zu gering und er schaltet die Heizung nicht ein bzw. er schaltet sie aus. So etwas hatte ich in meiner früheren Mietwohnung auch und hab mich ständig darüber geärgert. In meinem jetzigen Eigenheim habe ich deshalb einen elektronisch geregelten Durchlauferhitzer. Der misst die Durchflussmenge und regelt dann elektronisch die Heizleistung und den Durchfluss, so dass am Ende die eingestellte Temperatur herauskommt. Und nun ist es auch egal mit welcher Temperatur das Wasser vom Wasserwerk kommt und die Durchflussmenge bzw. der Druck ebenfalls. Am Ende hat das Wasser die eingestellte Temperatur. Auch wenn ein elektronisch geregelter Durchlauferhitzer in der Anschaffung teurer ist, ist es mir den Komfort wert.

Viele Grüße
Roman
 

Henny

Mitglied
Hi Roman,
elchi07 schrieb:
...Auch wenn ein elektronisch geregelter Durchlauferhitzer in der Anschaffung teurer ist, ist es mir den Komfort wert...
ich werde das jetzt erst mal mit der Bottich-Methode versuchen. Wenn mir das auf Dauer immer noch zu nervig ist, werde ich auch in die Tasche greifen und mir einen elektronischen Durchlauferhitzer installieren lassen.

Viele Grüße von Henny
 


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