WW in der Einlaufphase

Ich verfolge hier seit einiger Zeit die Meinungen zum WW in der Einlaufphase ohne Fischbesatz (also ca. 4 - 6 Wochen).

Diese Meinungen sind da ja recht unterschiedlich (was bei Meinungen ja auch ganz normal ist :) ).

Es leuchtet mir ein, wenn vertreten wird, daß ein WW zu dieser Zeit das Gleichgewicht immer wieder stört und sich selbiges eigentlich gar nicht einstellen kann.
Wenn dennoch ein WW stattfinden soll, dann würde mich interessieren warum. Ein hoher Nitritwert zum Anfang hat ja noch keine Auswirkungen, da kein Fischbesatz vorhanden ist. Die Nitrifikation sorgt ja dafür, daß durch bakterielle Prozesse eine Umwandlung in Nitrat stattfindet und wenn ich nun einen WW durchführe, dann störe ich diese Nitrifikation doch?

Sorry, wenn ich euch so löchere, aber ich würde die Materie einfach gerne etwas verstehen.
 


Hallo,

interessantes Thema:
Ich finde, es hängt davon ab wie lange die Einlaufphase dauert. Ich würde wahrscheinlich nach dem Nitrat-Wert schauen und dementsprechend TWW machen.
Desweiteren würde ich es von der Beckengröße anhängig machen: Bei kleineren Becken würde ich während der Einlaufphase vorsichtige TWW machen. Bei größeren Becken eher weniger bzw. gar nicht.

Gruß,
Lineflyer
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

es gibt mehrere Gründe:
a) gelöste Stoffe aus dem Wasser abtransportieren - und das sind zu Beginn nicht wenig (DOC).
b) verbrauchte Mikronährstoffe durch neue ersetzen
c) wenig Bakterien im freien Wasser, d.h. TWW in denen man nur Wasser wechselt stört die kommende Bakterienflora nicht, da aber keinen Mulm etc absaugen.
d) allelopathische Stoffe austragen

Sollte man aber ein Standard Becken einrichten, mit ein wenig Grünzeugs und auf die Fische später wert legen, würde ich da auch nicht so energisch sein. Wobei den Fischen auch "sauberes" Wasser gefällt. Ich gehe hier wohlgemerkt auch von mir aus: Wasser wird mit UO aufbereitet.
 
Danke für die ausfühliche Information und es ist durchaus einleuchtend.

Ich habe jetzt aber noch eine andere Frage (in einem anderen Thread gestellt, ist aber glaube ich untergegangen)



Obwohl ich mein 54l-Becken vor 5 Tagen mit 50:50 Leitungswasser / Aqua dest. angesetzt habe, ist der ph recht hoch. Wir haben allerdings hier auch sehr hartes Wasser. Selbst bei der genannten Wassermischung habe ich noch eine GH von 10.

Ich habe nur einen kleinen Innenfilter, also wird das über Torf filtern wohl eher nichts. Früher habe ich den ph mit Eichenextrakt gesenkt und es geht wohl auch mit Salzsäure, wobei ich da äußersten Respekt habe......

Was habt ihr denn so gemacht um den ph nachhaltig und stabil zu senken?

Gerade lese ich in einem Link von hier, daß anfänglich höhere ph-Werte positiv für die Nitrifikation sind. Habe ich das so richtig verstanden? Vielleicht ist es besser den ph voerst so zu belassen, bis der Nitritwert in ein paar Wochen nicht mehr nachweisbar ist?
 
Hallo

Als ich vor einem Jahr mein AQ eingefahren habe, habe ich regelmäßig
TWW gemacht, und nach 15 Tagen ein Nitritpeak gehabt. das Peak war allerdings mit ca 1mg/l relativ gering. Lag warscheinlich daran, dass ich durch die WW immer etwas verdünnt habe. Man sollte aber auch wissen, dass vor jedem Nitritpeak ein Ammonium/ Ammoniak peak ist. Je nach Ph kann dabei der Ammoniakwert schon sehr hoch werden. Ammoniak ist für einige Pflanzen Gift. Durch TWW in der Einlaufphase wir auch das Ammoniak verdünnt.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Rein von den Wasserwerten ist in der Regel beim Einlaufen kein Wasserwechsel erforderlich/sinnvoll.
pH etwas basisch deswegen: weil das Optimum der Vermehrungsrate der Nitrifizierer etwa bei pH 8 liegt. Wenn man z.B. versucht bei pH 5 einfahren, wird das mtunter sehr viele Wochen dauern oder gar nicht funktionieren.
Ammonium/Ammoniak (summe) kann bis etwa 3 mg/l und Nitrit bis etwa 5 mg/l beim Einlauf vorhanden sein (grober Richtwert) - darüber ist Wasserwechsel auch beim Einlauf sinnvoll, weil hoher Ammoniakwert (deswegen grober Richtwert) und hohe salpetrige Säure (der Partner von Nitrit) die Nitrifizierer wieder selber hemmt und so das Einfahren verlangsamt bzw im Extremfall fast unmöglich macht.

Somit ist das "ideale Einfahren" rein von einigen Wasserwerten:
pH etwa 8
Ammonium/Ammoniak unter 3
Nitrit unter 5

mfG Anton Gabriel
 
Hallo Anton Gabriel!


Den Zusammenhang Nitrifikation - pH glaube ich verstanden zu haben und werde es deshalb jetzt erst mal bei dem pH von 8 belassen.

Einen vorsichtigen WW werde ich wohl dann vornehmen, wenn das Wasser gammelig riecht (was eigentlich ja nicht passieren sollte) oder wenn das Nitrit in der Einlaufphase in exorbitante Höhen steigt und keine Anstalten macht in relativ kurzer Zeit wieder zu sinken.


Tja man sieht, daß da die Meinungen sehr unterschiedlich sind, und jeder hat ja wirklich sehr gute Argumente, die seine jeweilige Sichtweise gut untermauern.

Jedenfalls bedanke ich mich für eure Mühe und verständlichen Erklärungen. :thumright:

Ich denke ich werde versuchen einen für mich guten Mittelweg zu finden - später bringt´s dann die Erfahrung................hoffentlich :lol:

Ich hatte zwar bis vor 12 Jahren lange Zeit große Becken, aber meine Erfahrung war nicht sehr gut und es lief so dermaßen viel schief, daß ich es letztendlich an den Nagel gehängt habe. Jetzt hoffe ich meine Mißerfolge auf ein Minimum zu beschränken. :wink:
 


Hallo @ all!
Möchte mich mit meiner Frage hier mal einklinken, weil mich der Nitritpeak im Moment auch beschäftigt und ich deshalb keinen neuen thread eröffnen will.
Ich find das Thema sehr verwirrend, außerdem war ich in Chemie nie die große Leuchte.
Also, meine Frage: Mein AQ läuft jetzt seit dem 21.01.07. Nirtit täglich gemessen, bis jetzt immer 0. Aufgrund diesen Beitrags habe ich gerade mal Nitrat gemessen und der Wert lag bei 10. Wie kann es sein, daß sich jetzt schon Nitrat gebildet hat, obwohl scheinbar der peak noch garnicht da war? Ich dachte, das Nitrit wandelt sich in Nitrat um. Denke ich da jetzt falsch??
Zum Animpfen habe ich einen großen Eimer Schlamm aus meinem anderen Becken zugetan und außerdem biologischen Wasseraufbereiter von Nutrafin ( hab jetzt erst gelesen, daß das nicht nötig gewesen wäre :oops: )
Ist damit der peak unterdrückt worden, oder kommt der noch?
Wäre nett, wenn jemand helfen könnte.
LG Elke
 
Hallo Elke,

schön, dass ich endlich eine Leidensgenossin gefunden habe.
Bei mir sind es genau die gleichen Umstände:
AQ läuft seit 20.01. seither 0 Nitrit aber Nitrat in rauhen Mengen

Bin genauso verwirrt wie du, wie das zustande kommen kann.


Wäre sehr dankbar, wenn jemand eine plausible Erklärung für das Phänomen hätte :)
 
Hallo Bibumania!
Hast Du Dein AQ auch angeimpft? Vielleicht habe ich das Nitrat ja schon mit dem Schmodderwasser des anderen Beckens mit "eingeschleppt". Das wäre jedenfalls jetzt nach einigem Nachdenken eine Erklärung für mich. Werde morgen erst mal checken, wie hoch der Nitratgehalt in unserem Leitungswasser ist, wer weiß, vielleicht liegt der ja auch bei 10.
Ansonsten heißt es wohl warten. Halte mich mal auf dem laufenden, wie es bei Dir weitergeht.
LG Elke
 
Bei mir ist nur ein geringer Nitratgehalt im Leitungswasser. ~3mg

Meine "Nitratkurve" sieht folgendermaßen aus:
3 - 5 - 10 - 20 - 40 -20... ich nehme mal an, dass jetzt die Pflanzen anfangen mit wachsen und deswegen das Nitrat wieder abnimmt. So zusagen aufgebraucht wird.

Von Nitrit weiterhin keine Spur.


Ja, ich habe mein AQ auch angeimpft. Ist ein Produkt von Dennerle. Besser gesagt haben wir zwei Bakterienmittelchen im Einsatz: Eines kam gleich zu Beginn direkt in den Filter. Das andere solle man nach und nach ins Aquarienwasser zugeben.

Meld dich bitte, ob dein Nitrat aus dem Leitungswasser kommt oder ob es sich bei dir genauso verhält.


Lg
Bibumania
 
Hallo Bibumania!
Habe soeben mal mein Leitungswasser getestet: ca. 1mg, eher noch darunter. Entweder gehen da unheimliche Dinge :shock: vor sich, die wir nicht verstehen, oder es ist doch das animpfen- wobei ich das bei meinem aus dem anderen Aq zugefügte Wasser ja noch verstehen könnte, derweil sich da ja schon Nitrat befindet, aber wieseo dann auch bei Dir, wenn Du nur mit den Mittelchen hantierst. Oder ist da von Grund auf auch schon Nitrat zugefügt? Wat steiht denn up de Buddel??
LG Elke
 
Ist ja lustig das ganze!

Auf meiner Buddel (hihi) steht nix von Nitrat.
Es wurde ja auch nach und nach immer mehr und war nicht von Anfang an enthalten. Deswegen muss es sich wohl "von selbst" gebildet haben.

Ob das nun der Bakterienstarter war oder nicht... wenn ich bis nächstes Wochenende noch immer kein Tröpfchen Nitrit im Wasser habe, werd ich gaaaaanz vorsichtig mit Fischbesatz anfangen.
 
Hallo,

während des Einfahrens des beckens sollten zwei Dinge beachtet werden:

1) Die Wasserwerte sollen in etwa den Zielwerten entsprechen. Es macht z.B. keinerlei Sinn das Becken mit mittelhartem Leitungswasser bei pH8,2 einzufahren, wenn es später ein bepflanztes Weichwasserbecken mit einem pH-Wertvon ~6,2 werden soll.

2) Außerdem müssen auf die Mikroorganismen toxisch wirkende Konzentrationen von Ammoniak, bzw. Nitrit vermieden werden.

Sowohl 1), als auch 2) lässt sich mit moderaten Wasserwechseln mit gemäß der Zielwerte aufbereitetem Wasser unterstützen.

Gruß,
Dirk
 
Hallo Bibumania!
Da schließe ich mich Dir an und wenn es dann in die Hose geht, schreien wir hier zusammen ganz laut um Hilfe und lassen Schimpf und Schande über uns ergehen, weil wir verantwortungslos gehandelt haben :wink: . Nein, so schlimm sind die Foris hier ja garnicht, trotzdem wäre es schön, wenn sich hier nochmal jemand dem Thema annehmen könnte und uns mal dieses Phänomen erklären würde ( und uns von der wahnwitzigen Idee abbringt, unseren Besatz zu früh einzusetzen). Ist ja nun wirklich keine Geduldsfrage, aber ich möcht nicht nächstes Jahr immer noch hier sitzen und auf meinen Peak warten und der ist schon längst durch.
LG Elke
 
A

Anonymous

Guest
Hi,

das würde zuweilen schon gern wer erklären - so dass es auch Beginner gut vertsehen - wie das von Manchen hier ja deren Art ist seit zig Jahren - nur haben Manche eben keine Lust dann jedes Wort von Einem vollkommen sinnlos zerpflügt zu bekommen (nicht von den Angesprochenen) und wieder ein völlig unnötiger und für die Allgemeinheit unlesbarer Doktor- oder Ärzte- Beitrag entsteht.

mfG Anton Gabriel
 
Hallo Anton_Gabriel, Hallo Rest ;)

Deine Bedenken kann ich verstehen! Treibe mich nun seit ca. 3 Wochen in diesem Forum rum und habe es einige Male erlebt, dass erfahrene User auf Probleme antworten und danach selbsternannte Spezialisten einem jedes Wort im Mund umdrehen! Nicht die feine Art...

Dennoch wären Elke und ich sehr interessiert, an einer Erklärung für unser Phänomenchen.

Um es nochmal deutlich zu sagen und eventuellen Einwänden vorzubeugen:
Ich habe nicht vor, mein AQ vorzeitig mit Fischen zu bestücken. Es geht mir nur darum, wie dieses Verhalten des Aquarienwasser zu Stande kommt:

1) Einlaufphasen bis zu 6 oder 8 Wochen sollen ja schon vorgekommen sein --> wäre ja alles in Ordnung

2) aber dass sich in dieses Zeit Nitrat bildet und der Wert zunimmt (nein, es liegt nicht am Leitungswasser) ist doch eher ungewöhnlich, zumindest nach meinem Wissensstand.

3) Denn Nitrat kann ja nur gebildet werden, wenn bereits nitritabbauende Bakterien vorhanden sind, oder täusche ich mich?


In der Antwort darf auch gerne etwas gefachsimpelt werden, das werde ich schon verstehen ;)


Liebe Grüße
Bianca
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Bianca,

Das Einfahren eines Aquariums ist individuell je nach Gegebenheiten etwas unterschiedlich - das Prinzip ist allerdings überall gleich.

Aus Abfall und Eiweisstoffen wird durch Bakterien im Filter und im Bodengrund Ammoniak bzw. Ammonium umgewandelt. Diese Bakterien haben eine Vermehrungsrate von etwa 1/2 Stunde - das Heisst die vermehren sich derart rasch, dass das in jedem Aquarium und in jedem Gewässer bestens funktioniert. Es entsteht eine meist kleine Spitze von Ammonium/Ammoniak - da nur Ammoniak gefährlich ist und dieser in größeren Mengen erst bei höherem pH-Wert vorliegt, ist Ammoniak meist kein Problem. Ausserdem ist der Wert abhängig, wieviel "Mist" im Aquarium anfällt - ist es recht wenig, dann entsteht eine kleine Spitze - ist es sehr viel, dann kann der Ammoniakwert auch so hoch werden, dass er die Bakterien selber hemmt - über etwa 0,5 mg/l Ammoniak (nicht Ammonium) muss man dann sogar in der Einlaufphase Wasser wechseln.

Diese meist kleine und unbedeutende Ammoniakspitze entsteht nur dadurch, dass die Bakterien, die den Ammoniak zu Nitrit weiterumbauen sich etwas langsamer vermehren. Bis also genug Bakterien da sind, vergehen etwa 3 Tage wo Ammoniak ansteigt - dann sind die Bakterien, welche Ammoniak in Nitrit umbauen in ausreichender Anzahl da und Ammoniak nimmt schnell ab. Diese Ammoniakspitze wird sehr leicht übersehen, weil sie meist nicht sehr hoch ist und nur kurz auftritt.

Dann kommen wir zu den Langsamläufern in der Nitrifikation - welche dich besonders betreffen, weil sie dir Fragen aufwarfen. Die Bakterien welche Nitrit in Nitrat umbauen, die vermehren sich sehr langsam - eine Teilungsrate von etwa 16 Stunden (die ersten Bakterien in der Kette teilen sich in 1/2 Stunde!) bewirkt, dass die erforderliche Menge erst nach etlichen Tagen angesiedelt und vermehrt sind. In der Zwischnzeit steigt Nitrit weiter an - allerdings nur in dem Ausmass, was an Abfall anfällt - in einem sehr reinem Aquarium sehr wenig - bei viel Abfall kann auch schon einmal ein Nitritwert von über 10 mg/l entstehen (da sollte man wieder Wasser wechseln, weil der hohe Nitritwert - eigentlich die zugehörige salpetrige Säure - die Bakterien wieder selber hemmt).
Nirit ist deswegen auch viel gefährlicher wie Ammonium/Ammoniak, weil es unabhängig vom pH-Wert voll giftig für die Lebewesen im Aquarium ist.
Wenn nun recht wenig Abfall anfällt, dann kann der Nitritwert auch schon einmal lediglich auf 0,5 mg/l oder 1 mg/l steigen und manchmal auch innerhalb von wenigen Stunden wieder abfallen. So eine Nitritspitze wird sehr leicht übersehen und doch wird dann bereits Nitrit in Nitrat umgebaut und Nitrat steigt an.
Wenn also Nitrit nicht nachweisbar ist und Nitrat deutlich ansteigt wie bei dir, dann ist die Nitritspitze überwunden. Sie war nur sehr klein - und da ist wieder wichtig: die Bakterien stellen sich auf den Anfall von "Futter" (Abfällen) ein und können starke Sprünge nur schlcht ausgleichen. Also gerade wenn man nur eine ganz wuzikleine Nitritspitze hatte, später auch nur langsam mit Besatz beginnen und Nitrit wieder messen, weil dann ein weiterer Anstieg möglich ist.
Man kann oft lesen, dass man ja nur einfach abwartet und Wasser wechselt und gut ist - man braucht nie was messen - hat man vor 30 Jahren auch nicht anders gemacht. Ja - das kann man auch. Man kann aber auch vorbeugen und agieren anstatt zu reagieren.

Ja zum Nitrit nochmals: Nitrit entsteht im eingefahrenem Aquarium immer wieder. Da die Filterwirkung derart effizient ist und wenn kein totaler Überbesatz vorliegt, dann steigt Nitrit auch bei sehr intensiver Fütterung (ja Überfütterung) nie über 0,15 mg/l an. Es ist mir auch durch bewusste Maßnahmen nicht gelungen den Nitritwert höher zu treiben (eingefahrenes Aquarium).
Insofern ist Nitrit auch schon ab 0,3 mg/l sehr gefährlich - nämlich in der Richtung, dass es im Aquarium nicht entstehen darf ! Auch wenn bei solchen Werten "lediglich" Jungfische sterben und bei anderen Fischen wohl Langzeitschäden auftreten, weist ein Nitritwert von 0,3 mg/l darauf hin, dass im Aquarium was ganz schief läuft und sehr rasch reagiert werden sollte - denn in 3 Stunden kann es schon 1 mg/l sein !
So ist der Nitritwert auch im laufenden Aquarium wichtig - weil er zulässt, Probleme vorauszusehen und nicht erst, wenn die Fische japsen oder sterben. So sind auch manche andere Werte des Wassers "normalerweise" uninteressant - nur wenn mans vorher gemessen hätte, wären die Fischis nicht zu Schaden gekommen.

mfG Anton Gabriel

bitte gerne weiter fragen
 
Hallo Anton!

Wooooow, das war eine klasse Antwort!!

Vieeeeelen lieben Dank, dass du dir so eine Mühe gemacht hast.
Ich fühle mich nun wesentlich besser informiert und verstehe die Vorgänge in meinem AQ :p

Ich hatte sowieso vor, erst ganz vorsichtig mit dem Fischbesatz anzufangen. Das scheint ja auch das beste zu sein, wenn es keinen enormen Nitritpeak gab.


Ich werde auch nach der Einlaufphase regelmäßig die Wasserwerte im Auge behalten, um allen Eventualitäten vorzubeugen.
Habe schonmal ein AQ erlebt, das vor sich hin vegetieren musste... sowas möchte ich nicht in meinem Wohnzimmer haben.
Und wie du so schön sagst: Agieren ist besser als zu reagieren - wenn es eh schon zu spät ist.


Ich hoffe du hast einen super Tag!

Ganz liebe Grüße
Bianca
 
Hallo Anton!
Auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön, derweil ich ja ebenfalls von diesem Problemchen betroffen war. Dank der super Aufklärung ist es jetzt jedenfalls keins mehr!!
Sonnige Grüße aus dem Norden
Elke
 


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