Wieder mal eine gundsätzliche Entscheidung

Hallo an alle die lesen und schreiben, also antworten!

Ich habe heute meine Wasserwerte ermittelt, um so langsam bei meinem neuen AQ auf die richtige Spur zu kommen. Ich meine also Pflanzen und Fische.
also meine Wasserwerte:
kH 11
gH 15
pH unter 6,5 (muss ich noch einen anderen Test holen)
NO2 nicht feststellbar
NO3 10 mg/l

Meine Frage ist also wie schon oben steht eine grundsätzliche Entscheidung:
Südamerika Becken oder Tangnjikasee oder Malawi?

Ich weiß das diese Frage banal zu klingen scheint, aber ich habe mich nun schon Wochen auf die Südamerikaner gefreut und nun?

Schreibt mir bitte mal was ihr bei diesen Wasserwerten einsetzen würdet!
"Immer eine Handbreit Wasser unter den Fischen" und damit danke und tschüss.

P.S. Um Antwort wird gebeten.
 


A

Anonymous

Guest
Hi

Frage du hast eine KH von 11 und dein pH ist unter 6,5 ?? wie das ??

gruß rudy
 
Moin,

also wenn ich das richtig rausgelesen habe, handelt es sich um ein 200 Liter Becken. Soweit so gut.
Was bei deinen Werten nicht passt, ist der PH Wert. Bei KH 11 und PH 6,5 hättest du rd. 111 mg CO2 im Wasser.
Entweder hast du eine "etwas" zu hoch eingestellte CO2 Anlage oder der Wert ist falsch.
Ausgehend von einer KH von 11 kommst du irgendwo bei einem PH von 7,2 - 7,5 raus.

Das schreit förmlich nach Tanganjika. (Nicht das Südamerika nicht auch ginge).
Vorschlag 1:
5 Schneckenbuntbarsche
3-4 Julidochromis
Habe ich nicht wirklich Ahnung von, stelle ich mir aber spannend vor :wink:

Südamerika:
10 Metallpanzerwelse (Corydoras aeneus)
3 Kakaduzwergbuntbarsche (Apistogramma cacatuoides)
10 Schmucksalmler (Hyphessobrycon bentosi)

Bepflanzung mit Vallisnerien und Echinodorien, dann ist das auch ein mördermässiges Südamerikabecken. (Das sind nur 2 Vorschläge, die gut gehen, da gibt es noch vieles mehr....)
 

JoKo

Mitglied


Hallo,

das ist ja mal wieder eine lustige Diskussion.
Kaum ist die GH deutlich über 10° dGH, schon ist das Wasser (nur) für Fische aus den ostafrikanischen Grabenseen geeignet.
Dabei liegt die GH im Malawisee ebenfalls deutlich unter 10°, lediglich beim Tanganjikasee stimmen die Werte einigermassen überein.

Nun ist die GH von 15°, wenn sie denn stimmt (die Messwerte sind ja ein wenig widersprüchlich) nicht gerade optimal aber dennoch lassen sich darin auch viele Fische aus Regenwaldgebieten erfolgreich pflegen.

Gruß Knut
 

JoKo

Mitglied
Hi,

Knut schrieb:
Kaum ist die GH deutlich über 10° dGH, schon ist das Wasser (nur) für Fische aus den ostafrikanischen Grabenseen geeignet.

Habe ich etwas übersehen oder gibt es sowohl von Frank als auch von mir Beispiele für Südamerika die wir für geeignet halten?

Das ist jetzt sicher keine so eine Diskussion wo mit wehenden Fahnen behauptet wird dass mit GH15 nur noch Ostafrika geht.
 
He Camilo,

wenn du dich auf Südamerika gefreut hast, dann setze dies eben um.
Sind ja bereits Vorschläge diesbezüglich gemacht worden bzw. wenn du dich auf Südamerika freust, dann haste sicherlich schon eigene Gedanken dazu.

Was haste dir denn so vorgestellt? Wo sind deine Bedenken bzgl. Südamerika?

MfG
Stoney
 
Hallo,

okay, okay, ... ich rudere ja schon zurück...

... die Wahl der Fische nach den Wasserwerten wird meiner Ansicht nach zu häufig sehr eng gesehen.
Man soll sich da nicht verrückt machen lassen, in den Fischdatenbanken stehen sehr oft nur Optimalwerte, der Spielraum ist aber sehr viel größer, als diese Werte dem Newbie vorgaukeln.

nichts für ungut und in diesem Sinne
einen vergnüglichen Abend noch
Knut
 
Moin,
Knut schrieb:
Man soll sich da nicht verrückt machen lassen, in den Fischdatenbanken stehen sehr oft nur Optimalwerte, der Spielraum ist aber sehr viel größer, als diese Werte dem Newbie vorgaukeln.
Ohne jetzt eine neue Wertediskussion lostretehn zu wollen, ich habe neulich einen älteren Bericht von I. Seidel über irgendeinen Wels gelesen, mit 3 verschiedenen Fundortangaben (in etwa) waren die folgt:
Fundort 1: PH 7 Lf: 250 µS/cm
Fundort 2: PH 7,5 Lf 260 µS/cm
Fundort 3: PH 4,9 Lf 60 µS/cm
Es stellte sich raus, das Fundort drei kein Dauerfundort war, wenn da aber nicht sauber gearbeitet wird, komen die tollsten Empfehlungen dabei raus...
(Die Werte stimmen so nicht, aber die Tendenz)

nichts für ungut und in diesem Sinne
Nö passt schon, das ist die Tiefenerholung nach dem Urlaub... :mrgreen:
 
Ich danke sehr für die Beantwortung und ich hätte mich auch schon früher gemeldet, aber da ich nicht da war die letzten Tage..........
Na ja bin jedenfalls sehr dankbar für die Hinweise.
 
@ fluethke
also der Vorschlag mit den Schneckenbuntbarschen ist ja echt genial, auf die wäre ich im Leben nicht gekommen!
Danke Danke Danke

aber zu den den Julidochromis muss ich sagen, dass ich die gar nicht will, da eine Geröllwüste erwarten, ich aber lieber mit Pflanzen gestalten möchte.
meine Favoriten sind zur Zeit diese, wobei, ja das muss ich zugeben , sie aus Mittelamerika sind.

Xiphophorus hellerii
Poecilia gilii
Theraps coeruleus
Hypsophrys nicaraguensis
Herotilapia multispinosa
Cryptoheros nigrofasciatus
Cryptoheros spilurus
Cryptoheros sajica
Amphilophus citrinellus
Badis badis
Melanotaenia herbertaxelrodi


Ja, ja ich weiß, die Buntbarsche wollen eine Flußlandschaft, aber was heißt das eigentlich genau?
Sieht dass dann so aus wie die "Geröllwüste" des Malawisees? Ich glaube dafür bin ich noch nicht reif genug, ich möchte Pflanzen und Wurzeln.
Aber die Buntbarsche fressen die bestimmt wieder gerne, d.h. dann also barschfeste Pflanzen und nicht so viele.

Aber mit dem pH Wert hattet ihr recht, der liegt bei 8,0 und nicht wie angegeben bei 6,5.

Ich bin echt für jede Hilfe dankbar.............also bitte eure Einschätzung der Lage. Und seit nicht zimperlich, da man nur aus Fehlern lernt.

Ein dankbarer Anfänger
 


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