Algenproblem nach Leuchtmittelerneuerung

Hallo Robert!


Du hast einen kleinen Fehler drin. Der Dennerle NPK hat definitv kein 7:1 Verhältnis. Dann wär der für mein Aquarium sogar sehr brauchbar gewesen. Tatsächlich ist 2,22% Gesamtstickstoff und 0,04% P2O5 darin enthalten. Das ist ein Verhältnis von 55:1! Und genau so sah auch mein Aquariumwasser aus: 10mg/l NO3 und 0mg/l PO4 trotz doppelter Dosierung täglich.
 


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Hallo Robert!

Dann müssen die den Dünger nochmal überarbeitet haben.
 

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Hallo,

Dral schrieb:
Dann müssen die den Dünger nochmal überarbeitet haben.
Sieht so aus. Dann hast Du recht: Die alte Formulierung des Düngers enthält zu wenig Phosphat.

Viele Grüße
Robert
 
Loong schrieb:
Hallo Ausgabe,

Nicht? Ich habe die üblichen Verdächtigen mal kurz gecheckt - keiner, der seine NPK-Dünger nicht deklariert. Hast Du mal ein Beeispiel?

Ich hatte bei Tatra und bei Sera auf der Seite nachgesehen. Tetra hat gar keinen NPK Dünger und bei den Sera NPK drops habe ich keine Zusammensetzung gefunden.
Zur Begründung, das der Dennerle NPK zu viel Stickstoff enthält: Im Moment brauche ich halt keinen Stickstoff, sondern Phosphat. Ich mache mir halt Sorgen, das ich den Nitratwert in die Höhe treibe, wenn ich versuche den Phosphatwert zu erhöhen.
Das könnte sich natürlich ändern, wenn alles richtig wächst. Aber im Moment will ich nur Phosphat!

Gruß
edition
 
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Hallo Ausgabe,

edition schrieb:
Tetra hat gar keinen NPK Dünger und bei den Sera NPK drops habe ich keine Zusammensetzung gefunden.
Ja, und? Was steht denn auf der Verpackung der Sera NPK-Drops? Ob sie die Formulierung des Düngers im Internet veröffentlichen oder nicht, spielt keine Rolle.

Zur Begründung, das der Dennerle NPK zu viel Stickstoff enthält: Im Moment brauche ich halt keinen Stickstoff, sondern Phosphat.
Das ist ja mal eine lustige Begründung: "Zucker ist deshalb zu süß, weil ich für mein Rezpet Salz brauche"
o030.gif
...

Aber im Moment will ich nur Phosphat!
Und warum kaufst Du Dir dann eigentlich keinen Phosphatdünger?

Viele Grüße
Robert
 
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Nachtrag:

Wobei Du jetzt nicht gleich loszurennen brauchst, um einen Phosphatdünger zu kaufen. Zum Ausprobieren, ob sich die Probleme mit Phosphatzufuhr lösen lassen, kannst Du auch einen normalen Blumendünger nehmen, das sind üblicherweise ziemliche Phosphatbomben.

Ein Gramm eines mit NPK = 1:1:1 deklarierten Blumendüngers erhöhen die Werte in 100 Litern Aquarienwasser um 0,44 mg/l Nitrat, 0,13 mg/l Phosphat und 0,08 mg/l Kalium. Andere Dosierungen kannst Du Dir daraus leicht per Dreisatz ausrechnen.

Viele Grüße
Robert
 


Hallo

So werde ich es auch machen. Ich habe hier einen Engelstrompeten Dünger, der mit NPK=4:6:6 deklariert ist. Ich wollte erst einmal ca. 2ml zugeben, eine halbe Stunde warten und dann mal NO3 und PO4 messen, um zu sehen, wie sich das verhält.
Mit der Rechnung komme ich allerdings nicht klar. Ich dachte 1:1:1 heißt, das die Bestandteile zu gleichen Teilen vorhanden sind. Müssten sich dann nicht auch die Werte zu gleichen Teilen erhöhen?

Gruß
edition
 
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Hallo,

edition schrieb:
Ich habe hier einen Engelstrompeten Dünger, der mit NPK=4:6:6 deklariert ist. Ich wollte erst einmal ca. 2ml zugeben, ...
Das sollte bei Deinen geschätzten 650 Nettolitern den Phosphatgehalt um 0,25 mg/l erhöhen.

... eine halbe Stunde warten und dann mal NO3 und PO4 messen, um zu sehen, wie sich das verhält.
Die NO3-Messung kannst Du Dir getrost schenken. Erstens macht Deine Minidosis nur 0,55 mg/l Nitrat, und das löst kein Nitrattest mehr auf, und zweitens hängt die meßbare Erhöhung zudem davon ab, in welchen Formen der Dünger den Stickstoff enthält: Nitrat oder Ammonium oder Harnstoff oder oder oder...

Ich dachte 1:1:1 heißt, das die Bestandteile zu gleichen Teilen vorhanden sind. Müssten sich dann nicht auch die Werte zu gleichen Teilen erhöhen?
Nein, weil die Bestandteile von Agrikulturdüngern konventionsgemäß als N, P2O5 und K2O deklariert sind, wir Aquarianer aber lieber in NO3-, PO4- und K-Äquivalenten denken.

Viele Grüße
Robert
 
Hallo

Ich wollte einmal eine Zwischenbilanz abgeben. Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg. Ich habe zwar immer noch Algen an den Scheiben, aber schon weniger wie vorher. Meine Amazonaspflanzen bekommen jetzt größere Blätter, als die, die schon da sind und meine Wasserkelche sehen nicht mehr so blass aus. Die roten liegen zwar noch am Boden, aber wenn es so weiter geht, werden die auch noch.

Aktuelle Wasserwerte:
NO3 = 12,5 mg/l
PO4 = 0,5 mg/l
KH = 3°
GH = 6°
PH = 6,8
Fe = 0,25 mg/l

Vielen Dank für die Tipps und Anregungen, die mich erst dazu gebracht haben, mein Problem etwas genauer zu betrachten.

Gruß
edition
 
Hallo

Jetzt brauche ich schon wieder einen Rat.
Wie im letzten Beitag zu lesen war, hatte ich am Sonntag noch 12,5 mg/l Eisen nachgewiesen. Bei der heutigen Messung war davon nichts mehr übrig. Da der Tester schon ein bisschen älter ist, habe ich die Gegenprobe mit Leitungswasser gemacht, in das ich von einer E15 Tablette ein wenig abgerieben hatte. Ergebniss: Volle Konzentration! Am Tester liegt es also nicht.
Verbrauchen die Pflanzen so viel Eisen? Oder zerfällt das im Wasser, so das es nicht mehr nachweisbar ist?
Was mache ich jetzt? E15 ist gemäß Dennerle Düngeanleitung gar nicht dran! Trotzdem Düngen?

Gruß
edition
 
Hi!

Also zum einen hast du dich sicherlich vertan. 12,5mg/l Eisen wär ja ein Extremwert. Man soll normalerweise 0,05 bis 0,1 mg/l Eisen im Wasser haben. Die Dennerle E15 lösen sich bei mir ganz langsam auf und sorgen dafür, dass ich immer so 0,2 mg/l Eisen im Wasser hab. Ich gebe die Tabletten aber wöchentlich hinzu anstatt alle 2 Wochen(dafür dann immer die halbe Dosis).

Also wenn du noch 0,1 mg/l Eisen im Wasser hast ist das völlig akzeptabel. Er sollte halt nur nie 0,00 mg/l werden. Schau bitte nochmal nach und liefer mal den richtigen Eisenwert, denn 12,5 mg/l halte ich für ausgeschlossen. ;)
 
Hi

Oh, da habe ich mich komplett vertan. Ich war wohl noch beim Nitrat. Ich meinte natürlich 0,25 mg/l.
Jetzt kann ich aber keine Verfärbung mehr feststellen.

Gruß
edition
 
Hallo

Ich schon wieder.

Nach Dennerle Düngeanleitung wäre heute die Düngung mit V30 dran. Da ich bei den Dosierungen, die vorgesehen sind, bestimmt irgendwann einmal durcheinander komme, frage ich mich, ob man das ganze auch wöchentlich zugeben könnte.
Soll heißen, bei ca. 623 l Wasser würde ich dann 1x pro Woche 4,5 ml V30, 1,5 Tabletten E15 und 18 ml S7 zugeben.
Kann man das so machen?
Im Moment wachsen die Algen kaum noch (sogar bestehende Algen auf dem Einlaufrohr sind weggegangen), darum möchte ich eigentlich keine Experimente machen. Die Handhabung wäre aber einfacher, für mich.

Gruß
edition
 
hallo edition
ich kenne dieses Düngesystem nicht, aber ich halte es grundsätlich für sinnvoller öfter wenig zu düngen als selten viel.
Von daher kann ich deine Frage nicht einschätzen da ich nicht weiss, ob du nun den Intervall verkürzen oder verlängern willst.
Also ich würde lieber pro Tag 1/7 der Wochenmenge düngen als 1x pro Woche 7/7.

Grüße, Dirk.
 
Hallo

@Socs

Das ist ja auch mein Hintergedanke. Der Dünger wäre dann ja auch gleichmäßiger verteilt.
Andererseits hat die Firma Dennerle die Dosierungen (3ml/100 l V30 und 2 Wochen später 1 Tablette E15/100 l plus 3 ml/100 l S7 wöchentlich) bestimmt nicht zum Spass so angegeben.
Mir wäre eine Wöchentliche Zugabe von allem lieber, weil gleichmäßiger.
Hat denn jemand Erfahrung damit?

Gruß
edition
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo,

niemand kann dir sagen wie dein AQ auf eine Umstellung des Düngerintervalls reagiert. Da es im Moment läuft, probier es doch einfach aus. Sollte es sich negativ auswirken, kannst du ja jederzeit zum jetzigen Düngeplan zurückkehren. Ich sehe die Herstellerangaben immer nur als unverbindliche Empfehlung. Man muß halt den für sich "richtigen" Weg finden.

Viele Grüße
Roman
 
edition schrieb:
Andererseits hat die Firma Dennerle die Dosierungen (3ml/100 l V30 und 2 Wochen später 1 Tablette E15/100 l plus 3 ml/100 l S7 wöchentlich) bestimmt nicht zum Spass so angegeben.

Huhu edition,
zum Spass sicher nicht. Aber mal ehrlich, meinst Du die können besser beurteilen als Du, was in deinen 100l Wasser drin ist ?
Wenn keine Pflanzen drin sind, muss man nicht düngen, und die Düngeempfehlung ist sicher viel zu hoch :lol:
Wenn das Becken mit Pflanzen vollgestopft ist, ist die empfohlene Dosierung vermutlich zu gering.
Die Wahrheit für DEIN Becken liegt halt irgendwo dazwischen.
Und wenn man nur nach Packungsbeilage vorgehen müsste, wäre das zu einfach und langweilig, jedenfalls für mich.
Das könnte ja jeder und "Kunst" kommt nunmal von "können" :mrgreen:

Grüße, Dirk.
 
Hallo

Ok, die Dosierung ist sicher allgemein gültig. Daher habe ich mich entschlossen, es mit kleinen Dosen wöchentlich zu versuchen.
Allerdings kann ich das Eisen in meinem Becken mit dem Tetra Tester nicht nachweisen. Daher weiß ich jetzt nicht, ob ich zu wenig Eisen im Wasser habe, oder nicht.
In einem anderen Beitrag habe ich allerdings gelesen, das das Eisen, das durch die E15 Tabletten zugegeben wird, sowiso nicht nachweisbar ist, weil es so langsam abgegeben wird. Ist da was dran?
Ich will auch nict zu viel düngen.

Gruß
edition
 


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