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Anonymous
Guest
Hallo Aquarianer,
vor einer reichlichen Woche bin ich stolzer meines ersten Aquariums geworden und habe mir damit einen Kindheitstraum erfüllt. Nach Beratung habe ich mich zu einem Waterhome-Komplettset (80cm breit, 104er Fluval, 100 Watt Heizung, zwei Neonröhren) bewegen lassen. Vorigen Dienstag habe ich mit dem Aufbau begonnen - 25 kg Kies (verschiedenkörnig) nach intensiver Reinigung eingesetzt, ein paar Steine zur Abgrenzung eines hinteren Areals und drei Zonen befplanzt: eine recht dichte im hinteren Bereich, eine lichte mit hohen schlanken Pflanzen und einen Bereich ohne Beflanzung.
Das Aquarium habe ich eine Woche stehen lassen mit normalen Filter- und Heizbetrieb auf erst 23°C - später 25° (ich wollte anfänglich anders besetzen). Die Angaben über die anfängliche Stehphase driften ja sehr weit auseinander - zwischen einem Tag und zwei Wochen wird alles empfohlen, ich hoffe mit einer Woche habe ich erst einmal nichts grundsätzlich falsch gemacht. An Chemikalien habe ich zu Beginn die empfohlene Menge Wasseraufbereiter, biologischem Wasseraufbereiter, Pflanzendünger (flüssig und als Tabletten mit CO²) zugegeben.
Nach einer Woche dann nochmal im Fachgeschäft beraten lassen und folgende Erstbesetzung gekauft:
Auf Empfehlung habe ich die Einsetzphase nicht wie oft empfohlen über eine Viertelstunde hingezögert, sondern nur vorsichtig die Wassertemperatur sich angleichen lassen und die Wasser allmählich miteinander vermengt - mir wurde gesagt, vom warten lassen kriegen die Fische wohl noch mehr Stress.
Das Licht habe ich für anderthalb Stunden aus gelassen und dann noch für den Rest des Abends beleuchtet und nicht gefüttert.
Am ersten richtigen Tag dann habe ich morgens eine knappe Portion Futterflocken gegeben - alle Fische waren sehr aktiv, auch die Skalare sind aus ihrem Versteck hervorgekommen. Neun Stunden später habe ich nochmal eine wirklich sehr kleine Portion gegeben und nach insgesamt 12 Stunden Beleuchtung das Licht abgeschaltet.
Jetzt der Punkt zu dem ich komme: Als ich gegen 23 Uhr noch fasnziniert ins dunkle Aquarium blickte, musste ich leider zusehen wie einer der 19 Salmler das zeitliche segnete - kein schöner Anblick (und faktisch mein erstes verstorbenes Haustier...). Er schwamm erst halb rücklings, trieb nach oben, kämpfte etwas, zuckte und sank schließlich zu Boden. Ich habe ein paar Minuten gewartet, um ein Irrtum auszuschließen und den Fisch dann unverzüglich aus dem Aquarium entfernt, wie ich auch möglichst zügig immer die Pflanzenreste entferne.
Die Salmler scheinen mir eigentlich sehr lebendig. Da sie erst 24 Stunden bei mir sind, ist eine Über- oder Unterfütterung auszuschließen. Die Salmler sind friedlich, obwohl zwei, drei schon ein Revierverhalten an den Tag legen. Die Leopardenwelse sind ebenso sehr lebendig, die Skalare eher träge und zurückgezogen - ab und zu kommen sie aus dem lichten Bereich in die Aquarienmitte, jedoch immer nur zu zweit.
Besteht die Möglichkeit, dass ich beim Aquarienaufbau etwas grundlegend falsch gemacht habe? Im Filter sind die Schwämme und das poröse Material nach Anleitung eingesetzt. Das Wasser tritt kurz über der Wasseroberfläche ein und es hat sich *kein* durchgehender Film auf die Oberfläche gelegt. Ich werde heute so ein Wassertest-Set kaufen, um Nitrit- und pH-Werte zu testen. Ich mache mir sehr Sorgen, dass es auch andere Salmler erwischt und kontrolliere im Moment stündlich den Boden, ob weitere tote Fische am Boden sind. Gibt es weitere Sachen, die ich nach Eurer Ansicht dringend kontrollieren sollte?
Achja: An der Wassereintrittsstelle des Filters hat sich an einer Glasseite etwas grober Schaum gebildet - ist das normal oder auch ein Indiz für ein Problem?
vor einer reichlichen Woche bin ich stolzer meines ersten Aquariums geworden und habe mir damit einen Kindheitstraum erfüllt. Nach Beratung habe ich mich zu einem Waterhome-Komplettset (80cm breit, 104er Fluval, 100 Watt Heizung, zwei Neonröhren) bewegen lassen. Vorigen Dienstag habe ich mit dem Aufbau begonnen - 25 kg Kies (verschiedenkörnig) nach intensiver Reinigung eingesetzt, ein paar Steine zur Abgrenzung eines hinteren Areals und drei Zonen befplanzt: eine recht dichte im hinteren Bereich, eine lichte mit hohen schlanken Pflanzen und einen Bereich ohne Beflanzung.
Das Aquarium habe ich eine Woche stehen lassen mit normalen Filter- und Heizbetrieb auf erst 23°C - später 25° (ich wollte anfänglich anders besetzen). Die Angaben über die anfängliche Stehphase driften ja sehr weit auseinander - zwischen einem Tag und zwei Wochen wird alles empfohlen, ich hoffe mit einer Woche habe ich erst einmal nichts grundsätzlich falsch gemacht. An Chemikalien habe ich zu Beginn die empfohlene Menge Wasseraufbereiter, biologischem Wasseraufbereiter, Pflanzendünger (flüssig und als Tabletten mit CO²) zugegeben.
Nach einer Woche dann nochmal im Fachgeschäft beraten lassen und folgende Erstbesetzung gekauft:
- 19 Rote Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi)
4 Leopardpanzerwelse (Corydoras trilineatus)
2 Marmorskalare (Pterophyllum scalare)
Auf Empfehlung habe ich die Einsetzphase nicht wie oft empfohlen über eine Viertelstunde hingezögert, sondern nur vorsichtig die Wassertemperatur sich angleichen lassen und die Wasser allmählich miteinander vermengt - mir wurde gesagt, vom warten lassen kriegen die Fische wohl noch mehr Stress.
Das Licht habe ich für anderthalb Stunden aus gelassen und dann noch für den Rest des Abends beleuchtet und nicht gefüttert.
Am ersten richtigen Tag dann habe ich morgens eine knappe Portion Futterflocken gegeben - alle Fische waren sehr aktiv, auch die Skalare sind aus ihrem Versteck hervorgekommen. Neun Stunden später habe ich nochmal eine wirklich sehr kleine Portion gegeben und nach insgesamt 12 Stunden Beleuchtung das Licht abgeschaltet.
Jetzt der Punkt zu dem ich komme: Als ich gegen 23 Uhr noch fasnziniert ins dunkle Aquarium blickte, musste ich leider zusehen wie einer der 19 Salmler das zeitliche segnete - kein schöner Anblick (und faktisch mein erstes verstorbenes Haustier...). Er schwamm erst halb rücklings, trieb nach oben, kämpfte etwas, zuckte und sank schließlich zu Boden. Ich habe ein paar Minuten gewartet, um ein Irrtum auszuschließen und den Fisch dann unverzüglich aus dem Aquarium entfernt, wie ich auch möglichst zügig immer die Pflanzenreste entferne.
Die Salmler scheinen mir eigentlich sehr lebendig. Da sie erst 24 Stunden bei mir sind, ist eine Über- oder Unterfütterung auszuschließen. Die Salmler sind friedlich, obwohl zwei, drei schon ein Revierverhalten an den Tag legen. Die Leopardenwelse sind ebenso sehr lebendig, die Skalare eher träge und zurückgezogen - ab und zu kommen sie aus dem lichten Bereich in die Aquarienmitte, jedoch immer nur zu zweit.
Besteht die Möglichkeit, dass ich beim Aquarienaufbau etwas grundlegend falsch gemacht habe? Im Filter sind die Schwämme und das poröse Material nach Anleitung eingesetzt. Das Wasser tritt kurz über der Wasseroberfläche ein und es hat sich *kein* durchgehender Film auf die Oberfläche gelegt. Ich werde heute so ein Wassertest-Set kaufen, um Nitrit- und pH-Werte zu testen. Ich mache mir sehr Sorgen, dass es auch andere Salmler erwischt und kontrolliere im Moment stündlich den Boden, ob weitere tote Fische am Boden sind. Gibt es weitere Sachen, die ich nach Eurer Ansicht dringend kontrollieren sollte?
Achja: An der Wassereintrittsstelle des Filters hat sich an einer Glasseite etwas grober Schaum gebildet - ist das normal oder auch ein Indiz für ein Problem?