Wieder mal ein Neuer mit vielen Fragen

Hi,

ich würde sie nicht standardmäßig spülen. Nur wenn du merkst, dass der Filterdurchfluss wirklich sehr schlecht ist, kannst du die Filtermedien mal im Wasser schwenken. Am Besten beim Wasser wechseln in dem "alten" Wasser und immer nur einen Teil der Filtermedien.
 


S***Blöde Algen

Hat irgendjemand noch nen Tip bereit? Die Algen breiten sich nicht mehr wirklich aus, aber sie
werden "fluffiger" und haben sie über eine Pflanze (Mitte Becken) her gemacht, die jetzt auch
überall braune Flecken auf den Blättern hat. :(

Den anderen Pflanzen scheint gut zu gehen... noch. Da morgen höchstwahrscheinlich meine
weiteren neuen (auch schnellwachsende) Pflanzen kommen, wollt ich heute keine großartige
Absaugaktion mehr starten... ob die Pflanze durchhält?

Ich wollte dann vor dem Einpflanzen der neuen "Blümlein" die betroffenen Kiesel, da sich die
Algen nicht absaugen lassen) doch ganz raussaugen und mit frischen ersetzen. Keine Ahnung,
ob das notwenig ist und was bringt.

Hat sonst noch jemand nen Tipp für mich? :( Bitte nicht die Dunkelkur masche, davon hab
ich genug gelesen, überzeugt hat mich das nicht und es gibt sicher andere Arten seine Fische
zu malträtieren.

Von Gift würd ich bitte auch absehen... aber ich hab gelesen, dass eventuell bestimmte Dünger
etwas bringen (Eisen, Phosphat und Nitrat)? Kennt sich damit jemand aus oder kann etwas empfehlen???
Ich möcht auch nicht noch mehr Geld rauswerfen.... im Moment wars genug?

Schnecken? Wenn ja, wieviele? Welche? Hat vielleicht jemand welche übrig? Oder vielleicht nun doch
schon mehr Fische, als die 9 Welse?

Ich danke schonmal für Tipps! ... noch ein paar Bilder von den Biestern und der Befallenen Pflanze
 

Anhänge

  • DSC00529.jpg
    DSC00529.jpg
    141,3 KB · Aufrufe: 77
  • DSC00528.jpg
    DSC00528.jpg
    112,3 KB · Aufrufe: 81
  • DSC00527.jpg
    DSC00527.jpg
    108,5 KB · Aufrufe: 75
Huhu,

weißes Gestein ist eben recht anfällig für Algen jeder Art.
Gerade zu Anfang hat man meist etwas mit Algen zu kämpfen. Ich denke, wenn Du eine Stelle absaugst, wird die nächste befallen werden. Erstmal würde ich nichts machen. Hast Du in einigen Wochen noch Probleme damit, kannst Du anfangen dagegen etwas zu tun. Aber im Moment ist das halt normal. Stören mich Algen in meinem Schlafzimmerbecken, mache ich halt nur das Licht an, wenn ich wirklich da bin und lasse es sonst aus.

Die Vordergrundpflanzen würde ich auseinanderpflanzen, dann wachsen sie nach meiner Erfahrung besser an und breiten sich flotter aus.
 

Stinnes

Mitglied
Mulm Becken, eine Betrachtungsweise

Beiträge aus beginner-forum-f1/wieder-mal-ein-neuer-mit-vielen-fragen-t89823-s30.html
heraus getrennt



Hallo,

Line schrieb:
.... Schnellwachsende Pflanzen brauchen entsprechende Nährstoffe- die 7 kleine Fische auf 112 Liter absolut nicht bieten....

Er hat aber 20mg No3 aus dem Hahn. Bessere Voraussetzungen kann man für ordentlich Unkraut gar nicht haben.
Sorry, reiß ungern was aus dem Zusammenhang, aber Anubien und Farne kosten gut Geld und sind schneller von den Blaualgen überzogen als einem lieb ist.
5-6 Bund Unkraut (eigentlich mein ich 10) und damit das Becken zu pflastern. Das wird den Blaualgen den Gar aus machen und den Kreislauf im Becken anregen. Ein paar Blasenschnecken und das wird.

Zu den Bakterienherden sag mal lieber gar nichts. :pfeif:


Zu viel Reinigungstrieb ist der Fehler vieler Aquarianer. Die Natur ist auch dreckig.
 
Hallo Andreas,

naja da sag ich mal nix dazu :wink:

Hab auch durch richtige Düngung und Zusammstellung von Besatz und Pflanzen keine Algen und Probleme mehr im Becken.

Mann muß nicht jedes AQ so verdrecken lassen, damits läuft :lol:

Gruß Uwe
 

Stinnes

Mitglied
Hallo Uwe,

hensele schrieb:
naja da sag ich mal nix dazu :wink:

schreibs per Pn, interessiert mich wirklich. :wink:

Mann muß nicht jedes AQ so verdrecken lassen, damits läuft :lol:
...

jetzt nicht beleidigend werden :box: :wink: :)

möcht damit nur zeigen, dass man ein Aquarium nicht mit der Schrankwand im Wohnzimmer vergleichen sollte, in der jede Woche das noch so kleinste Staubkörnchen rausgewischt wird.


@Marcus: spar dir irgendwelche Aktionen mit dem Blaualgen-Kies, das macht alles nur Arbeit und es bringt nichts.
Bekomm das Unkraut zum wachsen und dann sind die Blaudinger Geschichte.
 


Ich danke Euch ... :D

was den fetten Mulm von Andreas angeht... ich finds zwar optisch nicht sooo schön, als Designer sind meine Augen da n bissel empfindlich, AAAABER ich muss sagen, dass sein Boden dann dem eines gut funktionierenden Teiches/Weihers ähnelt. Was kann besser funktionieren, als die Natur?

Denn ich hab gestern gelesen, dass man mit Weiherschlamm auch Algen und expliziet Blaualgen in relative kurzem Zeitraum den Gar ausmachen kann. von daher... auch ne Lösung^^

jetzt kommen erstmal die Pflanzen rein und die Pflanzfehler an den alten Pflanzen werden korrigiert. Alles andere lass ich jetzt so (bis auf ab und an Wasserwechseln, is ja klar) ... und dann wart ich mal ab, wie die Dingerchen wachsen.

Und wer Blasenschnecken loswerden will.... von mir aus auch ein paar chiquere^^ Schnecken... (bitte keine flotten Bienen) ... immer her damit, solange sie auch mal an den Blaudingern nippen^^
 
Hi Andreas,

Zu den Bakterienherden sag mal lieber gar nichts
ein vermulmtes Becken kann super funktionieren- gerade, wenn man nichts damit macht und es einfach stehen lässt. Mulm ist ja auch nicht gleich ganz fieser Bakterienherd. Wir haben hier auch eine völlig andere Grundsituation: grober Kies, Nährboden. Trotzdem kenne ich niemanden der für mich gute Aquaristik betreibt mit durchgehend so viel Mulm im Becken (eine Ecke... schon... aber das ganze Becken...).

Sorry, reiß ungern was aus dem Zusammenhang, aber Anubien und Farne kosten gut Geld und sind schneller von den Blaualgen überzogen als einem lieb ist.
Es kann Anubias und Farn ebenso gut passieren, wie jeder anderen Pflanze, dass sie von Algen überzogen werden. Bei den robusten Blättern lassen sie sich übrigens prima entfernen.

Zu viel Reinigungstrieb ist der Fehler vieler Aquarianer
Die Spanne zwischen jedem Tag putzen, putzen, putzen und völlig pflegefrei ist groß. Für nachzuchtorientierte Aquaristik ist ein Reinigungtrieb z.B. oft zwingend notwendig.

Die Natur ist auch dreckig
Ein Aquarium ist keine Naturnachbildung, höchstens eine Annäherung. Wassermenge, Besatzdichte, Wasseraustausch, Fauna, Flora, Nährstoffe, Bakterien, Pilz... sind wohl kaum mit einem heimischen Becken zu vergleichen. Deswegen hinkt das Argument.

5-6 Bund Unkraut (eigentlich mein ich 10) und damit das Becken zu pflastern. Das wird den Blaualgen den Gar aus machen und den Kreislauf im Becken anregen
Welcher Kreislauf wird angeregt?
Pflanzenfreie/arme Aquaristik müsste demnach grundsätzlich ein Blaualgenproblem haben.
Kraut ist super, einfach um den Fischen möglichst schnell Schutz zu bieten (hab ich auch geschrieben)- aber alles andere als zwingend.

Andreas, es gibt noch andere Aquaristik, als die, die Du betreibst!
 

Stinnes

Mitglied
Hallo Line,

Line schrieb:
ein vermulmtes Becken kann super funktionieren- gerade, wenn man nichts damit macht und es einfach stehen lässt....
Kennst du den Stengelpflanzen-Anteil?
Nichts machen ist was anderes. TWW jede Woche zu 50% und intensive Aufdüngung.

Trotzdem kenne ich niemanden der für mich gute Aquaristik betreibt mit durchgehend so viel Mulm im Becken (eine Ecke... schon... aber das ganze Becken...).

danke


...
Es kann Anubias und Farn ebenso gut passieren, wie jeder anderen Pflanze, dass sie von Algen überzogen werden. Bei den robusten Blättern lassen sie sich übrigens prima entfernen.
...

Langsamwachsende Pflanzen werden schneller von Algen besiedelt.

Die Spanne zwischen jedem Tag putzen, putzen, putzen und völlig pflegefrei ist groß. Für nachzuchtorientierte Aquaristik ist ein Reinigungtrieb z.B. oft zwingend notwendig.
...

das glaub ich nicht, wobei mir die Erfahrung mit der Fischzucht fehlt. Hast du es jemals ohne intensive Reinigung probiert?

...
Ein Aquarium ist keine Naturnachbildung...

doch :mrgreen:

...Welcher Kreislauf wird angeregt? ..

Die Nährstoffaufnahme der Pflanzen. Das AQ läuft runder.

...Pflanzenfreie/arme Aquaristik müsste demnach grundsätzlich ein Blaualgenproblem haben...

nicht grundsätzlich, aber die Gefahr ist meiner Meinung nach mit guter Beleuchtung bedeutend höher. Hier kann nur mit solchen Dreckecken vorgebeugt werden. Gute Bakterien VS böse

Andreas, es gibt noch andere Aquaristik, als die, die Du betreibst!

keine Frage, jeder wie er möchte. Möcht nur zeigen, dass es genauso leichter, vielleicht sogar besser geht.
Ich hab die Phase der sauberen AQ´s durch und hab einen anderen müheloseren Weg gefunden.

Hast du es jemals mit so einem "Dreck"-AQ probiert?

Ich schneid einmal die Woche die Pflanzen, häng den Ablaufschlauch zum TWW rein und mach hin und wieder die Scheiben sauber. Aquaristik soll Spass machen und nicht in Arbeit ausarten. Die Zeit ist knapp genug.

Sorry Marcus, wollt nicht deinen Thread sprengen.
 
A

Anonymous

Guest
Moinsen,

@ Andreas
Brrr... :autsch:, sieht das eklig aus! Ist aber sicherlich nicht im Laufe von 3 Wochen entstanden? Und? Hast sicherlich gute Wasserwerte bei der biologischen Filterung, oder nicht? Das muss doch bei dir ewig dauern bis sich das wieder absetzt wenns aufgewirbelt wird! Ich habe ja gelesen das Mulm, besonders alter, ein sehr aktiver Biofilter sein soll, aber wie verhält sich das mit Krankheitsbakterien? Werden die nicht eher mehr, oder werden die von den anderen Bakkies vernichtet? (Sorry das ich hier so reinplatze, aber bei dem Bild musste ich einfach...)
 
Och Anreas... ich hab nix dagegen, wenn ihr hier diskutiert, :D

das ist zumindest mal ne andere Diskussion, als "wie oft muss ich wieviel Wasser wechseln und muss ich meine Wasserwerte jede stunde messen, ich stell mir auch extra den Wecker :lol: "

Mit einem muss ich Andreas auch recht geben, bissel Spaß sollte ein Aquarium auch machen. Ich hab die letzten Tage irgendwie mich viel zu sehr aufgeregt, das schadet meinem alten Herz^^

Es gibt sicher viele verschiedene Arten ein Aquarium zu halten... oder nicht^^... Ich find Eure alle spannend, Line, sowie auch den fetten Mulmfilter von Andreas. Es ist jedenfalls auch schön mal zu lesen, dass man sein Aquarium nicht mit allen möglichen Düngern und Chemikalien zukippen muss, seine Fische mit 30 Tagen dunkelheit malträtieren oder sonstwas.

hier mal ein Foto nach der Bepflanzung. Ich weiß, es ist unscharf, ich mach n besseres, wenns nicht mehr so trüb ist. Die Pflanzen sind sicher noch nichtso hochprofessioniell bepflanzt... also so streng nach vorschrift. Aber ich finds ganz nett und hoffe, dass sie schön wachsen und die Algen vertreiben. Die Fische jedenfalls tummeln sich gerade ohne Ende. Hint und her und Hoch und runter... die Corys und die Antennen. Die Mamor-Panzerwelse ... 2 von ihnen sind übrigens innerhalb von nichtmal einer Woche ganz schön gewachsen... und die schimmern gerade so herrlich..

Nur... der 3. der Antennenwelse, der ist seit 2 Tagen spurlos verschwunden... und ich hab keine Ahnung, wo der hin sein soll :( ...die Sind ja manchmal hinterm Filter und dem Thermometer, aber da ist nix, die Wurzel haben wir heut verrückt, da war auch nix. Die anderen Beiden sind viel öfter vorn, auch wenn sie manchmal ziemlich dicht an der Wasseroberfläche verharren... dann aber wieder länger unten.
 

Anhänge

  • DSC00530.jpg
    DSC00530.jpg
    165 KB · Aufrufe: 86
Hi Andreas,

vermulmte Becken mit langen Standzeiten können funktionieren- das sieht man ja an deinem vorgestellten Becken und ja, ich hatte auch schon völlig vermulmte Becken. Mal ging es gut, mal. Das kommt aber auf den zu pflegenden Fisch an. Meine filterlos betriebenen Becken, oder schwach durchströmt Aquarien sind mulmig und das ist in dem Fall der Puffer. Ich hab ja nicht gesagt Mulm sei immer gaaaaanz bööööseeeeee.

Aber wir haben hier eine völlig andere Grundsituation: Corydoras auf verhältnismäßig groben Kies mit Nährboden darunter.
Nicht der Kies macht die Barteln kaputt- sondern in den Zwischenräumen sitzender Dreck, der nichts mehr mit einem fluffigen, durchstromten Mulmteppich zu tun hat. Das führt zu bakteriellen Infektionen. Eine sinnvolle Vorbeugung ist konsequentes Absaugen beim Wasserwechsel, viel Wasserwechsel, permanent kritischen Blick in den Boden und auf die Fische, bei Bedarf gründliche Reinigung des Bodens.

Nichts machen ist was anderes
Wasserwechsel und Düngen hält Becken am Laufen. Du arbeitest nicht mit dem Becken, sondern lässt es zum Reingucken und daran Erfreuen stehen. Das meine ich mit "nichts machen".

Trotzdem kenne ich niemanden der für mich gute Aquaristik betreibt mit durchgehend so viel Mulm im Becken (eine Ecke... schon... aber das ganze Becken...).
"danke"
Das war kein Schuss gegen Dich. Ich betreibe nachzuchtorientierte Aquaristik. Also steht für mich der Fisch im Vordergrund. Pflanzen interessieren mich nicht. Ich dünge nicht (mehr). Und deswegen habe ich auch "für mich" geschrieben und nicht "gut Aquaristik ist...".
Aber ich habe trotzdem schon das ein oder andere "normal" eingerichtete Becken aufgestellt. Mit allerlei Pflanzen und folgende Erfahrung habe ich nicht gemacht- sondern das Gegenteil:
Langsamwachsende Pflanzen werden schneller von Algen besiedelt.

das glaub ich nicht, wobei mir die Erfahrung mit der Fischzucht fehlt. Hast du es jemals ohne intensive Reinigung probiert?
Das ist schwierig.
Ich hab nur zwei von 19 Becken, die unverändert seit einem Jahr stehen. Becken, die gerade nicht gebraucht werden, werden trockengelegt. Wird eine neue Fischart eingesetzt, wird das Becken meistens komplett neu gestartet (außer bei bestimmten Fischarten, von denen wir glauben, dass sie Becken mit längeren Standzeiten bevorzugen).
Die Individuendichte ist bei der Aufzucht höher als bei einem Schaubecken. Die Becken sind so eingerichtet, dass man mit ihnen gut arbeiten kann.
Unter diesen Vorzeichen werden Becken nicht "dreckig" und aufgrund ihrer speziellen Anforderungen ist das auch nicht so sinnvoll- auch aus hygienischen Gründen. Aber man stelle sich vor 30, 40, 50 Tiere irgendwo herauszufangen und vor lauter Mulm nichts zu sehen.

nicht grundsätzlich, aber die Gefahr ist meiner Meinung nach mit guter Beleuchtung bedeutend höher. Hier kann nur mit solchen Dreckecken vorgebeugt werden. Gute Bakterien VS böse
Cyanobakterien treten bei uns unter völlig unterschiedlichen Bedingungen auf. Ich kann da keine konkreten Parallelen diagnostizieren, so dass ich zu dem Schluss kommen unter Bedingung xzy und abc entstehen Cyanos, oder auch nicht. Ich vermute allerdings auch, Becken mit nicht zu nährstoffarmen Wasser sind seltener betroffen. Trotzdem würde ich ein so junges Becken, von dem wir gerade reden nicht düngen.

Möcht nur zeigen, dass es genauso leichter, vielleicht sogar besser geht.
Ich hab die Phase der sauberen AQ´s durch und hab einen anderen müheloseren Weg gefunden.
Schön, wenn es so gut bei Dir funktioniert.
Aufgrund meiner Erfahrung mit Corydoras, ein paar Jahren aufmerksamen Lesen in Foren und Gesprächen mit anderen Aquarianern, halte ich es für extrem sinnvoll dem Bodensubstrakt bei der Haltung von Corydoras besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Und exakt diese Fische sind hier im Becken.
 
Huhu,

silent_dreamer schrieb:
Mit einem muss ich Andreas auch recht geben, bissel Spaß sollte ein Aquarium auch machen. Ich hab die letzten Tage irgendwie mich viel zu sehr aufgeregt, das schadet meinem alten Herz^^
Du hattest in den letzten Tagen keinen Spaß an Deinem Becken?! Bleib ruhig und entspannt- läuft doch eigentlich alles gut.
Es ist auch nicht wirklich viel Arbeit ein Mal die Woche einen großen Wasserwechsel zu machen und dabei die Kieszwischenräume abzusaugen, die Scheibe zu putzen und ein paar Pflanzen in Form zu bringen.

silent_dreamer schrieb:
hier mal ein Foto nach der Bepflanzung. Ich weiß, es ist unscharf, ich mach n besseres, wenns nicht mehr so trüb ist. Die Pflanzen sind sicher noch nichtso hochprofessioniell bepflanzt... also so streng nach vorschrift. Aber ich finds ganz nett und hoffe, dass sie schön wachsen und die Algen vertreiben. Die Fische jedenfalls tummeln sich gerade ohne Ende. Hint und her und Hoch und runter... die Corys und die Antennen. Die Mamor-Panzerwelse ... 2 von ihnen sind übrigens innerhalb von nichtmal einer Woche ganz schön gewachsen... und die schimmern gerade so herrlich..
Fein!
Siehste, es macht Spaß. :)
Ich stelle mir noch eine filigrane Wurzel oder einen Ast von einer oberen, hinteren Ecke diagonal nach vorne sehr hübsch vor- auf der/dem vielleicht etwas Moos wächst, eventuell zwei drei Blätter auf dem Boden. Aber das ist mein Geschmack :)
Jüngeren Corydoras kann man beim Wachsen zusehen. Und es sieht bestimmt toll aus, wenn Du noch 5,6,7,8,9 Tieren mehr beim Wachsen zusiehst :D

silent_dreamer schrieb:
Nur... der 3. der Antennenwelse, der ist seit 2 Tagen spurlos verschwunden... und ich hab keine Ahnung, wo der hin sein soll :( ...die Sind ja manchmal hinterm Filter und dem Thermometer, aber da ist nix, die Wurzel haben wir heut verrückt, da war auch nix. Die anderen Beiden sind viel öfter vorn, auch wenn sie manchmal ziemlich dicht an der Wasseroberfläche verharren... dann aber wieder länger unten.
Der kann auch unter der Wurzel klemmen, an irgendeiner Pflanze. Manchmal sieht man sie tagelang nicht. Es sind Meister des Versteckens. Und trotzdem kann es mal vorkommen, dass Fische einfach verschwinden.

Mir sind noch ein paar Sachen eingefallen:
Würde ich mir mal wieder ein Schaubecken hinstellen, würde ich mir ein paar Amanogarnelen einsetzen. Es sind hervorragende Restevertilger und knabbern auch Algen.

Bei Deiner Kieskonstellation würde ich eher zwei Mal täglich dafür wenig füttern. Wenn Du die Möglichkeit hast, an Lebendfutter zu kommen, würde ich sie nutzen. Vielleicht hast Du ja nen kleinen Garten, wo ein Maurerkübel mit Wasserflöhen platz findet oder ein stehendes Gewässer in der Nähe in dem Du ab und an tümpeln kannst. Vielleicht hat Dein Stammdealer auch Lebendfutter im Angebot. So ist im Kies versickerndes Futter ganz gut vorzubeugen.

Hast Du schon angefangen Dir Gedanken über den weiteren Besatz zu machen?
 
Na Line,

Du bist wohl auch ne Fledermaus? ;)

Ja, die letzten Tage waren ein wenig stressig. Ich möcht halt schon, dass das becken läuft, sich die Fische wohl fühlen und das ganze auch noch möglichst gut ausschaut. Aber wir sind mit den mehr Pflanzen auch zufriedener, die Fische anscheinend auch. Die Goldies waren erst ein wenig verdutzt, die Mamor-Panzerwelse waren aktiv, wie noch nie und schimmerten auf ein mal^^

Hoffe die Pflanzen gedeien, denn wenn ich andere Becken sehe, haben wir verleichweise gar nicht so viel Boden drin, also der Kies... wobei wir uns an die Anleitung gehalten hatten.... aber ich denke mal, dass ich gerade noch zu ungelassen bin und mir zu viel Gedanken mache. Meine Freundin meinte heute auch, am Filter riecht das AQ... ich denke aber mal, dass das normal ist, wenn sich da die Bakterien horten. Ich kann es nicht so riechen, weil meine Nase derzeit mal wieder spinnt^^

Die Wasserwechsel sind nicht das Problem, wenn erstmal alles schön läuft. Scheibenputzer brauch ich noch, das müssen derzeit noch die Antennenwelse regeln :wink:

Die filigrane Wurzel...(Ast)
Ich könnte wetten, Du sagst, hol dir eine aus dem Wald. Die Idee find ich echt gut und die Fischies sicher auch. Ich mein, ich kann Hölzer sehr gut unterscheiden, aber welche nehm ich da, ich weiß, das hab ich schon öfter gefragt. früher hab ich auch einfach was ins Becken gepackt, was mir als Kind gefallen hat, heute trau ich mich gar nicht mehr.

Wenn dann kann ich mir einen Ast sehr gut vorstellen, aber der ist erstmal sicher derzeit ordentlich nass, wenn man den
findet. Wenn da nicht noch n Tier seinen "Senf" ran gegeben hat und der vielleicht doch leicht modrig ist. Kann da irgendwas dem Beckengleichgewicht, was sicher eh noch nicht ganz vorhanden ist, schaden?

Wenn Du schon was von Blättern sagst, was in meinen innerlichen Augen zwar sofort Bilder auslöst, dann würde ich die aber gern mal mit deinen vergleichen ;) Billllder^^ bitte :wink:

Auch das mit dem Moos find ich geil... hab das schon öfter gesehen, würdest Du da Javamoos empfehlen? das sähe bestimmt klasse aus... fehlt mir wie gesagt nur der Ast.

Apropos Garnelen, find die ja auch zu putzig, auch wenn ich neulich ein paar MiniKrabben gesehen habe, die noch ulkiger ausschauen....

Jedenfalls gibt jemand in der Nähe Crystal Red ab... sind auch voll chique und scheinen sich auch mit Corys zu verstehen. Was die Algen angeht, weiß ich nicht, wie die so drauf sind und dass es nicht nur um das Aussehen, sondern auch das komplette Umfeld und die Verträglichkeit geht, weiß ich auch.... was hälst Du von denen? Oder sind die Amanos besser?

Der weitere Besatz...
ganz ehrlich gesagt, haben wir noch keinen Plan. Immo haben wir uns in die Corys verliebt. erst waren es nur die Goldies, jetzt nachdem die Mamors schlagartig gewachsen sind, sich mehr zeigen und genau so "rumspinnen" (wie irre rumwuseln und sie sich alle mal wieder im Schwarm treffen)... d.h. sie haben im Moment höchste Prio, vielleicht sollten wir ja wirklich noch welche dazu nehmen.

Ansonsten weiß ich es wirklich nicht. Wir wollten schon noch 1 oder 2 Schwärme und vielleicht ein paar größere (wie Skalare in geringerer Stückzahl) ...fakt ist, sie müssen sich mit den Corys vertragen...

Anfänglich hatten wir als Schwarmfische Mollys im Auge... schwarze, gelbe und vielleicht weiße (weiß nicht, ob die weißen Mollys waren^^)... es gibt auch noch andere... die als Option da wären: (nur Neons schließen wir ganz aus, ich hatte die als Kind und irgendwie sind die uns zu langweilig, auch wenn sie so leuchten, was vielleicht eh zu aufdringlich ist.) ...Ideen:

- Trauermantersalmler
- Schmucksalmler
- Schrägschwimmer (Thayeria boehlkei)
- Sumatrabarbe
- Eilandbarbe (Puntius oligolepis)
- Zweipunktbarbe (Puntius ticto)
- Poecilia sphenops (gelb und schwar)
- Platy
- Colisa Iala
- Paradiesfisch
- Apistogramma agassizii
- Buntbarsche?

dazu muss ich sagen, vorallem kein vollgestopftes Becken, die Lebewesen sollen sich alle wohl fühlen und genug Platz zum Tummeln haben. (ich selbst halte ja ein 60 L AQ schon für Tierquälerei)... oberste priorität ist kein Schmuckkasten, sondern ein Unterwasserlebensraum mit ein wenig was fürs Auge.

Bin immer noch für Vorschläge offen :wink:

Und was Euch Beide angeht (Line und Andreas) ... ich bewundere Euch Beide... also bitte kein "Krieg"^^... Line hat in meinen Augen seeeehr viel Erfahrung mit allem möglichen und dabei eben auch mal ganz konservative Möglichkeiten und nicht eben immer nur Wassertesten, Düngen, PAAANIK ("diary of dreams" > panic .... passt perfekt in die Stimmung^^) und hat die Erfahrung, die für die Fische sehr gut zu sein scheint und nicht nur scheint. Ich finde das sehr gut...!!! Zumal sie eben immer sehr ruhig ist und dabei auch wirkliche Erfahrung rüber kommt... eine der wenigen, die sich nicht widerspricht, wenn man so als Neuling rumgoogelt und rumfort^^

Andreas (Stinnes) ... find ich genauso genial... die andere Seite... auch wenn viele im Netz behaupten, dass AQ eben kein Ebenbild der Natur sind... so bin ich eigentlich, auch durch frühere Erfahrungen, der Meinung, dass es eben möglich ist, warum auch nicht. Und ich bewundere auch, dass er es geschafft hat, ein Becken so ohne Filter zu fahren und mal eine ganz andere Studie aufzufahren...

Ein Gutes hat alles... Eure Beiden Meinungen bringen die richtige Mischung, da müsste man schon fast ein eigenes Forum aufmachen. die perfekten Pole und nicht nur einseitige Meinungen. Ich sehe das mal als Außenstehender. Für mich ist das Gute, dass ich mal aus zwei solchen Meinungen etwas Gutes herausfiltern kann und nicht die ganze Panikmache, die sonst im Netz herrscht mehr beachte.

Ich selbst möchte ein schönes Schaubecken, ein kleines Biotop, möglischst nah an der Natur, also so nah das halt geht in Anbetracht dessen, dass es eben möglich ist, in dem Becken und auch was fürs Auge bietet... und ihr habt mir sehr geholfen.

DANKE.... und jetzt weiter so ;)
 
Hi,

silent_dreamer schrieb:
Ich möcht halt schon, dass das becken läuft, sich die Fische wohl fühlen und das ganze auch noch möglichst gut ausschaut. Aber wir sind mit den mehr Pflanzen auch zufriedener, die Fische anscheinend auch. Die Goldies waren erst ein wenig verdutzt, die Mamor-Panzerwelse waren aktiv, wie noch nie und schimmerten auf ein mal^^
sehr schön. Gegenstände im Aquarium bieten Schutz und das sieht man auch den Fischen an.

silent_dreamer schrieb:
Hoffe die Pflanzen gedeien, denn wenn ich andere Becken sehe, haben wir verleichweise gar nicht so viel Boden drin, also der Kies... wobei wir uns an die Anleitung gehalten hatten.... aber ich denke mal, dass ich gerade noch zu ungelassen bin und mir zu viel Gedanken mache. Meine Freundin meinte heute auch, am Filter riecht das AQ... ich denke aber mal, dass das normal ist, wenn sich da die Bakterien horten. Ich kann es nicht so riechen, weil meine Nase derzeit mal wieder spinnt^^
Zu den Pflanzen kann Dir Andreas sicherlich besser etwas sagen. Selbst habe ich fast gar keinen Boden im Aquarium... meine Pflanzen wachsen ganz okay, auch wenn sie mal durchs Becken treiben oder in Schälchen gepflanzt sind. Ein Aquarium riecht schon ein bisschen und selbst ständig gewechseltes Wasser schmeckt ein wenig moderig.

silent_dreamer schrieb:
Die Wasserwechsel sind nicht das Problem, wenn erstmal alles schön läuft. Scheibenputzer brauch ich noch, das müssen derzeit noch die Antennenwelse regeln :wink:
Ich nehme einfach ein bisschen Filterwatte oder so nen Verbandszeug. Mit diesen Magnetteilen habe ich mir schon einige Scheiben zerkratzt.

silent_dreamer schrieb:
Die filigrane Wurzel...(Ast)
Ich könnte wetten, Du sagst, hol dir eine aus dem Wald. Die Idee find ich echt gut und die Fischies sicher auch. Ich mein, ich kann Hölzer sehr gut unterscheiden, aber welche nehm ich da, ich weiß, das hab ich schon öfter gefragt. früher hab ich auch einfach was ins Becken gepackt, was mir als Kind gefallen hat, heute trau ich mich gar nicht mehr.
Wenn dann kann ich mir einen Ast sehr gut vorstellen, aber der ist erstmal sicher derzeit ordentlich nass, wenn man den
findet. Wenn da nicht noch n Tier seinen "Senf" ran gegeben hat und der vielleicht doch leicht modrig ist. Kann da irgendwas dem Beckengleichgewicht, was sicher eh noch nicht ganz vorhanden ist, schaden?
Mit "trocken" meinte ich, es sollte nicht mehr lebendig sein. Einfach trauen. Anfangs "schmoddert" es vielleicht an Bruchstellen ein wenig- das nuckeln aber die Ancistrus weg. Ich hab auch schon Holz wieder rausgeschmissen- weil es sehr starkt verschmodderte. Aber ein wenig ist normal. Siehst Du, dass es nicht rund läuft, kannst Du das Holz einfach wieder entfernen.

silent_dreamer schrieb:
Wenn Du schon was von Blättern sagst, was in meinen innerlichen Augen zwar sofort Bilder auslöst, dann würde ich die aber gern mal mit deinen vergleichen ;) Billllder^^ bitte :wink:
Hast Du mal durch den Blog geguckt- da sieht man einige Bilder. Ansonsten mache ich mich mal morgen auf die Suche nach Beckenaufnahmen von meinen Aquarien.

silent_dreamer schrieb:
Auch das mit dem Moos find ich geil... hab das schon öfter gesehen, würdest Du da Javamoos empfehlen? das sähe bestimmt klasse aus... fehlt mir wie gesagt nur der Ast.
Ich schick Dir ein wenig Javamoos mit. Binde es sehr dünn auf, dann wächst es schöner.

silent_dreamer schrieb:
Apropos Garnelen, find die ja auch zu putzig, auch wenn ich neulich ein paar MiniKrabben gesehen habe, die noch ulkiger ausschauen....
Jedenfalls gibt jemand in der Nähe Crystal Red ab... sind auch voll chique und scheinen sich auch mit Corys zu verstehen. Was die Algen angeht, weiß ich nicht, wie die so drauf sind und dass es nicht nur um das Aussehen, sondern auch das komplette Umfeld und die Verträglichkeit geht, weiß ich auch.... was hälst Du von denen? Oder sind die Amanos besser?
Verstehen ist realtiv. Ich behaupte mal Crystal Red und Corydoras stören sich nicht aneinander. Allerdings futtern unsere Corydoras durchaus kleine Garnelen. Es ist auch abhängig davon, welche weiteren Fische Du einsetzt. Die Amanos sind im Gegensatz zu den kleinen Roten zweckmäßiger und größer.

silent_dreamer schrieb:
Der weitere Besatz...
ganz ehrlich gesagt, haben wir noch keinen Plan. Immo haben wir uns in die Corys verliebt. erst waren es nur die Goldies, jetzt nachdem die Mamors schlagartig gewachsen sind, sich mehr zeigen und genau so "rumspinnen" (wie irre rumwuseln und sie sich alle mal wieder im Schwarm treffen)... d.h. sie haben im Moment höchste Prio, vielleicht sollten wir ja wirklich noch welche dazu nehmen.
Unbedingt. Corys rocken! :D

silent_dreamer schrieb:
Ansonsten weiß ich es wirklich nicht. Wir wollten schon noch 1 oder 2 Schwärme und vielleicht ein paar größere (wie Skalare in geringerer Stückzahl) ...fakt ist, sie müssen sich mit den Corys vertragen...
Von den Skalaren würde ich deutlich Abstand nehmen. Dieser Fisch wird einfach zu groß für das Becken. Wenn es wirklich zwei gruppenorientierte Fische sein sollen, würde ich welche nehmen, die unterschiedlich Ticken. Persönlich mag ich es nicht so sehr angucken, wenn Arten so durcheinanderschwimmen. Je weniger unterschiedliche Arten Du im Becken hast, desto eher kannst Du auf die individuellen Ansprüche der einzelnen Art eingehen. Deswegen rate ich gerne dazu lieber viele Tiere einer Art zu nehmen. Das ist aber kein Gesetz, oder so.

silent_dreamer schrieb:
Anfänglich hatten wir als Schwarmfische Mollys im Auge... schwarze, gelbe und vielleicht weiße (weiß nicht, ob die weißen Mollys waren^^)... es gibt auch noch andere... die als Option da wären: (nur Neons schließen wir ganz aus, ich hatte die als Kind und irgendwie sind die uns zu langweilig, auch wenn sie so leuchten, was vielleicht eh zu aufdringlich ist.)
Mollys werden ganz schöne Brecher. Leider kümmern sie in vielen Aquarien. Wärme-, Platz- und Futterbedürfnis sind verhältnismäßig hoch... würd nicht einsetzen.
Die Fische, die Du bisher hast, sind recht flexibel in der Temperatur. Deswegen bist Du da wenig gebunden. Die Strömung würd ich beibelassen. Corydoras in einem Becken mit wenig Wasserbewegung sind bei uns artenunabhängig ziemliche Unter-den-Wurzeln-Hockern.

silent_dreamer schrieb:
- Trauermantersalmler
wenn man gut Tiere findet, sicherlich ein sehr schöner Fisch: meist aber grau und mit 5-6 cm recht klotzig. Entspräche jetzt nicht so meiner Ästhetik, wäre aber gut möglich. Ein zweiten Schwarmfisch, würde ich dann nicht einsetzen.
silent_dreamer schrieb:
das selbe wie oben.
silent_dreamer schrieb:
- Schrägschwimmer (Thayeria boehlkei)
find ich attraktiv, aktiv, recht easy zu halten.
silent_dreamer schrieb:
Die haben mir immer richtig viel Spaß gemacht. Ich würde weniger Männchen als Weibchen kaufen. Es sind Raufbolde, die gierig alles fressen. Kleine Garnelen werden zu futter. Auch sie schaffen locker die 5 cm Marke. Die Männchen besetzen Reviere und zanken sich die ganze Zeit. Sie sind so dominant, dass ich nichts außer die Corydoras dazusetzen würde- aber sie sind spannend.
silent_dreamer schrieb:
- Eilandbarbe (Puntius oligolepis)
Toller Fisch, pflegeleicht, da kann auch mal Nachwuchs im Gesellschaftsbecken hochkommen: verfressen wie fast alle Barben. Ich empfinde sie aber als relativ dezent, da kann man noch was dazusetzen.
silent_dreamer schrieb:
- Zweipunktbarbe (Puntius ticto)
kenn ich nicht.
silent_dreamer schrieb:
- Poecilia sphenops (gelb und schwar)
zu groß, zu warm, zu unpassend zum Rest.
silent_dreamer schrieb:
wenn Ihr daran Spaß habt... klar.
silent_dreamer schrieb:
Im Handel findet man leider sehr selten gute Tiere, oftmals bilden sie schnell Geschwüre aus und sterben nach kurzer Zeit. Die Kombination mit Corydoras empfinde ich als relativ schräg. Das wäre was fürs Artbecken, rasche Nachzucht...
silent_dreamer schrieb:
würd ich nicht mit den Corydoras zusammen halten, auch nicht in einem solch kleinen Becken.
silent_dreamer schrieb:
- Apistogramma agassizii
- Buntbarsche?
Jein. Das geht so lala mit Panzerwelsen. Letztere schnallen nie, dass sie sich in einem Revier befinden. Ich hatte die Combi mit verschiedenen Apistogramma-Arten und würde es nicht nochmal machen: entweder bodenorientierte revierbildende Fische oder gruppenorientierte Tiere. Es geht aber. Allerdings futter Apistogramma kein Trockenfutter. Sehr problematisch empfinde ich die Vergesellschaftung mit Ancistrus.

silent_dreamer schrieb:
dazu muss ich sagen, vorallem kein vollgestopftes Becken, die Lebewesen sollen sich alle wohl fühlen und genug Platz zum Tummeln haben. (ich selbst halte ja ein 60 L AQ schon für Tierquälerei)... oberste priorität ist kein Schmuckkasten, sondern ein Unterwasserlebensraum mit ein wenig was fürs Auge.
Dann versuch Dich, auch wenn es schwer fällt, auf wenige Arten zu beschränken.
Kleine Becken sind, als Artbecken für kleine und anspruchsvolle Fische oft ideal. Als Gesellschaftsbecken eigenen sie sich nicht.

silent_dreamer schrieb:
Bin immer noch für Vorschläge offen :wink:
Schnapp Dir Deine Freundin und bummelt mal durch verschiedene Aquaristikshops, guckt in die Becken, schreibt Euch (lateinische) Namen auf. Bei Youtube findet man zu vielen Arten Filmchen: da kann man mal gucken, wie die Tiere ticken. Ratschläge sind zwar gut und wichtig. Letztendlich muss Du aber selbst ein Gefühl für das was geht und nicht geht bekommen. Aquarianer beurteilen Vergesellschaftungen unterschiedlich, das was bei dem einen geht, muss bei dem nächsten nicht funktionieren.
Wenn Du auf konkrete Beispiele Lust hast, könnte ich Dir gerne noch ein paar Fische zeigen.

silent_dreamer schrieb:
Und was Euch Beide angeht (Line und Andreas) ... ich bewundere Euch Beide... also bitte kein "Krieg"^^...
Das ist eine sachliche Diskussion und sicherlich ein spannender Thread.

silent_dreamer schrieb:
Ich selbst möchte ein schönes Schaubecken, ein kleines Biotop, möglischst nah an der Natur, also so nah das halt geht in Anbetracht dessen, dass es eben möglich ist, in dem Becken und auch was fürs Auge bietet... und ihr habt mir sehr geholfen.
Ein Aquarium ist keine Annäherung an die Natur. Es funktioniert anders. Das ist teilweise auch gut so: der Fisch als Haustier lebt in einem geschützten Lebensraum und wird bei sachgerechter Pflege älter, größer, attraktiver und zeugt mehr Nachkommen als in der Natur. Viele Fischbiotope sehen so gar nicht aus wie ein Aquarium. Meist findet man- wenn überhaupt- eine pflanzliche monokultur vor. Bei Youtube findest Du tolle Unterwasseraufnahmen von Fischbiotopen (ein User heißt dort fishesfromvenezuela oder so ähnlich). Da sieht man Laub, Schlick, Totholz, eine trübe Suppe.... eben kein hell erleuchtetes Aquarium. Die Anzahl der Individuen ist erheblich höher, die innerartliche Konkurrenz größer, der Feinddruck hoch.
 
Andreas,

Du scheinst es nicht zu kapieren. Die Mulm-Dreck-Geschichte war von Dir Off-Topic. Ich habe mich auf dieses Becken in dieser Situation bezogen und finde es eine Unverschämtheit, dass die Beiträge aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Es ist ein absolutes Unding, dass Du als jemand, der ein einer Diskussion beteiligt bist, als Moderator eingreifst.
 
Re: Mulm Becken, eine Betrachtungsweise

Moin,

das Auseinanderreißen des Threads finde ich nicht in Ordnung. Ich möchte keine Grundsatzdiskussion über das Für- und Wieder von Mulm im Becken führen, sondern habe auf eine sehr konkrete Situation dem Threadsteller einen Ratschlag gegeben.

Bitte legt die Threads wieder zusammen.
 
Ohje... bissel schade ist das schon, dass die anderen Beiträge jetzt wo anders sind...^^

@Line... ja, wenn Du noch schöne Beispiele für Fische hast... bin ganz Ohr oder Auge :wink:
ansonsten hast Du schon wieder sehr geholfen mit den Fischen... und Antworten...

Überdas Javamoos freu ich mich sehr... jetzt muss ich wohl ganz schnell n Stöckchen besorgen und
n bissel Angelschnur....
 

Stinnes

Mitglied
Hallo,

nun ist alles wieder schick, dachte dass Thema ist interessant und daher die Abspaltung.
Mir war nicht bewußt, dass es so negativ aufgefasst wird.
 


Oben