wie effektiv arbeitet Bio-CO2 mit Lindenausströmer

Hallo!

Ich verfolge hier sehr interessiert die Diskussionen um CO2-Systeme und frage mich wie effektiv letztendlich das Bio-CO2 mit Lindenholzausströmer ist.

Es ist ja wohl so, daß CO2 eine gewisse Zeit benötigt um im Wasser gelöst zu werden. Beim Lindenholzausströmer steigen die Blasen Mangels eines Reaktors oder ähnlichem, ja unmittelbar nach Austritt ins Wasser an die Oberfläche.
Um die "Verweilzeit" der CO2-Blasen an der Oberfläche etwas zu verlängern, habe ich den Auslaß des Filters in eine andere Richtung gedreht, damit im Bereich der CO2-Bläschen so gut wie keine Wasserbewegung stattfindet.


Ich habe gestern einen 90%igen Wasserwechsel (noch keine Fische im Becken!), da ich noch etwas Sand auffüllen mußte, mir die Arrangierung der Pflanzen einfach nicht gefiel und ich massiv Kieselalgen hatte.
Beim Ansetzen des Beckens habe ich Aqua dest. 50 : 50 mit Leitungswasser gemischt, da unser Wasser recht hart ist.
Beim WW gestern habe ich dann reines Leitungswasser verwendet, da es mir am liebsten wäre, wenn ich ohne Panscherei stabile Verhältnisse schaffen könnte.

Kurz die aktuellen Wasserwerte, 24h nach dem WW gemessen:
GH 18
KH 14
ph 8,2
CO2 5mg/l
NO2 < 0,3

Unser Leitungswasser hat einen ph von 7,3

Ganz offensichtlich brauchen meine Pflanzen viel CO2, da der ph angestiegen ist, und Kieselagen durch ausgefallenes Karbonat (Pufferung des ph´s ?) auftreten.

Nachdem ich euch jetzt so zugeschwallt habe - kann ich in meinem 54l-Becken mit reichlicher Bepflanzung (1/3 sehr schnell wachsende, 1/3 schnell wachsende und 1/3 langsam wachsende Pflanzen) mit einem Lindenholzausstömer dem CO2-Bedarf gerecht werden und einen ph von 8 dauerhaft auf um die 7 senken?
 


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