Wie oft Teilwasserwechsel.

A

Anonymous

Guest
Meine Mutter hat sich ein Aqurium besorgt. Es hat ca. 150 - 200L!
Da meine Mutter es nicht kann muss ich für sie das Wasser wechseln.
Ich habe das Gefühl das ich es zu oft wechsel soll. (Einmal im Monat)
Ich habe schon dafür gesorgt das dass, kleine Ökosystem im Gleichgewicht ist und das auch stabiel.

Meine Frage: Wie oft sollte ich das Wasser bei 150 - 200L wechseln?
 


JoKo

Mitglied
Storm schrieb:
Meine Frage: Wie oft sollte ich das Wasser bei 150 - 200L wechseln?

Das lässt sich nicht generell beantworten, das hängt im wesentlichen davon ab was für und wieviele Fische im Aquarium sind.

Dazu sollte man die Literzahl aber noch etwas genauer wissen: diese erhälst Du mit der einfachen Rechung: Länge * Breite * Höhe in dm

Beispiel: 100x40x50cm = 10 * 4 * 5 = 200l
 
Hallo Storm,

etwa 1/4 des Wassers was im Aquarium ist einmal pro Woche austauschen sollte genug sein.

Das Wasser soll aber fast die gleiche Temperatur haben wir im Aquarium selbst.

Grüße,

Guido
 
Wasserwechsel

also da Ich dat Problem kenne habe selbst 2 aquarien und meine eltern 2 die ich alle säubern muss kann ich dir nur raten spätestens alles 1,5 wochen also 2-3 mal im monat zu säubern und zu saugen.
kommt auch ganz auf deinen besatz an je mehr fische desto öfter wasserwechsel.du schwimmst ja auch nich gern in deinen exkrementen,lol
so handhabe ich das schon jahrelang und bisher fühlen sich die fische pudelwohl.
zu oft gibt es nicht höchstens zuviel wasserwechsel höchstens 50 prozent mehr mach ich nie.

:D gruss Franky
 
Guido schrieb:
Das Wasser soll aber fast die gleiche Temperatur haben wir im Aquarium selbst.

Hallo Guido,

da bin ich anderer Meinung. Ich glaube ein gewisser Temperaturabfall ist unbedenklich.
Bsp:.
Beckentemp.: 24 Grad
Wechselwasser 12 Grad
Wechselmenge 1/4
Neue Temp = 0,75x25 + 0,25 x 12 = 21 Grad
Das wäre ein Temperaturabfall von 3 Grad, den ich bei normalem Besatz für erträglich halte - oder falsch. ?
 

JoKo

Mitglied
fluethke schrieb:
Das wäre ein Temperaturabfall von 3 Grad, den ich bei normalem Besatz für erträglich halte - oder falsch. ?

Halte ich auch für unbedenklich. Meine Wasserwechsel mache ich in der Regel immer mit kaltem Wasser. Es mag die eine oder andere Ausnahme an Fischen geben die einem das übel nehmen könnten, für "normale" Fische sollte das aber kein Problem sein.
 
Hallo Frank, hallo Jochen!
Ist ja eigentlich schon wieder fast ein anderes Thema, aber:
Mir hat das mit dem kälteren Teilwasserwechsel mal einige Einbußen gebracht. Allerdings war "nur" mein Antennenwelsnachwuchs betroffen.
Es starben nämlich gleich mehrere Kleine, nachdem wir unser Wechselwasser zu niedrig eingestellt hatten. Die anderen -wärmeren- Teilwasserwechsel hatten sie zuvor gut überstanden.
Bei uns im kleinen Becken sind 26 °C. Wenn ich mit 20 °C warmen Wasser wechsel, kommen wir immer auf 25 °C. Wechseln da aber auch momentan fast die Hälfte, weil so viel Apfelschneckennachwuchs drin ist.
Na ja, und manche Fische sollen ja zum Ablaichen angeregt werden, wenn man die Temperatur bei einem Teilwasserwechsel um 2-4 °C senkt.
Klappt bei unseren Corys aber leider nicht.
Viele Grüße,
Maya
 


hallo
ich hab das hier jetzt gelesen und es stellen mich doch ein zwei Fragen.
Mein Becken ist seit 5 wochen am einlaufen,das Wasser ist super laut Händler und Test. Seit gestern sind jetzt auch Bewohner ihm AQ.Meine Frage wenn ich Teilwasserwechsel mache,muss ich bei ,10 Blutsalmern,2 Antennenwelze und 10 Neons auf die Temperatur achten die ich dann wieder ins AQ gebe ??
Und einmal die Woche Wasserwechsel ist ok ??
l.g.Bine :wink:
 
ich finde die oft angegebenen wasserwechsel übertrieben...

wie von joko bereits gesagt kommt es auf den besatz an.. und meiner meinung nach nicht unerheblich auf die filtergröße... das wasser in einem fluss/see oder sonst wo filtert sich über den flächenmäßig großen boden und die darin lebenden bakterien, welcher in deinem becken nicht gegeben ist... also nimmt man einen filter und stopft dort materialien mit einer großen oberfläche (tonröhrchen, schwämme ect) rein die dann als externer künstlicher boden wirken und schadstoffe filtern... im großen und ganzen die am meisten entstehenden abfallstoffe nitrat und nitirt... allerdings werden auch alle anderen schadstoffe mehr oder weniger effektiv gefiltert... ich hab an 350 liter, 2 filter dran davon sind ca 7 liter filtervolumen nur mit tonröhrchen bestückt (meiner ansicht nach größte oberfläche)... da mein becken offen ist wechsel ich eigentlich überhaupt nicht sondern füll nur nach wenn wieder ne bestimmte menge verdunstet ist.. einmal im monat lass ich ca 60 liter ab und füll wieder auf....

dafür bekomm ich meistens im forum herbe kritik allerdings sprechen meine werte von 0 nitirit, 2mg nitrat 0,25 mg phosphat eher für mich..

und zu der aussage das man nicht gern in exkrementen schwimmt... das is wieder mal etwas vermenschlicht... wenn du bei dir da heim regelmäßig in die ecke machst wird das irgendwann etwas eklig.. allerdings is biochemisch betrachtet eine fischausscheidung aus organischem material, nitraten, phosphaten, ammonium bzw ammoniak und paar anderen stoffen.. diese stoffe lösen sich recht schnell im wasser und werden vom filter abgebaut... übrig bleiben organische reste die sich als mulm am boden ansammeln.. diese enthalten reste an anorganischen stoffen welche pflanzen aufnehmen oder von destruenten (bakterien im boden oder schnecken) abgebaut werden... da nicht jeder über so große filterleistung wie ich verfügt würde ich allerdings empfehlen jede woche kleine mengen zu wechseln.. bei 200 liter evt 20 liter die woche... mehr würd ich gar net tun weil es keinen sinn hat... das kalte wasser is n problem... hast du fische die sehr anfällig sind gegen kälte würd ichs nicht machen... bei allen anderen seh ich kein problem... das wasser wird ja nicht schlagartig kälter sondern es bilden sich bestimmte kalt/warm ströme.. meine zebras schwimmen gern in den kalten strahl während sich die neons eher in die wärmeren gebiete zurückziehen.. und nach 2 stunden is die temperatur wieder normal.. wenns im amazonas regnet wird das oberflächen wasser auch kälter und die fische gehen tiefer..

etz kommt bestimmt glei wieder kritik aber ich denke ich hab das meiste gut erläutert um einen eindruck meiner theorien verständlich darzulegen...

mfg

parallax
 

Diddy

Mitglied
Hallo,

Parallax schrieb:
dafür bekomm ich meistens im forum herbe kritik allerdings sprechen meine werte von 0 nitirit, 2mg nitrat 0,25 mg phosphat eher für mich..

Das sind die Werte, die du messen kannst... Wenn es danach geht, bräuchte ich in meinem 112lAQ niemals Wasser wechseln, da dort oben genannte Werte alle nicht nachweisbar sind.

Das Problem ist, dass durch die fehlenen Wasserwechsel auch irgendwann Spurenelemente für die Fische und Pflanzen fehlen, bzw. nicht im Gleichgewicht sind.

Für Anfänger ist es empfehlenswert, dass sie sich an die gewöhnlichen TWW halten. Also 1/3-1/2 alle 2 Wochen oder 1/4 jede Woche. Häufig besetzen Anfänger ihre Becken zu stark oder die Filterung läuft noch nicht so gut.

Dass eine große Filterung einen TWW ersetzt, halte ich für quatsch. Es gibt Leute, die haben Altwasserbecken ohne jede aktive Filterung, sondern nur mit einer Strömungspumpe, es geht auch.

Es gibt Leute, die schwören auf Altwasser, allerdings gehört imo Erfahrung mit dazu, Erfahrung die man machen muss und ein Anfänger noch nicht hat.
 
das ich nicht alle werte nachweisen kann mag schon sein... aber welche sollten das sein und woher solten diese kommen... das mit den spurenelementen is richtig.. wobei diese wohl nur in leitungswasser enthalten sind da osmoseanlage oder ionentauscher diese herausziehen... ebenso is regenwasser recht arm an spurenelementen... ich hab ja auch gesagt das einmal im monat bei meinem becken reicht... und das mit den anfängern und filter geb ich dir recht... allerdings seh ich bei einem eingelaufenen becken keine notwenidigkeit für solche wassermengen.. selbst mein 54liter becken bekommt in der woche nur 5 liter frischwasser.. und das reicht...

ob sich anfänger das zutrauen müssen se selber entscheiden...
mfg
parallax
 

Diddy

Mitglied
Hallo,

ich finde es besser, wenn man Wasser wechselt. Wie gesagt, gerade bei Anfängern ist so was sehr sinnvoll.

Des weiteren muss man auf den Besatz schauen. Labyrinthern und vielen Barben ist es so ziemlich egal, die schwimmen auch im ältesten Wasser (sind sie es doch in ihrer Heimat in der natur so gewohnt).
Bei Garnelen bin ich vorsichtig, bei denen wird jede Woche 1/3 gewechselt und das ist gut so. Fische aus schnell fließenden Gewässern wie Corydoras haben es auch lieben, wenn häfiger gewechselt wird.

Eine Verallgemeinerung, dass viele TWW sinnlaos wären ist genauso falsch wie zu sagen, dass man möglichst viel wechseln soll, da kann es auch nach hinten los gehen.

Auch sind TWW sindvoll um Keimbelastungen gering zu halten, gerade bei anfälligen Arten.

Aber wie gesagt, es gibt solche und solche. Falsch ist es nicht, wenn man alle 2 Wochen 1/3- 1/2 wechselt. Man ist dann schonmal auf der etwas sicheren Seite.

Verallgemeinern sollte man nichts und nur, weil es beim einen gut geht, muss es nicht immer so sein.
 
is ja ok.. es ist schließlich jedem selbst überlassen wie er es macht... ich vertrau meinem filter..

und noch ein wort zu den phenolen... das was der nette man in deinem link geschrieben hat, halte ich, wie auch andere auf der angegebenen seite für nicht so sehr glaubwürdig... phenole gehören zu der großen gruppe von alkoholen... und alkohole sind ein ganz natürliches "nervengift" welches in der natur sehr oft vorkommt (zum beispiel ethanol bei der bio co2 gährung)..
auch sehr viele aromaten gehören zu den phenolen.. sie sind zwar zweifelsohne giftig sowohl für fisch als auch für mensch... doch als häufig vorkommende stoffverbindung gib ich wieder zrück zu meinem filter...


mfg
parallax
 
Hallo!


ob sich anfänger das zutrauen müssen se selber entscheiden...

Gerade Anfängern würde ich immer zu regelmäßigen Wasserwecheln raten, da sie doch zu Überbesatz neigen. Man hat auch noch kein Auge für Auffälligkeiten etc.
In eingespielten Aquarien mit spärlichen Besatz sieht das anders aus. In meinem 112l-Becken saßen zum Schluß 8 Filigran-Regenbogenfische und ein paar Garnelchen. Da kann das Becken auch mal ne Woche länger ohne Wasserwechsel auskommen.
Und bitte nie vom normalen Rhythmus einfach zu halbjährlichem Wasserwechsel übergehen, so schnell kann sich kein Ökosystem anpassen.

Viele Grüße,

Bäbs
 
Hi,

also ich wechsle alle 1,5-2 Wochen 20-30% des Wassers, und beim nachfüllen hat mein Wasser ungefähr die gleiche Temparatur wie das Wasser im AQ.
Jetzt sagen wieder ein paar es ist nicht so wichtig ob die Temparatur gleich ist, ich schaue auch nicht 100 das es jetzt genau 25 Grad hat, den so genau kann man es doch nicht feststellen!
Also das ist meine Meinung und noch viel Spass beim Wasserwechsel!


MFG Z
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Parallax schrieb:
selbst mein 54liter becken bekommt in der woche nur 5 liter frischwasser.. und das reicht...
Das erinnert mich doch gleich an:

Kaspar Horst schrieb:
Beginnen wir dieses Kapitel aber zunächst mit einer Warnung vor den
Neunmalklugen, die überall und stets zur Stelle sind. Feststellungen
wie "Das ist doch alles Nonsens! Kommen Sie zu mir. Da werden Sie
Pflanzen sehen! Dabei tue ich nichts, außer hin und wieder das
verdunstete Wasser zu ergänzen!" sind dem Leser, sofern er in der
aquaristischen Szene schon etwas länger zu Hause ist, hinlänglich
bekannt.

Schon Hückstedt wusste: "Dreck bleibt Dreck, auch wenn man ihn nicht sieht" und "Abbau ist Einbildung" (Guido Hückstedt, "Aquarienchemie").

Viele Grüße
Robert
 
A

Anonymous

Guest
Moin,

ja das mit den Tipps hatten wir schon öfters :roll:

ich empfehle für alle die Angst haben vor TWW oder meinen mein Wasser ist klar, ich brauch das nicht, oder bei den paar fischen was soll da passieren zum einen mal nachdenken, was innerhalb kürzester Zeit in ein"paar" Liter Wasser für Werte entstehen können.

Zum durchlesen empfehle ich mal

http://www.aquamax.de/HG10UG01.htm
 


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