Wasseraufbereiter

Hallo zusammen,
viele Wasseraufbreiter preisen ja an, dass sie aus das Leitungswasser dechlorinieren auch Schermetalle binden. Dechlorinieren ist chemisch einfach. Dazu koennt ihr auch Natrium Thiosulfat aus der Apotheke nehmen. Ist wesentlich billiger. Wenn ihr einen Nachbarn mit Pool habt, den ihr nicht unbedingt moegt einfach mal ein paar Liter von dem Zeug einlaufen lassen und schon hat er denn schoensten Algenwuchs, egal wieviel Chlor er dann nachdosiert :D

So jetzt zu meinem Problem. Wie binden Wasseraufbereiter Schwemetalle? Auf die Packung schreiben kann man ja vieles.
Falls sie das wirklich tun sollten, wuerde es ja keinen Sinn machen mit vielen Arzneien, wie z.B. Malachitgruen zu behandeln, da das Wasseraufbereitungsmittel ja theoretisch das Kupfer in Malachitgruen neutralisieren wuerde.

Irgend jemand 'ne Idee?

Ciao
Holger
 


der_andy

Mitglied
Hi,

hab da mal was vorbereitet... :wink:
http://guppy.andreas-sander.net/Patente.html

Das obere Patent erklärt ganz schön, zum einen "Stand der Technik" und zum anderen, wie sie versucht haben sich davon abzusetzten.
Die interessantere Frage ist aber: Wann braucht man sie?

Schwermetallionen und Wasseraufbereiter wäre wohl kontraproduktiv. Kupfer ist auch einen seiner der stabilsten PArtner von EDTA.
Aber bei Malachitgrün wäre ich mir nicht sicher, ob das von EDTA oder ähnlichen Chleratoren komplexiert wird. Da müsste ich jetzt auch nachlesen... , nicht dass ich mich zu weit aus dem Fenster lehne. :wink:

Grüße,
Andy
 
Huhu,

apistodiskus schrieb:
... wuerde es ja keinen Sinn machen mit vielen Arzneien, wie z.B. Malachitgruen zu behandeln, da das Wasseraufbereitungsmittel ja theoretisch das Kupfer in Malachitgruen neutralisieren wuerde.

ähm... Kupfer in Malachitgrün? *aufdemschlauchsteh* Malachitgrün ist nen Farbstoff. Nix Kupfer....
Probleme gäbe es wohl bei Verwendung von kupferhaltigen Medikamenten (Antimaladin z.B oder diverse Schneckenmittelchen). Da würde sich das EDTA dran laben....

der_andy schrieb:
Aber bei Malachitgrün wäre ich mir nicht sicher, ob das von EDTA oder ähnlichen Chleratoren komplexiert wird.

Das wäre mir neu. Bei der EDTA-Komplexbildung geht es doch überwiegend um Einbindung von positiv geladenen Ionen. Ich wüsste nicht, wie sich ein riesen Molekül wie Malachitgrün in das EDTA reinquetschen sollte...

MfG
Thomas
 
Danke fuer die Antworten,

@Thomas
das Zeug, das frueher mal unter dem Haendlernamen Malachitgruen fuer's Aquarium verkauft wurde, hatte als aktiven Wirkstoff unter anderem auch Kupfersulfat. Keine Ahnung, ob es das so noch gibt. Habe es schon lange keins mehr gebraucht. Aber Kupfersulfat ist auch in anderen Fischarzneien drin, wie z.B. vielen Ichtyomitteln
OK, jetzt will ich hier keine Haare spalten, sondern eigentlich nur die Frage geklaert bekommen, ob sogenannte Wasseraufbreiter diese Medikamte nutzlos machen, in dem sie die Schwermetalle binden. Dann waere es ja auch nicht weiter verwunderlich, dass immer mehr von Ichtyoausbruechen berichtet wird, bei denen eine medikamentische behandlung nicht mehr hilft.

Ciao
Holger
 
Hi

apistodiskus schrieb:
...sondern eigentlich nur die Frage geklaert bekommen, ob sogenannte Wasseraufbreiter diese Medikamte nutzlos machen, in dem sie die Schwermetalle binden.

wie oben schon gesagt, ich behaupte mal, ja, denn EDTA unterscheidet wohl nicht, ob das Kupfer nun aus nem Medikament oder aus der Wasserleitung kommt :lol:

MfG
Thomas
 
Die Frage sollte doch ehr lauten, brauchsts du überhaubt Wasseraufbereiter? Wenn nach mir gehen würde, nein.
 


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