Wassereinbruch in CO2 System...

Hallöchen Gemeinde,

ich habe mir für meinen 30 Liter Nano Cube eine CO2 Anlage zugelegt. Sie besteht aus 500ml Einwegflasche, Druckminderer Space und einem Crytal Set der Marke D...le.

Folgendes Problem: Die Anlage wird per Zeitschaltuhr über Nacht abgeschaltet. Am nächsten morgen ist dann der Diffusor komplett mit Wasser gefüllt und auch die gläserne Rückflusssicherung ist mit Wasser aus dem Blasenzähler gefüllt. Eine Wiederaufnahme des Betriebs ist nur durch Befreiung des Diffusors vom in ihm befindlichen Wasser möglich.

Ist der Diffusor defekt oder ist es normal, dass das Wasser so einfach durch die Keramikschicht eindringt? Ansonsten scheint alles dicht zu sein.

Bitte helft mir weiter...

Gruß Björn
 


Ebs

Mitglied
Hallo Björn,

Patrick Star schrieb:
auch die gläserne Rückflusssicherung ist mit Wasser aus dem Blasenzähler gefüllt.

dann schließt die Rückflusssicherung nicht wie sie soll, also erneuern. Evtl. auch noch mal die Dichtheit der Schlauchverbindungen überprüfen.

Gruß Ebs
 
Hallo,
ich bin irgendwo über ein ähnliches Thema gestolpert, ich krieg es aber leider nicht mehr komplett auf die Reihe.
Es ging darum, dass das im Diffusor+Schlauch verbliebene CO2 weiterhin das bestreben hat, sich im Wasser zu lösen, was einen Unterdruck erzeugt und Wasser nachzieht. Das der Diffusor vollläuft, wäre verständlich, aber wie soll das Wasser aus dem Blasenzähler Richtung Becken gelangen ? Der Nippel des Blasenzählers Richtung Becken hängt doch in der Luft...
Dass die Keramikmembran Wasser durchlässt, ist normal.
Falls das nicht logisch ist, sry ist schon spät :wink:

Gruß, Dirk.
 
Hallöchen Ebs und Dirk,

nach Rücksprache mit einem kompetenten Händler wurde mir gesagt, dass es normal ist, dass der Diffusortopf bei abgeschalteter Gaszufuhr vollläuft. Einerseits liegt dies an der von euch erwähnten weiteren Diffusion des Gases durch die Membran und andererseits an der Diffusion durch den Schlauchwandung und die Verbindungsstellen der einzelnen Komponenten. Der nachlassende Druck im System gegenüber dem auf das System einwirkendem Wasserdruck bewirkt den Wassereinbruch.

Ich war anfangs fälschlicherweise davon ausgegangen, dass im Diffusor eine semipermeable Membran (gasdruchlässig aber wasserundurchlässig) verbaut ist. :autsch:

Tja, was nun? Auf einen Flipper wollte ich jetzt nicht sofort wechseln, da für den 30 Liter Cube fast nur ein Nanoflipper in Frage kommt. Von der Effektivität dieses Systems im Nanoformat kann man genug negatives in den Foren lesen...

Also Plan B: Ich hab beobachtet nach welcher Zeit es zu einem Wassereinbruch kommt (ca. 2 Stunden). Also die Zeitschaltur einfach so eingestellt, dass kurz vor einem Wassereinbruch die Anlage für einen Moment wieder Druck aufbaut und dann wieder augeschaltet wird. Heute morgen war der Diffusortopf furztrocken und hat auch problemlos seine Tätigkeit wieder aufgenommen. Die kleine Menge über Nacht verschwendetes Gas kann ich verschmerzen. :thumleft:

Gruß Björn
 
Hallo,
hab seit kurzem auch eine CO2 Anlage mit Nachtabschaltung und muss dieses Rückfluss vom Wasser auch melden. Tagsüber läuft alles normal, nachts wird das Wasser aus dem Becken bis zum Rückschlagventil rausgezogen. Nun, dabei bleibt es auch. Etwas mulmig macht das schon, was denn, wenn das Rückschlagventil undicht wird?
An den Schläuchen oder Rückschlagventil kann es nicht liegen, hab schon mehrere ausprobiert. Hab jetzt 2 Rückschlagventile hintereinander geschaltet, es fonktioniert auch. Das Wasser kommt aber jede Nacht bis zum ersten hoch.
Gibts für dieses Verhalten eine Erklärung? Es muss sich ein Unterdruck bilden, sonst wüßte ich nichts.
 
Irek17 schrieb:
Hallo,
hab seit kurzem auch eine CO2 Anlage mit Nachtabschaltung und muss dieses Rückfluss vom Wasser auch melden. Tagsüber läuft alles normal, nachts wird das Wasser aus dem Becken bis zum Rückschlagventil rausgezogen. Nun, dabei bleibt es auch. Etwas mulmig macht das schon, was denn, wenn das Rückschlagventil undicht wird?
An den Schläuchen oder Rückschlagventil kann es nicht liegen, hab schon mehrere ausprobiert. Hab jetzt 2 Rückschlagventile hintereinander geschaltet, es fonktioniert auch. Das Wasser kommt aber jede Nacht bis zum ersten hoch.
Gibts für dieses Verhalten eine Erklärung? Es muss sich ein Unterdruck bilden, sonst wüßte ich nichts.

Hallöchen Unbekannter,

die Ursachen für das von dir benannte Problem sind doch in den obigen Beiträgen recht gut erklärt.

1. Die Schläuche sind nicht zu 100% dicht. Die Wandungen können von einer geringen Menge Gas durchdrungen werden.
2. Das Gas löst sich nach Abschaltung weiter im Wasser. Der Druck des Gases im System nimmt ab und es dringt Wasser in das System ein. Schließlich lastet ja eine gewisse Wassersäule auf dem System.
3. Die Verbindungsstellen der einzelnen Komponenten stellen grundsätzlich eine Schwachstelle für Gasaustritt dar.

Ich habe momentan eine Glasrückflussicherung am Cube und zur Sicherheit noch eine Kunststoffvariante kurz vor dem Druckminderer.

Wie du das Problem des Vollaufen vermeiden kannst habe ich oben kurz erklärt. Falls du einen entsprechend hohen Druck fahren kannst, dass sich das System alleine vom eigedrungenen Wasser befreien kann ist die von mir beschriebene Vorgehensweise nicht unbedingt erforderlich. Weiß ja nicht, wie groß dein Becken ist und welche Blasenzahl du fährst.

Ich habe halt das Problem der kleinen Wassermenge (30 Liter Cube) und des entsprechend geringen Druckes. Dieser ermöglicht bei mir keine selbstständige Befreiung des Systems.

Gruß Björn
 


Hallo :)
alles schön und gut, nur dass dies bei meiner Bio-CO2 Anlage vorher, nie der Fall war. Damit meine ich nicht beim Betrieb, sondern wenn Bio-CO2 zu Ende war. Das Wasser stieg maximal bis zu der Wasseroberfläche, aber nie bis zum Rückschlagventil. Die Technik ist gleich (Rückschlagventil, Schläuche, Flipper), daran kann es also nicht liegen. Das einziger kann also nur der Druck sein, der jetzt vielleicht kleiner ist. Werd es mal mit höherem probieren.
Mein Becken ist 180 L, so nebenbei ;)

Irek
 
Naja, vermutlich war der Umwandlungsprozess nie zu 100% beendet. Und nebenbei entstehen ja auch noch Gase, wenn die Hefezellen absterben und zersetzt werden. Wenn der Druckminderer dicht ist, ist er dicht.

Hattest du beim Bio-CO2 auch einen Diffusor verwendet? Einige meinten ja, dass dies druckbedingt oft nicht funktioniert. Und du schreibst jetzt, dass du einen Flipper verwendet hast. Da sollte es ja eh keine Probleme mit Selbstbefreiung vom Wasser geben.

Druck höher = mehr CO2 Eintrag = stärkere PH Änderung = weniger Sauerstoff für die Tiere... Ich kann dir nicht folgen. Aber kannst ja schreiben, wie es funktioniert.
 
Sorry, war letzte Woche krank :).
Nun, was ich meinte, war, mit dem Arbeitsdruck zu spielen, was aber doch nix bringt, weil das Rückschlagventil früher aufmacht. Hab das jetzt zur Sicherheit, mit 2 Rückschlagventilen laufen, ist auch ok. Hab irgendwo gelesen, dass das CO2 nach dem Abschalten des Magnetventils, das Bestreben mit dem Wasser zu diffusieren zeigt, was einen Unterdruck erzeugt und somit das Wasser aus dem Aquarium bis zum Rückschlagventil zieht.
Wenn das so ist, kann man nur als einziges, das Rückschlagventil so nah wie möglich an den Flipper bringen.
Danke trotzdem für Antworten.

Irek
 
Irek17 schrieb:
Sorry, war letzte Woche krank :).
Nun, was ich meinte, war, mit dem Arbeitsdruck zu spielen, was aber doch nix bringt, weil das Rückschlagventil früher aufmacht. Hab das jetzt zur Sicherheit, mit 2 Rückschlagventilen laufen, ist auch ok. Hab irgendwo gelesen, dass das CO2 nach dem Abschalten des Magnetventils, das Bestreben mit dem Wasser zu diffusieren zeigt, was einen Unterdruck erzeugt und somit das Wasser aus dem Aquarium bis zum Rückschlagventil zieht.
Wenn das so ist, kann man nur als einziges, das Rückschlagventil so nah wie möglich an den Flipper bringen.
Danke trotzdem für Antworten.

Irek

Ich gebs auf... :autsch:
 


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