180 Liter Aquarium Bodengrund Sand

Hallo erstmal ich freue mich über den Austausch.

Höchstwahrscheinlich gibt es die Fragen die ich jetzt Stelle schon aber ich hoffe es antwortet mir trotzdem jemand.
Ich möchte jetzt meinen 180 Liter Aquarium einrichten und es geht um den bodengrund ich habe etwas Sorge da ich mich jetzt für einen beigen Sand entschieden habe allerdings habe ich jetzt gesehen er hat die Körnung 0, 2 bis 0,6.
Prinzipiell ist das ja sehr gut da ich auch ungefähr 10 bis 12 Uhr panzerwelse und ein paar dornaugen im Aquarium haben werde. Allerdings habe ich ein bisschen Angst vor Verdichtung und wollte eigentlich eher eine Körnung von 0,4 bis 0,8 hat jemand Erfahrung ob das einen großen Unterschied macht wenn ich jetzt bei diesem Sand bleibe oder ob ich lieber wechseln sollte zu der etwas größeren Körnung.

Ebenso würde ich mich freuen über eine Einschätzung wie der pflanzenwachstum ist wenn ich im kompletten Aquarium diese Sand Körnung nehme zwischendurch habe ich überlegt hinten etwas gröberen Kies zu benutzen habe aber Angst dass ich das sowieso über die Zeit vermischt ich weiß dass es viele Pflanzen gibt die die Nährstoffe übers Wasser aufnehmen und nicht direkt über die Pflanzen und dann sollte es ja im freien Sand eigentlich kein Problem sein plus das natürlich auch aufsitzpflanzen auf dem Holz im Aquarium sowieso kein Problem damit haben
Danke schonmal im voraus für die Antworten und noch einen schönen Abend
 


Kardinal68

Mitglied
Hallo und Willkommen im Forum.
ich mich jetzt für einen beigen Sand entschieden habe allerdings habe ich jetzt gesehen er hat die Körnung 0, 2 bis 0,6.
llerdings habe ich ein bisschen Angst vor Verdichtung und wollte eigentlich eher eine Körnung von 0,4 bis 0,8
Da ist der Unterschied ja minimal. Ich habe selber Sand im Aquarium und meine Pflanzen wachsen sehr gut. Da ist auch nichts verdichtet. Ich habe auch Posthornschnecken in meinen Aquarien. Die durchwühlen den Boden und sorgen so dafür, daß nichts fault.
 

Wotilas

Mitglied
Ich habe seit etwa 15 Jahren Sand in meinem Aquarium, war Quartzsand aus dem Baumarkt, Körnung weiß ich nicht mehr, aber es ist eher feiner Sand. Meine Panzerwelse lieben ihn, und ich würde nichts anderes wollen. Früher (in einem anderen Becken) hatte ich auch mal Turmdeckelschnecken, die den Sand durchwühlen, aber die wurden schnell zur Plage.

Wenn die Pflanzen nicht richtig wachsen, brauchen sie Dünger, ggf. CO2 und vor allem eine passende Beleuchtung, ganz egal, ob sie im Kies oder im Sand stehen. Beides enthält keine Nährstoffe. Beim Kies "fällt" über die Zeit halt mehr Dreck dazwischen, so dass evtl. auch mal was an den Wurzeln der Pflanzen ankommt, beim Sand bleibt der Dreck oben liegen. Kies muss man dann "mulmen", Sand saugt man ggf. ein bisschen ab, wenn man keine Schnecken und Panzerwelse hat, die die oberste Schicht ständig umarbeiten, so dass da nichts liegen bleibt.

Wenn man sich mal natürliche Gewässer anguckt, dann stehen da, wo Kies und Steine sind, meist keine Pflanzen, die wachsen in Sand und feinem Boden, wobei in einem Teich oder Bach da sicher auch Lehmanteile und organisches Material vorhanden ist.
 

Kardinal68

Mitglied
Früher (in einem anderen Becken) hatte ich auch mal Turmdeckelschnecken, die den Sand durchwühlen, aber die wurden schnell zur Plage.
Na ja, Plage ist relativ. Jedes Aquarium hat die Anzahl an Schnecken die es braucht. Siehe hier:
 


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