Aquariumbesatz?

Hallo Zusammen,

Ich bin über ziemliche Umwege doch noch zum Fischhalter geworden. Eigtl. hatte ich nie vor mir ein Aquarium mit Fischen zu zulegen. Ich halte und züchte selber seit Jahren Sternotherus carinatus nach, eine Wasserschildkrötenart.Habe da also schon viel Erfahrung.
Da meine Schildis für Ihr Leben gerne Schnecken fressen, habe ich mir dann überlegt mir ein 54l Becken, also 60*30*30 zu zulegen und dieses auch für die Schneckenzucht getan.
In den letzten Monaten habe ich aber überlegt, das in dem Becken verdammt wenig Leben ist und ein Aquarium ja auch optisch schön sein kann.
So habe ich mich nun in den Aquaristikladen begeben, ihm mein Becken beschrieben und mir Fische zugelegt.
Das Becken läuft schon seit 3 Monaten, ist bepflanzt mit Wasserpest, hat einen Sandboden und die Wasserwerte sind alle im grünen Bereich.
Meine Frage ist jetzt nur, ob ich zuviele Fische in dem Becken halte, bzw. wieviele überhaupt in so ein Becken sollen und ob ich die richtigen Arten vergesellschaftet habe.
Möchte aber auch noch erwähnen, das ich nicht zig verschiedene Arten halten möchte.So 2-3 sind ok.
Also ich habe in meinem Becken:

9 Guppys, davon 3 Männchen
7 Panzerwelse der Gattung Corydoras aeneus Albinoform
1 Antennenwels Albinoform der allerdings noch super klein ist 3 cm ca., mir aber eher von dem Verkäufer empfohlen wurde.

Die Guppys und Corydoras sind auf meinen mist gewachsen.

1. Sind das zuviele Fische/ bzw. zu wenig?
2. Habe ich da die richtigen Arten vergesellschaftet?

Wäre für Euer Statement superdankbar, da ich wie gesagt Neuling bin und mich eher seit 20 Jahren mit Wasserschildkrötenzucht und Haltung in extrem gräößeren Becken ab 120 aufwärts befasse, was natürlich auch mein Number One Hobby bleibt.

Liebe Grüße Euer Stefan
 


Hallo
Was ist es denn genau für ein Antennewels, weil er ein bischen groß wird fürs Becken, die meisten Arten zumindestens. Die Menge von den Guppys ist , meiner Meinung nach, ein bischen hoch gegriffen, denn man muß ja immer den üppigen Nachwuchs mit einplanen. (Ausser die Schiildis fressen die Babys) :stille:

Ansonsten mit den Corys das passt schon
Gruß Moni
 
Hi

bei Aneus in dem Becken hab ich n bissle bauchweh die werden schon große Brocken vorallem die Mädels.
Bei den Guppys denke ich das sich da eine Überpopulation schnell lösen wird (Schildkröten ;) ) auch wenn ich da kein Freund von bin :(
Der Antennenwels muss raus

LG Denise
 
hi

In ein so kleines Becken würd ich eher Zwergpanzerwelse oder maximal 5 Tiere einer kleineren Art setzen.
Paleatus und aneus sind in etwa gleich groß halte beide zusammen (allerdings in 240l^^)

LG Denise
 
Hallo
Meine paleatus Damen sind um einiges größer als die aeneus. Aber ich denke für den Treadhersteller ist es wichtiger das er den Antennewels in gute Hände abgibt. Die aeneus sind da das kleiner Problem

Gruß Moni
 
Hallo,
Noch ist der Antennenwels ja nur 3cm groß. Auf der Seite hier steht, dass Antennenwelse sich mit Schildkröten vergesellschaften lassen. Ob das für alle Schildkrötenarten und insbesondere die Umstände in Stoffels Schildkrötenbecken gilt, dass kann er mit seinen 20 Jahren Schildkrötenerfahrung besser beurteilen als wir alle hier. Wenn die Wasserwerte passen, dann kann der Antennenwels ja im Schneckenbecken heranwachsen, bis er zu groß ist für Schildkrötenfutter und dann ins Schildkrötenbecken umziehen.

Gruß Jolly
 


fischolli

R.I.P.
Moin,

ich seh das auch nicht so dramatisch mit einem noch so kleinen Ancistrus, so rasant wachsen die nicht und deshalb versteh ich das GEschrei, das bei Ancistren in einem 60er Becken gemacht wird, nicht immer. Ok, wenn er zu groß wird, muß er vielleicht umzieh, auch das seh ich bei einem einzelnen Wels nicht unbedingt als nötig an.

Bei den C. aeneus seh ich genau wie Denis eher das Problem. Die bleiben zwar kleiner als C. paleatus, ich versteh aber nicht, was das als REchtfertigung bringen soll. Sie werden einfach zu groß für so ein Becken und sind nicht solche Bewegungslegasteniker wie ein Ancistrus. Und bei 7 Sück in so einem kleinen Becken würde ich auch höchstens C. habrosus oder C. panda für angemessen halten.

Gruß
 
fischolli schrieb:
Moin,

ich seh das auch nicht so dramatisch mit einem noch so kleinen Ancistrus, so rasant wachsen die nicht und deshalb versteh ich das GEschrei, das bei Ancistren in einem 60er Becken gemacht wird, nicht immer. Ok, wenn er zu groß wird, muß er vielleicht umzieh, auch das seh ich bei einem einzelnen Wels nicht unbedingt als nötig an.

Bei den C. aeneus seh ich genau wie Denis eher das Problem. Die bleiben zwar kleiner als C. paleatus, ich versteh aber nicht, was das als REchtfertigung bringen soll. Sie werden einfach zu groß für so ein Becken und sind nicht solche Bewegungslegasteniker wie ein Ancistrus. Und bei 7 Sück in so einem kleinen Becken würde ich auch höchstens C. habrosus oder C. panda für angemessen halten.

Gruß

Hallo Olli
Die aeneus(werden 3,5-4 cm) verteufelst du, das sie zu groß fürs Becken werden, und der Antennenwels(wird 15 cm) ist deiner Meinung nach nicht soooo schlimm. Das ist auch eine Logik wo man erstmal dahinter steigen muß, mit Verlaub gesagt.
Die paleatus werden groß, ok, aber die aeneus die ich selber im 60 Liter schon immer halte und auch erfolgreich nachgezogen habe, halte ich nun persönlich besser für dieses Becken geeignet, als ein Antennenwels. Wenn du keine anderen Bodenbewohner hast, haben die wirklich genug Platz zum wuseln. Wohingegen meine sämtliche Versuche mit Zwergpanzerwelsen in meinem 60 Liter kläglich gescheitert sind.
Da so jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat, kannst du das so pauschal nun auch nicht sagen.

Gruß Moni
 

fischolli

R.I.P.
Moin Moni,

lies meinen Text nochmal richtig durch, dann hast du auch eine Antwort auf deine Kritik.

C.aeneus werden deutlich größer als 4 cm. Meine Weibchen haben locker 7-8cm erreicht, die Männchen vielleicht nur 6 cm. Ich hoffe, wir reden von den gleichen Fischen, sonst stell vielleicht mal ein Foto deiner angeblichen aeneus rein. Wenn du die tatsächlich hast und die nur3,5 .4 cm in mehreren Jahren erreicht haben, sind deine Tiere nicht in Ordnung. Die passen sich auch nicht dem Becken an, Kleinwüchsigkeit ist meist eine Mangelerscheinung in der Jungfischphase.

Ein Ancistrus wird nur im Extremfall 15 cm groß, die miesten Exemplare bleiben auch in großen Becken deutlich kleiner. Wenn es ein Weibchen ist, auf jeden Fall. Ausserdem wachsen die recht langsam, deshalb hab ich auch geschrieben, dass es erstmal kein Problem ist.

Also, meine Logik ist soweit ganz i.O. :wink:

Gruß
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo,

aber gerade durch zu kleine Becken in der Jungfischphase, kann es zu Mangelwuchs/Kleinwüchsigkeit kommen, was dann im Alter nicht mehr aufgeholt werden kann. Deshalb finde ich Antennenwelse ab einer Größe von 4-5cm in einem 60er Becken als zu groß. Und dass Weibchen nicht eine Größe von bis zu 15cm erreichen und damit kleiner als die Männchen bleiben, kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.

Viele Grüße
Roman
 

fischolli

R.I.P.
Hi Roman,
ich ziehe selber Ancistrus Sp. "Wabenmuster" nach. Ein sehr hübschern Ancistrus, den kaum jemand hält. Die jungfische halte ich recht lange in "Gerd-Kästen", danach in 25l-Becken, bis sie abgabereif sind. Die wachsen völlig problemlos zur vollen Größeheran, wenn sie alt genug werden. Ich glaube nicht, dass andere Züchter das gross anders machen.

Ein 60cm-Becken ist für einen Anci mit 3-4 cm ein Riesen-Pott. Egal, ob der "normalo, der albino oder eben diese speziellen Formen.

Das Hauptproblem ist die mangelhafte Fütterung im Jungfischstadium.

Gruß
 
Wenn du die tatsächlich hast und die nur3,5 .4 cm in mehreren Jahren erreicht haben, sind deine Tiere nicht in Ordnung
das ist wohl die logische Schlussfolgerung. :thumleft: :thumleft: Wenn du es genau wissen willst die ältesten sind so ca 2 Jahre jetzt.
Dafür das sie nicht in Ordnung sind, sind sie aber sehr vermehrungsfreudig und agil, aber wenn du das sagst, dann stimmt halt was nicht mit ihnen :cry:

Babybild

Dagegen möchte ich mal wissen, warum sie überall als haltbar in 60 Liter vorgeschlagen werden, die Antennewelse aber nicht.

Aber da dies hier dem Treadhersteller absolut nichts bringt möchte ich die Diskussion an dieser Stelle beenden :wink:

gruß Moni
 

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Hallo,

erst einmal danke für die zahlreichen Antworten von Euch.
Ich komme erst mal zu dem neusten Stand.
Die Panzerwelse habe ich an jemanden verschenkt mit einem größeren Becken,den Antennenwels auch.

Jetzt muss ich aber ehrlich gestehen: IHR HATTET JA SO RECHT, grins.
Ich habe mittlerweile bestimmt 60 Guppybabys.Habe sie anfangs im 54 l Becken gelassen,da ich dachte die adulten Guppys kümmern sich schon darum, Fehlanzeige. Mittlerweile habe ich sie rausgefischt und in ein seperates Becken gesetzt.
Dem nicht genug, ein halbes Jahr vorher hatte ich Zebrbärblinge gekauft und sie in mein Schildibecken gesetzt, was auch gut klappt.Die sind sogar so frech und essen mit der Schildi zusammen.
Jetzt schau ich letzte Woche in mein Schildibecken und siehe da, kleine Minizebras überall.

Der nächste Punkt ist: das ich jetzt mittlerweile ein 100*40*40 Becken habe und überlege meine 9 adulten Guppys in dieses zu setzen und das 54l Becken nur noch für die Jungenfische zur Aufzucht zu verwenden.

Meine Fragen:

1. Kann ich das von jetzt auf gleich machen, wenn ich den Filter aus dem 54l Becken direkt umsetze,den gleichen Bodengrund nehme und das gesamte Wasser aus dem 54l Becken,oder muss auch dies wieder einfahren?

2. Da ich ja jetzt nur noch die 9 Guppys habe, was kann noch in dieses Becken und wieviel?
Übrigens habe ich noch jede Menge turmdekelschnecken und leider auch blasenschnecken im 54l Becken.
Die Blasenschnecken fische ich regelmäßig ab, werden von meinen Schildis sehr geliebt,smile.

Gruß aus Solingen Stefan
 


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