Wieso bekomme ich keine geknallt????

Thomas77 schrieb:
Hi,

Habt ihr denn schonmal darüber nachgedacht, dass diese einpoligen Phasenprüfer auch gerne "Lügenstift" genannt werden? Die zeigen mal eben Spannung an, wo keine ist. Wenn ich so ein Teil bei mir ins Becken halte dann leuchtet es auch. Strom ist definitv keiner drauf :wink:. Normalerweise taugen die Teile noch nicht mal als Schraubendreher....

War das Leuchten denn stark? Leuchtet er denn auch, wenn du den Phasenprüfer in das Becken mit neuem Heizer reinhälst?

MfG
Thomas

Deswegen und weil er bei Erdfreien Netzen Spannungslosigkeit anzeigt obwohl Spannung vorhanden ist dürfen Phasenprüfer nicht zum feststellen der Spannungslosigkeit verwendet werden. Hierzu benötigt man einen zweipoligen Spannungsprüfer.
 


Hi

@ Thomas77: Er hatt richtig geleuchtet genau so als wenn ich ihn in die steckdose halte und nein das Leuchten war weg nach dem ich die neue Heizung drinne hatte, die Tiere verhalten sich wieder normal bis auf die die Tot sind, und ich habe es auch in meine anderen becken gehalten und da hatt auch nichts geleuchtet.

Also wird da Spannung gewesen sein.
 
FI hat aber den Nachtil, dass man ihn manuell wieder einschalten muss, wenn der Strom mal weg war. Habe ihn deshalb wieder ausgebaut. Es kann sonst nach einem Stromausfall passieren, dass das Aquarium längere Zeit stromlos ist, wenn ich z.B. grade mal nicht da bin.
 


mbrandhu

Mitglied
Frag mich nicht, das gabs mal im Conradkatalog zum Stecken in die Steckdose, ob jetzt noch und wie und wo weiß ich nicht!
 
mbrandhu schrieb:
Frag mich nicht, das gabs mal im Conradkatalog zum Stecken in die Steckdose, ob und wie und wo weiß ich nicht!
genau den von Conrad zum zwischenstecken - sieht ähnlich aus wie eine Zeitschaltuhr - hatte ich. Das war der, den man manuell einschalten musste. Aber vielleicht haben die ja auch noch nen anderen, mal suchen.
 
Hallo an Alle!

zum Thema Strom und Nass gab es schon eine Diskussion, in dem auch aufgezeigt wurde, dass FI-Schutzschalter zum Zwischenstecken manuell rückgesetzt werden müssen, um bei "Netzrückkehr" evetuell anlaufende Maschinen
(["Lichtstrom"-]Kreissäge ö.Ä) in einen sicheren Zustand zu Versetzen.

Mit freundlichen Grüßen


Dirk
 
stimmt. ist so gesehen ein Sicherheitsmerkmal. Aber speziell für Nicht-Maschinenanwendungen wie z.B. Aquarien wäre ein automatisch einschaltender FI schon toll.
 
Hihoo,

un da liegt der Knackpunkt. Irgendwie muss eine Norm oder Richtlinie gefunden werden. Und da keiner sagen kann wofür man das Ding benutzt, geht man vom "schlimmsten" Fall aus.

Daher, Abschalten = "Sicher"

(Das ist keine Verallgemeinerung. Ich bin im Sondermaschinenbau tätig, da gilt das nicht in jedem Fall, denn ein Kran mit Elektromagnet darf ja nicht bei Not-Aus o.Ä. die 20t-Last fallen lassen. Stromausfall ausgenommen)

Freundlichst

Dirk
 
Speedy_lebt schrieb:
Hallo an Alle!

zum Thema Strom und Nass gab es schon eine Diskussion, in dem auch aufgezeigt wurde, dass FI-Schutzschalter zum Zwischenstecken manuell rückgesetzt werden müssen, um bei "Netzrückkehr" evetuell anlaufende Maschinen
(["Lichtstrom"-]Kreissäge ö.Ä) in einen sicheren Zustand zu Versetzen.

Mit freundlichen Grüßen


Dirk

Das denke ich mir auch!
 
Man könnte aber einen FI für die Verteilung (Diese FI schalten bei Netzunterbrechung nicht ab) in einen kleinen Schaltkasten (aufputz Verteilerkasten?) einbauen. Dazu Steckdosen und Zeitschaltrelais. Dann hat man in einem Kasten FI, Steckdosen normal, und Steckdose zeitgesteuert.

Dazu braucht man dann aber jemanden der sich damit auskennt, wird aber sicher sehr professionell aussehen.
 
nabend

guten abend!
entschuldigt bitte aber redet doch nicht so einen bullshit wenn ihr keine ahnung habt. damit meine ich den großteil der leute hier in dem thema. ich bin elektroniker und fi schutzschalter sind im haushalt nur fürs badezimmer vorschrift!! die restlichen räume muss man nicht über einen fi absichern und es wird eigentlich nie gemacht, da es unnötig ist. wenn jmd so einen kurzschluss hat wie beschrieben durch den heizstab muss die sicherung auslösen. (entweder sofort oder nach kurzer zeit durch den stromfluss) wenn sie das nicht macht stimmt mit der sicherung etwas nicht!! ausserdem einen fi ziwschen steckdose und aq zu klemmen ist unnötig. und pflicht in der aquaristik ist sowas auch net bzw auch nur rausgeschmissenens geld, da eine sicherung eh auslöst wenn alles intakt an der sicherung ist. und mit so nem schraubenzieher, wie du den benutzt hast, wenn ich das richtig verstanden habe, um die spannung zu prüfen bringst du dich schneller um als was zu messen!!! schmeiß das dingen bloß weg und benutze es bitte NIE wieder, da oftmals sich feuchtigkeit im bereich des leuchtmittels ansammelt und der wiederstand gegen null ist und du die volle LADUNG abbekommst und das ist oftmals unter diesen bedingungen tödlich. davon ganz zu schweigen ist es schon sehr merkwürdig, dass du nichts gemerkt hast von dem angeblich unter spannung stehenden aq, da man schon als normalgebautger mensch 2mA spürt. und dein stromnetz ist mit 16A abgesichert. das sind 16000 milli Ampere damit du dir ein bild machen kannst. und bei einem kurzschluss ist der kurzschlussstrom noch mal für einen kleinen moment um ein vielfaches höher! hattest wohl einen schutzengel :p
mfg
armin
 
Re: nabend

Ein Elektriker so wie ich. :roll:


armin86 schrieb:
guten abend!
entschuldigt bitte aber redet doch nicht so einen bullshit wenn ihr keine ahnung habt. damit meine ich den großteil der leute hier in dem thema. ich bin elektroniker und fi schutzschalter sind im haushalt nur fürs badezimmer vorschrift!!

Wie Dirkwerner und ich angemerkt haben...
Übrigens: In Deutschland wird bei Neubau und Modernisierung ein FI-Schalter mit einer Auslösestromdifferenz von 30 mA vor allem (aber nicht nur) für Stromkreise in Feuchträumen und im Außenbereich von der VDE verlangt.


armin86 schrieb:
die restlichen räume muss man nicht über einen fi absichern und es wird eigentlich nie gemacht, da es unnötig ist.

Also bei uns hängt das ganze Haus an FI.
Unnötig ist er sicher nicht.

Wenn beispielsweise ein Kind einen Nagel in die Steckdose steck, hilf dir keine Sicherung.
Oder wenn du eine Glühbirne auswechselst, die Lampe aber eingeschaltet ist und du an den Aussenleiter (Phase) kommst.
Oder die Isolierung an einem Kabel beschädigt ist und du blöderweise an diese Stelle greifst.
Oder wenn du zwischen Ausenleiter (Phase) und N-Leiter (Nullleiter) gerätst. Für die Sicherung bist du dann ein ganz normaler elektrischer Verbraucher. Wenn du aber nicht extrem gut Isoliert bist, wird der FI abschalten.

armin86 schrieb:
wenn jmd so einen kurzschluss hat wie beschrieben durch den heizstab muss die sicherung auslösen. (entweder sofort oder nach kurzer zeit durch den stromfluss) wenn sie das nicht macht stimmt mit der sicherung etwas nicht!!

Vielleicht war es kein Kurzschluss. Zum Beispiel könnte nur die Isolierung des Außenleiters (Phase) beschädigt sein können.=> Wasser steht unter spannung, Sicherung lößt nicht aus, da kein Strom fließt der groß genug ist. In diesem Fall funktioniert sogar der Heizer ganz normal.

armin86 schrieb:
ausserdem einen fi ziwschen steckdose und aq zu klemmen ist unnötig. und pflicht in der aquaristik ist sowas auch net bzw auch nur rausgeschmissenens geld, da eine sicherung eh auslöst wenn s alleintakt an der sicherung ist.

Dass es nicht Pflicht ist wurde bereits erwähnt.
Warum er Sinn macht steht oben.
Die Sicherung muss nicht zwingend auslösen.
Isolierung des Außenleiters (Phase) beschädigt=> Wasser steht unter Spannung, Sicherung lößt nicht aus, da kein Strom fließt.
Du greifst ins Wasser, Strom fließt.
1. Möglichkeit: Der Widerstand ist groß genug. Der Strom erreicht nicht den Abschaltwert der Sicherung. Wenn sich deine Muskulatur dann noch verkrampf bruzzelst du gemütlich durch.
2. (unwahrscheinliche) Möglichkeit: Der Widerstand ist klein genug. Die Sicherung schaltet zwar ab du hast mindestens 16A durch deinen Körper abbekommen. Blöderweise führt der Weg vom Arm zum Boden auch noch an deinem Herz vorbei.

Ausserdem haben Sicherungen verschiedene Auslösecharakteristiken.
Ein B16A Automat wie er meistens verwendet wird braucht zur Sofortauslösung (0.02s) den 3-5 Fachen Nennstrom also zwischen 48 und 80A.:shock:
Wenn der Strom geringer ist dauert es entsprechend länger.
Kurz unter dem 3-Fachen Nennstrom darf die Auslösung schon zwischen 2sek. und 1 Minute liegen.
Bei 1.5 fachen Nennstrom zwischen 20Sek und über 10 Minuten.:shock:

Deswegen heißen Sicherungsautomaten auch Leitungsschutzschalter.
Sie schützen die Leitung.
FI (RCD) werden auch Personenschutzschalter genannt.

armin86 schrieb:
Und mit so nem schraubenzieher, wie du den benutzt hast um spannung zu prüfen bringst du dich schneller um als was zu messen!!! schmeiß das dingen bloß weg und benutzte es bitte NIE wieder, da oftmals sich feuchtigkeit im bereich des leuchtmittels ansammelt und der wiederstand gegen null dann ist und du die volle LADUNG abbekommst und das ist oftmals unter diesen bedingungen tödlich.

Hier hast du recht, wurde aber auch schon erwähnt.
Und wenn du es ganz genau nimmst heißt das Teil Schraubendreher und nicht die volle LADUNG sondern Spannung.
Reisgis schrieb:
Thomas77 schrieb:
Hi,
Habt ihr denn schonmal darüber nachgedacht, dass diese einpoligen Phasenprüfer auch gerne "Lügenstift" genannt werden? Die zeigen mal eben Spannung an, wo keine ist. Wenn ich so ein Teil bei mir ins Becken halte dann leuchtet es auch. Strom ist definitv keiner drauf :wink:. Normalerweise taugen die Teile noch nicht mal als Schraubendreher....

War das Leuchten denn stark? Leuchtet er denn auch, wenn du den Phasenprüfer in das Becken mit neuem Heizer reinhälst?

MfG
Thomas

Deswegen und weil er bei Erdfreien Netzen Spannungslosigkeit anzeigt obwohl Spannung vorhanden ist dürfen Phasenprüfer nicht zum feststellen der Spannungslosigkeit verwendet werden. Hierzu benötigt man einen zweipoligen Spannungsprüfer.



armin86 schrieb:
davon ganz zu scheigen ist es schon sehr merkwürdig, dass du nichts gemerkt hast von dem angeblich unter spannung stehenden aq, da man schon als normalgebautger mensch 2mA spürt. und dein stromnetz ist mit 16A abgesichert. das sind 16000 milli Ampere damit du dir ein bild machen kannst. und bei einem kurzschluss ist der kurzschlussstrom noch mal für einen kleinen moment um ein vielfaches höher!

Hier gebe ich dir recht, bloss kann es kein Kurzschluss gewesen sein, da sonst wie du gesagt hast die Sicherung ausgelöst hätte.
 
Re: nabend

Huhu,

Reisgis schrieb:
Übrigens: In Deutschland wird bei Neubau und Modernisierung ein FI-Schalter mit einer Auslösestromdifferenz von 30 mA vor allem (aber nicht nur) für Stromkreise in Feuchträumen und im Außenbereich von der VDE verlangt.

Du hast TT-Netz vergessen :wink:

Aber lassen wir doch mal den armin86 seine eigenen Erfahrungen mit dem seiner Meinung nach nicht notwendigen FI machen. Mal schaun, ob er das dann auch für "bullshit" hält...

MfG
Thomas
 
Jetzt bin ich ganz kirre :hm:

Sollte denn nun ein FI vors AQ geschaltet sein?
Reicht der FI im Sicherungskasten?
Muss ich mich im Auto zweimal anschnallen?
Ist Käsebrot wirklich ein so gutes Brot?


lg Maik
 
Re: nabend

Hui man man man habe ich hier ein gefecht ausgelöst.

Vielleicht war es kein Kurzschluss. Zum Beispiel könnte nur die Isolierung des Außenleiters (Phase) beschädigt sein können.=> Wasser steht unter spannung, Sicherung lößt nicht aus, da kein Strom fließt der groß genug ist. In diesem Fall funktioniert sogar der Heizer ganz normal.


Und ja das wird wohl der fall gewesen sein weil die Heizung war noch in Takt und hatt auch das gemacht was sie machen sollte.
 


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