Hallo zusammen!
Nachdem mein Becken (54 l) seit Mitte Januar eingelaufen ist, habe ich inzwischen neben Blasenschnecken 3 behaarte TDS, 8 Guppy-Teenies und 13 RF- Garnelen eingesetzt. Letztere sind seit 8 Tagen im Becken, Ausfälle bisher beim gesamten Besatz nicht zu verzeichnen.
Die Bepflanzung besteht seit Einrichtung des AQ aus mehreren Hygrophila difformis, Cryptocoryne wendtii, Anubias barteri nana, Ranunculus limosella und Echinodorus "rose" und ist inzwischen sehr verkrautet, so dass ich die Hygrophila und Ranunculus regelmäßig auslichten muss.
Als weitere Verstecke für die Garnelen habe ich 2 Steinhäufchen errichtet, sowie einige Blätter Buchenlaub eingebracht. Die Steine habe ich mehrere Tage mit kochendem überbrüht und gewässert und gründlichst abgebürstet, das vorjährige Buchenlaub direkt vom Zweig gesammelt, mit kochendem Wasser überbrüht und einweichen lassen, bevor ich es einbrachte. Auch den Besatz an Tieren habe ich immer penibel eingewöhnt, mit Tröpfchenmethode über mehrere Stunden und ohne Transportwasser ins Becken einzubringen.
Trotzdem beobachte ich seit gestern nun bereits zum 2. Mal ein haarfeinstes, weisses Würmchen, welches sich von der Filterströmung frei durchs Becken treiben lässt. Zuerst dachte ich an ein etwas längeres Staubfädchen, so fein und dünn sind die Viecher. Die Teile sind deutlich dünner als ein menschliches Kopfhaar, die Länge liegt geschätzt bei ca. 5 bis 10 mm (schlecht genau zu sagen, da der Wurm sich krümmt).
Bisher sind mir auch bei genauster Beobachtung nur diese 2 Exemplare aufgefallen, ob es nicht doch viel mehr sind, kann ich nicht sagen, weil bei beiden Sichtungen eines der Guppyjungen sofort einen Festschmaus hielt. Von daher halte ich es für möglich, dass es tatsächlich viel mehr Würmer gibt, die Guppys diese aber unmittelbar vertilgen.
Nun meine Fragen: Was sind das für Würmer? Wie kommen sie trotz meiner Vorsichtsmaßnahmen ins Becken? Und vor allem, entwickeln die sich zur Plage, sind sie für den anstehenden Garnelennachwuchs und die Guppys schädlich, oder kann ich sie als willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan der Guppys getrost ignorieren?
Ich hoffe, man kann mir hier meine Bedenken nehmen, denn Chemie möchte ich allein schon der trächtigen RFs und der Schnecken wegen nicht einsetzen, wenn es nicht zwingendst notwendig ist.
Gruß
Dominique
Nachdem mein Becken (54 l) seit Mitte Januar eingelaufen ist, habe ich inzwischen neben Blasenschnecken 3 behaarte TDS, 8 Guppy-Teenies und 13 RF- Garnelen eingesetzt. Letztere sind seit 8 Tagen im Becken, Ausfälle bisher beim gesamten Besatz nicht zu verzeichnen.
Die Bepflanzung besteht seit Einrichtung des AQ aus mehreren Hygrophila difformis, Cryptocoryne wendtii, Anubias barteri nana, Ranunculus limosella und Echinodorus "rose" und ist inzwischen sehr verkrautet, so dass ich die Hygrophila und Ranunculus regelmäßig auslichten muss.
Als weitere Verstecke für die Garnelen habe ich 2 Steinhäufchen errichtet, sowie einige Blätter Buchenlaub eingebracht. Die Steine habe ich mehrere Tage mit kochendem überbrüht und gewässert und gründlichst abgebürstet, das vorjährige Buchenlaub direkt vom Zweig gesammelt, mit kochendem Wasser überbrüht und einweichen lassen, bevor ich es einbrachte. Auch den Besatz an Tieren habe ich immer penibel eingewöhnt, mit Tröpfchenmethode über mehrere Stunden und ohne Transportwasser ins Becken einzubringen.
Trotzdem beobachte ich seit gestern nun bereits zum 2. Mal ein haarfeinstes, weisses Würmchen, welches sich von der Filterströmung frei durchs Becken treiben lässt. Zuerst dachte ich an ein etwas längeres Staubfädchen, so fein und dünn sind die Viecher. Die Teile sind deutlich dünner als ein menschliches Kopfhaar, die Länge liegt geschätzt bei ca. 5 bis 10 mm (schlecht genau zu sagen, da der Wurm sich krümmt).
Bisher sind mir auch bei genauster Beobachtung nur diese 2 Exemplare aufgefallen, ob es nicht doch viel mehr sind, kann ich nicht sagen, weil bei beiden Sichtungen eines der Guppyjungen sofort einen Festschmaus hielt. Von daher halte ich es für möglich, dass es tatsächlich viel mehr Würmer gibt, die Guppys diese aber unmittelbar vertilgen.
Nun meine Fragen: Was sind das für Würmer? Wie kommen sie trotz meiner Vorsichtsmaßnahmen ins Becken? Und vor allem, entwickeln die sich zur Plage, sind sie für den anstehenden Garnelennachwuchs und die Guppys schädlich, oder kann ich sie als willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan der Guppys getrost ignorieren?
Ich hoffe, man kann mir hier meine Bedenken nehmen, denn Chemie möchte ich allein schon der trächtigen RFs und der Schnecken wegen nicht einsetzen, wenn es nicht zwingendst notwendig ist.
Gruß
Dominique