Hallo allerseits,
gestern habe ich mich hier neu angelmeldet und hoffe auf einige interessante Diskussionen.
Falls das Thema woanders hingehört, bitte gerne verschieben.
Also,
vor einem knappen Jahr habe ich mich nach langer Recherche getraut ein 112L-Becken technikfrei einzurichten.
Als Pflanzen habe ich schnellwachsende Arten wie Brasilianischen Wassernabel und Mexikanisches Eichblatt eingesetzt. Außerdem dürfen zwei Fensterblätter ihre Luftwurzeln ins Wasser halten. In der Anfangsphase waren die Scheiben ringsrum mit Kieselalgen überwuchert. Zwei mal hat sich das Wasser so getrübt, dass man die Heckscheibe nicht mehr sehen konnte und es gab auch eine Kamhaut. Mittlerweile sind die Scheiben aber algenfrei (ich muss sie nie putzen) und das Wasser glasklar.
Als Besatz hatte ich am Anfang 8 Kardinalfische und 10 Sakuragarnelen ausgesucht. Außerdem kamen mit den Pflanzen Blasenschnecken ins Becken. Ich nehme an, dass die Blasenschnecken einen nicht unerheblichen Anteil am Verschwinden der Kamhaut haben. Sie knabbern auch immer mal wieder die Kieselalgen von den Blättern der Pflanzen. Von den Fischen sind zwei gleich am zweiten Tag (vielleicht aus Stress) gestorben. Die übrigen schwimmen bis heute herum. Die Männchen bilden kleine Reviere und imponieren sich gegenseitig. Am Anfang habe ich auch zwei mal Fischbabys gesichtet, Diese sind jedoch nach kurzer Zeit wieder verschwunden. In jedem Fall sind das aber super Fische!
Leider, und das ist das eigentliche Thema, sind die Garnelen auch verschwunden. Der Grund dafür sind Planarien, die ich leider erst vor kurzem entdeckt habe. Ich hatte mich schon länger gewundert, dass die Garnelen, obwohl sie immer fleißig ihre Eier sortiert haben nie Nachwuchs hatten. Auch eine von Kollegen prophezeite Schneckenplage blieb aus. Ich hatte mal eine Menge Gelege aber die sind verschwunden, ohne das die Zahl der Schnecken zugenommen hätte. Die Schnecken werden eher weniger.
Ich bin jetzt etwas verunsichert, was ich machen soll. Ich möchte keine Garnelen mehr. Es tut mir zwar leid, dass sie gefressen wurden, aber so richtig begeistert war ich sowieso nicht von ihnen. Ich könnte mir vorstellen noch eine andere kleine, friedliche Fischart dazu zu nehmen. Nachwuchs wäre nett, muss aber nicht sein. Ich könnte mich also dazu entschließen die Planarien zu tollerieren. Schließlich fressen sie ja auch Futterreste und helfen somit die Wasserqualität zu erhalten. Wenn da nur die Schnecken nicht wären... Ich habe ein bisschen Angst, dass sie irgendwann alle platt gemacht werden und dann anschließend die Algen alles platt machen. Die gängigen Medikamente gegen Planierien töten, wie ich gelesen habe früher oder später auch die Schnecken ab, da die Mittel nicht abgebaut werden und über lange Zeit wirken. Von den Alternativen zu den Medikamenten ist keines zu 100% wirksam.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Viele Grüße
Caro
gestern habe ich mich hier neu angelmeldet und hoffe auf einige interessante Diskussionen.
Falls das Thema woanders hingehört, bitte gerne verschieben.
Also,
vor einem knappen Jahr habe ich mich nach langer Recherche getraut ein 112L-Becken technikfrei einzurichten.
Als Pflanzen habe ich schnellwachsende Arten wie Brasilianischen Wassernabel und Mexikanisches Eichblatt eingesetzt. Außerdem dürfen zwei Fensterblätter ihre Luftwurzeln ins Wasser halten. In der Anfangsphase waren die Scheiben ringsrum mit Kieselalgen überwuchert. Zwei mal hat sich das Wasser so getrübt, dass man die Heckscheibe nicht mehr sehen konnte und es gab auch eine Kamhaut. Mittlerweile sind die Scheiben aber algenfrei (ich muss sie nie putzen) und das Wasser glasklar.
Als Besatz hatte ich am Anfang 8 Kardinalfische und 10 Sakuragarnelen ausgesucht. Außerdem kamen mit den Pflanzen Blasenschnecken ins Becken. Ich nehme an, dass die Blasenschnecken einen nicht unerheblichen Anteil am Verschwinden der Kamhaut haben. Sie knabbern auch immer mal wieder die Kieselalgen von den Blättern der Pflanzen. Von den Fischen sind zwei gleich am zweiten Tag (vielleicht aus Stress) gestorben. Die übrigen schwimmen bis heute herum. Die Männchen bilden kleine Reviere und imponieren sich gegenseitig. Am Anfang habe ich auch zwei mal Fischbabys gesichtet, Diese sind jedoch nach kurzer Zeit wieder verschwunden. In jedem Fall sind das aber super Fische!
Leider, und das ist das eigentliche Thema, sind die Garnelen auch verschwunden. Der Grund dafür sind Planarien, die ich leider erst vor kurzem entdeckt habe. Ich hatte mich schon länger gewundert, dass die Garnelen, obwohl sie immer fleißig ihre Eier sortiert haben nie Nachwuchs hatten. Auch eine von Kollegen prophezeite Schneckenplage blieb aus. Ich hatte mal eine Menge Gelege aber die sind verschwunden, ohne das die Zahl der Schnecken zugenommen hätte. Die Schnecken werden eher weniger.
Ich bin jetzt etwas verunsichert, was ich machen soll. Ich möchte keine Garnelen mehr. Es tut mir zwar leid, dass sie gefressen wurden, aber so richtig begeistert war ich sowieso nicht von ihnen. Ich könnte mir vorstellen noch eine andere kleine, friedliche Fischart dazu zu nehmen. Nachwuchs wäre nett, muss aber nicht sein. Ich könnte mich also dazu entschließen die Planarien zu tollerieren. Schließlich fressen sie ja auch Futterreste und helfen somit die Wasserqualität zu erhalten. Wenn da nur die Schnecken nicht wären... Ich habe ein bisschen Angst, dass sie irgendwann alle platt gemacht werden und dann anschließend die Algen alles platt machen. Die gängigen Medikamente gegen Planierien töten, wie ich gelesen habe früher oder später auch die Schnecken ab, da die Mittel nicht abgebaut werden und über lange Zeit wirken. Von den Alternativen zu den Medikamenten ist keines zu 100% wirksam.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Viele Grüße
Caro