200l Becken, Pangio kuhli Planung

Hallo liebe Interessierten und RatgeberInnen,

Im Vorfeld: Ich halte Redfires techniklos (was mäßig gut klappt, viele Algen, höhere Pflanzen mickern oder werden geschneckt), mein Bruder hatte stets ein Standard-Becken (Neons, Skalare), in Ökologie insb. Naturkunde bin ich mehr als fit, in Chemie weniger, messen liegt mir nicht so, werde es aber vor dem Einsetzen mal machen. Das Leitungswasser hier ist eher weich, wir gießen die Orchideen ohne Probleme damit.

Ich werde ein 100-er Becken mit 200l brutto und Außenfilter erhalten.

Sehr gut gefällt mir aus pädagogischen Gründen Pangio kuhlii, das würde mir außerdem gut passen mit einem eher schummrigen Uferbecken mit Wurzeln. Ich habe mich etwas eingelesen und ein paar Fragen.

1. Die Temperatur. 23-27 sei möglich, heißt es meistens. Ich würde gern auf 24 gehen. ist das ok? Unsere Wohnung liegt recht kühl im Berg, es wird selten heiß in der Wohnung.

2. Ich plane eine Röhre stillzulegen und das Becken mit einer zu betreiben, da die Art es eher schummrig hat. Geht das mit den Pflanzen gut? Javafarn, evtl. Javamoos und was ihr mir so empfehlt sind geplant.

3. Kiesel sollen rein, laut http://www.pangiokuhlii.de/html/____das_dornauge_i.html, ok. Geben die kein Kalk ab?

4. Ich plane einen HMF im Eck zu konstruieren, der möglichst leise laufen soll, aber trotzdem die nötige Strömung erzeugt. Gerne würde ich einen kaufen, eventuell den "mobilen HMF-Reaktor" mit Hailea-Pumpe, lohnt sich das, ist das empfehlenswert? Hat jemand eine Bauanleitung, die auch den Anschluss von Pumpen und entsprechende Marken oder Kaufportale einbezieht für ein 200l-Becken? Habe das noch nie gemacht, daher suche ich eine noob-proof-lösung.
Auch stellt sich die Frage, ob der Filter nicht von den kuhlis übersprungen werden kann und dann der Hinterraum als Versteck dient. Oder ob man den Schlauch aus der Pumpe auch auf Bodenebene ausströmen lassen kann: Reicht dann der Sauerstoff, gibt das Probleme anderer Art mit der Biologie?

5. Wenn ich wie häufig gemacht mit Schieferplatten arbeite und eine Rückwand oder Verstecke schaffe: sind die scharfen Kanten nicht schädlich für die Haut? Gleiches gilt für Röhrenzuschnitte aus Plexiglas oder Glas. Ebenso würde mich eine Empfehlung für Bodengrundfabrikate freuen, Basaltkies soll nicht gut sein, schade ,im Garnelenbecken fahre ich gut damit, ist billig und sieht gut aus.

6. Die Frage aller Fragen: Vergesellschaftung. Ich würde gern maximal 3-5 Arten halten und eher sparsame Zahlen. Mit den kuhliis ist das schon recht voll, würde ich sagen.

P. kuhlii: 6-8 Tiere.
Aber was dann?
Eine möglichst attraktive Welsart wäre toll, dunkel, gestreift, getupft, gefleckt, was die Palette klassischen Exotismus so hergibt, es soll naturpädagogischen Mehrwert für Kind und Freunde haben. Leider brauchen die L-Welse gern 27 Grad, gibt es auch empfehlenswerte tolerantere und ist überhaupt P. kuhlii damit einverstanden?
Alternativ ein Schwärmchen Panzerwelse. Nun konkurrieren die ja dann am Boden. Anscheinend klappt es aber doch recht gut bei den meisten. Welche Art wäre schön eurer Meinung nach?
Gleiches gilt für die hübschen Brachygobius doriae, Botia lohachata, Tateurndina ocellicauda, Epalzeorhynchos bicolor, Steatocranus casuarius, Gnathonemus petersii, Apteronotus albifrons. Klingeln die dann immer bei den kuhliis in den Verstecken und nerven? Geht Glyptoperichthys gibbiceps?
Für den Mittelbereich: Eventuell ein Schwarm Boraras brigittae, Poropanchax normanii, Danio margaritatus oder ähnlich kleines, farbiges, zierliches was nicht Neon ist aber trotzdem sich hält und die kuhliis nicht dauernd verjagt und die Ökologie teilt. Was meint ihr? Generell interessieren mich Fische mit einem sowohl interessanten Aussehen als auch etwas ungewöhnlicheren Habitus und Verhalten. Wie könnte Synodontis nigriventris harmonieren?
Lassen sich die kuhliis bei einem Artenbecken eher sehen, welche Arten verjagen sie eher in Verstecke? Gern würde ich die auch tagsüber sehen, wenn sie aber ohnehin drin bleiben am Tag wäre eine tagaktive Mischung als Ergänzung fürs Auge doch sehr nett.
Und eventuell RF-Garnelen sowie Schnecken, weil ich Scheibenputzer überhaupt nicht schätze. PHS, orange habe ich, wären die ruckzuck plattgemacht oder kommen genug durch? Wie steht es mit größeren, Faunus sp. (Lavaschnecke)?

Kann ich auch etwas feiner verzweigte heimische Wurzeln nehmen (Eiche, Weide, Pappel, Erle, Buche?)?

Den Boden würde ich gern in unterschiedlichen Stufen gestalten, eine dunkle Sandecke (welcher Sand?), und ein Teil Kiesel und ein Teil schwarzer kleiner Kiesel.

Ich bedanke mich schonmal für Antworten und entschuldige mich für die vielen, möglicherweise überfrachteten und unsinnigen Artkombinationen. Ich lasse mir gerne etwas ausreden, würde auch von P. kuhlii abweichen, wenn jemand sagt, das ist zu heikel, nimm lieber die und die von den anderen und den noch nicht genannten.

Liebe Grüße,
Felix
 


Hallo Felix,

was bei mir hervorragend funktioniert, sind Dornaugen plus Honigguramis (Wildform, die sind nicht so empfindlich). Die Honigguramis mögen bis zum Wasserspiegel wachsende Pflanzen (z.B. Vallisnerien), in denen sich Schwimmpflanzen verfangen, außerdem brauchen sie ein gut strukturiertes Becken, um Reviere abzugrenzen.

Da die Dornaugen gern durch enge Spalten kriechen und sich in Hohlräumen unter Steinen ablegen, bekommst du die Revierabgrenzungen für die Honigguramis gewissermaßen gleich gratis dazu. Ich hatte mal eine Konstruktion aus zwei Steinhaufen und einer quer darübergelegten Wurzel, die das Becken schön unterteilt hat.

Das Verhalten der Tiere ist sehr interessant, die Männchen bauen Schaumnester, führen eine Art Balztanz auf und versuchen, die Weibchen zur Paarung unter ihr Schaumnest zu locken. Die Eier sind leichter als Wasser und steigen ins Schaumnest auf, dann vertreibt das Männchen das Weibchen und übernimmt die Brutpflege allein. Nachts werden die Eier dann von konkurrierenden Weibchen gefressen, damit der Kerl tagsüber wieder was zu tun hat. Jungfische kommen so gut wie nie durch; wenn du kleine Honigguramis haben willst, musst du das Gelege abfischen und die Kleinen getrennt aufziehen. Ich finde die Fische sehr interessant, und sie kommen sich mit den Dornaugen nicht in die Quere.

Zum Geschlechterverhältnis gibt es unterschiedliche Angaben; es hängt wohl auch ein bisschen davon ab, ob man gezielt nachzüchten will oder ob man es einfach laufen lässt. Bei mir bilden auch die Weibchen Reviere und sind untereinander erheblich zickiger als die Böcke. Bei deiner Beckengröße müsste ein Trupp von 6-8 Tieren in Ordnung gehen (je nach übrigem Besatz, natürlich). Zwei oder drei dominante Männchen (je nach Angebot an brauchbaren Revieren in den Schwimmpflanzen) setzen sich durch und färben sich aus, die übrigen Männchen tarnen sich als Weibchen und werden weitgehend in Ruhe gelassen (außer von den zickigen Weibchen, die beim Füttern prinzipiell Vorrang haben).

Was die Dornaugen angeht, die lassen sich meiner Erfahrung nach nicht so schnell verjagen; wenn so ein Tierchen irgendwo hin will, dann kommt es da auch hin, egal wer da die Flossen sträubt. Es kann aber sein, dass sie dämmerungs- oder gar nachtaktiv sind. Da kommen wieder die Schwimmpflanzen für die Honigguramis ins Spiel, die es weiter unten abendlich-schwummrig machen. Das bedeutet andererseits aber auch, dass du lichthungrige Pflanzen nicht setzen kannst.

In einem neuen Becken würde ich das heute - im Rückblick ist man ja immer schlauer - so lösen, dass ich erstmal keine Schwimmpflanzen einsetze, sondern mit vollem Licht alles andere hochwachsen lasse, und nach ein paar Wochen kommen dann die Schwimmpflanzen zusammen mit den Honigguramis rein.

Kleinere Fische würde ich nicht zusätzlich einsetzen. Ich hatte mal einen Trupp Perlhühner drin, die in der Mitte gewohnt haben. Eigentlich hätte das gepasst, aber mein damals einziger Bock hat sein Schaumnest derart aggressiv verteidigt, dass die Kleinen nach einer Weile nur noch mit klappernden Flossen im Javamoos gehockt haben. Die HG werden nur ca. 5cm groß, aber wenn ein Bock sein Nest verteidigt, kennt er keine Gnade. Ich habe mal gesehen, wie er eine Red Fire zerlegt hat, die ihm zu nahe gekommen ist.

Da du wohl sowieso einen HMF einbauen willst (kann ich sehr empfehlen) würde ich dir vorschlagen, die vielen im Netz veröffentlichten Selbstbauanleitungen zu lesen. Ich habe neulich einen für ein 300L-Becken mit Kabelkanälen und einer Filtermatte selbst geklebt. Ist wirklich ganz einfach. Dazu würde ich dir empfehlen, keine Pumpe, sondern einen Luftheber zu benutzen. Dann hast du erstens keinen Strom im Becken, und zweitens können die (Jung-)Tierchen auch mal durch den Luftheber sausen, ohne Schaden zu nehmen. Meine Dornaugen spielen manchmal Lufthebersurfen.

Heizung brauche ich übrigens nicht, weil das Becken in einem normal benutzten Raum steht. Die Wassertemperatur liegt ziemlich konstant bei 23° (nachts) bis ca. 25° am Tag, das passt schon für die Fische. Die Beleuchtung heizt genug.

Zwei schnelle Links:
Mattenfilter (hier im Forum, mit Foto)
Berechnungen für HMF

Wenn du nach "Mattenfilter" und "Selbstbau" suchst, wirst du jede Menge Anleitungen finden.

Edit: Ich habe von Kies auf Sand umgestellt. Seitdem kauen die Dornaugen den Sand durch; sie nehmen ihn über das Maul auf und blasen ihn durch die Kiemen wieder raus. Ich habe das Gefühl, Sand kommt ihren Bedürfnissen eher entgegen als gröbere Bröckchen, mit denen sie sich die Kiemen verletzen könnten.

Viel Erfolg!
Jürgen
 
Danke Jürgen, das hilft mir schon weiter. Luftheber habe ich nie kapiert. Ist das nicht einfach nur ein Rohr? Wenn ich das suche, kommt immer: Wird zusammen mit Pumpe betrieben. Was für eine Pumpe kommt da dran?
 
Membranpumpe ist das gleiche wie "Luftpumpe"? Kann jemand ein stilles Gerät empfehlen?

Mich würde noch interessieren, welchen Sand man nehmen kann. Ganz normaler Spielsand?
 
Hallo Felix,

Die Luftpumpe beim HMF ist eine Membranpumpe. Bei tschechischen Lufthebern ist die Förderleistung an Wasser deutlich höher als die Luftleistung. Meine fördern nach Angaben des Herstellers mit 150L Luft theoretisch bis zu 800 Liter Wasser pro Stunde, das reicht also locker für zwei Umwälzungen pro Stunde bezogen auf ein 300L-Becken. Wenn die Pumpe etwas stärker ist, macht das nichts, das kann man entweder mit einem Regler an der Pumpe selbst oder mit einer Schlauchklemme drosseln. Ist sogar ganz sinnvoll, die Pumpe stärker zu wählen, weil man dann leicht abzweigen und z.B. ein kleines Quarantänebecken noch mit einem Luftsprudler versorgen kann.

Ich habe mehrere von Schego in Betrieb. Sind nicht die leisesten, aber ich habe sie an Gummibändern frei schwebend in einen Plastikbehälter gehängt, Löcher gebohrt und den Behälter von innen mit Schaumstoff verkleidet. Eine andere steht frei ohne irgendwas auf den Gummifüßchen im Unterschrank und ist leise. Es kommt wohl immer darauf an, was sie für einen Resonanzkörper vorfinden, wie die Leitungen verlegt sind (die übertragen Geräusche), ob da irgendwo etwas schwingt, und so weiter.

Normaler billiger Spielsand ist in Ordnung, du müsstest nur darauf achten, dass er keinerlei Zusätze hat, also nichts wo "antibakteriell" oder "verscheucht Katzen" oder so was draufsteht.

Jürgen
 
Hallo,
Danke für den Tip mit dem Sand!

Habt ihr noch eine Erklärung zu Lufthebern? Soweit ich das erkennen kann, sind das Plastikrohre. Dann steht da immer dabei: Leistung sowieso. Braucht aber eine Pumpe. Sowas kann ich als Laie nicht verstehen. Sind das nun Plastikrohre mit Löchern oder ist da schon Technik drin?

Dann wollte ich noch fragen, ob es inzwischen LED-Leisten gibt, die sich tatsächlich lohnen, bzw. welche T8-Leuchten tatsächlich was taugen. Hatte nach Totalausfall der Leuchten heute eine Sun-Glo geschrottet, neu gekauft, im Zug angestupst worden, zack weg. Die Verkäuferin meinte ohnehin dass die nur ein 3/4 Jahr halten. Bei den besseren 1,5 Jahre. Da würden LEDs schnell aus Austauschgründen schon interessant.
 


Hallo Felix:

vorbewusste schrieb:
Habt ihr noch eine Erklärung zu Lufthebern? Soweit ich das erkennen kann, sind das Plastikrohre. Dann steht da immer dabei: Leistung sowieso. Braucht aber eine Pumpe. Sowas kann ich als Laie nicht verstehen. Sind das nun Plastikrohre mit Löchern oder ist da schon Technik drin?

HIer wirst du geholfen: http://lmgtfy.com/?q=tschechischer+luftheber Da gibt es auch ausführliche Erklärungen und schematische Darstellungen der Funktionsweise.

vorbewusste schrieb:
Dann wollte ich noch fragen, ob es inzwischen LED-Leisten gibt, die sich tatsächlich lohnen, bzw. welche T8-Leuchten tatsächlich was taugen. Hatte nach Totalausfall der Leuchten heute eine Sun-Glo geschrottet, neu gekauft, im Zug angestupst worden, zack weg. Die Verkäuferin meinte ohnehin dass die nur ein 3/4 Jahr halten. Bei den besseren 1,5 Jahre. Da würden LEDs schnell aus Austauschgründen schon interessant.

Die Aquariumleuchten kannst du auch aus dem Baumarkt oder im Internet beziehen. Normale Leuchtstoffröhren reichen aus. Hier ist nur ein Beispiel für eine T5-Röhre, die über ein 80er Aquarium passt.

Kostenpunkt: 3,49 Euro zuz. Versand. Es gibt noch viele andere Anbieter. Die vergleichbaren Sun-Glo-Lampen kosten meines Wissens locker 20 Euro oder mehr. Eine Lebensdauer von einem Dreivierteljahr halte ich auch für viel zu kurz. Jemand, der sich offenbar intensiv damit beschäftigt hat, geht bei T5/T8 von einer Lebensdauer von ca. 3-4 Jahren aus, Alle drei Jahre zweimal 3,49 Euro im Baumarkt für eine Doppelleuchte ausgeben dürfte doch unproblematisch sein, oder?

Schöne Grüße
Jürgen
 
Ist ja gut. "Alle drei Jahre zweimal 3,49 Euro im Baumarkt für eine Doppelleuchte ausgeben dürfte doch unproblematisch sein, oder?"

Problematisch ist für jemanden der das nie gemacht hat, zu wissen ob man einen Starter braucht, dann ein EVG zu suchen, das passt, Fassungen zu finden, das Ganze mal ehmd auf eine improvisierte neue Abdeckung zurechtzubasteln und dann über Wasser als Laie elektrische Kabel zu bauen. Cool, dass bei euch alles so easygroovy läuft, mal kurz gegoogelt und schon summt das Teil. Wunderbar. So soll es sein.

Danke für die Tips.
 
vorbewusste schrieb:
Ist ja gut. "Alle drei Jahre zweimal 3,49 Euro im Baumarkt für eine Doppelleuchte ausgeben dürfte doch unproblematisch sein, oder?"

Problematisch ist für jemanden der das nie gemacht hat, zu wissen ob man einen Starter braucht, dann ein EVG zu suchen, das passt, Fassungen zu finden, das Ganze mal ehmd auf eine improvisierte neue Abdeckung zurechtzubasteln und dann über Wasser als Laie elektrische Kabel zu bauen. Cool, dass bei euch alles so easygroovy läuft, mal kurz gegoogelt und schon summt das Teil. Wunderbar. So soll es sein.

Danke für die Tips.

Hallo Felix,

an der Beleuchtung und erst recht an Vorschaltgeräten usw. arbeite ich nicht, weil ich es nicht kann. Deshalb habe ich mir neulich einen kompletten Leuchtbalken von Giesemann gekauft. Mit etwas Suchen geht das vermutlich auch noch ein paar Euro preiswerter. In der Produktbeschreibung findest du den Satz:

Die eingebauten elektronischen HF-Vorschaltgeräte sorgen für einen flackerfreien Betrieb mit Sofortstart.

Nix Kabel bauen. Röhren rein, Stecker einstecken, fertig. Das Gerät ist außerdem wasserdicht nach der Norm IP67 und verfügt über ausfahrbare Träger, mit denen es sich an verschiedene Beckengrößen anpassen lässt. Du müsstest dir nur noch aus Plastikplatten einen Rahmen mit Deckplatten basteln, in den der Leuchtbalken eingehängt wird. An der Elektrik musst du jedenfalls nicht arbeiten, das ist eine reine Plastik-Kleberei.

Es gibt auch schicke Hängeleuchten oder Aufsetzleuchten.


Jürgen
 
Danke, Markenempfehlungen finde ich großartig. Ein stolzer Preis für die T5-Fassung. Da es ja eher ein Schattenbecken werden wird, denke ich, ich bleibe bei meiner einen T8 - die andere Fassung ist defekt, das trifft sich ja hervorragend. Es sei denn, ich finde doch noch einen Leuchtbalken für eine Röhre oder eine überzeugende LED-Röhre. Deine Google-Recherche hat mir tatsächlich das Phänomen Luftheber nochmal besser erklärt - bei mir kamen ganz andere Links raus, natürlich habe ich vorher recherchiert.

Ich maß mit Stäbchen:
ph - 7,5-8,0 (vorgestern 7,5), eventuell liegts an einem kalkverdächtigen Stein.
dKH 4,4-6,6
dGH 6,5

Ich plane nun in drei Wochen (also nach der Umstellung auf Sand, Aufrüstung des Bewuchses und dem Erstellen eines ordentlichen Schieferverhaus, stabilen Werten bei 24°C):

7 junge P. kuhli
1 Agamyxis pectinifrons (wenn bis dahin der PH-Wert bei 7,0 oder 7,5 ist)
2 Ancistrus spec.
2 Honigguramis

Ich überlegte für den mittleren oberen Bereich noch 3 rückenschwimmende Kongowelse, aber die sollen empfindlich gegenüber Weißpünktchenkrankheit sein.
Ein Verein Weißwangengrundeln spricht mich auch sehr an, da habe ich etwas Bedenken mit den Dornaugen und den anderen Bodenbewohnern. Vielleicht mache ich da ein kleineres Artenbecken.
Eventuell 5 x Popondetta furcata?
Oder doch 7xLeuchtaugenfisch?
 
Es wurde nun Sand und Schiefer. 6 Trauermantelsalmler, 8 Dornaugen, 2 braune Ancistrus, davon einer eher unfit, kommt wohl eher raus aus dem Becken.
Ich plane weiter nach einiger Zeit: 3 Kongowelse nigriventis, ein Pärchen Kakadus.
 


Oben